Von Henrik · 19. Juni 2013 · 1 Kommentar · Kategorien: News, Reisen

BMW Tegernsee-107Die Laufschuhhersteller hatten angefangen, die Meinungsbildung zu ihren Produkten im Internet durch Ansprache der Blogger zu beeinflussen. Dass diese einen guten Teil dazu beitragen, hat sich wohl auch bei BMW rumgesprochen, dem Titelsponsor der großen Marathons und der Stadtlaufserie und damit einem der gewichtigsten Geldgeber der hiesigen Laufsportszene. Die PR-Abteilung lud zum “Bloggercamp” an den Tegernsee, um 9 Autoren von 8 Laufblogs das Engagement im Laufsport vorzustellen:

Eingeladen war mit Nadin (www.eiswuerfelimschuh.wordpress.com) auch eine Frau, die aber aufgrund des Ironmans 70.3 in Berlin nicht teilnehmen konnte. Das Programm für das Wochenende versprach opulent zu werden. Am Freitag wurde durch BMW Welt und Museum geführt, am Samstag stand das Sportliche in Form von Trainings mit den Laufsportbotschaftern Ingalena Heuck und Jan Fitschen im Mittelpunkt und der Sonntag blieb für eine entspannte Heimfahrt.

Wenn Blogger campen…

Jan Fitschen…ERZÄHLEN SIE. Heiko und Hannes hatten wir 2010 bereits auf einem Presseevent kennengelernt und den Timekiller kenne ich von gemeinsamen Läufen in und rund um München sehr gut. Den Rest der bloggenden Truppe kennenzulernen, war für uns die spannendste Erfahrung des Wochenendes. Beim Showcooking am Samstagabend fragte uns Martin Grüning, Runnersworld-Redakteur, kritischer Beobachter der Laufszene und begeisterter Läufer, ob wir uns als Konkurrenten sähen. Ganz klar nein, jedes Blog setzt andere Schwerpunkte. Spannend zu erfahren, wer die Menschen hinter den vielen Artikeln zum Thema Laufen sind, was sie motiviert und welche Ziele sie haben. Zum anregenden Informationsaustausch trugen Ingalena und Jan ohne jegliche Starallüren bei. Wir konnten mit ihnen jederzeit über Gott und die Welt plaudern. Mit Martin Grüning war am Samstagabend zudem die konventionelle Print-Presse anwesend, womit noch eine weitere Perspektive beleuchtet wurde.

Wenn Blogger campen…

Active E…FAHREN SIE. Zum einen stellte BMW jedem von uns für die Fahrt zum und vom Tegernsee einen weißen Flitzer mit “Efficient Dynamics“-Funktion zur Verfügung. Zum anderen durften wir am Samstag den Active E probefahren, das astreine Elektroauto. Es macht Spaß, flüsterleise über den Asphalt zu gleiten. Auf der Teststrecke zum Achensee und zurück wurden viele neugierige Blicke eingesammelt. Auch der Kontrast zu den prolligen Karossen vor dem Hotel hat uns gefallen. So toll der Active E auch ist: es ist nur ein Testfahrzeug und kein Serienprodukt. BMW hat sich bei der Entwicklungsarbeit nicht unbedingt als Vorreiter hervorgetan. Die Topseller bleiben die gut motorisierten und alles andere als sparsamen Modelle. Immerhin kommt zum Jahresende mit dem i3 endlich das erste elektrische Serienmodell auf den Markt. Dass es noch ein langer Weg ist, unterstrich auch der Kommentar des netten Herrn, der die Führung durch das BMW Museum leitete. BMW und Laufen, das passe nicht so recht zusammen.

