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Nach meinem kleinen Fauxpas am Mittwoch, als ich bei unserem Mittagslauf umgeknickt bin, traute ich mich gestern abend nicht so recht auf die Piste. Heute jedoch sah der Fuß schon wesentlich besser aus und ich hatte auch keine Schmerzen. Auf gings also auf eine schöne Runde meiner Standard-Strecke am Müggelsee. Die neuen Brooks Adrenaline waren dabei mein treuer Begleiter. Nach ein wenig vorsichtigem Rumtapsen am Anfang ging es dann erstaunlich gut vorwärts. Vor allen Dingen ging mir nicht nach 3km die Puste aus, was ich schonmal als wesentliche Verbesserung gegenüber den letzten Versuchen einschätze. Das Ganze kann ich hoffentlich noch als Nachwirkungen der starken Antibiotika betrachten. Wenn der Fuß hält, dann werde ich die kommende Woche versuchen anzugreifen, um nicht ganz alt am nächsten Sonntag beim Plänterwaldlauf auszusehen. So nebenbei habe ich noch einen interessanten Lauf für 2010 entdeckt: den Weißenseer Bierlauf. Eine schöne Verbindung von Sport und Freizeit :-).
Ich gehöre ja jedes Jahr zu denjenigen Menschen, die seit dem dritten Mal “Last Christmas” im Radio und bei dem Anblick des 15. Weihnachtsbaumverkaufs schon genug von Weihnachten haben. Pünktlich zur startenden Adventszeit veröffentlicht der Blogger, der etwas auf sich halten will, auch einen Adventskalender. Jeder Tag birgt eine neue ??berraschung. Mir reicht schon das initiale Zusammenbauen des Playmobil-mit-Polizeitstation-Pendants, das unser Großer dieses Jahr mit voller Begeisterung angenommen hat. Und wie jedes Jahr gibts auch wieder den Spendenlauf, bei dem man laufend Gutes tun kann. Christian hat den Sterntalerlauf ins Leben gerufen, bei dem 24 Tage lang Spenden für ein Kinderhospiz in Mannheim erlaufen werden. Wir sind dabei. So nebenbei gilt es natürlich auch, dem Geschenkewahn zu folgen und die Konjunktur mit mehr oder weniger sinnvollen Investitionen im Einzelhandel anzukurbeln. Hoch im Trend stehen Elektronikmärkte und Buchshops. Habe ich noch was vergessen? Ach ja: Laufen kommt im Dezember regelmäßig zu kurz. Gestern hatte ich einen herrlichen Mittagslauf mit den Kollegen. Tempo sehr soft und ein traumhaftes Wetter. Beim Rauslaufen aus dem Volkspark Friedrichshain übersah ich erstmal eine Stufe und knicke mit dem linken Fuß schön um. Autsch! Ich konnte zwar noch zurücklaufen, aber die Schmerzen kamen dann im Büro. Heute abend war der Fuß schon farbiger und hat zudem an Umfang zugelegt. Meine Planung, morgen wieder zu trainieren, sind damit gefährdet. Aber abgerechnet wird morgen!
Der dritte Lauf nach meiner Pause fand heute zur Mittagsstunde statt. Frühlingsgefühle kamen auf bei fast sommerlichen Temperaturen und den kurzen Klamotten. Aber so recht finde ich noch nicht wieder rein. Das Laufen fällt mir nachwievor nicht leicht, ich finde keinen richtigen Rhythmus und bin zudem viel zu schnell am Schnaufen. Ich merke zwar, wie es zwischendurch plötzlich besser geht, aber es dauert nicht lange, bis ich wieder Tempo rausnehmen muss. Vielleicht bin ich ja auch einfach zu ungeduldig. Die Form vor meiner Pause war gut (nein: grandios :-)) und da will ich natürlich so schnell wie möglich wieder hin. Geht aber anscheinend nicht von jetzt auf gleich, obwohl mir von heute auf morgen auch reichen würde. Um mir einen kleinen Motivationsschub zu versetzen – manchmal muss man ja nur ein wenig nachhelfen – habe ich kurz vor Ende meines läuferischen Ausfluges im Laufladen meines Vertrauens gestoppt und mir neues Schuhwerk besorgt (zu bewundern auf dem Bild). Die Waveriders hatte ich jetzt schon das ganze Jahr an und ich glaube so langsam haben die ihre Schuldigkeit getan. Da ich sehr zufrieden war mit Mizuno habe ich mir ein “baugleiches” Paar mitgenommen. Und weil ich mich nicht entscheiden konnte, gleich noch ein Paar neue Brooks dazu. Es macht sicher Sinn, im Training wie im Wettkampf mal die Schuhe wechseln zu können, damit sich die Füße nicht zu sehr an das eine Paar gewöhnen. So, bin gespannt, was die nächsten (An)Läufe bringen.
