Frankfurt/MainNach dem schwachen Winter habe ich heute einen Lauf in Frankfurt eingeplant und durchgezogen. Frankfurt ist f├╝r mich mit vielen Erinnerungen an wunderbare L├Ąufe verbunden, immerhin habe ich ein ganzes Jahr hier im Projekt als Businesskasper f├╝r die Bahn verbracht. Da w├Ąre zum Beispiel der Wettkampf mit dem Tanker. Gleich am Anfang des Projekts hatte ich mich mal ├╝ber die Laufgelegenheiten der Stadt ausgelassen – das sind nicht wenige. Man muss oft mal raus, um den Projektm├╝ll zu verdr├Ąngen. So setzte ich mich heute am Nachmittag in M├╝nchen in den ICE und freute mich auf einen sch├Ânen Lauf zum Grundlagenausdauerpowern am Main. Hier kenne ich wirklich jedes Loch im Asphalt. Start an der A5 in Niederrad und runter zum Main. Das ganze hat soviel Spa├č gemacht, dass ich etwas ├╝berm├╝tig erst in Offenbach umdrehte und da waren schon 10,5 Km auf dem Tacho. Ich bremste mich immer wieder aus, um nicht zu sehr zu powern, die Erinnerung an den Katastrophenlauf an der Isar ist noch sehr lebendig. Aber es lief alles glatt, was jetzt nicht w├Ârtlich zu nehmen ist. Perfekte Au├čentemperatur und menschenleere Strecke – passt sich scho, w├╝rde der Bayer sagen. Bei 1:55h checkte ich zum zweiten Mal im Hotel ein und genehmigte mir erstmal ein Liter Mineralwasser. Mir ist es gelungen, sch├Ân gleichm├Ą├čig zu laufen und nicht zu ├╝berdrehen. Das macht Mut f├╝r die weiteren langen L├Ąufe zur Wiedergewinnung der Grundlagenausdauer. F├╝r den fast traditionellen Laufjahresauftakt beim Berliner Halbmarathon habe ich vorgestern gemeldet. H├Âchste Zeit f├╝r die Vorbereitung. Nach dem heutigen Lauf heute bin ich etwas optimistischer. Als Bestandsaufnahme habe ich auch den Westparklauf in meiner M├╝nchner Wahlheimat ├╝ber 10 Km am 07.03.2010 eingeplant. Aufi!

1 Comment

  1. Wow das liest sich ja wie aus dem Lehrbuch. So langsam kommst du wieder in Fahrt. Freut mich zu lesen. Und gut, dass man doch noch lernf├Ąhig ist und manche Fehler aus vergangenen L├Ąufen nicht wiederholt.