Ja! Wir sind ambitioniert, mindestens ehrgeizig. Wir nehmen gerne an Wettkämpfen teil und versuchen, uns zu verbessern. Der interne Wettbewerb der Running Twins trägt inzwischen nicht mehr so viel dazu bei -Marek hat den schon lange für sich entschieden- (zensiert von Marek), aber da ist ja immer noch die persönliche Bestzeit im Kopf. Allein dafür lohnt es sich, um jede Sekunde zu kämpfen. Oder nicht? Jeden Montag, Donnerstag und Samstag die gleiche 10 Km-Abendrunde in der immer gleichen Wohlfühl-Geschwindigkeit im Stadtpark des Vertrauens zu drehen, wird bei der Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit nicht hilfreich sein. Um das mitzukriegen, muss der Läufer nur einmal eine Runners World diagonal gelesen haben. Ok, manchmal reicht auch schon das Deckblatt oder die Kolumne von Dieter Baumann. Ich träume immer noch davon, die 10 Km unter der Schallmauer von vierzig Minuten zu laufen. Ausgeschrieben sieht diese Zahl nicht ganz so grausam aus. Oder den Halben unter neunzig Minuten. “Ein klarer Fall für einen Trainingsplan!” schallt es aus so gut wie jedem Läufermunde. Spätestens hier scheiden sich die Läufer-Geister. Weiterlesen >>
Läufer unterscheidet von Joggern nun einmal, dass sie auch an Wettkämpfen teilnehmen. Die Motivation dahinter mag unterschiedlich sein. Besonders Männer sollen ja den Vergleich mit anderen für ihr Ego brauchen, andere schreiben den Wettkampftag in den Kalender, um auf dieses Ziel hin zu trainieren und die Motivation hochzuhalten. Zahlen müssen alle Teilnehmer das gleiche: die Startgebühr. Heiko von laufe-marathon.de hat in seinem Aufruf zur Blogparade die Community gebeten, zur Entwicklung der Startgebühren Stellung zu nehmen. Die Startgebühr ist nicht umsonst eine “Gebühr” – für diese gibt es definierte Leistungen: Zeitnahme, vermessene Streckenführung, Startnummer, Chip, Shirt, Verpflegung, Pokal für die Sieger. Um es vorwegzunehmen: für die meisten Veranstaltungen halte ich die Gebühren für angemessen. Da für den Teilnehmer keine Transparenz herrscht, wie hoch die Kosten für die Organisation eines Laufs sind, ist “angemessen” natürlich sehr relativ. Es wird jedem einleuchten, dass eine Veranstaltung für 20.000 Läufer nicht mit 5 EUR pro Teilnehmer bezahlbar ist. Auch deshalb geht ja die Tendenz weg von den City-Marathons hin zu den kleineren und famililiäreren Events über kürzere Distanzen. Der Vergleich von Startgebühren ist auch schwierig, weil meistens Anmeldeperioden gelten. Weiterlesen >>
Die Jungs vom Runners Point haben Wort gehalten und den poppigen Laufschuh aus dem Hause Brooks rangeschafft. Der Green Silence ist nicht grün, jedenfalls nicht farblich. Vielmehr ist er grün hinsichtlich Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Sogar “Reste aus zerfallenen Studentensofas” sollen zum Einsatz kommen. Ob der Hersteller hier zwecks Imagepflege übertreibt? Egal, mit dem Schuh läuft es sich auf jeden Fall gewissenhafter. Meine grottige CO2-Bilanz wird das sicher nicht ausgleichen. Ich habe den Schuh ja auch gekauft, um einen schönen Wettkampfschuh im Schrank zu haben. “Bis zu 15 Kilometer” könne man damit absolvieren, sagt der Experte. Das werde ich bei der nächsten Gelegenheit testen und euch berichten. Ob das zum SkyRun am Sonntag in Berlin sein wird, bin ich noch nicht sicher. Ich nehme ihn morgen mit nach Frankfurt. Dorthin fährt die grüne Bahn.