Wenn Blogger campen…

BMW Tegernsee-30…LAUFEN SIE. Die traumhafte Umgebung des Tegernsees bildete das perfekte Setting für das Training mit Ingalena und Jan. Am Samstagvormittag liefen wir nach dem vorbildlichen Lauf-ABC mit Gymnastikübungen eine schöne Runde südlich des Sees. Bereits hier konnten wir Jan Löcher in den Bauch fragen. WarmupFotograf Mo begleitete die Gruppe unauffällig. Am Nachmittag stand nach einem kurzen Einlaufen das verhasste Stabitraining auf dem Programm. Die beiden Laufsportbotschafter hatten sich einen anspruchsvollen Kraftzirkel ausgedacht. Doch selbst dieser machte unter fachkundiger, aber immer lockerer Anleitung von den beiden richtig Spaß. Ich bin mir sicher, dass hier einige wertvolle Trainingstipps mitgenommen haben. Martin Grüning gesellte sich pünkltich zum Abendessen zur lebhaften Runde. Hannes nannte die Umrundung des Sees am frühen Sonntagmorgen die “Streberrunde”. Ich nahm die auch auf mich, konnte dem Spitzentrio um Leni, Hannes und Hendrik aber nach 10 Km nicht mehr folgen. Die Uhrzeit war wirklich nicht meine.

Wenn Blogger campen…

Abendessen…ESSEN SIE. Opulent gekocht wurde für uns im noblen Seehotel. Nicht nur vom Sternekoch, sondern auch von Ingalena und Jan. Da Jans Kochkünste ungefähr so weit weg von der Sterneküche sind wie wir vom Marathon-Weltrekord, wurde das kenianische Wunderessen “Ugali” zubereitet. Eine geschmackliche Explosion war es -wie angedroht- nicht, aber zum Glück kochte Ingalena unter tatkräftiger Mithilfe von allen ein leckeres Menü mit Wildlachs. In gediegenem Ambiente der “Genusswerkstatt” wurde geplaudert, gelästert, gegessen und geheilt. Ja, mehrere leicht angeschlagene Blogger probierten Jans und Martins Wunderwaffe gegen Verletzungen, den repuls Tiefenstrahler aus. Martin GrüningMartin entlockte beiden Laufbotschaftern mit journalistischem Geschick die eine oder andere Anekdote aus ihrem Läuferleben. Er ließ sich zudem die Liste der Blogs geben und berichtete über seine jüngsten grausamen Erfahrungen mit Alternativtraining Schwimmen und Radfahren auf dem Weg zu seinem ersten Triathlon. Wo dieser stattfindet, ist natürlich streng geheim und wurde von Martin dem exklusiven Kreis auch nicht verraten. Nur eins ist gewiss: er wird nur schwimmen und radeln, um danach endlich laufen zu können.

Wenn Blogger campen…

…BLOGGEN SIE. Leider hat auch das schönste “Camp” mal ein Ende. Mit vielen Eindrücken im Sportgepäck fuhr die weiße Flotte am Sonntagvormittag wieder Richtung München zurück. Nun sind alle dabei, das Bloggercamp auf ihren Blogs zu verarbeiten. Einigkeit bestand in der Frage, ob so eine Veranstaltung wiederholt werden soll. Es muss ja nicht unbedingt das gehobene Ambiente am Tegernsee sein. In der Konzernzentrale wird die PR-Abteilung ziemlich genau lesen, was unsere Bloggerkollegen und wir von der Premiere des Bloggercamps halten und wie sich die Marke in der weiteren Berichterstattung entwickeln wird. Wir sind überzeugt, dass die Idee des Bloggercamps goldrichtig war. Vielleicht kann man beim nächsten Camp schon im i3 fahren und das Laufen hat sich auch dank des Engagements von BMW weiterhin blendend entwickelt.

Herzlichen Dank an BMW für die Einladung zum Bloggercamp!

Von Running Twin Marek · 16. April 2013 · Kommentieren · Kategorien: Grundsätzliches, News

Boston Runners United BannerDie Läufergemeinde ist immer noch benommen und fassungslos ob der traurigen Ereignisse, die sich am 15. April 2013 beim traditionsreichen Boston-Marathon zugetragen haben. Dieses Datum wird immer mit der Erinnerung an die Opfer dieses sinnlosen, heimtückischen Anschlags verbunden sein. Es fällt schwer, die richtigen Worte so kurz nach den Geschehnissen zu finden. Und doch wollen wir es zumindest versuchen.

