Archiv fuer die Kategorie Kurioses

Run auf den Airport

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 04.06.2011 in der Kategorie Kurioses, Strecken | 2 Kommentare

In knapp 2 Wochen findet der 5. Airportrun rund um die Baustelle für den neuen Flughafen BBI (Berlin Brandenburg International) statt. In den ersten Jahren noch vom SCC organisiert, hat mittlerweile BERLIN LÄUFT das Ruder übernommen. “Die Strecke führt über die BBI-Baustelle und von dort durch das Umland des Flughafens. Aufgrund der Bauarbeiten können wir den genauen Streckenverlauf ggf. erst kurzfristig veröffentlichen. ” – schreibt man auf der Seite des Veranstalters. Ich war ja einmal 2007 dort am Start. Damals hatte die Strecke wenig mit dem Flughafen zu tun, man kann natürlich behaupten, dass es zu dem Zeitpunkt noch kaum etwas zu sehen gab. Es ging querfeldein über mehrere umliegende Dörfer, mit ordentlich Wind auf der Strecke, Ziel war dann am alten (noch im Betrieb befindlichen) Flughafen in Schönefeld. Dieser wurde zu DDR-Zeiten als Konkurrenz zu dem im westlichen Teil der Stadt gebauten Flughafen in Berlin-Tegel errichtet. In den Blickpunkt der Öffentlichkeit ist der neue BBI seit dem letzten September gerückt, als die Deutsche Flugsicherung bekanntgab, dass die Flugrouten rein gar nichts mit den im Planfeststellungsbeschluß genannten zu tun haben werden. Seitdem hagelt es Protest von vielen Bürgern, die vorher überhaupt nicht oder wenig vom Fluglärm betroffen waren, sei es in Berlin oder in den umliegenden Brandenburger Gemeinden. Mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass die Wahl des Standortes nahe an der Stadt eine rein politische Entscheidung war und den Bürgern bereits vor über 10 Jahren bekannte Informationen bewußt so lange wie möglich vorenthalten wurden. Eine endgültige Entscheidung über die Flugrouten obliegt der DFS und ist erst Mitte des Jahres zu erwarten. Interessant ist der Lauf für mich folglich auch aus diesem Hintergrund – wir wohnen keine 10km Luftlinie vom BBI entfernt. Ich hoffe aber auch, dass es wesentlich mehr von der Baustelle zu sehen gibt als vor vier Jahren, wo der Lauf seinen Namen nicht wirklich verdient hatte. Ich erinnere mich noch an heiße Temperaturen, das könnte dieses Jahr ähnlich werden. Bestzeiten kann man folglich vergessen. Wäre auch bei meiner persönlichen Situation nicht machbar: meine vor 2 Monaten erlittene Wadenzerrung ist noch immer nicht komplett verschwunden, morgen werde ich einen erneuten Comebackversuch starten. Bin also schon froh, wenn ich wieder schmerzfrei an den Start gehen und den Lauf finishen kann. Wir sehen uns am 19. Juni in Schönefeld – BBI ich komme! Du auch?

Update 06.06.: die Strecke scheint nun festzustehen: Geht wohl “über die Großbaustelle sowie über die neue südliche Start- und Landebahn des neuen Flughafens Berlin.” Bin gespannt!

Mahlzeit!

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 18.02.2010 in der Kategorie Kurioses, Trainingstagebuch | 3 Kommentare

HmmmmmmmmTrotz eisiger Temperaturen wagte ich mich gestern abend noch mal raus. Im Gegensatz zu meinem letzten abendlichen Ausflug am Montag war es diesmal aber schon wieder ordentlich glatt. Ich kann es nicht verstehen, wieso vor einigen Häusern rein gar nichts gestreut wird. Aber in Berlin wird mehr Jagd auf Falschparker gemacht, anstatt sich die Kollegen vom Ordnungsamt einmal auf diese Sünder konzentrieren würden. Nun ja, zu meinem Lauf: anfangs war ich der Meinung, ein fixes Tempo an den Tag legen zu können und das ging die ersten 4km auch noch gut. Dann bemerkte ich ein leichtes Hungergefühl und dachte mir noch nichts dabei. Mit zunehmender Strecke wurde das jedoch immer stärker, ich mußte mehr und mehr Tempo rausnehmen. Der Körper ging auf Sparflamme über. Den Rückweg hatte ich dann schon größere Probleme und quälte mich mehr schlecht als recht den kürzesten Weg zurück. War ich froh, dass ich wieder zuhause war! Ich haute erstmal ordentlich rein und kam langsam wieder auf Normaltemperatur. Das Ganze erinnerte mich an unseren ersten Halbmarathon im April 2007. Dort erging es mir ähnlich. Zuwenig gegessen und irgendwann ist man einfach nur platt und der Körper streikt. Tja was lernt man daraus: ordentlich essen vor dem Lauf – auch vor kürzeren Distanzen wie gestern!

