Archiv fuer January, 2009
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Erstellt von Running Twin Marek am 27.01.2009 in der Kategorie News |
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Heute melde ich mich aus der Bayrischen Landeshauptstadt, wo ich ein paar Tage beruflich verweile. Ich habe überlegt, ob ich mir Laufsachen hierhin mitnehme und mich am Sonntagabend dann schließlich dagegen entschieden. Geärgert habe ich mich gestern schon ein wenig, da das Wetter zwar kalt, aber dennoch sehr schön ist. Vielleicht ist es aber auch ganz gut so, weil ich noch nicht 100%ig von meiner Erkältung genesen bin und ich eh erst spät abends wieder im Hotel lande. Ab Anfang Februar will ich aber wieder voll einsteigen (ja, das ist ja schon kommende Woche!). Heute abend werde ich mich für die BIG 25 anmelden. Bis Ende Januar läuft noch der Early Bird. Henrik hatte ja gestern ein paar Kilometer für mich mitgelaufen, also brauche ich ja kein schlechtes Gewissen zu haben :-) Haut rein!
Am gestrigen Sonntag lud das Wetter in Berlin geradezu zu einem Läufchen in und um den Volkspark Friedrichshain ein. Während ich am abgebrannten Porsche 200 Meter von meiner Wohnung vorbeiflitzte, stellte ich den iPod auf “30 Km” ein und grinste in mich hinein ob dieser schamlosen ??berheblichkeit. Ein paar Runden um den Park später -inzwischen gezeichnet von braunen Matsch- stand schon die Halbmarathon-Distanz auf dem Tacho und ich vor der Frage, ob ich denn jetzt wirklich den Versuch wagen sollte, 30 Km durchzulaufen. Die Beine waren nicht mehr leicht und trotz Laufhandschuhen spürte ich meine Fingerkuppen kaum noch. Eine Runde noch… Dann drehte ich aber ab zum Heimweg vorbei an den Menschenmassen, die zum Berliner Sechstagerennen strömten. Schauten die Leute schon mitleidig oder bildete ich mir das ein? Am Ende meldete Uschi vom iPod 26,5 Km. De facto dürften es 1-1,5 Km weniger gewesen sein, da der iPod auf eine Pace von ca. 4:50min/km kalibriert ist. Trotzdem der längste je gezeitete Lauf. Und so bleibt noch Luft für Steigerungen!
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Erstellt von Running Twin Marek am 25.01.2009 in der Kategorie Planung |
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Ich habe mir nun nochmal die möglichen Wettkämpfe für 2009 genauer angesehen. Wir haben die Qual der Wahl. Leider sind die Termine teilweise sehr eng gesteckt. Ich habe beschlossen, bei der Auswahl dieses Jahr selektiver vorzugehen und werde versuchen, das Motto “Weniger ist mehr” umzusetzen. Das bedeutet, dass ich zwar wieder am Berlin-Cup teilnehmen werde, aber mit den 8 Wertungsläufen dürfte es eng werden. Die BIG 25 am 10. Mai habe ich mir nun fest vorgenommen. Das wird ein Ziel sein, auf das ich mich kontinuierlich vorbereiten werde. Bis 31.01. läuft noch die Frühbucherfrist. Außerdem will ich endlich mal am Köpenicker Altstadtlauf teilnehmen, die letzten beiden Jahre hatte das nicht funktioniert. Wo das Ziel doch quasi vor meiner Haustür liegt. In der zweiten Jahreshälfte ist nur der Müggelsee-HM gesetzt, alles andere lasse ich mal auf mich zukommen und plane dann im Sommer Genaueres.
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Erstellt von Running Twin Marek am 25.01.2009 in der Kategorie News |
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Zugegeben, soviel Eis wie auf dem Bild im Hamburger Hafen gab es heute nicht zu sehen. Aber ich war doch überrascht, wieviel nach dem doch etwas milderem Wetter die letzten Tage liegen geblieben ist. Ich wollte meine gewohnte Strecke im Wald absolvieren aber es ging partout nicht, zu glatt und das war mir einfach zu gefährlich für meine Knochen. Mit normalen Laufschuhen hat man ja kaum Halt. Gezwungenermaßen mußte ich umdrehen und meine Einheit heute stark verkürzen. Naja, nach den anstrengenden letzten Tagen (Family krank, ich war der einzige, der halbswegs fit war), war das auch kein Problem. Kommende Woche bin ich auf Reisen und werde dort auch kaum zum Sport kommen.
Unser letzter gemeinsamer Trainingslauf lag schon lange zurück. Heute haben wir uns zu einer Runde um den Müggelsee entschlossen, um etwas für unsere Grundlagenausdauer zu tun. Herausgekommen ist ein sehr entspannter und lockerer Lauf über 19km. Teilweise war es übelst glatt, aber wir sind ohne Verletzungen durchgekommen und konnten endlich mal wieder ohne Zeitdruck und Terminstress quatschen. Ein toller Anblick war der komplett zugefrorene See, auf dem sich sehr viele Menschen tummelten. Keine Ahnung, ob das Eis dafür schon dick genug ist. Das macht Laune auf mehr. Wann wird’s denn aber wieder richtig Sommer???? Herrlich!