Erstellt von Henrik am 29.10.2009 in der Kategorie Laufen | 4 Kommentare
In den letzten Wochen konnte der geneigte Leser den Eindruck gewinnen, aus den Running Twins ist nur ein Running Twin geworden. Eines vorneweg: ist nicht so. Aber mit meiner Blogfaulheit ging auch eine Lauffaulheit einher, die ich bisher noch nicht so erlebt habe. Ja, es gibt nicht nur Erfolgsmeldungen am laufenden Band. Nach dem für mich katastrophalen Mercedes-Benz Halbmarathon in Berlin bin ich in ein echtes Tief gefallen, aus dem ich mich jetzt langsam herausarbeiten werde. Im gleichem Maße, wie Marek eine Bestzeit nach der nächsten hinlegte, legte ich eine Pause nach der nächsten ein. Gut, da war die latente Oberschenkelzerrung, da war viel Reisestress und und und… Aber das rechtfertigt keine achtwöchige Pause. Oder doch? Weiterlesen >>
Am Sonntag steigt unser erster 25km Wettkampf. Henrik hat schon eifrig eine Tabelle mit Durchgangszeiten erstellt, damit wir unter der psychologisch wichtigen Marke von 2h bleiben. Das Wetter soll nicht so warm werden wie befürchtet, also beste Voraussetzungen. Was meint ihr, schaffen wir es?
Lange nix mehr von uns hören lassen. Entwarnung: liegt nicht daran, dass wir vor lauter Training nicht zum Bloggen kommen (also zumindest kann ich das von mir behaupten). Dafür twittern wir fleißig *G*. Was steht an? Nächstes Event ist am 10.5. terminiert – die BIG 25. Zu meinem Entsetzen hat sich Henrik kurz vor Toreschluss ebenfalls angemeldet. Er hat auch schon aberwitzige Pläne ausgeheckt, von wegen “jeder läuft 2km und macht Tempo für den anderen, dann wechseln” und solche Dinge. Nur darauf aus, eine gute Zeit zu laufen tss tss. Der Junge ist fit wie ein Turnschuh, macht den Anschein. Ich freue mich jedenfalls tierisch auf einen gemeinsamen Lauf. Im Januar, als ich gemeldet habe, hatte ich noch eine Zeit von sub 2h im Sinn. Ist das drin? Ich bin mir unsicher. Zum einen fehlen mir momentan die langen Läufe (habe kaum für einen kurzen die Zeit), zum anderen fürchte ich die warmen Temperaturen. Da hatte ich bis jetzt schlechte Erfahrungen mit gemacht, da ging i.d.R. wenig bei mir. Keine Ahnung warum. Ich mache mich jedenfalls nicht verrückt und gehe das ganz locker an. Bisher habe ich meine Saisonziele schon zu 2/3 erreicht: Bestzeit 10km, 15km und HM. Die sub40 fehlen noch :-) Und die 25km sind erstmal nur eine erste Standortbestimmung eines längeren Laufes unter Wettkampfbedingungen.
Am 20.03.09 um 12:43 MEZ ist es soweit. Denn so langsam macht es auch mir keinen Spaß mehr, bei Minusgraden allein durch die Dunkelheit zu laufen. Wenn einen dann auch noch der iPod verlässt, weil der Akku leer ist, vergeht die Lust schnell. Gestern abend hatte ich wieder das Problem, dass die Adidas-Laufhandschuhe nichts gegen die eisige Temperatur ausrichten konnten. Nach einer halben Stunde weicht mir das Gefühl aus den Fingern. Umso böser sind die Schmerzen, sobald man wieder im Warmen ist, bahnt sich das Blut den Weg zurück in die Fingerkuppen. Da sieht man wieder: gutes Equipment ist viel wert, nur gibt es Laufhandschuhe, die gegen -7 Grad und Wind resistent sind?
Den Plänterwaldlauf, bei dem Marek schon mit Handschlag und Sektchen begrüßt wird, habe ich mir am Sonntag gespart (hab ja auch noch andere Termine). Dafür wollte ich lieber eine ruhige Runde am Anfang der Woche am Main drehen. Da ich es immer noch nicht geschafft habe, mal vernünftige Technik einzukaufen, habe ich erstmal einen neuen NikePlus-Sensor gekauft, da die Batterie des dritten(?) leergesaugt war. Blöd nur, dass der iPod nicht aufgeladen war und nach 10 Km ausging. Bei Nieselregen war das eine sehr einsame Runde von Sachsenhausen bis zur Schwanheimer Brücke, für die ich ca. 1:50h gebraucht habe. Die obligatorische P-Pause inbegriffen. Am Mittwoch geht es weiter, dann aber mit meinem Kollegen, und der läuft laaaaaaangsam.
