Archiv fuer die Kategorie Reisen
Die Erwartungshaltung an meine Laufleistung war niedrig angesichts von mehr als vier Monaten, in den kein regelmäßiges Training möglich war. Also ein bischen entspannen, so weit wie möglich mitlaufen, so viel Sonne wie möglich tanken. Das Lanzarote Laufcamp bot dafür ein perfektes Umfeld. “Laufcamp” ist vielleicht auch etwas zu hoch gegriffen für die Veranstaltung, Spaß und Erholung standen im Vordergrund. Es geht Running Company Cheftrainerin Bianca nicht darum, möglichst viele Trainingskilometer im Atlantiksand zu schrubben, sondern durch gezielte Übungen und Vorträge den Sinn der Teilnehmer für ein qualitativ hochwertiges Training zu schärfen. Das ist wieder gelungen, so viele Teilnehmer wie nie waren dabei und die waren -wie ich die abschließende Stimmungslage einschätzte- begeistert. Wir hatten schwer Glück mit dem Wetter, denn im Januar ist es zwar relativ warm auf den Kanarischen Inseln, aber der Passatwind kann sehr ungemütlich werden und die gefühlte Temperatur nochmal sinken lassen. Vier 8h-Sonnentage boten aber alle Möglichkeiten für Sonnenbrand und baden im Meer. Gelaufen wurde natürlich auch. Ob an der Strandpromenade, im Hinterland auf staubigen Pisten, im Stadion oder an der atemberaubenden Steilküste hinter Puerto del Carmen: es war für alle was dabei. Lanzarote bildet langsam aber sicher das Image der Sportinsel. Und das zurecht. Gute 52 Km kamen für mich am Ende der Woche zusammen. Das erscheint nicht wirklich viel. Aber das ist mehr als in den letzten beiden Monaten zusammen. Die gute Nachricht: mit dem angegriffenen Schienbein hatte ich keine Probleme. Der ganze Bewegungsapparat muss sich aber erst wieder auf eine höhere Belastung einstellen. Insgesamt war die Woche ein großer Erfolg und ich war mehr als zufrieden. Damit ist der Wiedereinstieg in das regelmäßige Laufen geschafft. Es wird jetzt trotzdem kein Intensivprogramm mit fünf Läufen pro Woche starten. Dafür fühle ich mich noch nicht bereit. Der Rest des Winters wird mit einem gebremsten Trainingsplan inkl. gezieltem Alternativtraining noch dem Wiederaufbau der Grundlagenausdauer dienen. Wettkämpfe sind nicht verboten, werden aber maximal als Trainingsläufe unterhalb des Wettkampftempos herhalten. Alle anderen Gedankenspiele sind erstmal obsolet. Einen Frühjahrs-Halbmarathon wird es also auch nicht geben. Für mich ist das keine einfache Erkenntnis. Aber entweder du hörst auf deine Trainerin oder du suchst dir eine andere. Ich halte es mit dem ersten, nochmal planlose vier Monate – nein danke. Schöne Impressionen vom Laufcamp gibt es in den Bildern.