Ein Fakt vorneweg: es war das erste Attentat auf eine Laufveranstaltung überhaupt. Wollten wir bisher einfach nur nicht wahrhaben, dass auch “uns” so etwas passieren könnte? Waren wir einfach so naiv zu denken, dass niemand auf die perfide Idee kommt, Läufer und deren Fans als Zielscheibe für politische oder religiöse Zwecke zu missbrauchen? Die Antwort ist schlicht und einfach: ja. Menschen mussten ihr Leben lassen am Montag, viele wurden so schwer verletzt, dass sie ihr Leben lang darunter leiden werden, unzählige wurden traumatisiert und werden die schrecklichen Bilder nie mehr aus ihrem Kopf bekommen. Warum musste der 8-jährige Martin, der einfach nur auf seinen Vater stolz sein und ihm zujubeln wollte, sterben? Auf diese Frage wird es wohl keine zufriedenstellende Antwort geben können. Achim Achilles ruft in einem wahren Plädoyer zum Laufen auf, denn “Laufen ist Freiheit und damit das Gegenteil von Terror”. Wir sind nicht immer die treuesten Fans seiner Kolumnen. Aber heute hat er einfach Recht.

Was wird sich verändern im Laufsport? Eine Frage, die uns die nächste Zeit alle umtreiben wird. Eine hundertprozentige Sicherheit wird und kann es an der Laufstrecke nicht geben. Es wäre ein Irrsinn zu denken, dass 42 Km quer durch die Stadt so überwacht werden könnten, dass niemand dort einen Sprengsatz zünden kann. Und es wäre eine Perversion des freiheitlichen Grundgedankens unseres Sports. Vielleicht hat der in Boston seine Unschuld verloren. Aber keinen einzigen Anhänger.

Gehen wir mit einem mulmigen Gefühl in den Startblock am 29.9. in Berlin? Vielleicht. Kann so etwas auch in unseren Landen passieren? Wieder ist die Antwort: Ja. Es kann. Aber hören wir deshalb auf mit dem Laufen, melden für keinen größeren Volkslauf mehr, verkriechen uns unter der Bettdecke und geben den verirrten Attentätern Raum? Niemals. Genau das Gegenteil wird passieren. Kein Läufer dieser Welt wird sich dem menschenverachtenden Weltbild beugen. Wir laufen weiter. Viel weiter als bisher.

Von Henrik · 30. März 2013 · 3 Kommentare · Kategorien: News, Reisen, Trainingstagebuch

Wunderschöne ToskanaRelativ spontan habe ich mich entschlossen, doch eine Woche Laufcamp einzuschieben und mit der RUNNING Company Truppe in die Toskana zu fahren. Nach dem Transgrancanaria hatte ich zwei Wochen keinen nennenswerten Lauf absolviert, die Beine artig stillgehalten und Marek das Feld überlassen (was er mit zwei Podestplatzierungen großartig nutzte). Ich wollte es zunächst nicht wahrhaben, aber die Strapazen des Marathons hatten ihre Spuren hinterlassen; die Trainingspause war bitter nötig. So bot sich drei Wochen nach dem Wettkampf die Gelegenheit, das Training bei erträglichen Temperaturen wieder hochzufahren und die Unterstützung der Gruppe zu genießen. Ein wichtiges (Halb-)Marathonziel habe ich ja im Frühjahr nicht. Aber mit dem Köpenicker Altstadtlauf (14.04., 10 Km) und dem Bike & Run (11.05., 100 Km) stehen zwei Läufe an, bei denen wir als Running Twins gut mitmischen wollen. Dafür kann eine Woche intensives Training noch viel wert sein.

