von Running Twin Marek am 28. Januar 2012 · 6 Kommentare · Kategorien: Grundsätzliches, Zukünftiges

Die ersten 4 Wochen des neuen Jahres haben wir schon fast hinter uns gebracht und die Planung für die Saison manifestiert sich langsam. Die Eckpunkte stehen soweit. Wichtigster Termin für mich wird der 22. April sein. Da werde ich meine Marathon-Premiere angehen. Ort des Geschehens ist Burg im Spreewald, keine große oder übermäßig bekannte Veranstaltung. Genau das Richtige für mich, um unbemerkt und entspannt das Projekt durchzuziehen. Wie einst ein bekannter Fußballer passend philosophierte: vom Feeling her brauche ich ein gutes Gefühl bei der Sache. Ergo: es muss definitiv mehr Struktur ins Training als bisher reinkommen. Gegen Trainingspläne habe ich mich bisher immer erfolgreich gesträubt. Aber nachdem sich Britta die Laufbibel vom Steffny geholt hat, um selbst wieder aktiv mit dem Laufen loszulegen, habe ich mich entschlossen, mich einem abgedruckten 2-seitigen 10-Wochen-Plan anzunehmen. Wenn ich Anfang Februar loslege, habe ich bis zum Termin im April zwar 11 Wochen Zeit, aber ich weiß jetzt schon, dass ich diese Toleranz in jedem Fall brauchen werde. 7 Wochen mit 6 Einheiten, 3 Wochen mit 5 Einheiten. Für mich eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Da wird wohl die eine oder andere Nachtschicht anstehen, um diese für mich auch neuen Umfänge meistern zu können. Aber ich will nicht blauäugig an die Sache herangehen und unbedingt mit einem guten Gefühl das Rennen laufen. Drei Wettkämpfe (2x10km, 1xHM) stehen auf dem Plan, die passen perfekt rein. In Woche 3 und 5 der 10er, in Woche 7 der Halbe. Dass Henrik mir seine Startnummer beim Berliner Halbmarathon überläßt, ist ein Glücksfall. Eigentlich wollte ich dort nicht laufen dieses Jahr. Nun wird es die echte Generalprobe werden. Und eines möchte ich auch noch vorwegschicken: ich bin nicht so vermessen, dass ich die angegebene Zielzeit von 02:59 wirklich laufen will. Dass das bei der Premiere völlig unrealistisch ist, ist auch mir bewußt. Eine 3 vor dem Komma (und danach was auch immer) ist da eher ein vernünftiges Ziel. Vielleicht stellt sich bei der ganzen Plackerei dann ja auch raus, dass ich kein Freund der Langstrecke bin. Wir werden es sehen. Marathon, ich komme.

6 Kommentare

  1. @Jo: danke fürs Daumendrücken! Hören sich gut an deine Eindrücke! Bin auch schon sehr gespannt, was mich erwartet.

  2. hey, ich drück dir die däumchen für die premiere in burg – bin 2009 dort auch den marathon gelaufen (bestzeit bisher:-)) – der kurs ist zwar flach, aber es gibt einige brücken zu überlaufen und kurven zu nehmen (das hat mir bisschen die geschwindigkeit genommen), ansonsten wars super! so schön, im frühen frühling und die landschaft ist wunderbar.

  3. @Markus: viel Erfolg bei deiner Halbmarathon-Premiere! In Altötting ist Henrik auch schon angetreten, glaube über die Bambini-Distanz von 6k :-)
    @Andreas: vielen Dank fürs Daumendrücken! Wir werden in Burg das Ding schon schaukeln.
    @Henrik: Na, um diese HM-Zeit zu packen, bedarf es wohl keiner ganz so straffen Vorbereitung :-) Ich werde alles geben, schließlich wird es der einzige richtige Härtetest vor dem M.

  4. Das klingt alles sehr vernünftig und plausibel. Ich halte die Daumen, dass keine Verletzung dazwischen kommt und du im Spreewald die Premiere schaffst. Auch wenn ich dann Angst vor Berlin im Herbst habe. Meine Startnummer für den Berliner Halbmarathon gebe ich dir gerne: es wird Zeit, dass meine grottige HM-Bestzeit mal pulverisiert wird!

  5. Der Spreewald-Marathon soll ja der flachste der Welt sein, also ganz gute Bedingungen. Und Steffny finde ich auch immer gut und habe letztes Jahr meine HM- und MA-Vorbereitungen darauf aufgebaut. Ich drücke dir die Daumen!

  6. Dann mal viel Spaß mit dem Plan Henrik. Ich bin ja mittlerweile ein echter Fan von Steffnys Plänen. Auch wenn ich erst am Anfang meine “Laufkarriere” stehe, fühle ich mich da sehr gut aufgehoben.
    Der Marathon ist auch mein Ziel, aber erst 2013. Dieses Jahr werde ich erstmal einen echten Halbmarathon laufen. Will heißen: Nicht nur im Training sondern auf einer der zahlreichen Veranstaltungen. Ob es nun der Tiroler Frühlingslauf (eigentlich 10k oder 15k), der Kallmünzer Halbmarathon (wäre schon geplant) oder im Herbst der Altöttinger Halbmarathon (so als kleines Highlight) ist, weiß ich noch nicht.
    Für den Marathon gebe ich mir noch ein wenig Zeit, da ich ja eh erst Anfang 2011 meine Liebe zum Laufen entdeckt habe.
    In diesem Sinne: Lass es krachen und viel Spaß. Run Happy!