Mein erster Treppenlauf – 10. Towerrun

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 10.01.2010 in der Kategorie Kurioses, Wettkampfbericht | 9 Kommentare

Sieht schon beeindruckend aus von untenHeute hatte ich den kürzesten Wettkampf in meinem bisherigen Läuferleben: nach 4 Minuten und 55 Sekunden war ich im Ziel angekommen. Es ging aber auch nicht sehr weit, sondern nach oben: der 10. Towerrun wurde gestartet und ich war dabei! 29 Stockwerke und 465 Stufen waren zu überwinden im höchsten Wohngebäude in Deutschland. Trotz der winterlichen Bedingungen fanden sich zahlreiche Mitstreiter am Ort des Geschehens ein und nahmen die Herausforderung an. Frauen und Männer liefen getrennt, im Hauptlauf waren ca. 30 Männer mit dabei (der Jahrgang ’70 und älter lief ebenfalls ein separates Rennen). Da es für mich eine Premiere war und ich nicht so recht einschätzen konnte, was mich erwartet, lies ich es eher langsam angehen und sortierte mich bei der knapp 400m langen Einführungsrunde weiter hinten ein. Als sportliches Ziel hatte ich mir vorgenommen, nicht Letzter zu werden. Dann ging es ins Treppenhaus. Starker Kontrast zum hellen Schnee. Zwei Stufen auf einmal sollte schon gehen, dachte ich mir vorher. Mit “Laufen” war das Ganze dann nicht mehr zu vergleichen, die Jungs vor mir gingen schon auf den ersten Treppen. Na gut, die wissen bestimmt, was noch kommt und tapperte hinterher. ??berholen ist ähnlich wie bei der Formel1 in Monaco kaum und nur mit hoher Kraftanstrengung möglich. Trotzdem ging ich in Etage 5 an meinem Vordermann vorbei. Ich dachte vorher, dass man die einzelnen Stockwerke runterzählen würde bis zum Ende, aber die Etagen flogen nur so vorbei. 10…15 und schon bei 20 angekommen. Dann fingen die Beine langsam an, sich zu beschweren. Das Treppengeländer konnte aber gut zum Hochziehen benutzt werden. Ich konnte kurz vor Schluß noch einen weiteren “Walker” kassieren. Manche benutzten sogar die 1-Stufen-Taktik. Das probierte ich nur kurz und befand es für zu umständlich und auch zu langsam. Und plötzlich hörte ich “nur noch eine Etage” und war auch schon oben. Der Ausblick war beeindruckend (Fotos sind online). Runter ging es dann wieder mit dem Fahrstuhl. Fazit: eine durchaus spannende Veranstaltung, mir hat es sehr gut gefallen und vielleicht bin ich ja im kommenden Jahr wieder mit dabei. Weiß gar nicht, ob man sowas trainieren kann. Glaube aber eher nicht.

Frust…

Britta
Erstellt von Britta am 22.08.2009 in der Kategorie Kurioses, News | 4 Kommentare

images Tja… heut hatten wir einen Familienausflug zu Rettungsstelle. Ich bin das Training wohl tatsächlich etwas zu ehrgeizig angegangen => Sprunggelenksverletzung … Nun wurde ich mit verbundenem Fuß wieder nach Hause geschickt und ich soll ihn ruhig stellen :-( … Also erstmal unfreiwillige Trainingspause :-(

Ziemlich ärgerlich, wo es mir doch grad so einen Spaß gemacht hat… Ich hoffe, ich behalte mir meine Motivation und muss nicht zu lang pausieren… SEUFZ :-(

Familienlauf

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 19.08.2009 in der Kategorie Kurioses, Trainingstagebuch | 3 Kommentare

Was kaputt?Eigentlich wollte Britta heute abend alleine ihre Runde drehen – Grundlagenausdauer stand auf dem Plan. Da die Kids aber solange Mittagsschlaf gemacht hatten, entschieden wir uns spontan für eine Familienrunde am frühen Abend. Chariot-Anhänger vorgeholt, Marschverpflegung für die Kids eingepackt und los ging es. Durch die Altstadt ging es in Richtung Dahme. Leider endete unser zweiter gemeinsamer Lauf (letzten Freitag war die Premiere) auf der Allende-Brücke schon nach ca. 2,5km: Britta hatte Schmerzen im rechten Knöchel und wir entschieden uns, lieber nicht weiterzulaufen. Es hatte sich schon gestern angedeutet und scheint eine Reizung/??berlastung zu sein. Jetzt heißt es erstmal Ruhe und schauen, wie es die nächsten Tage geht. Wahrscheinlich war das Programm der letzten beiden Wochen doch etwas zu straff.