Der letzte Lauf datierte vom 02.11. – da war ich abends in regnerischem Wetter unterwegs. In der Nacht darauf kamen dann die Schmerzen im Arm und meine blöde Geschichte mit der Schleimbeutelentzündung nahm ihren Lauf. Nun, nach 18 Tagen Zwangspause, bin ich heute bei herrlichem sonnigem Wetter wieder los. Die Pause machte sich aber ziemlich bemerkbar. Klar, ich habe jetzt keine Wunderdinge erwartet, aber zum Glück hatte ich keinen Pulsmesser dabei. Nach 3km schnaufte ich schon wie sonst nach einem Halbmarathon. Und auch der zweite Teil der Strecke war echt anstrengend wie lange nicht mehr. Ich lief zwar sehr langsam, aber so richtig konnte ich den Lauf nicht genießen. Nach 11km war dann endlich Feierabend. Und nächstes Mal hole ich die kurze Hose wieder raus bei diesem Wetter. Viel zu warm in den langen Klamotten! Trotzdem war es schön, wieder draußen zu sein und die Laufschuhe zu schnüren, das habe ich doch sehr vermißt die letzten 3 Wochen. Jetzt kann es nur noch aufwärts gehen! Hier noch die Daten zum Lauf.
…gestern ist geglückt. Ich habe mir exakt die gleiche Strecke wie vom kommenden Sonntag vorgenommen. Nicht nur einmal um den See (ca. 18km), sondern die volle Halbmarathon-Distanz. Bei herrlichstem Laufwetter ging es am frühen Nachmittag los in gemächlichem Tempo. Ca. 5min/km sollten es sein, so dass ich am Ende bei rund 01:45 landen würde. Es lief gut und flüssig bis auf die anfänglichen Probleme mit meinen sich langsam auflösenden Kopfhörern. Unter dem Spreetunnel hindurch ging es durch Friedrichshagen auf die erste Hälfte des Laufes: Tunnelblick ist angesagt, da hier fast nur an der Straße gelaufen wird. Spätestens hier beschloß ich, Tempo zu machen und den Wettkampf zu proben. Konstant um die 04:30 zeigte der Forerunner. Ab km10 versuchte ich, noch ein wenig zu beschleunigen. Ich merkte, dass es langsam anstrengend wurde. Dann endlich die Müggelspree überquert und quer durch den Wald wieder zurück. Hier läuft es sich sehr angenehm und windgeschützt. Ich lies nicht locker und blieb halbwegs konstant im Tempo. Ab Kilometer 18 wollte ich etwas zurückschalten und locker auslaufen. Klappte irgendwie nicht. Kilometer 21 dann nochmal etwas schneller gelaufen und schon piepte die Uhr: “Training abgeschlossen”. 01:36:00 bedeutete auch meine zweitbeste jemals gelaufene Halbmarathon-Zeit. Zufrieden machte ich mich auf den Rückweg. Was will man mehr? Damit kann ich durchaus offensiv am Sonntag in den Lauf reingehen. Von der Renneinteilung muss ich nicht viel verändern. Nicht zu schnell loslaufen, ab km10 etwas mehr Gas geben, so dass ein negativer Split am Ende Wirklichkeit wird (diesmal 48:21, 47:39).
