Heute habe ich mich das Auto mal stehengelassen und bin zur Arbeit mit der Bahn gefahren. Die Laufklamotten habe ich mitgenommen und zudem pünktlich Feierabend gemacht. Vorher hatte ich noch bei Google Maps die Strecke ausgemessen. 15,9km schienen mir zwar bei meinem momentanen verbesserungswürdigen Fitnesszustand etwas viel aber durchaus machbar. Gesagt, getan, los gings. Das Tempo habe ich nicht allzu scharf gewählt und es ging auch ganz gut. Nur etwas Flüssigkeit hätte ich mal mitnehmen sollen. Ich war froh, als ich am Ende nach ca. 1h 20min zuhause eintraf mit dem Gedanken: wieder was geschafft heute. Fazit: den Arbeitsweg mal laufend zu bewältigen kann ich nur empfehlen!
Was gibt es Schöneres, als eine unbekannte Stadt im Laufschritt zu erkunden? Zugegeben, ich kann mir da so einiges vorstellen :-). Leider kann man sich den Arbeitsplatz als Businesskasper nicht immer aussuchen und so heißt es bis Jahresende unter der Woche: Palmengarten statt Volkspark Friedrichshain. Gesagt, getan: der erste Lauf Richtung Park begann mit einem Wolkenbruch und endete in leichter Orientierungslosigkeit. Doch zum Glück wissen die einheimischen Läuferinnen, wo es langgeht. Ich bin auf weitere Ausflüge gespannt. Welcher Frankfurter/welche Frankfurterin hat Insidertipps?
Nachdem die letzten 6 Wochen doch mehr oder weniger mit passivem Sport verbracht habe, habe ich heute abend bei immer noch sehr warmen Temperaturen einen Wiedereinstieg versucht. ??hnlich wie bei meinem laufenden Zwillingsbruder war es am Ende doch sehr beschwerlich und nach fast 11km bin ich dann noch 1,5km erholsam zurückgegangen. Aller Anfang ist schwer, zumal ich mir die letzten Tage noch eine Erkältung eingefangen habe und erst heute wieder halbwegs fit war. Aber wir bleiben dran!
Ja, es hat ganz schön weh getan. Aber nach der unverhältnismäßig langen Sommerpause von 48 Tagen (!) -Urlaub muss ja auch mal sein- wurde es mal wieder Zeit. Und bis zum nächsten Ziel, dem Mercedes-Benz-Halbmarathon am 07.09.2008 ist es nicht mehr weit. Weiterhin will ich ja noch die Mindestzahl der 8 zu absolvierenden Berlin-Cup-Läufe schaffen. Ein Start bei der Citynacht wäre in meinem Trainingszustand unverantwortlich gewesen. Jetzt gilt es für mich, die Grundlagenausdauer wieder herzustellen. Nach einer guten Stunde durch den Volkspark war ich jedenfalls ordentlich fertig und musste auf den letzten Metern kämpfen. Aber es ist ein gutes Gefühl, wieder dabei zu sein. Gehen wir’s an. Oder besser: Laufen wir’s an. Es gibt noch läuferische Leckerbissen im Herbst, wie der Countdown gnadenlos ankündigt.
…es juckte doch zu sehr in den Füßen. Heute drehte ich eine lockere Runde nach über 3 Wochen Abstinenz. Es lief auch ganz gut, natürlich kann man nach den vielen Tagen Pause nicht wirklich etwas erwarten, aber ich hatte Spaß, mich wieder zu bewegen und durchzuatmen. Da in nächster Zeit erstmal kein Wettkampf vor der Tür steht (nächster Berlin Cup-Lauf ist am 24.08.), bleibe ich ganz entspannt. Und sogar meine Nike+ Mini hat schon eine kämpferische Haltung eingenommen :-)
Die Fachwelt streitet sich mal wieder, wie zu-/abträglich Musik beim Laufen sein kann. So besagen neueste pseudo-wissenschaftliche Erkenntnisse, dass die Musik sehr sorgfältig ausgewählt werden müsse, um nicht einen gegenteiligen Effekt zu erzielen. Gerade bei geübten Läufern könne sich die Ausschüttung von Stresshormonen negativ bemerkbar machen. Auch die Geschichte vom Tunnelblick durch die musikalische Ablenkung wird aufgewärmt. Hier muss jeder selbst herausfinden, was ihm guttut und was nicht. So wagte ich das Experiment und drehte zum ersten Mal seit langer Zeit ein paar Kilometer gänzlich ohne Kopfhörer. Abgesehen davon, dass ich nicht damit beschäftigt war, die Kopfhörer nicht aus den Ohren fallen zu lassen, fiel mir auf: ich kam mir furchtbar langsam vor und erschrak über die nun hörbare Atemfrequenz und die Auftrittslautstärke. Unterbewusst scheint mir die Musik zu helfen. Bei hoher Intensität höre ich leider nicht mehr viel, sondern bin mit mir selbst beschäftigt. Die Musik allein hat mich (leider) noch nie in’s Ziel getragen. Ich muss es wohl mal mit härteren Klängen versuchen…
Nur leider läuft man selbst bei dem vielen Fußball nicht mehr. Hat aber auch einen Vorteil: vor dem Spiel am Montag gegen die Fußballnation ??sterreich hatte ich nur eine knappe Stunde Zeit, die ich zum Laufen nutzte. Um den Anpfiff pünktlich zu erleben, gab ich richtig Gas und setzte spontan einen 10km Tempolauf auf die Tagesordnung. Und siehe da: es hat sich gelohnt.
