Von Henrik · 19. Juni 2013 · Kommentieren · Kategorien: News, Reisen

BMW Tegernsee-107Die Laufschuhhersteller hatten angefangen, die Meinungsbildung zu ihren Produkten im Internet durch Ansprache der Blogger zu beeinflussen. Dass diese einen guten Teil dazu beitragen, hat sich wohl auch bei BMW rumgesprochen, dem Titelsponsor der großen Marathons und der Stadtlaufserie und damit einem der gewichtigsten Geldgeber der hiesigen Laufsportszene. Die PR-Abteilung lud zum “Bloggercamp” an den Tegernsee, um 9 Autoren von 8 Laufblogs das Engagement im Laufsport vorzustellen:

Eingeladen war mit Nadin (www.eiswuerfelimschuh.wordpress.com) auch eine Frau, die aber aufgrund des Ironmans 70.3 in Berlin nicht teilnehmen konnte. Das Programm für das Wochenende versprach opulent zu werden. Am Freitag wurde durch BMW Welt und Museum geführt, am Samstag stand das Sportliche in Form von Trainings mit den Laufsportbotschaftern Ingalena Heuck und Jan Fitschen im Mittelpunkt und der Sonntag blieb für eine entspannte Heimfahrt.

Wenn Blogger campen…

Jan Fitschen…ERZÄHLEN SIE. Heiko und Hannes hatten wir 2010 bereits auf einem Presseevent kennengelernt und den Timekiller kenne ich von gemeinsamen Läufen in und rund um München sehr gut. Den Rest der bloggenden Truppe kennenzulernen, war für uns die spannendste Erfahrung des Wochenendes. Beim Showcooking am Samstagabend fragte uns Martin Grüning, Runnersworld-Redakteur, kritischer Beobachter der Laufszene und begeisterter Läufer, ob wir uns als Konkurrenten sähen. Ganz klar nein, jedes Blog setzt andere Schwerpunkte. Spannend zu erfahren, wer die Menschen hinter den vielen Artikeln zum Thema Laufen sind, was sie motiviert und welche Ziele sie haben. Zum anregenden Informationsaustausch trugen Ingalena und Jan ohne jegliche Starallüren bei. Wir konnten mit ihnen jederzeit über Gott und die Welt plaudern. Mit Martin Grüning war am Samstagabend zudem die konventionelle Print-Presse anwesend, womit noch eine weitere Perspektive beleuchtet wurde.

Wenn Blogger campen…

Active E…FAHREN SIE. Zum einen stellte BMW jedem von uns für die Fahrt zum und vom Tegernsee einen weißen Flitzer mit “Efficient Dynamics“-Funktion zur Verfügung. Zum anderen durften wir am Samstag den Active E probefahren, das astreine Elektroauto. Es macht Spaß, flüsterleise über den Asphalt zu gleiten. Auf der Teststrecke zum Achensee und zurück wurden viele neugierige Blicke eingesammelt. Auch der Kontrast zu den prolligen Karossen vor dem Hotel hat uns gefallen. So toll der Active E auch ist: es ist nur ein Testfahrzeug und kein Serienprodukt. BMW hat sich bei der Entwicklungsarbeit nicht unbedingt als Vorreiter hervorgetan. Die Topseller bleiben die gut motorisierten und alles andere als sparsamen Modelle. Immerhin kommt zum Jahresende mit dem i3 endlich das erste elektrische Serienmodell auf den Markt. Dass es noch ein langer Weg ist, unterstrich auch der Kommentar des netten Herrn, der die Führung durch das BMW Museum leitete. BMW und Laufen, das passe nicht so recht zusammen.

