Archiv fuer September, 2010
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Erstellt von Henrik am 27.09.2010 in der Kategorie Strecken |
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Die zweite Wiesn und damit mehr als ein Jahr in München. Zeit für eine kleine Lobhuddelei an meine Stammstrecke. In Berlin war es der Volkspark Friedrichshain, der in diesem Blog das eine oder andere Mal mehr als lobend erwähnt wurde. Im Vergleich zum Westpark wird es aber schwer für das Friedrichshainer Naherholungsgebiet. Der Westpark ist noch jung, wurde er doch erst 1983 zur IGA angelegt. Und er hat verdammt viel zu bieten, nicht nur für den Cityläufer von heute. Weiterlesen >>
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Erstellt von Henrik am 22.09.2010 in der Kategorie Technik |
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Noch nicht so lange her, da hatte ich Nike+ schon beerdigt. Die Ungenauigkeit des Schrittzählers, das ständige Umschnüren des Sensors auf andere Schuhe und der unvermeidliche Sync mit iTunes nervten gewaltig. Zudem stieg auch noch mein guter alter iPod nano 3G aus. Doch keine drei Tage später landete die Nike+ GPS-App für das iPhone im AppStore. Christian hatte bereits einen ersten Testbericht verfasst. Ich war skeptisch. Auch aus dem Grund, weil ich das iPhone nie mit zum Laufen mitgenommen habe (zu schwer/zu unhandlich/wer braucht ein Telefon unterwegs). Aber inzwischen habe ich mich überzeugen lassen und die App trägt einen wesentlichen Teil dazu bei. Den Sensor habe ich in die Schublade gepackt, GPS sei Dank. Zudem setzt die App auch auf die zusätzliche Sensorik im iPhone in Form des Gyros. Diese soll auch bei kurzzeitigen Abschattungen die genaue Ortung sicherstellen. Ob das wirklich was bringt, konnte ich bisher noch nicht testen. Zudem besteht weiterhin die Möglichkeit, den Sensor zu koppeln, zu kalibrieren und mit dem GPS-losen iPod touch zu nutzen. Das Handling ist einfach und durchdacht. Lauf starten, Strecken- oder Zeitziel eingeben, Musik auswählen, GPS-Fix abwarten und los geht’s. In den Einstellungen kann man vorab angeben, wie oft Uschi oder Jochen einen Ansage über die abgelaufene Zeit/die abgelaufene Strecke machen. Zudem wird die aktuelle Pace geflüstert – das motiviert. Sehr schön ist die Funktion, am Ende den Lauf zu taggen – wie war die Stimmung? Und schwupp, ist der Lauf auch schon auf nikeplus.com hochgeladen. Einfacher geht es nicht. Auf nikeplus.com schätze ich die Wettbewerbs-Funktionen, die mit der App endlich an Genauigkeit gewinnen. Als nettes Goodie sagen Lance Armstrong oder Paula Radcliffe einen neuen Rekord an. Die App ist bisher nur in englischer Sprache erhältlich -aber das Laufjargon ist ja nicht kompliziert und umfangreich- und kostet 1,59 EUR. Meine bisherigen Erfahrungen sagen: empfehlenswert. Und noch ein Vorteil hat das Ganze: wenn ich keine Lust mehr auf Laufen habe, schnappe ich mir jetzt mit der Call-a-Bike App ein Fahrrad.
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Erstellt von Running Twin Marek am 17.09.2010 in der Kategorie News |
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Auf Einladung des Veranstalters haben wir gestern an einem PreEvent für den Windstopper Worldmasters Trailrun im November in Dortmund teilgenommen. Beide haben wir gerade Urlaub, so dass wir die Möglichkeit, das Event einmal vorab aus der Nähe anzuschauen, gerne wahrgenommen haben. Ingesamt sind ca. 30 Teilnehmer der Einladung in die Phoenixhalle gefolgt. Das Gelände dort ist ziemlich beeindruckend, die Hinterlassenschaften der alten Stahlindustrie verleihen dem Ganzen einen außergewöhnlichen Charme. Neben einigen Journalisten waren auch die Blogger Hannes, Heiko und Marco mit von der Partie. Schön, dass wir Euch auch einmal persönlich kennenlernen durften! Nach ein paar einleitenden Worten berichtete ein Vertreter der Stadt Dortmund über die Planung und Aussichten des Events. Anschließend gab Tom von der Firma Gore einen guten Einblick über das Engagement und die Einbindung seiner Firma. Zum Schluß wurde noch Iris interviewt, die einen der drei Freistarts inkl. der ärztlichen Betreuung bei Facebook gewonnen hatte. Dann ging es zum aktiven Teil der Veranstaltung über – die Laufschuhe (bereitgestellt von Salomon) wurden geschnürt und ein kleiner Teil der Strecke wurde erkundet. Hier bekamen wir einen guten Eindruck von dem, was die Teilnehmer des 3-tägigen Rennens im November erwartet: rund um das Gelände gibt es sehr schöne Trails, die nur darauf warten, von den Läufern erkundet zu werden. Das Highlight wird der erste kürzere Lauf sein: hier geht es sogar direkt durch einen alten Hochofen. Hochleistungssport war der kurze Ausflug natürlich nicht, es blieb genügend Luft zum Kennenlernen und für Gespräche mit den anderen Teilnehmern. Viele Fotos und Videos wurden nebenbei gemacht. Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit waren wir wieder zurück an der Phoenixhalle und fuhren zum Hotel weiter, wo alle duschen konnten. Nils gab uns unterwegs noch eine klasse Stadtführung – er ist in Dortmund aufgewachsen. Zum Abschluß des Events saßen wir dann in einem schönen italienischen Restaurant zusammen und ließen den Abend bei einem sehr guten Essen ausklingen.