Pünktlich zu Beginn des Spiels wieder zuhause und als Zugabe noch eine sehr ordentliche Trainingszeit unter 45 Minuten. Und auch die Fußballer gewannen dank Michael Ballack. Was will man mehr?
Aktuell bereite ich mich auf die nächsten Läufe vor. Ab Ende der Woche werde ich 4 Wettkämpfe in 13 Tagen absolvieren (wenn ich gesund bleibe). Los geht es am Samstag Abend zu einem “Nachtlauf” in Reinickendorf über 10km. Wenn alles klappt, dann werde ich meine persönliche Bestzeit vom März angreifen. Weiter gehts am Mittwoch, den 28.05. zu einem kurzen Lauf in Steglitz über 6km. Da heißt es wohl Augen zu und durch. Am Kindertag dann folgen wieder 15km, dort werde ich alles daran setzen, meine letzte durchschnittliche Leistung aus dem Wuhletal wettzumachen. Den Abschluß dieser kleinen Rallye bildet die SCC-Teamstaffel am 5. Juni im Tiergarten. Das wird sicher ein lustiges Event, auf das ich mich schon sehr freue! Hoffentlich bleiben alle meine laufenden Kollegen fit bis dahin.
In den letzten zwei Wochen bin ich nicht gelaufen, da ich mich immer noch mit einer Erkältung herumschlage. Den nächsten Wettkampf für Sonntag hatte ich eigentlich für einen Angriff auf meine 10km-Bestzeit nutzen wollen, aber das wird nun nix. Heißt: Sightseeing der Strecke und auf Ankommen laufen nach dem Trainingsrückstand.
Der März hat begonnen und das Training geht langsam in die heiße Phase. Der nächste Wettkampf ist für den kommenden Sonntag geplant. Und der Saisonhöhepunkt am 06.04. mit dem Berliner Halbmarathon ist ebenfalls nicht mehr weit. Der erste Trainingslauf über die volle Distanz von 21km letzten Sonntag bei herrlichem Wetter hatte mir aber ganz schön zugesetzt, so dass ich seit Donnerstag fast 4 Tage pausiert habe um zu regenerieren. Da ist noch einiges zu tun bis zum April. Zunächst stehen zwei 10km-Läufe auf dem Programm. Dafür gilt es noch ein wenig an der Tempohärte zu feilen und zwischendurch einige lange Läufe zu absolvieren.
Die Vorbereitung stockt etwas. So recht will keine Motivation aufkommen. Heute im Regen gelaufen und es lief ganz gut. Meinen Trainingsplan kann ich aber momentan nicht einhalten. Vielleicht wird es ja Ende des Monats etwas besser, wenn der nächste Wettkampf in Reichweite ist.
So, gestern nochmal 10km abgespult, davon der erste Teil mit abwechselnden 5min-Intervallen. Nach ca. 140km in den letzten 4 Wochen inkl. einigen Höhenmetern im Harz hoffe ich einigermaßen gut vorbereitet in den HM am Sonntag am Müggelsee zu gehen. Ich bin gespannt, wozu es reichen wird. Ziel ist, meine bisherige HM-Bestmarke (01:43) zu knacken. Wird nicht einfach aber ich bin optimistisch.