Wenn Blogger campen…

BMW Tegernsee-30…LAUFEN SIE. Die traumhafte Umgebung des Tegernsees bildete das perfekte Setting für das Training mit Ingalena und Jan. Am Samstagvormittag liefen wir nach dem vorbildlichen Lauf-ABC mit Gymnastikübungen eine schöne Runde südlich des Sees. Bereits hier konnten wir Jan Löcher in den Bauch fragen. WarmupFotograf Mo begleitete die Gruppe unauffällig. Am Nachmittag stand nach einem kurzen Einlaufen das verhasste Stabitraining auf dem Programm. Die beiden Laufsportbotschafter hatten sich einen anspruchsvollen Kraftzirkel ausgedacht. Doch selbst dieser machte unter fachkundiger, aber immer lockerer Anleitung von den beiden richtig Spaß. Ich bin mir sicher, dass hier einige wertvolle Trainingstipps mitgenommen haben. Martin Grüning gesellte sich pünkltich zum Abendessen zur lebhaften Runde. Hannes nannte die Umrundung des Sees am frühen Sonntagmorgen die “Streberrunde”. Ich nahm die auch auf mich, konnte dem Spitzentrio um Leni, Hannes und Hendrik aber nach 10 Km nicht mehr folgen. Die Uhrzeit war wirklich nicht meine.

Wenn Blogger campen…

Abendessen…ESSEN SIE. Opulent gekocht wurde für uns im noblen Seehotel. Nicht nur vom Sternekoch, sondern auch von Ingalena und Jan. Da Jans Kochkünste ungefähr so weit weg von der Sterneküche sind wie wir vom Marathon-Weltrekord, wurde das kenianische Wunderessen “Ugali” zubereitet. Eine geschmackliche Explosion war es -wie angedroht- nicht, aber zum Glück kochte Ingalena unter tatkräftiger Mithilfe von allen ein leckeres Menü mit Wildlachs. In gediegenem Ambiente der “Genusswerkstatt” wurde geplaudert, gelästert, gegessen und geheilt. Ja, mehrere leicht angeschlagene Blogger probierten Jans und Martins Wunderwaffe gegen Verletzungen, den repuls Tiefenstrahler aus. Martin GrüningMartin entlockte beiden Laufbotschaftern mit journalistischem Geschick die eine oder andere Anekdote aus ihrem Läuferleben. Er ließ sich zudem die Liste der Blogs geben und berichtete über seine jüngsten grausamen Erfahrungen mit Alternativtraining Schwimmen und Radfahren auf dem Weg zu seinem ersten Triathlon. Wo dieser stattfindet, ist natürlich streng geheim und wurde von Martin dem exklusiven Kreis auch nicht verraten. Nur eins ist gewiss: er wird nur schwimmen und radeln, um danach endlich laufen zu können.

Wenn Blogger campen…

…BLOGGEN SIE. Leider hat auch das schönste “Camp” mal ein Ende. Mit vielen Eindrücken im Sportgepäck fuhr die weiße Flotte am Sonntagvormittag wieder Richtung München zurück. Nun sind alle dabei, das Bloggercamp auf ihren Blogs zu verarbeiten. Einigkeit bestand in der Frage, ob so eine Veranstaltung wiederholt werden soll. Es muss ja nicht unbedingt das gehobene Ambiente am Tegernsee sein. In der Konzernzentrale wird die PR-Abteilung ziemlich genau lesen, was unsere Bloggerkollegen und wir von der Premiere des Bloggercamps halten und wie sich die Marke in der weiteren Berichterstattung entwickeln wird. Wir sind überzeugt, dass die Idee des Bloggercamps goldrichtig war. Vielleicht kann man beim nächsten Camp schon im i3 fahren und das Laufen hat sich auch dank des Engagements von BMW weiterhin blendend entwickelt.

Herzlichen Dank an BMW für die Einladung zum Bloggercamp!