Wie läuft so ein Laufcamp eigentlich ab? Bis auf den Anreisetag sind jeden Tag zwei Trainingseinheiten angesetzt, eine am Vormittag und eine am Nachmittag. Am Mittwoch ist Ruhetag. Auf dem Programm stehen ruhige Dauerläufe, lange Dauerläufe und zwei Tempotrainings, eines davon auf der Bahn im Stadion von Cecina. Begleitprogramm während der ganzen Woche: Lauf-ABC, Dehnen und Stabilisierungseinheiten. Letztere stoßen bei Läufern grundsätzlich auf wenig Begeisterung, fallen aber in der Gruppe wesentlich leichter aus. Spaß hat es wieder gemacht, mit den Red Runners zu trainieren. Der Pinienwald von Cecina Mare ist Nationalpark und bietet ein berauschendes Setting für Waldläufe. Der Boden ist weich und sehr angenehm zu belaufen. Laufstrecken sind vermessen und ausgeschildert, kurzum: ein Paradies für Läufer. Ich habe ganz ordentlich mitziehen können, auch wenn der Wiedereinstieg etwas holprig ausfiel und ich es etwas langsamer als erwartet angehen lassen musste. Mit der Schuhwahl lag ich leider etwas daneben, der einzig brauchbare Schuh war der K-ruuz 1.5 von K-Swiss. Mit dem Puma Mobium und dem Brooks PureGrit 2 bin ich noch nicht warmgeworden. Mehr als 130 Km haben wir in den 7 Tagen geschafft. Ganz spurlos geht das nicht in einer Woche an mir vorbei. Aber insgesamt lässt diese Woche hoffen auf gute Wettkämpfe im Frühjahr!

Wer auf den Geschmack gekommen ist: mehr Infos zu den beliebten RUNNING Company Laufcamps gibt es hier. Vielleicht sieht man sich mal in der Toskana, in Livigno oder auf Lanzarote.

Von Henrik · 07. Februar 2013 · 4 Kommentare · Kategorien: News, Technik

Foto: Gisela Peter  / pixelio.deDie närrische Zeit läuft. Karneval respektive Fasching ist überhaupt nicht unser Ding. Ganz abgesehen davon, dass sich das gesellige Zusammensein nicht so richtig mit dem Trainingsplan verträgt. In Köln und Umgebung werden in diesen Stunden die Büros zugeschlossen und erst am Aschermittwoch wieder geöffnet. Verkleiden wir uns doch auch ein wenig! Unser Blog macht den Anfang, seit Mitternacht erstrahlt es in neuem Gewand. Wir haben uns aus mehreren Gründen für einen neuen Überbau entschieden. Da wir von Anfang an auf WordPress als Blogplattform setzen, haben sich in den Jahren -es werden 2013 tatsächlich FÜNF Jahre- einige Altlasten technischer Natur angesammelt, die wir in einem Rutsch zusammengekehrt haben. Das gute alte Theme “Running blog” wurde seit 2009 nicht mehr aktualisiert und ließ sich nur noch mit manuellen Eingriffen warten. Aktuelle WordPress-Features und gar Übersetzungen von Hand zu implementieren, war einfach zu aufwändig. Im gleichen Atemzug sind wir auf eine dickere Datenbank geschwenkt, haben diverse Plugins entsorgt und können jetzt das Backend wieder in deutscher Sprache nutzen. Über die optische Komponente kann man sicher geteilter Meinung sein. Wir wollten etwas weg von der “altbackenen” beige-Optik hin zu einem helleren und “luftigeren” Auftritt, ganz im Sinne unserer Lieblingsbeschäftigung, die fast ausschließlich an der frischen Luft stattfindet. Dafür bot das Theme Picochic eine wunderbare Grundlage. Es ist zudem “responsive” für eine angepasste Darstellung auf kleineren Bildschirmen wie dem eines Tablets. Falls etwas nicht wie gewünscht funktioniert, was trotz monatelanger Probeläufe gesichert so ist, freuen wir uns über eine Mail. Wir machen uns es jetzt hier gemütlich, hoffen, euch gefällt es ebenso gut wie uns und wünschen euch eine schön sportliche Karnevalszeit.

Von Henrik · 31. Dezember 2012 · 5 Kommentare · Kategorien: News, Strecken

Silvesterlauf 2006 (Marek: 1.v.l.; Henrik: 2.v.r.)Am 31.12.2006 -also vor genau sechs Jahren- nahmen wir im Berliner Grunewald am Pfannkuchenlauf teil. Das war Mareks erster offizieller Wettkampf, und die Running Twins als Laufduo mit eigenem Blog hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ansatzweise auf dem Radar. 6,3 Kilometer ging es über den Drachenfliegerberg zum alten SCC Berlin-Vereinshaus. Im Ziel gibt es den verdienten Pfannkuchen. Auf die 10 Km-Strecke, die bei hinreichend guten Wetterbedingungen auch über den Teufelsberg führt, hatten wir uns noch nicht getraut. Die Silvesterlauftradition war jedenfalls für uns begründet.

