von Running Twin Marek am 26. Januar 2011 · 4 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Jetzt, wo sich mein Arbeitsweg von früher 15km auf nun knapp 30km quasi verdoppelt hat, ist es nicht mehr so ohne Weiteres möglich, von zuhause loszulaufen und die Strecke komplett laufend zurückzulegen. Wäre doch etwas zuviel des Guten (zumindest wenn man denn noch in der Lage sein möchte, einen halbwegs produktiven Arbeitstag hinter sich zu bringen). Da ich aber auf die Integration des Trainings in meinen Arbeitsweg nicht verzichten möchte – schließlich kann ich mir dann den Lauf spät abends im Dunkeln ersparen – habe ich mir eine simple Lösung überlegt. Warum nicht einfach einen Teil der Strecke mit dem Auto zurücklegen, das Auto abstellen und den Rest zur Arbeit laufen? Die selbe Prozedur dann abends nach Feierabend nur mit umgekehrten Vorzeichen. Letzte Woche stand der Proof-of-Concept an. Und es hat problemlos funktioniert. Fürs Erste habe ich mir aufgrund der noch jungen Saison und meines noch *ähm* sagen wir mal optimierungsbedürftigen Trainingszustandes “nur” 10km als Teilstrecke vorgenommen. So komme ich dann am Ende des Tages auf 20km, verteilt auf 2 Läufe. Das Ganze erfordert natürlich ein wenig logistischen Aufwand, schließlich muss man ja einige Klamotten auch vorher auf Arbeit deponieren, um nicht ganz blöd nach dem Eintreffen dazustehen. Das Ganze gestaltet sich dann im Sommer etwas einfacher, weil man einfach mit weniger Klamotten auskommt als bei der jetzigen Witterung notwendig sind. Hier noch zwei Impressionen vom morgendlichen Berlin:

Die Molecule Man Statue im oberen Bild steht an der Kreuzung von drei ehemaligen Bezirken (Friedrichshain, Kreuzberg, Treptow) und ist ganze 30m hoch. Die Berliner bezeichnen Sie gerne auch als “Calgon-Männer”. Sie ist nicht zu übersehen, wenn man über die Brücke fährt oder – wie ich es gemacht habe – unter der Brücke durchläuft.

4 Kommentare

  1. Klingt nach gutem und effektivem Zeitmanagment. Einmal hab ich das bisher auch schon hinbekommen und in Zukunft muss ich das auch mal wieder angehen. Danke für den gedanklichen Anstupser :-)

  2. @Henrik: bisher verlängerte Baumschulenstraße (da wo beim Plänterwaldlauf vor dem Ziel die Wende ist). Mal sehen, vielleicht kann ich ja mit der Zeit noch weiter weg parken, wenn es zeitlich paßt.

    @Andreas: nee nur einmal in der Woche. Sonst wird der logistische Aufwand doch sehr hoch. Außerdem nutzen wir einmal in der Woche unsere Mittagspause zum Laufen.

  3. Sag aber nicht, dass du das die ganze Arbeitswoche durch machst, oder? Ansonsten eine Idee, die ich vielleicht im Sommer auch mal aufgreifen sollte, zumindest für meinen Arbeits-Rückweg.

  4. Es ist eine echte Herausforderung, alles unter einen Hut zu bringen und die Kombination Auto + Laufen ist natürlich super. Die Strecke an der Spree finde ich ganz schön. Wo genau findet das “Umschlagen” statt?