Von Henrik · 13. Juni 2013 · 3 Kommentare · Kategorien: Reisen, Strecken

PanoramaHöhentraining ist für Leistungssportler schon Routine. Mocki & Co trainieren mehrere Wochen im Jahr in der Höhe und starten dann bei Rennen. Irgendwas muss also dran sein an der Geschichte mit dem Mehr an roten Blutkörperchen und der erhöhten Sauerstoffaufnahme! Gelegenheit zur Überprüfung bot sich am vergangenen Wochenende beim Ausflug auf die Seiser Alm in Südtirol. Von hohen Bergen in atemberaubender Natur abgesehen, was macht das Gebiet so interessant für Läufer? Es gibt einen RUNNING PARK! Seiseralm2“Der größte Laufpark in Südtirol” umfasst 20 beschilderte und vermessene Laufstrecken. Ein Paradies für Läufer! Nun, für geübte Bergläufer ganz sicher. Unsereins schnauft sich ja schon die Steigung über den Mittleren Ring im Westpark hoch, als wäre es der Tourmalet. Ich stelle mir immer Lance Armstrong vor, wie er den Berg hochfährtfliegt und dabei nicht mal aufsteht. Woran das lag, wissen wir ja inzwischen. Höhentrainingstauglich sind 8 Strecken, die auf über 1.800 Metern liegen. Einige tragen klingende Namen und sind nach kenianischen Spitzenläufern benannt, z.B. der Paul-Tergat-Track.Seiseralm1 Hintergrund ist, dass viele kenianische Läufer in den Sommermonaten hier trainieren und die Seiser Alm als Ausgangspunkt für ihre Europa-Rennen nutzen. Die Höhenlage ähnelt der in Kenia. Wir haben zuerst den James-Kwambai-Track abgelaufen. Sieht recht harmlos aus, ist es aber nicht. Zum einen geht es ständig auf und ab, es gibt wenige Passagen, die halbwegs eben verlaufen. Zum anderen ist auch der Untergrund nicht einfach zu laufen, da viele Steine und Geröll den Weg zieren. Das liegt auch daran, dass die Wege im Winter teilweise Skipisten sind. Ein wenig beschäftigt haben sollte man sich mit der Umgebung und der Karte, vor man die Trailschuhe schnürt. Ist man erstmal unterwegs, fällt die Orientierung nicht mehr ganz so leicht. Knackige Steigungen werden (irgendwann mal) mit atemberaubenden Ausblicken belohnt. Seiseralm8Natürlich kann man sich auch Postkarten kaufen, aber oben zu stehen und in die Ferne zu blicken, ist eine echte Genugtuung. Die Seiser Alm und das Einzugsgebiet ab Wolkenstein gehören ganz klar zur Kategorie “anspruchsvoll”. Wer hier gleich mal volle Pulle losprescht, wird schnell Respekt vor den Bergen bekommen. Ab Mitte Mai bis Mitte Oktober findet man als Läufer prächtige Strecken, einsame Trails und berauschende Aussichten. Trailschuhe sind für längere und höhere Touren unbedingt empfehlenswert. Eine sehr gute Auswahl findet ihr im Onlineshop von Bergzeit, hier gibt es alles für den Outdoor-Sport. Also nix wie los ins Höhentraining! Für einen wahrscheinlichen Effekt sollten es allerdings mind. 10 Tage in der Höhe sein, ein Laufwochenende ist da zu knapp bemessen. Aber es bleiben ja noch die schönen Aussichten und die gute Luft.

Von Henrik · 30. März 2013 · 3 Kommentare · Kategorien: News, Reisen, Trainingstagebuch

Wunderschöne ToskanaRelativ spontan habe ich mich entschlossen, doch eine Woche Laufcamp einzuschieben und mit der RUNNING Company Truppe in die Toskana zu fahren. Nach dem Transgrancanaria hatte ich zwei Wochen keinen nennenswerten Lauf absolviert, die Beine artig stillgehalten und Marek das Feld überlassen (was er mit zwei Podestplatzierungen großartig nutzte). Ich wollte es zunächst nicht wahrhaben, aber die Strapazen des Marathons hatten ihre Spuren hinterlassen; die Trainingspause war bitter nötig. So bot sich drei Wochen nach dem Wettkampf die Gelegenheit, das Training bei erträglichen Temperaturen wieder hochzufahren und die Unterstützung der Gruppe zu genießen. Ein wichtiges (Halb-)Marathonziel habe ich ja im Frühjahr nicht. Aber mit dem Köpenicker Altstadtlauf (14.04., 10 Km) und dem Bike & Run (11.05., 100 Km) stehen zwei Läufe an, bei denen wir als Running Twins gut mitmischen wollen. Dafür kann eine Woche intensives Training noch viel wert sein.