Im gesamten Land finden entweder an Silvester oder kurz davor Volksläufe statt. Wen wundert’s, denn was gibt es Schöneres, als das (Lauf-)Jahr mit dem liebsten Hobby ausklingen zu lassen? Klar, dass sich der Ehrgeiz, nochmal eine richtig schnelle Zeit abzuliefern, in überschaubaren Grenzen hält. Die Silvesterläufe dienen ähnlich wie die Firmenläufe so manchem Laufeinsteiger als ideale Gelegenheit, Wettkampfluft zu schnuppern und ganz ungezwungen und ohne Leistungsdruck mitzulaufen. Danach (und auch davor) mit Gleichgesinnten plaudern, die Vorsätze für das neue Jahr in Erinnerung rufen (“wieder mehr laufen”) und Platz schaffen für das üppige Silvestermenü – gibt es alles inklusive. Zum Beispiel bei diesen Klassikern:

  • Sparkassen-Silvesterlauf von Werl nach Soest
    Immerhin 15 Kilometer sind hier zu bewältigen beim wohl größten Silvesterlauf Deutschlands mit mehr als 7.000 Teilnehmern. Die Erlöse fließen zu 100% karitativen Zwecken zu. Auch Walker und Skater können teilnehmen.
  • Bitburger Silvesterlauf Trier
    Beachtliche 1.800 Teilnehmer gehen an den Start in Trier. Sogar der Top-Läufer Moses Kipsiro aus Uganda wurde eingeflogen für diese Traditionsveranstaltung. Die deutsche Elite mit Mocki und Arne Gabius gibt sich zudem die Ehre.
  • MRRC Silvesterlauf München
    Mehr als 3.000 Läuferinnen und Läufer begeben sich auf die immer wieder überraschende Strecke im Olympiapark. Als Finisherpräsent gibt es traditionell die MRRC-Tasse. Start ist vor der Event-Arena.
  • Pfannkuchenlauf im Berliner Grunewald
    Durchaus “cross” geht es in Berlin beim Überqueren des Drachenfliegerbergs zu. Zur Auswahl stehen 6,3 Km oder 9,9 Km. Mit einer 10 Km-Bestzeit wird es also nichts, aber das interessiert wirklich niemanden.

SektflascheUnd wo werden die Running Twins starten? Marek hat sich den Eichwalder Silvesterlauf ausgesucht und ich werde in München auf die Olympiaparkrunde(n) gehen. Die Bedingungen könnten kaum besser sein, denn Schnee und Eis sind erstmal nicht in Sicht.

Dies ist der letzte Blogartikel für das Jahr 2012. In Bildern hatten wir das Jahr bereits gewürdigt, alle schönen Momente und neue wie alte Bekanntschaften hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Ein ganz herzliches Dankeschön senden wir an euch für ein grandioses Lauf- und Blog-Jahr 2012. Das war noch lange nicht alles. Wir wünschen euch und euren Liebsten einen schönen läuferischen Jahresausklang und eine rauschende Neujahrsnacht!

Von Henrik · 20. November 2012 · 14 Kommentare · Kategorien: Ausrüstung, Gewinnspiel, News

Versprochen. Es wird der einzige Post zu diesem Thema bleiben.