Es wird nicht so ganz die Woche, die ich mir vorgestellt hatte. Am Samstag flüchte ich für eine Woche aus dem hiesigen Schmuddelwetter und fahre mit in das Running Company Laufcamp nach Lanzarote. Eigentlich hatte ich die Idee, dass ich in dieser Woche einen wesentlichen Schritt in der Marathonvorbereitung für den Transgrancanaria packe. Aber die Verletzung zog und zieht sich leider dermaßen hartnäckig, dass ich meine Ambitionen reduziert habe. “Nur noch mitlaufen können” lautet jetzt das Ziel für das Laufcamp. Nach unzähligen Physiotherapiesitzungen und Arztbesuchen bin ich mir sicher, dass der Muskel ein paar Tage halten wird. Wenn der Januar nun vorbei ist, waren es vier Monate, in denen kein geregeltes Training möglich war. Lanzarote könnte der Wendepunkt sein. Auf Gran Canaria Anfang März wird es maximal noch für den Halbmarathon reichen, im Zweifel nur für den Strand. Der ist auf Lanzarote aber auch ganz schön. Unser Hotel nutzt auch die spanische Triathlon-Nationalmannschaft als Basislager. Die Bezeichnung “Sporthotel” wäre wohl übertrieben, aber die Lage ist einfach perfekt. Generell sind die Kanarischen Inseln im Winter ein wunderbarer Trainingsort für die Triathleten und Läufer. Bis zu 20 Grad tagsüber, viele Sonnenstunden und ganzjährig baden. Die beiden Raelerts haben kürzlich ihr Trainingslager auf Fuerteventura absolviert, wie dieser Clip sehr schön illustriert. Der Passatwind trainiert richtig gut für die brutalen Bedingungen in Kona. Dort wollen sie im November den Doppelsieg einfahren. Da sieht mein Ziel für das Laufcamp dann eher lächerlich aus. Dennoch freue ich mich sehr auf die Atmosphäre und die Gleichgesinnten. Ich werde auch bestimmt wieder eine Videobotschaft senden. Und wenn ich nicht laufen kann, dann setze ich mich an die Laufstrecke, nehme ein Dorada-Bier mit, halte ein Schild “Laufen ist schön!” hoch und denke daran, wie toll es doch wäre, jetzt im eisigen Schneetreiben im heimischen Westpark zwei Runden zu drehen.
Auf Facebook hatte ich die Veranstaltung in vorauseilendem Gehorsam schon mal angelegt. Und prompt hat die gesamte Teilnehmerschaft vom letzten Jahr wieder zugesagt. Aber nicht jeder Läufer ist auf Facebook vertreten. Deshalb kündigen wir auch hier den Termin hochoffiziell an.
Am Sonntag, 18.11.2012 ab 10:00 Uhr
in Berlin, Tempelhofer Park, Hangar 6
möchten wir wieder mehrere Staffeln im Rahmen der Berliner Marathonstaffel ins Rennen über die 42,195 Kilometer schicken. Dabei sind pro Staffel die Abschnitte von 12,2 Km / 10 Km / 5 Km / 10 Km und 5 Km zu absolvieren. Auch in diesem Jahr steht wieder der Spaß im Vordergrund. Dass das kein Widerspruch zu einem gewissen sportlichen Ehrgeiz sein muss, die Zeit aus dem Vorjahr wieder zu toppen, haben wir im letzten Jahr bewiesen. Jetzt geht es erstmal darum, den Termin im Kalender abzusichern und verletzungsfrei in das neue Laufjahr zu starten. Wir freuen uns schon heute auf einen tollen Saisonabschluss 2012 mit euch!
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Erstellt von Running Twin Marek am 17.11.2011 in der Kategorie News, Planung, Reisen |
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Nur noch 5 Tage und dann steigt das letzte Highlight in diesem Laufjahr: die Berliner Marathonstaffel auf dem Tempelhofer Feld. Die Vorfreude ist groß, im letzten Jahr hatten wir eine Menge Spaß und dieses Jahr haben wir uns sogar deutschlandweite Unterstützung geholt! Wer ist dabei?

Running Twins 1
- Milosz Weckowski: Milosz war bereits bei unserer Staffel-Premiere 2010 dabei. Er hat erfolgreich die Metamorphose vom Workaholic zum Läufer vollzogen: erst Teilnahme am Berlin-Cup, dann zweimal den Berlin-Marathon absolviert und in kurzer Zeit beachtliche Zeiten erzielt. Wenn er jetzt auch noch das Rauchen weglassen würde, dann klappt es auch mit der sub40 :-) Milosz betreibt auch einen schönen Blog (http://parklaeufer.de).