Der nächste Wettkampf rückt näher und näher – am nächsten Sonntag, den 18.10. wird es den letzten Halbmarathon für uns in diesem Jahr geben. Rund um den Müggelsee. Die Woche darauf habe ich das Nike Human Race eingeplant, das diesmal in Berlin stattfindet (letztes Jahr in München) im Rahmen des Festival of Lights. Das Ganze heißt jetzt ‘Light Run Human Race’. Irre Wortschöpfung wie ich finde. Aber es sind 10km und die will ich mir, wenn es die Familienplanung zuläßt, nicht entgehen lassen. Es tun sich Parallelen zum August-Ende auf, wo ich zuerst den Mercedes-HM und dann eine Woche später den Grunewaldlauf über 10km gelaufen bin. Wie ist der Trainingsstand? Ich kann echt ganz zufrieden sein. Habe mal zwei Intervalltrainings verglichen, die ich in einem Abstand von einem Monat gemacht habe und war gestern nur 12s langsamer auf den 6x1000m. Und diesmal habe ich nur 02:30 statt 3min Ruhepause gemacht. Auf der Bahn war ich am Dienstag auch wieder: 5000m in 20:16, da hatte ich mir mehr vorgenommen. Aber man kann es nicht erzwingen. Am Wochenende sollte dann noch ein längerer Lauf drin sein, evtl. laufe ich genau die Strecke vom Halbmarathon, einmal um den See. Bin mir momentan gar nicht sicher, was ich überhaupt schaffen will, die Bestzeit anzugreifen dürfte sehr schwer werden. Jedenfalls habe ich mir mit dem Garmin Training Center schonmal ein Training für 01:34 einprogrammiert :-) Man kann ja nie wissen…
Ich weiß nicht, was mich gestern geritten hat. Jedenfalls beschloß ich morgens, das Auto schön stehen zu lassen und mit dem Bike zur Arbeit zu fahren. Gedacht, getan. Als ich zur Tür hinausging, merkte ich erstmal, dass ohne Handschuhe kein Fahren möglich ist. Boaah, war das kalt. Also schnell mit meinem Großen in die Kita und dann nochmal zurück, um Handschuhe zu holen. Die kurze Hose ging gerade noch. In knapp 45min war ich dann auch am Ziel. Mittags hatten wir uns eine lockere Runde im Tiergarten vorgenommen, zum zweiten Mal vom Mittwoch verschoben. Leider wollte nur ein Kollege mitlaufen. Deshalb kamen wir auch auf 13km und einen Schnitt von 05:30min/km bei gutem Laufwetter. Ich war danach noch recht fit und überlegte, ob ich auf dem Rückweg das Bike in der Firma lassen und evtl. nochmal die Laufschuhe schnüren sollte. Ich war erst gegen 18Uhr fertig und da ich keine Beleuchtung am Bike dran habe, mußte ich wohl oder übel zurück laufen. Ich hatte keine Sorgen, dass ich es nicht packen würde nach dem Mittagslauf. Bei leichtem Nieselregen und einsetzender Dunkelheit bewältigte ich die 15km in 01:20 mit einem Schnitt von 05:20min/km. Anfangs war ich schneller unterwegs, aber nach 10km mußte ich Tempo raus nehmen, weil die Beine langsam müde wurden. Etwas erledigt kam ich zuhause an. Ob mir diesen Herbst/Winter nochmal sowas gelingt?
Die Tage werden “kürzer” und kaum ist man abends zuhause, ist es auch schon dunkel. Damit unter der Woche wenigstens ein Lauf bei Tageslicht stattfinden kann, haben sich zum Glück einige laufbegeisterte Kollegen zusammengefunden. Heute in der Mittagspause war die Premiere. Los ging es Punkt 12 in Richtung Tiergarten. Wir liefen zunächst im Slalom durch die Touristenmassen und durchquerten standesgemäß das Brandenburger Tor. Dann endlich war freie Bahn im schönen Tiergarten. Zwei Runden ? 4,5km in gemächlichem Tempo ließen genug Luft für einen entspannten Lauf. Die Temperaturen waren richtig spätsommerlich, schon fast zu warm für meinen Geschmack. Am Ende standen knapp 12,5km auf der Uhr, was schon eine ordentliche Strecke ist. Bin gespannt, ob wir das im Winter durchhalten, wenn es kälter und ungemütlicher wird. Sonst bin ich ja nicht so ein großer Fan von Lauftreffs, aber gerade wenn mehrere Teilnehmer dabei sind, trägt das sicher zur Motivation bei. Weiter so, liebe Kollegen!