Unsere nimmermüden Freunde von JOGGEN ONLINE suchen derzeit den “beliebtesten Laufblog 2013″. Die Bezeichnung ist etwas irreführend, schließlich wird dieser durch ein Abstimmungsverfahren ermittelt. Damit gewinnt dann wohl der Blog, der seine Leser am besten zum Klicken bewegen kann. Das Verfahren und die Wahl an sich haben für Diskussionsstoff in der Gemeinde gesorgt. Den wollen wir an dieser Stelle nicht aufrollen. Marek und ich sind der Meinung, dass die Wahl für die Blogs und für den Veranstalter grundsätzlich positiv ist. Ende Oktober wurde nun Runde 1 geschlossen und die 10 Spitzenreiter stehen fest. Ihr habt uns auf den 2. Platz mit Respektabstand zu den Running Freaks gewählt. Der Wettbewerbsgedanke, der durch das Abstimmungsverfahren zwangsweise gefördert wird, gefällt uns weniger. Schließlich sind alle Top 10-Blogs nicht ganz vergleichbar – jeder setzt einen anderen, ganz individuellen Fokus und hat zudem unterschiedliche Zielgruppen. Deshalb sehen wir dieses Voting auch nicht als Wertung über Inhalt und Qualität eines Laufblogs (bzw. bilden uns auf den Treppchenplatz irgendwas ein). Ab 20.11. geht es für 4 Wochen dann in die zweite Runde, in der nur noch die Top 10 zur Auswahl stehen. Der Sieger erhält neben der virtuellen Plakette “Beliebtester Laufblog 2013″ zudem einen Gutschein von Runners Point i.H.v. 700 EUR. Wir finden die Gewinnverteilung mindestens unglücklich, so hätte Joggen Online die stolze Siegprämie besser auf die ersten fünf Plätze aufgeteilt. Es ist ja auch beim Wettkampf nicht so, dass der Gewinner alles und der Zweitplatzierte gar nichts mehr abräumt. Aber die Regeln sind definiert und zumindest in diesem Jahr wird daran wohl nichts mehr geändert. Machen wir das Beste draus!

Deshalb haben wir uns folgendes überlegt:


Sollten wir auf Platz 1 landen, lösen wir einen Teil des Gutscheins bei Runners Point für die neue Polar RC3 GPS Laufuhr ein. Diese verlosen wir dann bis zum Jahresende an dieser Stelle unter unseren Lesern. Die Uhr kostet im Onlineshop von Runners Point 229,90 EUR. Die RC3 ist mit allem erdenklichen Schnickschnack ausgestattet, den man zur gezielten Trainingssteuerung benötigt. Hier ist der Flyer zum Download.

[UPDATE] Die Running Company packt auf den Gewinn noch einen Gutschein für einen 6-wöchigen Trainingsplan rauf.


Wie könnt ihr teilnehmen?

  • 1. Eure Stimme für running-twins.de unter http://www.joggen-online.de/blog/der-beliebteste-laufblog-2013-jetzt-waehlen.html abgeben. Aufpassen! Das Voting besteht aus zwei Schritten. Erst “Fertig & Absenden” klicken und danach nochmals “Fertig & Absenden” klicken.
  • 2. Den Link weiterleiten an euren gesamten E-Mail-Verteiler. Kleiner Scherz. Erzählt euren laufinteressierten Bekannten, Verwandten und Freunden in Kenia von der Aktion und der sensationell hohen Gewinnchance.
  • 3. Eine E-Mail mit eurem vollständigen Namen und dem Betreff “Laufblogwahl” an laufblog2013@running-twins.de senden.
Von Henrik · 15. November 2012 · 5 Kommentare · Kategorien: News, Planung, Reisen, Strecken

Am 07. Januar 2012 hatten wir den Termin schon zum Vormerken im Laufkalender verbreitet und aus “ist ja noch lange hin” sind nun keine 72 Stunden mehr geworden. Am Sonntagvormittag starten wir mit euch und dem Team World Vision zur Berliner Marathonstaffel im Tempelhofer Park auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof.

Die Berliner Marathonstaffel ist der perfekte Rahmen für unser Teamevent. Warum? Es wird ein Rundkurs von 5 bzw. 6 Km Länge über die ehemalige Startbahn gelaufen. Die Wechselzone befindet sich im Hangar und liegt damit im Trockenen, falls es doch im November regnet. Es wird eine Chipzeitnahme für jeden Teilnehmer und nicht nur für die gesamte Staffel angeboten. Die Organisation seitens des SCC ist erfahrungsgemäß vorbildlich. Schließlich: mit dem Angebot einer Teamzeltmiete hat man als größere Gruppe -und die werden wir am Sonntag sein- einen idealen Treffpunkt und eine gute Lagermöglichkeit auf dem Gelände.