Dem Chaos trotzen

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 22.07.2009 in der Kategorie Kurioses, News, Planung, Trainingstagebuch | 3 Kommentare

S-Bahn in BerlinIhr habt es ja sicher schon in den Nachrichten gehört: was momentan bei der Berliner S-Bahn abgeht, ist mit dem Wort peinlich schon schöngeredet. Drei Viertel aller Züge können aufgrund von Sicherheitskontrollen des Eisenbahn-Bundesamtes nicht eingesetzt werden. Das trifft die Berliner und vor allem die Touristen sehr hart. Normalerweise fahren jeden Tag ca. 1,3 Mio Menschen mit der S-Bahn. Das ganze Chaos wird momentan nur verhindert, weil letzte Woche die Sommerferien begonnen haben. Danach wird es richtig lustig – äh eng und stickig und der Arbeitsweg dauert für viele doppelt so lange. Für mich nicht. Ich kann zwischen drei anderen Alternativen bequem auswählen:

  • Auto
  • Fahrrad
  • Laufen

Alle drei habe ich diese Woche schonmal “eingebaut”. Das sah dann so aus:

  • Mo: Auto (weil Montag Schontag ist – und ich mußte regenerieren vom 18k Tempo-Lauf am Sonntag…)
  • Di: Hinweg Bike, Rückweg Laufen – man war das heiß!
  • Mi: Hinweg Auto, Rückweg Bike
  • Do: Hinweg Laufen, Rückweg Auto
  • Fr: Urlaub, mein Kleiner wird 1 Jahr alt!

Morgen wird es nochmal kribbelig, 15k in der Frühe, mal schauen, wie es geht. Muss auch noch den Rucksack mitnehmen, weil ich die Logistik nicht komplett gemeistert habe und mir noch Klamotten auf Arbeit fehlen. Will ja nicht in Laufsachen da rumrennen, miefelt ja auch…lassen wir das.

Unter dem Regenbogen

Henrik
Erstellt von Henrik am 10.06.2009 in der Kategorie Kurioses, Trainingstagebuch | 1 Kommentar

Frankfurt, Nidda in Bonames, Š Stadt Frankfurt am Main, Foto: Karola Neder

Frankfurt, Nidda in Bonames

Frankfurt ist eine Schönwetterenklave. Wann immer es in den Großstädten dieses Landes schneit, stürmt oder einfach pisst regnet – in Frankfurt scheint die Sonne. Nach fast einem Jahr Arbeit in Frankfurt kann ich das wirklich bestätigen. So auch gestern wieder. Nach einem kurzen aber heftigen Wolkenbruch, den ich im Büro ausgesessen habe, verschwanden urplötzlich alle Wolken und die Sonne zeigte sich. Nix wie raus aus dem Hotelzimmer und an die Nidda zu einem für meine Verhältnisse extrem gemütlichen Läufchen flussaufwärts nach Bad Vilbel. Ich nahm mir vor, den Puls um die 150 bpm zu halten. Und dafür kann ich erfahrungsgemäß nicht schneller als 5:40 min/km laufen. Auf Höhe des Alten Flugplatzes in Bonames entdeckte ich einen Hinweis auf den Sonnenwendlauf über 5/10 Km in der kommenden Woche. Die Strecke ist toll, warum nicht teilnehmen? Die 5 Km des Firmenlaufs einen Tag zuvor sehe ich maximal als lockere Trainingseinheit an. Hinter der Unterquerung der Autobahnbrücke der A3 kam die Wildnis: der einspurige Weg war schon fast zugewachsen und der Boden nach dem Regen sowieso nur Matsch – läuft hier denn keiner mehr lang? Die LunarTrainer haben ordentlich “Farbe” bekommen! Weiterlesen >>

Das Alter

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 16.02.2009 in der Kategorie Kurioses | 4 Kommentare

JahresringeBeim Blick auf die Ergebnisliste vom Sonntag ist es mir erst auf den zweiten Blick aufgefallen: seit diesem Jahr starten wir in der Altersklasse M30. So schnell kann es gehen. Die Frage ist, ob es eher ein Vorteil oder Nachteil ist. Die M30 ist denke ich ähnlich stark besetzt wie auch die M20. Lassen wir uns überraschen, ob wir uns verbessern oder verschlechtern. Und dass, wo man noch nichtmal 30 geworden ist :-) Läufer der M30 – zieht euch warm an, wir kommen!

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