- Marek Neumann: Marek ist einer der beiden Running Twins. Im letzten Jahr war er unser Startläufer und lief trotz eines Sturzes im Gewimmel nach dem Startschuss eine sensationelle Zeit über die 12,2 Km-Runde. In diesem für uns sehr durchwachsenen Jahr hat Marek seinen ersten Sieg gefeiert.
- Nadin Eule: Besonders freuen wir uns über Frauenpower bei unserer Staffel. Nadin dreht täglich ihre Runden in Berlin und ist mit einem eigenen Laufblog (http://eiswuerfelimschuh.wordpress.com), Twitter und Facebook in unserer Web-2.0-Welt sehr aktiv. Besonders spannend: ihre Ernährungstipps!
- Ralf Junge: Ralf lebt in Dresden und in seinem Lauf-Blog (http://loslaufen.wordpress.com) sieht man bereits auf der Startseite die persönlichen Bestzeiten. Man merkt sofort, der Mann ist hochmotiviert und wird alles geben, um die 10 km-Bestzeit auf dem Tempelhofer Feld zu knacken!
- Ron Hoffmann: unsere Nachwuchshoffnung und jüngster Teilnehmer der Staffel! Ron trainiert mit Henrik in München bei der Running Company, und das sehr eifrig. Er hat seine aussichtsreiche Karriere als Profifußballer bei Hertha BSC wegen einer Verletzung sausen lassen müssen. Auf dem Tempelhofer Feld will er unbedingt unter 20 min bleiben. Wenn er am Vorabend nicht feiern geht, wird das klappen!

Running Twins 2
- Bernd Meyer: Bernd und Marek haben mal eine ganze Weile zusammen gearbeitet. Gemeinsam drehen sie jeden Donnerstag um die Mittagszeit eine Runde in Berliner Volksparks mit laufwilligen Kollegen. Bernd hat sich zum Glück bereiterklärt, als Ersatzläufer zur Verfügung zu stehen, auch wenn die Formkurve momentan etwas nach unten zeigt. Für eine schnelle Zeit ist er aber immer gut.
- Andreas Lenk: Andreas ist ein echter Kämpfer. Im Sommer absolvierte er den Augsburger Friedensmarathon unter 3:30h. Er trainiert ebenso mit Henrik bei der Running Company und hat es in den letzten drei Jahren vom “Zero to hero” geschafft.
- Andreas Mamsch: Korbjäger Andi ist fast ein Routinier, der sich allerdings mehr dem Basketball als dem Laufen verschrieben hat. Er trainiert eine Berliner Jugendmannschaft. Laufen ist für ihn ein Ausgleichssport. Andi hat schon 1999 erfolgreich den Berlin Marathon gefinished und war bereits im letzten Jahr bei den “Running Twins Wasserträgern” über 10 Km dabei.
- Stefan Oblinger: Im Laufcamp waren Henrik und Stefan Zimmerkollegen. Stefan hat sich in diesem Jahr beachtlich verbessert und lief zuletzt beim München Marathon die halbe Distanz unter 1:35h. Er ist auch gerne auf kürzeren Strecken unterwegs und läuft den Trainingskollegen über 300m auf und davon. Auch über 10 Km in Berlin?
- Jan Schneider: Es begann mit einer 5 km-Runde im Münchner Olympiapark. Jan ist noch nicht lange beim Laufen dabei und hat erst in diesem Jahr Wettkämpfe für sich als Motivation entdeckt. Über diese 5k-Distanz hat er bereits an mehr als 5 Rennen teilgenommen und kratzt emsig an der 25 Min-Marke. Fällt sie vielleicht in Berlin?
Falls ihr euch fragt, wo der zweite Running Twin eigentlich ist: Henrik wird nur Ersatzläufer sein, da er nach wie vor an seiner Verletzung laboriert und lieber kein Risiko eingehen möchte. Sollte niemand ausfallen, wird er sich ganz der Organisation und Motivation unserer Staffeln widmen.