Die Vorbereitungen waren sehr viel aufwändiger, als wir uns das im Vorfeld ausgemalt haben. Nun sind sie aber getroffen:

  • Wir starten mit vier Staffeln: drei Männer/Mixed-Staffeln (Abschnitte: 12,2/10/5/10/5 Km) und eine Frauenstaffel (Abschnitte: 6,2/6/10/5/10/5 Km).
  • Für die schnellste Staffel ist eine Zeit von unter 2:45h ausgegeben, bei den anderen lassen wir uns aber mehr Zeit, Zielschluss ist 15:00 Uhr.
  • Wer bei uns vorbeischauen und hallo sagen möchte: aus dem Hangar 6 gesehen befindet sich unser Teamzelt rechts vorne an 5. Position.
  • Zu erkennen sind unsere Teilnehmer am orangefarbenen Team World Vision Shirt.
  • Zwei Fotografen werden für uns vor Ort sein und tolle Bilder knipsen.
  • Wir haben Paradewetter bestellt: 9°, Sonnenschein – Läuferherz, was willst du mehr?
Von Running Twin Marek · 25. Oktober 2012 · 11 Kommentare · Kategorien: Kurioses, News

Keine 4 Wochen ist es her, dass wir in Berlin den 39. Berlin-Marathon erfolgreich bewältigt haben. Bis 10min nach dem Zieleinlauf habe ich gezweifelt: tue ich mir das nochmal an? Aber viel länger mussten wir beide nicht grübeln: den Jubiläumslauf am 29.9.2013 wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Heute, am 25.10. sollte dann die erste Runde des Anmeldeprocederes über die Bühne gehen: eine Vorregistrierung, die echte Anmeldung muss dann verbindlich in der ersten Novemberwoche erfolgen. Der SCC hat im Vorfeld alles dafür getan, dass es so gekommen ist wie viele befürchtet haben: nach exakt 03:31h waren alle 40.000 Startplätze vergriffen. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. VIERZIGTAUSEND. Außer dem Namen und der email musste nichts weiter angegeben werden. Wohl eine Maßnahme, damit die Server aufgrund des Massenansturms nicht sofort in die Knie gehen bei Mikatiming. Kurz nachdem klar war, dass nix mehr geht, gab es heiße Diskussionen auf Facebook ob dieser Prozedur. Die Kritik dreht sich vor allem um den Zeitpunkt der Anmeldung: an einem Wochentag um 12Uhr, wo sicherlich nicht jeder Arbeitnehmer Zugang zum Internet und erst recht die notwendige Zeit dafür hat. Dass nur die Schnellsten der Schnellen für 60,- starten können, ist nichts Neues, auch andere Veranstalter haben das Staffel-Prinzip bereits übernommen. Viele Läufer fühlen sich mittlerweile genervt und wenden sich ab. Zurecht? Ich kann es teilweise nachvollziehen. Nur ist an dem Geschäftssinn des Veranstalters nichts Verwerfliches erkennbar. Und wie will man ein in diesen Stunden oft gefordertes “faires” Verfahren hinbekommen? Etwa eine Schlange wie bei jeder Media-Markt Neueröffnung? Offensichtlich ist die Nachfrage in diesem Fall einfach so stark, dass das Angebot bei Weitem nicht ausreicht. Das spricht entweder für ein wirklich tolles Produkt oder aber viele fallen auf die gute Werbung herein. Seien wir ehrlich: der Berlin-Marathon gehört ganz klar zur ersten Option. Der SCC ist nun in der Pflicht, das auch 2013 zur Realität werden zu lassen. Verbesserungsmöglichkeiten gibt es trotz der guten Basis immer. Und Marathon wird nicht nur in Berlin gelaufen. Es gibt viele andere schöne Events. Vielleicht ein Grund, sich mal nach Alternativen umzusehen und Marathon-Neuland zu betreten?

Von Henrik · 05. Oktober 2012 · 3 Kommentare · Kategorien: Grundsätzliches, News, Planung

Der Berlin Marathon liegt noch keine Woche hinter uns. Wir sind nach wie vor froh über das Ergebnis und auch darüber, mal die Füße stillzuhalten und uns wieder auf andere Dinge zu konzentrieren (Familie, Oktoberfest und Arbeit, in dieser Reihenfolge). Und doch: es juckt schon wieder beachtlich in den Beinen. Wie ist es uns in der Woche Eins nach dem Saisonhöhepunkt ergangen?

