Archiv fuer die Kategorie Trainingstagebuch
Ihr habt es ja sicher schon in den Nachrichten gehört: was momentan bei der Berliner S-Bahn abgeht, ist mit dem Wort peinlich schon schöngeredet. Drei Viertel aller Züge können aufgrund von Sicherheitskontrollen des Eisenbahn-Bundesamtes nicht eingesetzt werden. Das trifft die Berliner und vor allem die Touristen sehr hart. Normalerweise fahren jeden Tag ca. 1,3 Mio Menschen mit der S-Bahn. Das ganze Chaos wird momentan nur verhindert, weil letzte Woche die Sommerferien begonnen haben. Danach wird es richtig lustig – äh eng und stickig und der Arbeitsweg dauert für viele doppelt so lange. Für mich nicht. Ich kann zwischen drei anderen Alternativen bequem auswählen:
Alle drei habe ich diese Woche schonmal “eingebaut”. Das sah dann so aus:
- Mo: Auto (weil Montag Schontag ist – und ich mußte regenerieren vom 18k Tempo-Lauf am Sonntag…)
- Di: Hinweg Bike, Rückweg Laufen – man war das heiß!
- Mi: Hinweg Auto, Rückweg Bike
- Do: Hinweg Laufen, Rückweg Auto
- Fr: Urlaub, mein Kleiner wird 1 Jahr alt!
Morgen wird es nochmal kribbelig, 15k in der Frühe, mal schauen, wie es geht. Muss auch noch den Rucksack mitnehmen, weil ich die Logistik nicht komplett gemeistert habe und mir noch Klamotten auf Arbeit fehlen. Will ja nicht in Laufsachen da rumrennen, miefelt ja auch…lassen wir das.
Mein Training habe ich die letzte Zeit auf 2 Einheiten/Woche beschränken müssen. Mir fehlt einfach die Zeit für mehr. Das heißt quasi “nur” Formerhaltung. Heute war es zeitlich auch eng: ich hatte nur 2h in der Mittagsruhe der Kids. Die lange Strecke war folglich nicht drin. Ich schnappte mir mein Bike und heizte los in Richtung Müggelsee. Ziel: der Spreetunnel. Die 5km waren schnell absolviert. Fahrrad angeschlossen, IPod an und los ging es unter die Spree hindurch, raus aus Friedrichshagen auf eine Müggelsee-Runde (ca. 18km). Die Sonne kam vorher raus, ich befürchtete schon, dass es zu warm werden würde (Trinkflasche stand genialerweise voll zuhause…), aber dann verdunkelte sich der Himmel und es fing an zu regnen. Mein Wetter! Von da an wußte ich: das wird ein guter Lauf. Während alle ein trockenes Plätzchen suchten, gab ich richtig Gas – 01:30 hatte ich mir als Ziel für die Runde gesetzt. Die Kilometer flogen vorbei, nach knapp 40min (~9km) passierte ich schon die Triglawbrücke und lief zurück durch den Wald. Der Regen ließ nach und mir kamen viele Spaziergänger entgegen. Das Tempo war auf den letzten Kilometer etwas schwerer zu halten, doch ich kam ohne jegliche Probleme nach 18km wieder an meinem Bike an. Die Uhr zeigte mir eine super 01:24. Da war ich letztes Jahr im Schnitt 15min langsamer unterwegs. Ohne große Pause rauf auf den Sattel und die 5km nach Hause gedüst. Siehe da: kurz vor 3 wieder da – 2h haben gereicht. Bike + Run (+Bike) werde ich bei Gelegenheit wiederholen!
Ja, wer kennt es nicht. Es gibt einfach mal Tage, an denen nix geht. Heute abend drehte ich meine kleine Runde an der Müggelspree und irgendwie fühlten sich die Beine schwer wie Blei an. Es kam mir so vor, als wenn ich keine 5km/h lief. Nach 2,5km mußte ich erstmal eine kurze Gehpause einlegen. Danach lief ich langsam weiter und pausierte erstmal am Wasser, um mich zu erfrischen. Ist schon fies, wenn man an Leuten vorbeiläuft, die schön grillen :-) Ob es evtl. daran lag, dass ich heute auf dem Nachhauseweg beim Biken eine neue Bestzeit aufgestellt habe? Jedenfalls drehte ich um bei der Halb-Zeit – und siehe da – plötzlich ging es besser. Gefühlte Geschwindigkeitsverdoppelung, alles ging leicht und locker. Ein Runners High!? Nee, aber auf dem Rückweg holte ich dann wieder einiges auf und lief um einiges schneller am Grill vorbei.