Zeit, Farbe zu bekennen und eine Entscheidung zu treffen. Das Running Company Laufcamp im italienischen Livigno ist heute zu Ende gegangen. Ich habe eine fantastische Woche verlebt mit genialen Ausblicken, inspirierenden Lauffreunden, sterneverdächtigem Essen und –vor allem deswegen bin ich mitgefahren- intensivem Lauftraining auf mehr als 1.800 Meter Höhe. Es war die letzte Chance, das Ticket für den Berlin Marathon am 25.09.11 zu lösen. Hat das funktioniert? Ob, werden wir erst am besagten Sonntag in einer Woche in Berlin feststellen können. Weiterlesen >>
Was für eine bescheidene Vorbereitung bisher. Pünktlich zum Start der 12-wöchigen Vorbereitungsphase für den Berlin Marathon am 25.09.11 hat sich ein Kniebeuger im linken Oberschenkel böse abgemeldet. Der 10 km-Wettkampf im Rahmen des Alpen Triathlons lief noch sehr gut, wenn auch schon nicht mehr “ganz rund”. Kurzum, ich gesellte mich zu Marek, der bereits Anfang Juli vom Training zur Physiotherapie der Wade wechselte. Ich schlug mich bis vorletzte Woche mit Alternativtraining durch. Das ist zwar nicht schlecht, kann eine “laufende” Vorbereitung aber nicht ersetzen. Jetzt habe ich mit der letzten Woche die erste durchgängige Trainingswoche ohne Probleme hinter mir – mit lächerlichen 45 Wochenkilometern. Nun ist es nicht unbedingt die Quantität, die ein gutes Training ausmacht. Aber ohne lange Läufe ist eine sinnvolle Vorbereitung nicht möglich. Einen Trumpf habe ich aber noch auf der Hand. Heute geht es ins Höhentrainingslager nach Italien.
9 Tage in >1.800 Meter Höhe sollen jetzt helfen, zumindest die Zuversicht für Berlin zu holen. Die wird genauso wichtig sein wie die körperliche Verfassung. Ob das geklappt hat, werde ich am 17.09. sagen können. Erst dann wird die Entscheidung gefällt, ob Berlin mit mir als Läufer oder als Zuschauer stattfindet. Man kann verpasstes Training nicht “aufholen”. Aber in den 9 Tagen können wir uns voll auf das Laufen konzentrieren und hart arbeiten. Das Höhenklima setzt zusätzlich Anreize für den Sauerstoffwechsel. Ich habe das Gefühl, dass das eine harte Woche wird. Aber jetzt gilt es, den Trumpf auszuspielen und die letzte Chance zu nutzen. Ich melde mich eine Woche vor Berlin hier mit der Entscheidung. Drückt die Daumen!
Next Stop: Münchner Stadtlauf am 26.06.11. Marek wird hier zumindest redaktionell die Stellung halten. Ob es auch etwas zum Laufen zu berichten gibt, hängt sehr von der Genesung der Wade der Nation ab. Zuletzt zeichnete sich immerhin eine deutliche Verbesserung ab. Damit ich nicht auch noch verletzungsbedingt ausfalle und der Start der Marathonvorbereitung verschoben werden muss, werde ich in den nächsten beiden Wochen das Laufpensum reduzieren. Nach der Münchner Teamstaffel, die eher als Spaßwettkampf durchging, und dem doch sehr ordentlichen Pensum des Frühjahrs mit durchschnittlich mehr als 220 Monatskilometern ist die Luft etwas raus. Zudem zieht es seit zwei Wochen kräftig im linken Beinstrecker. In die Marathonvorbereitung möchte ich mit ordentlich Motivation und natürlich vollkommen fit starten. Höchste Zeit für Urlaub und eine kleine Sommerpause. Natürlich, wir Läufer können ja die Füße nie ganz stillhalten. Der eine oder andere gemütliche Lauf wird also auf der schönen Insel Sardinien drin sein. Ein paar Laufmomente im Fotoalbum des iPhones reicher und hoffentlich gut regeneriert werde ich am 26.06. wieder Wettkampfluft schnuppern. Allerdings nur als Zuschauer, denn im Juni und Juli möchte ich mir keinen Halbmarathon antun. Es sei denn… ach, ich bin dann mal weg!