Die letzten 2 Läufe (Mittwoch, Samstag) gingen gar nicht. Schwere Beine und die Leichtigkeit, die ich vorher hatte, sie war wie weggeblasen. Ich tat mich schon schwer, 05:30 pro km zu laufen und kam einfach nicht vom Fleck, hoher Puls inklusive. Warum – keine Ahnung. Gestern habe ich mich nicht so gut gefühlt. Heute ging es besser. Ich wollte erst 10km als Tempolauf machen. Nach 3km entschied ich mich anders und lief auf die Bahn. 3000m sollten es sein. Los ging es. Ohne Probleme drehte ich vier Runden, bis ich merkte, dass ich ja den Forerunner gar nicht angemacht hatte. Erst wollte ich nur 1500m weiter laufen, aber dann konnte ich mich doch noch zu den 3000m hinreißen. Am Ende stand eine 12:16 auf der Uhr. Mehr war nach 1600m nicht mehr drin. Ich war trotzdem zufrieden und werde das bei Gelegenheit wiederholen. Ich bin mir sicher, dass ich eine 11:30 drin habe. Heute kam der neue IPod an, den muss ich erstmal an den Start bringen und dann habe ich wieder Musik bei meinen Läufen dabei.
Nach dem Wettkampf am Wochenende habe ich mir bis gestern abend eine Auszeit genehmigt. War auch notwendig, wie sich herausstellen sollte. Ich fand überhaupt keinen Rhythmus, mal langsam, mal schnell, nichts hat gepaßt. Die Beine wurden zudem nach der Hälfte schwer. Zu allem ??berfluß hat sich gestern mein geliebter IPod Nano (noch einer aus der 1. Generation) verabschiedet. Der Akku ist wohl im Eimer. Nach dem Aufladen kann man ihn nicht wieder aussschalten und nach einer kurzen Zeit stürzt er dann komplett ab. Und das, wo der Nike-Sensor jetzt schon mehr als 1000km gehalten hat. Der Player hat mich seit 3 Jahren begleitet und ich hatte ihn fast immer auf meinen Läufen, auch bei den Wettkämpfen, mit dabei. Nun muss ich mal schauen, was ich mache – ohne Musik zu laufen geht zwar auch, aber ich finde es schon ein wenig motivierender und abwechslungsreicher, wenn sie mit dabei ist, gerade auch bei längeren Distanzen. Habe gestern gelesen, dass der neue Nano in diesen Tagen erscheinen soll. Bin zwar sonst nicht der große Apple-Fan, aber den werde ich mir in jedem Fall einmal ansehen.
Gerd hat sich ja neulich darüber “beschwert”, dass er so langsam sei. Nun ja, alles ist relativ. Schnell oder langsam, was spielt das schon für eine Rolle? KEINE. Oder? Naja eine klitzekleine vielleicht. Eine unbedeutende in jedem Fall. Samstag will ich nochmal über die klassische 10km-Distanz angreifen. Vielleicht die letzte Chance in dieser Saison. Dafür habe ich heute noch ein Intervalltraining eingelegt. So richtig toll lief es nicht. Im Dunkeln bin ich die schon “üblichen” 6x1000m angegangen. Alles ging schwerer als letzten Donnerstag. Vom Feeling her kein gutes Gefühl, wie Effe sagen würde (war er das?). Die knallharten Fakten: 03:46, 03:40, 03:41, 03:47, 03:50, 03:47. Doch besser als erwartet und Ziel erreicht, unter 4min zu bleiben. So, ein Intervall mache ich noch: vom Wohnzimmer ins Bett – Zeitansatz: 10s.
Nach unserem Wettkampf am Wochenende war heute ein kurzer Regenerationslauf angesetzt. Ich hatte mir nichts vorgenommen außer langsam und entspannt ein paar Kilometer zu drehen und dabei den Puls möglichst im GA1-Bereich zu belassen. Bei einbrechender Dunkelheit bin ich dann die Strecke gelaufen, die ich noch gut vom Februar in Erinnerung hatte: damals lag kniehoher Schnee. Heute war es aber trocken und immer noch ziemlich warm. Nach 41min war ich schon wieder zurück – mein kürzester Lauf seit Ewigkeiten. Wie gehts denn jetzt weiter? Vor dem nächsten Halbmarathon am 18.10. habe ich beschlossen, noch einen 10km-Wettkampf am Samstag zu machen. Warum? Nun ja, die Form scheint aktuell zu stimmen und ein paar Punkte für den Berlin-Cup kann ich dort auch noch einsammeln. Die maximalen 8 Läufe für die Gesamtwertung bekomme ich zwar nicht mehr zusammen, aber das ist mir auch nicht so wichtig. Dann heißt es also Donnerstag nochmal Tempo bolzen und ich freu mich auf Samstag!