Wie läuft so ein Laufcamp eigentlich ab? Bis auf den Anreisetag sind jeden Tag zwei Trainingseinheiten angesetzt, eine am Vormittag und eine am Nachmittag. Am Mittwoch ist Ruhetag. Auf dem Programm stehen ruhige Dauerläufe, lange Dauerläufe und zwei Tempotrainings, eines davon auf der Bahn im Stadion von Cecina. Begleitprogramm während der ganzen Woche: Lauf-ABC, Dehnen und Stabilisierungseinheiten. Letztere stoßen bei Läufern grundsätzlich auf wenig Begeisterung, fallen aber in der Gruppe wesentlich leichter aus. Spaß hat es wieder gemacht, mit den Red Runners zu trainieren. Der Pinienwald von Cecina Mare ist Nationalpark und bietet ein berauschendes Setting für Waldläufe. Der Boden ist weich und sehr angenehm zu belaufen. Laufstrecken sind vermessen und ausgeschildert, kurzum: ein Paradies für Läufer. Ich habe ganz ordentlich mitziehen können, auch wenn der Wiedereinstieg etwas holprig ausfiel und ich es etwas langsamer als erwartet angehen lassen musste. Mit der Schuhwahl lag ich leider etwas daneben, der einzig brauchbare Schuh war der K-ruuz 1.5 von K-Swiss. Mit dem Puma Mobium und dem Brooks PureGrit 2 bin ich noch nicht warmgeworden. Mehr als 130 Km haben wir in den 7 Tagen geschafft. Ganz spurlos geht das nicht in einer Woche an mir vorbei. Aber insgesamt lässt diese Woche hoffen auf gute Wettkämpfe im Frühjahr!

Wer auf den Geschmack gekommen ist: mehr Infos zu den beliebten RUNNING Company Laufcamps gibt es hier. Vielleicht sieht man sich mal in der Toskana, in Livigno oder auf Lanzarote.

Von Henrik · 11. Januar 2013 · 4 Kommentare · Kategorien: Planung, Reisen, Strecken

Logo TNF TG 2013Am Samstag, 02.03. um 10:00 Uhr steigt mein persönliches Frühjahrslaufhighlight. Der Transgrancanaria, genauer gesagt, der ‘Maratón’. Denn der Lauf erstreckt sich über vier Distanzen: den eigentlichen “Transgrancanaria” über 119 Km, den “Advanced”-Ultralauf über 83 Km, den besagten “Maratón” über 42 Km und last-but-not-least den Einsteigerlauf “Starter” über 24 Km. Im letzten Jahr stand ich ehrfurchtsvoll an den beiden Verpflegungspunkten des Marathons und konnte mir einen Eindruck verschaffen, worauf ich mich da einlassen werde. Das fehlende Wintertraining hätte die Teilnahme zu einem Himmelfahrtskommando werden lassen, also schaute ich brav zu. Dabei hat die Strecke mit einer Fahrt ZUM Himmel nicht viel zu tun. Vielmehr geht es tüchtig bergab. Der Veranstalter Arista, der den Lauf von Beginn an seit 2003 organisiert, spricht von “+-4.000 Höhenmetern”, die auf dem Weg von El Garañon in den Bergen des Inselinneren nach Las Palmas, der Inselhauptstadt an der nordöstlichen Atlantikküste, zu bewältigen sind. Was bedeutet aber diese Angabe? Weiterlesen »

Von Henrik · 15. November 2012 · 5 Kommentare · Kategorien: News, Planung, Reisen, Strecken

Am 07. Januar 2012 hatten wir den Termin schon zum Vormerken im Laufkalender verbreitet und aus “ist ja noch lange hin” sind nun keine 72 Stunden mehr geworden. Am Sonntagvormittag starten wir mit euch und dem Team World Vision zur Berliner Marathonstaffel im Tempelhofer Park auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof.

Die Berliner Marathonstaffel ist der perfekte Rahmen für unser Teamevent. Warum? Es wird ein Rundkurs von 5 bzw. 6 Km Länge über die ehemalige Startbahn gelaufen. Die Wechselzone befindet sich im Hangar und liegt damit im Trockenen, falls es doch im November regnet. Es wird eine Chipzeitnahme für jeden Teilnehmer und nicht nur für die gesamte Staffel angeboten. Die Organisation seitens des SCC ist erfahrungsgemäß vorbildlich. Schließlich: mit dem Angebot einer Teamzeltmiete hat man als größere Gruppe -und die werden wir am Sonntag sein- einen idealen Treffpunkt und eine gute Lagermöglichkeit auf dem Gelände.