Es ist nicht immer leicht, zu den großen Teamstaffeln wenigstens ein Team zusammenzukratzen, dazu noch ein hochmotiviertes. Im letzten Jahr ist uns das zur Marathonstaffel in Berlin gelungen. Dazu kam perfektes Wetter auf dem Tempelhofer Feld – mehr brauchte es nicht für ein großartiges Teamevent. Echter Teamgeist, voller Einsatz und richtig viel Spaß wurden mit Platz 52 für die “Running Twins & Friends” belohnt, ein Ergebnis, von dem wir selbst am meisten überrascht wurden. Auch die “Running Twins Wasserträger”, unsere Schwesternstaffel und Wettkampfbegleiter, wussten zu überzeugen. “Nächstes Jahr auf jeden Fall wieder”, so unser eindeutiges Fazit. Drehen wir doch ruhig ein bißchen am Großen Rad. Weiterlesen >>
Wir blicken einmal über den Teich, genauer gesagt, nach Los Angeles. Hier findet am 20.03.2011 wieder der L.A. Marathon statt, eine beeindruckende Laufveranstaltung auf einer beeindruckenden Strecke. Diese führt vom Stadion der L.A. Dodgers über den weltberühmten “Walk of Fame” bis zum Ziel am Santa Monica Pier. Präsentiert wird das Event von K-Swiss. Die Marke ist in Europa und Deutschland noch nicht bekannt als ernstzunehmender Hersteller von Laufschuhen, eher von Tennisschuhen. Das soll sich auch in Deutschland ändern. Ich finde es spannend zu beobachten, wie hart der Laufschuh-Markt umkämpft ist und wie mit (brauchbaren und unbrauchbaren) Innovationen Läuferinnen und Läufer angesprochen werden sollen. Auch die Bloggerszene wurde zum Testen der Schuhe kontaktiert, einige Kollegen haben die neueste Entwicklung, die Serie mit der Blade Light-Dämpfung inkl. des Trainingsschuhs Blade Light Run, schon ausgeführt und getestet (Hannes inzwischen auch). Die Optik der Treter stimmt jedenfalls. In Amerika ist die Marke seit 2009 im Running-Umfeld aktiv und so treten sicher auch zum L.A. Marathon viele Teilnehmer in K-Swiss an. Falls ihr beim L.A. Marathon mitmachen wollt: die Startgebühr beträgt 175$ und der Startschuss fällt bereits um 07:24 Uhr – der Außentemperatur und der wahrscheinlich unvermeidlichen Hitzeschlacht geschuldet. Mit ein wenig Glück kommt ihr kostenlos nach L.A.: Beim Gewinnspiel “K-Swiss Run of Fame” gibt es eine Reise nach L.A. und weiteres Laufequipment von K-Swiss zu gewinnen: http://welovelamarathon.de/. Dann fotografiert artig eure Füße, viel Glück und vielleicht geht es bald über den Teich unter die (erbarmungslose) Sonne Kaliforniens.