Heute abend bin ich zum ersten Mal im November wieder raus (trotz Nieselregen). Es hat wieder Spaß gemacht. Allerdings ist meine Wadenverletzung nachwievor nicht weg und ich spüre immer noch ein leichtes Ziehen. Ich habe es sehr langsam angehen lassen und wollte heute dem Rat von der sportmedizinischen Untersuchung von vor drei Wochen folgen, meinen Puls nicht dauerhaft über 170 zu lassen. Trotz aller Bemühungen wollte mir das nicht gelingen. Dabei habe ich glaube ich den langsamsten Lauf hingelegt, den ich je hatte. Am Anfang geht das immer noch gut, aber dann geht es über 170 und am Ende komme ich nicht mehr unter 180. Ich bin fast 14km gelaufen und wirklich angestrengt habe ich mich wahrlich nicht. Geschwitzt habe ich auch kaum. Keine Ahnung, am 18.11. lasse ich mich ja nochmal von einem Kardiologen durchchecken. Warum der Polar zwischendurch meinte, ich hätte einen Puls von 220, ist mir auch unklar. Kurz vor dem Wählen des Notrufs war ich da definitiv nicht. Kurzer Rückblick: im Urlaub war ich nur einmal unterwegs, da aber mit ordentlich Höhenmetern. Hat super Spaß gemacht, ich hatte die Klamotten von Tchibo ausprobiert, die mir aber viel zu warm waren.
Erstellt von Henrik am 31.10.2008 in der Kategorie Laufen | 4 Kommentare
Der Artikel ist zwar schon etwas älter, aber vor dem Hintergrund nach wie vor blendender Absatzzahlen für NikePlus lesenswert. Lest hier, dass die Idee für das System eigentlich aus Deutschland stammte und mit welch’ rabiaten Methoden daraus Kapital geschlagen wurde. Ich sollte nicht mehr so viel Laufzeugs von Nike kaufen :-).
Erstellt von Henrik am 21.10.2008 in der Kategorie Laufen | 4 Kommentare
Zugegeben, gegenüber dem Stand der Technik aktueller Modelle von Laufuhren mit GPS-Empfänger und ergonomischer Software wirkt das NikePlus-System ziemlich altbacken. Trotzdem erfreut es sich ungebrochener Beliebtheit, weil es einfach zu bedienen und elegant in die iPod-Software integriert ist. Wer sein Lauftraining auch nur ein bißchen professionalisieren möchte, stößt mit NikePlus schnell an seine Grenzen. Deshalb werde ich mir zum Jahresende auch eine Laufuhr mit GPS-Unterstützung und Pulsmessung zulegen. IPod und NikePlus-Empfänger kann man ja trotzdem noch mitführen. Deshalb habe ich noch ein paar Wettbewerbe auf nikeplus.com angelegt. Damit laufen eigentlich nur Marek und ich quartalsweise gegeneinander, aber ein bißchen Konkurrenz kann ja nicht schaden! Konkret geht es um diese Wettbewerbe:
Schnellste 1 Km bis 31.10.08 – 31.12.08
Schnellste 2 Km bis 31.10.08 – 31.12.08
Schnellste 3 Km bis 31.10.08 – 31.12.08
Schnellste 5 Km bis 31.10.08 – 31.12.08
Schnellste 10 Km bis 31.10.08 – 31.12.08
Schnellste 15 Km bis 31.10.08 – 31.12.08
Schnellste 21 Km bis 31.10.08 – 31.12.08
Schnellste 25 Km bis 31.10.08 – 31.12.08
Die meisten Km 31.10.08 – 31.12.08
Die ersten 100 Km 31.10.08 – 31.12.08
Wer mitmachen möchte, teile mir einfach seine Nike+-ID im Kommentar mit und ich lade ein.
Unabhängig davon habe ich einen öffentlichen Wettbewerb “-Meiste km- aller Laufblogger” erstellt. Hier könnt ihr einfach beitreten. Gern auch Möchtegern-Laufblogger. Viel Spaß!