Die Vorbereitungen waren sehr viel aufwändiger, als wir uns das im Vorfeld ausgemalt haben. Nun sind sie aber getroffen:

  • Wir starten mit vier Staffeln: drei Männer/Mixed-Staffeln (Abschnitte: 12,2/10/5/10/5 Km) und eine Frauenstaffel (Abschnitte: 6,2/6/10/5/10/5 Km).
  • Für die schnellste Staffel ist eine Zeit von unter 2:45h ausgegeben, bei den anderen lassen wir uns aber mehr Zeit, Zielschluss ist 15:00 Uhr.
  • Wer bei uns vorbeischauen und hallo sagen möchte: aus dem Hangar 6 gesehen befindet sich unser Teamzelt rechts vorne an 5. Position.
  • Zu erkennen sind unsere Teilnehmer am orangefarbenen Team World Vision Shirt.
  • Zwei Fotografen werden für uns vor Ort sein und tolle Bilder knipsen.
  • Wir haben Paradewetter bestellt: 9°, Sonnenschein – Läuferherz, was willst du mehr?
Von Henrik · 15. September 2012 · 4 Kommentare · Kategorien: Reisen, Strecken, Trainingstagebuch

Vor ziemlich genau einem Jahr war das Running Company Höhenlaufcamp in den lombardischen Alpen noch im Gange und ich versuchte, den Start beim Berlin Marathon zu retten, während Marek längst kapitulieren musste. Die Zweifel waren groß und es hätte auch schiefgehen können – es gab schließlich gute Argumente gegen den Start. Aber zum Glück mehr dafür. Letztendlich wurde es ein großartiges Erlebnis, eine ordentliche Portion Anfängerglück und Naivität mag geholfen haben.

Nun ist das Laufcamp und damit die letzte intensive Trainingswoche, in der nochmal alle Trainingsreize gesetzt werden, schon wieder Geschichte (Bilder gibt es hier). Gute 160 Km in zehn Tagen gingen nicht spurlos an mir vorbei. Aber von kleineren Blessuren abgesehen, die in den verbleibenden zwei Wochen auskuriert werden, hat sich der Körper nicht böse beschwert. Wider Erwarten nicht mal die leidgeplagten Schienbeine. Das macht Mut. Weiterlesen »

Von Henrik · 23. August 2012 · Kommentieren · Kategorien: News, Planung, Reisen

Wenn am Sonntag, 18.11. in Berlin wieder mehr als 1.000 Staffeln bei der Berliner Marathonstaffel über den ehemaligen Flughafen Tempelhof flitzen, wollen wir zusammen mit euch wieder dabei sein und ein tolles Teamevent feiern. Bereits seit Januar steht die Veranstaltung auf Facebook. Wir haben uns über das bisherige Feedback sehr gefreut. Jetzt, wo es an die konkrete Planung geht, brauchen wir verlässliche Daten. Deshalb haben wir ein eigenes Anmeldeformular bereitgestellt, über das ihr eure verbindliche Anmeldung an uns schicken könnt. Ihr würdet uns einen großen Gefallen tun, wenn ihr euch bis Mitte September anmeldet. Angesichts der nicht ganz berechenbaren Wetterbedingungen und der guten Erfahrung im vergangenen Jahr werden wir wieder ein Teamzelt vor dem Hangar im Zielbereich anmieten. Außerdem werden wir mit der Marathonstaffel das Team World Vision Deutschland unterstützen, das zur Marathonstaffel den einen oder anderen Teilnehmer beisteuert und sich am Ende des Tages hoffentlich auch über Neumitglieder freuen kann. Um einen einheitlichen Auftritt hinzulegen, ist das schnieke Team World Vision Eventshirt bei der Anmeldung inklusive. Bitte vergesst deshalb nicht, eure Shirtgröße auszuwählen. Eine Erläuterung zur Teilnahmegebühr (30 EUR): diese deckt nur einen Teil der Kosten für Startgebühren, Zelt und Shirts. Zum Sportlichen: ihr habt die Möglichkeit, eure Wunschstreckenlänge mitzuteilen, die wir dann bei der finalen Staffeleinteilung im November berücksichtigen werden. Wir hoffen ganz stark darauf, dass wir auch eine Frauenstaffel mit 6 Läuferinnen stellen können. Also Mädels, nix wie angemeldet! Und solltet ihr uns nicht mit Anmeldungen überrennen, laufen wir natürlich auch selbst mit. Für den Samstagabend planen wir zum Kennenlernen (und letzten Staffeleinteilungen) eine gemeinsame Einstimmung auf den Sonntag.