Da ist so einiges los gewesen in den letzten beiden Wochen. Während ich mich auf Mittelmeer- und Atlantikinseln sonnen durfte und viel Geduld mit dem verletzten Fuß (Nachwirkung Müggelsee-Halbmarathon) aufbringen musste -an Laufen war leider nicht zu denken-, standen vor allem die Windstopper Trailrun Worldmasters in Dortmund in den Schlagzeilen. Die in jeder Hinsicht hochkarätige Veranstaltung erfüllte leider nicht die Erwartungen hinsichtlich der Teilnehmerzahl. Trotz des hochgefahrenen Marketings im Vorfeld. Für uns stand eine Teilnahme in diesem Jahr noch nicht wirklich zur Debatte. Sollten die Veranstalter im nächsten Jahr einen dritten Versuch wagen, werden wir uns mit der Teilnahme wohl ernsthaft beschäftigen. Auf Madeira habe ich so einige Male an den Lauf gedacht, denn die Insel bietet irre Laufstrecken mit Trails vom Feinsten. Das Bild zeigt einen Trail den Berg hoch. Leider konnte ich wegen der Verletzung nicht auf die Piste, das tat in doppelter Hinsicht weh. Die Geduld hat sich aber ausgezahlt. Unter der Woche konnte ich in Würzburg einen kurzen Testlauf absolvieren und der war schmerzfrei. Am Samstag folgte dann ein lockerer Halbmarathon auf meiner Isarrunde über die Grünwalder Brücke – eine Art Belastungstest. Bis Km 18 habe ich gut durchgehalten, dann habe ich aber eine Pause einlegen müssen. Drei Wochen Nullaktion machen sich schon bemerkbar. In einer Woche starten wir bei der Marathonstaffel in Berlin. Die Verteilung der Streckenabschnitte ist noch nicht vorgenommen, insofern mache ich mir noch Hoffnungen auf einen der beiden 5 Km-Turns. Im Zweifelsfall wehre ich mich aber auch nicht gegen einen 10er. Es gilt jetzt, die Motivation wiederzufinden und gut durch den Herbst/Winter zu kommen. Denn der Countdown auf der Homepage des SCC Berlin zeigt, dass es nur noch 10 Monate bis zur großen Premiere sind. Ich glaube, ich gehe jetzt noch eine Runde laufen!
Ist ja auch zu kalt in diesem Land. Die Folgen des Laufs am letzten Sonntag werden mich wohl noch ein Weilchen beschäftigen, so dass an Laufen momentan nicht zu denken ist. Das Abrollen des rechten Fußes ist nach wie vor mit Schmerzen in der Achillesverse verbunden und ich stelle mich schon auf eine längere Genesung ein. Da kommt der Urlaub gerade recht. Schade, dass auch kein Strandlauf auf der hübschen Insel im Mittelmeer möglich sein wird. Aber das lässt sich bei mehr als 25° Außentemperatur durchaus verschmerzen. Die 5fingers packe ich aber ein – zur Sicherheit. Zur Marathonstaffel in Berlin am 21.11.2010 muss ich wieder hergestellt sein. De nächsten beiden Wochen werden sicher dazu beitragen. Ihr lauft alle schön fleißig weiter und ich schicke eine Postkarte.
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Erstellt von Henrik am 07.08.2009 in der Kategorie Reisen |
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Zugegeben, so richtig Erholung habe ich momentan nicht nötig, aber gebucht ist gebucht, und deshalb geht es heute abend Richtung Gran Canaria. Man kann von dieser Insel halten, was man will -die einen lieben sie, die anderen hassen sie-, zum Entspannen eignet sie sich sehr gut und auch zum Sporteln. Bei Ebbe gibt es einen wunderbaren 5 Kilometer langen Strand zwischen Meloneras und Playa del Ingl?¨s, den man zumindest in einer Richtung schön ablaufen kann. Die andere Richtung ist mit teilweise heftigem Gegenwind (der Passat) schwierig. Barfußlaufen ist für mich ein Highlight, auch wenn das für die Füße sehr ungewohnt ist. Und natürlich trifft man auf übermotivierte deutsche Rentner, die sich im Urlaub “fithalten” wollen. Das ist selten ein schöner Anblick. Vor 1,5 Jahren habe ich mir auf der Hoteltreppe (direkt nach dem Laufen!) den Fuß umgeknickt, deshalb sind meine sportlichen Erinnerungen nicht so schön. Auf jeden Fall werde ich die Zeit nutzen, um etwas zu lesen und Pläne für das zweite Halbjahr zu schmieden, auch, um die sportlichen Ziele abzustecken. Wenn es Technik und Motivation erlauben, melde ich mich auch mal über das Web 2.0. Euch allen eine schöne Woche, keep on rollin’!