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Erstellt von Running Twin Marek am 08.09.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht |
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Mitten im großen Chaos der Umzugsvorbereitungen ein kurzer Bericht vom letzten Freitag, wo ich am 9. Berliner Firmenlauf teilgenommen habe. Trotz der arbeitsreichen Woche, wo ich mir teilweise wie in einem Steinbruch vorkam, wollte ich unbedingt dabeisein, da ich auch die anderen KollegInnen nicht im Stich lassen wollte. Pünktlich um 19.00 hatte ich nach einiger Suche meine Startnummer dran. 12min später als geplant ging es dann nach den Skatern auf die Strecke. Kühle Temperaturen waren natürlich ideal zum Laufen. Trainiert hatte ich die Woche nach dem Halben in Steglitz nicht. Alle wetzten wie die Verrückten los, ich war zum Glück schon beim Start weit vorne postiert. Erster km in 03:54 – doch langsamer als gedacht. Konnte ich das Tempo denn halten? Ja, es ging erstaunlicherweise. Nach und nach zog ich an einigen Läufern vorbei und konnte bei km4 auch die erste Frau überholen. Ich fühlte mich sehr gut, einzig der letzte km tat weh, aber da war das Ziel auf dem 17. Juni schon sehr nahe. Ich konnte jeden km schneller laufen, der letzte in 03:40. Keine Ahnung, wie das geklappt hatte ohne Vorbereitung. Am Ende stand Platz 68 und eine Zeit von 22:28 auf 6km zu Buche. Damit war ich mehr als zufrieden. So, jetzt gehts weiter mit Kisten packen, Samstag ist großer Umzug. Da wird keine Luft zum Bloggen, Twittern, Facebooken sein. Auf gehts!
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Erstellt von Henrik am 02.09.2010 in der Kategorie Technik |
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Fast 3.200 Kilometer habe ich mit Nike+ abgespult. Damit hat man Läufer-Level Lila. Als Nike vor ungefähr vier Jahren auf den Markt kam, war das System eine echte Innovation. Und dazu eine genial verpackte. Das Nike+ Sports Kit, bestehend aus Sensor und Empfänger für den iPod, für knapp 30 EUR in den Einkaufswagen und so konnte es mit dem Aufzeichnen der Läufe losgehen. Die Technik ist einfach zu bedienen, den iPod hatte auch damals schon fast jeder auf der Laufstrecke dabei. Dass das hübsch verpackte Teil nichts anderes als ein elektronischer Schrittzähler ist, bei dem nicht mal die Batterie austauschbar ist, war den meisten Käufern wohl nicht klar. Die Ungenauigkeiten in der Streckenmessung fußen logischerweise auf der Billig-Technik. Jeder Schritt hat eine kalibrierte Länge. Läuft man bergauf, sind die Schritte kürzer und die “gemessene” Strecke wird länger. Mehr gibt die Technik halt nicht her. Jeder Lauf muss umständlich über iTunes hochgeladen werden. Nike und Apple haben es verschlafen, das System mit einem Pulsmesser und GPS-Empfänger zu ergänzen. Lediglich das Sportsband wurde im Jahr 2008 noch als Neuerung angeboten. Dieses dient ersatzweise als Empfänger und Fernbedienung und hat damit bescheidenen Mehrwert. Nikeplus.com wurde zwischenzeitlich in NikeRunning integriert. Schön für das Cross-Selling. Aber die Seite ertrinkt weiterhin in Flash – allein das ist ein Grund, das nicht zu benutzen. Und die Konkurrenz schläft nicht. Die Preise für GPS-Sportuhren sind großflächig gefallen. Adidas ist inzwischen mit dem “miCoach“-System inkl. Pulsmessung am Start. Auf diversen Smartphones laufen Apps (Runkeeper, Runtastic, myTracks), die das Aufzeichnen der Laufstrecke inkl. Upload auf Facebook & Co. kinderleicht machen. Kurzum: ich werde Nike+ wohl nicht weiter benutzen. Trotz des schönen Lila-Levels.