Hier geht es zum Anmeldeformular.

Zur Motivation sind hier einige Bilder aus dem letzten Jahr. Wir freuen uns auf euch und auf eine großartige Running Twins & Team World Vision Marathonstaffel in Berlin!

Von Henrik · 09. August 2012 · 1 Kommentar · Kategorien: News, Reisen, Strecken

Ein mit anspruchsvollen Schikanen bespickter Parcour, ein paar tausend Teilnehmer, schlechtes Wetter, schnell ausverkauft und am Ende gewinnt immer Knut Höhler. So sieht es aus, wenn man hierzulande von Hindernisläufen spricht. Die Laufgemeinde wird anspruchsvoller, die Nachfrage nach dem “besonderen” Lauf ist groß, was nicht zuletzt am jährlichen Ansturm auf den StrongmanRun zu beobachten ist. In Hamburg wurde mit dem “Men’s Health Urbanathlon” der StrongmanRun in klein etabliert. Am 25.08. geht es in die dritte Auflage des Hindernislaufs, nicht in einer “Grünen Hölle” in der Einöde des Nürburgrings, sondern citynah in der Hansestadt. Das Teilnehmerlimit liegt bei 4.000 und wurde bereits zwei Wochen nach Öffnung der Anmeldung erreicht. Die 3. Auflage des Urbanathlons hat es in sich: 12 knackige Hindernisse und 1.000 Treppenstufen verteilen sich auf 11 Kilometer am Hamburger Elbufer. Im Vergleich zum letzten Jahr sind die Hindernisse schwerer. So eine Halfpipe muss man erstmal hochklettern. Es bleibt mir ein Rätsel, wie Knut Höhler im letzten Jahr diese phänomenale Zeit aufgestellt hat. Ja welche denn eigentlich? Weiterlesen »

Von Henrik · 28. März 2012 · 4 Kommentare · Kategorien: Reisen, Strecken

20120328-004400.jpgIch werde in diesen Tagen oft gefragt, wann ich meinen Urlaub denn unterbreche, um arbeiten zu gehen. Und faktisch habe ich schon 4 Wochen Urlaub im laufenden Jahr hinter mir. Dafür schwitze ich dann im Sommer im Büro, wenn ihr in den Ferien seid. Und hoffentlich mit schönen Reiseberichten zurückkehrt. Ich habe mich 2,5 Wochen in Florida aufgehalten für eine Rundreise. Natürlich kam die obligatorische Frage auf, ob man denn in Key West vorbeischauen müsse. Die Gemeinde ist durchaus gespalten bei dieser Frage. Wir haben uns dafür entschieden. Ein Läufchen auf Key West – das muss doch drin sein, so schnell kommt die Gelegenheit nicht wieder. Natürlich wollten wir die Legendenbildung zu Key West auch mal vor Ort bestätigt wissen. Und ja, um es vorwegzunehmen, es lohnt sich. Laufen kann man dort auch ganz wunderbar. Wir sind tagsüber erst mit Fahrrad um Key West geradelt, um ein Gefühl für die Größe der Insel zu bekommen. Am Vorabend habe ich mich dann in die FiveFingers geworfen und eine Runde gedreht. Zu früherer Tageszeit ist es nicht empfehlenswert, die Sonne knallt erbarmungslos. Natürlich können es einige trotzdem nicht lassen, unverkennbar auch Touristen. Das Outfit spielt eine wichtige Rolle, genau wie in Miami Beach. Oberkörperfrei ist obligatorisch, den iPod und den Brustgurt nicht vergessen. So schiebt man sich dann durch die Hitze. Dass dabei kein qualitativ hochwertiges Training herauskommt, ist nebensächlich. Man zeigt, was man hat. Wer sich einmal 10 Minuten an den Ocean Drive von Miami Beach gesetzt hat, weiß zu gut, welches Schauspiel es dort zu beobachten gibt. So extrem ist es aber auf Key West nicht. Weiterlesen »