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Erstellt von Running Twin Marek am 13.01.2009 in der Kategorie News, Umfragen |
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Der deutsche Spitzen-Leichtathlet Ren?Š Herms wurde am vergangenen Freitag tot in seiner Wohnung aufgefunden. Herms war mehrfacher Deutscher Meister über 800m und Olympia-Teilnehmer in Athen 2004. Dass ein Spitzensportler plötzlich verstirbt, stimmt mich sehr nachdenklich. Es ist ja auch nicht der erste Fall. Die Frage, die man sich schnell stellt: wenn es selbst einem so trainierten Sportler passiert, kann es mich auch selbst treffen? Man denkt immer, mit Sport tut man genau das Richtige und trotzdem gibt es solche Nachrichten. Spekuliert wird bei Herms über eine mögliche Herzmuskelentzündung nach einer Grippe. Im Radio habe ich heute abend ein Interview gehört, in dem sich ein Arzt über die Kombination Krankheit + Sport ausgelassen hat. Sehr interessant und eigentlich auch logisch: bei Fieber oder ähnlichen Symptomen sollte Sport grundsätzlich tabu sein. Leider halten sich nicht alle dran. Eine Herzmuskelentzündung sei zudem schwer erkennbar und sehr selten. Das beruhigt mich schon wieder etwas.
Christian hatte ihn schon. Der Hannes war im Schnee unterwegs. Heute abend habe ich mich auch getraut. Nach 10d Pause aufgrund einer kleinen Erkältung und der klirrenden Kälte in den vergangenen Tagen machte ich mich heute um 20.00 Uhr voller Motivation auf die Strecke. Und es hat sich gelohnt: bei angenehmen Temperaturen (schätze so -5°) war ich rund 17km auf einer neuen Strecke unterwegs. Das Knirschen des Schnees unter den Schritten – einfach herrlich. Heute hätte ich auch 3h laufen können. Muss lange her sein, dass mir ein Lauf so gut getan hat. So langsam muss ich auch zu Potte kommen, schließlich ist der Saisonstart nicht mehr weit. Ich werde spätestens Anfang Februar wieder voll einsteigen und dann versuchen, zwei Monate regelmäßig und intensiv auf den Berliner Halbmarathon hinzuarbeiten.
In den freien Tagen zwischen Weihnachten und Silvester konnte ich gut relaxen und bin mit meiner Familie für ein paar Tage in ein richtig schönes Schlosshotel gefahren. Dort haben wir es uns gut gehen lassen. Natürlich habe ich die Laufschuhe nicht vergessen und bin eine wunderschöne Runde entlang der Saale gelaufen. Auf dem Rückweg wurde mir auf schlagartige Weise bewußt, wie gefährlich Autofahren eigentlich ist: nur zwei Autos hinter uns fuhr ein Mann auf das Stauende und wurde dabei tödlich verletzt. Glücklicherweise überlebten alle Insassen des vorderen PKW den Unfall. Den dumpfen Knall werde ich jedenfalls so schnell nicht vergessen.
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Erstellt von Running Twin Marek am 01.01.2009 in der Kategorie Wettkampfbericht |
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Der läuferische Abschluss des Laufjahres bildet bei uns der Silvesterlauf. In Berlin gibt es gleich drei davon, ich habe nun zum dritten Mal beim SCC teilgenommen. Leicht ist der Lauf über knapp 10km nicht: eine Höhendifferenz von 80m verteilt sich über 162 Meter Gesamtanstieg und 158 Meter Gesamtabstieg. Dabei sind zwei Erhebungen zu bewältigen: der Teufelsberg und der Drachenfliegerberg. Gestern waren nahezu perfekte Bedingungen. Es war zwar sehr kalt, aber dafür schien die Sonne und es gab kaum Wind. Den Start hatte ich etwas verschlafen, trotzdem versuchte ich bis zum ersten Anstieg relativ kräfteschonend zu laufen. Ich lief in einer kleineren Gruppe und konnte mich am Ende des Anstieges sogar absetzen, was mich motivierte. Als wir dann wieder runterliefen, traute ich meinen Augen kaum: 3 Wildscheine rannten kurz vor mir über die Strecke, zwei andere machten zum Glück direkt kehrt, als sie uns kommen sahen. Ein kurzer Stop und weiter ging es. Auch den zweiten Anstieg kam ich gut nach oben. Der Abstieg vom Drachenfliegerberg hat es dann in sich, weil man sich sehr konzentrieren muss, nicht zu stürzen. Und das mit wackligen Beinen…aber es ging alles fair zu. Wenn man denkt, jetzt ist das Schwerste hinter mir, täuscht man sich. Die letzten ca. 5km haben es durchaus nochmal in sich mit einigen Auf und Ab’s. Ich kämpfte mich schließlich ins Ziel, am Ende waren es genau 59s langsamer und einen Platz schlechter als im letzten Jahr. Der Pfannkuchen war dann aber redlich verdient!