Erkältung und so:
Es ist wohl unvermeidlich. Das Immunsystem hat beim Wettkampf derart gelitten, dass es ca. zwei Wochen nur auf Sparflamme arbeitet (mancher Experte spricht sogar von vier Wochen). Gleich am Montag hat mich die Erkältung erwischt. Man muss wohl nur eine größere Menge von Menschen anschauen und der berühmte fast-tödliche Männerschnupfen ist da. Aber besser jetzt als vorher. Grauenhaft muss es sein, den Marathon deshalb absagen zu müssen.

Sport auf Sparflamme:
Bis Mittwoch war schnellere Bewegung dank schwerer Beine auch nicht vorstellbar. Aber danach die Herbstläufer bei schönstem Altweibersommerwetter anzuschauen, ist nicht so ganz einfach. Zwei Wochen habe ich Laufverbot bekommen. Ein Marathon fügt der Muskulatur erhebliche Schäden zu. Fängt man zu früh wieder an, ist die Verletzungsgefahr hoch. Im letzten Jahr habe ich mich eine Woche nach dem Marathon beim 10 Km-Lauf in Anzing abgeschossen. Wir lernen ja aus Dummheiten. In der nächsten Woche ist immerhin wieder Stabi- und Krafttraining erlaubt. Schwimmen und Crosstrainer drängen sich auch langsam auf.

Nachberichterstattung:
Inzwischen sind alle Fotos vom Sonntag durch den offiziellen Fotodienstleister identifiziert. Wie haltet ihr es, ladet ihr euch die Fotos runter, auch zu den abenteuerlichen Preisen? Für die Berlin-Fotos sind immerhin 50 EUR fällig, will man alle seine Bilder elektrisch haben. Unsere Schnappschüsse gefallen mir sehr gut, also werden wir wohl schwach werden und unsere Kanäle damit versorgen. Gestern hat auch der Timekiller seinen lesenswerten Berlin-Bericht veröffentlicht.

Fabulieren über die nächsten Ziele:
Marek hat bereits vor dem Marathon den Müggelsee-Halbmarathon in seinen Kalender geschrieben. Am 21.10. werden drei Wochen vergangen sein. Das ist nicht viel, um die Bestzeit anzugreifen. Ich überlege, am gleichen Tag beim Zehner in Germering anzutreten und mich der 40 Minuten-Schallmauer weiter zu nähern. Langfristig schwebt uns auch einiges vor. Die Anmeldung für Berlin 2013 ist bereits ausgemachte Sache. Für das Frühjahr stehen bei Marek der OEM und bei mir der Transgrancanaria mit Bleistift im Kalender.

Und dann kommt am 18.11. ja noch die Running Twins & Team World Vision Marathonstaffel, auch die wir uns ganz besonders freuen. Am Wochenende sollen noch die Anmeldebestätigungen rausgehen. Also es gibt genug zu tun, ohne selbst zu laufen. In der ersten Woche danach.

Von Henrik · 31. August 2012 · 3 Kommentare · Kategorien: Grundsätzliches, News, Umfragen


Vor kurzem hat uns Philipp von Online-Laufschuhe.de zum Interview gebeten. Online-Laufschuhe ist ein Angebot, das neu auf dem Markt erschienene Laufschuhe vorstellt. Hier kann man sich die ein oder andere Inspiration holen, welches Modell gerade aktuell ist und gleich über einen vorgeschlagenen Anbieter bestellen. Darüber hinaus gibt es in der “Ratgeber”-Sektion Tipps zum Kauf und Einsatz von weiterer Ausrüstung. Neu ist die Rubrik “Interviews”: hier möchte Philipp Läuferinnen und Läufer befragen, die hinter den zahlreichen Laufblogs stehen. Wir haben spontan zugesagt, den Anfang zu machen. Das komplette Interview findet ihr hier. Das große Geheimnis unseres sagenhaften Erfolgs wird noch nicht verraten, aber ihr erfahrt z.B., wer von uns der Jüngere und wer der Schnellere ist und was wir sonst so treiben, wenn wir die Laufschuhe nicht schnüren. Wir sind schon gespannt, wer die Interview-Reihe fortsetzen wird. Wird das sogar ein Interview-Marathon?