Mit dem frühen Aufstehen hat es heute nicht geklappt. Dazu war die Nacht einfach zu kurz, der Kleine hat zuviel Stress gemacht. Also machte ich mich pünktlich nach dem Mittagessen auf den Weg. Bewaffnet mit einer Trinkflasche nahm ich Kurs Richtung Wald, um meine lange Strecke in Angriff zu nehmen. Im Gegensatz zu den beiden bisherigen frühen Läufen kamen mir dieses Mal reichlich Fußvolk und Radfahrer entgegen. Egal. Nach 10km stieg mein IPod aus, der Akku versagte seinen Dienst *nerv*. Also ohne Musik weiter. Bei km16 entschied ich mich endgültig für die lange Runde, hätte ich hier doch noch um einige Kilometer verkürzen können. Aber es lief ganz ordentlich. Vorbei gings am Ausflugslokal mit vielen in der Sonne chillenden Menschen. 5km vor Schluß wurden die Beine dann schwer und ich entschied mich langsam zuende zu laufen mit einigen Gehpausen. Richtig fertigmachen wollte ich mich heute nicht. Das war auch mein erster Lauf mit den CEP Socken. Das Laufgefühl damit war sehr gut. Ich werde die beim nächsten “Langen” wieder nehmen.
Viel zu tun seit dem Firmenlauf am Freitag, deswegen gab es auch keine Neuigkeiten via Blog. Aber ganz untätig war ich diese Woche trotzdem nicht. Nachdem ich letzte Woche schonmal mein verstaubtes Mountainbike aus dem Keller geholt hatte und damit zur Arbeit geradelt bin, habe ich es in dieser Woche immerhin 4 Mal geschafft – satte 120km. Knappe 16km am Morgen in die City und dann abends wieder raus. Schon ein bißchen Wahnsinn in Berlin. Frühs geht es vorher noch im Schneckentempo mit dem Großen auf dem Laufrad zum Kindergarten. Es hat echt Spaß gemacht, auch wenn gestern das Wetter nicht mitspielte und es a***hkalt war und morgens regnete. Auf dem Rückweg dann wurde ich noch zwei Köpfe größer, als ein anderer (sehr professionell aussehender) Mountainbiker mir zurief: “fährst ja ein gutes Tempo, ist schwer dranzubleiben!”. Hmmmmm, war ich wirklich so schnell? Keine Ahnung. Laufen war ich nur einmal, wenn es morgen früh mit dem Aufstehen klappt, dann mache ich noch einen langen Lauf.
Punkt halb sieben heute morgen habe ich mir mein Mountainbike geschnappt und bin die 15km zur Arbeit gefahren. War heute möglich, da unser Großer bei der Oma übernachtete, die Kita hatte heute “Teamtag”. Ja, was auch immer man sich darunter vorstellen kann. In 45min war ich dann schon da – nicht übel, wenn man bedenkt, dass ich an manchen Tagen mit dem vierrädrigen Untersatz auch diese Zeit benötige. Mein Beitrag zum Stoppen des Klimawandels in dieser Woche :-)! Dann mal eben fix die mobile Welt gerettet und nix wie los nach Hause. Der Rückweg schon etwas anstrengender, fieser Gegenwind (hat man den beim Fahrradfahren nicht immer!?) aber beim Fahren durch den Wald habe ich echt Lust auf eine längere Tour bekommen. Vielleicht wird das ja noch was diesen Sommer. Zuhause habe ich dann ein paar Kohlehydrate zu mir genommen und ich startete meinen Lauf gegen 20Uhr. Die Beine waren anfangs sehr schwer – eine ungewohnte Doppelbelastung. Aber in langsamen Tempo lief es dann doch wider Erwarten ganz gut und locker. So, jetzt gehe ich noch Schwimmen…eher doch ins Bett. Gute Nacht!
Heute habe ich die 3000 Kilometer vollgemacht. Hatte ich eigentlich schon für den Anfang des Monats geplant, aber meine zwei Wochen Zwangspause haben mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich bin wieder pünktlich von Arbeit los. Irgendwie habe ich heute aber nicht mit so warmen Temperaturen gerechnet. Jedenfalls war ich nach 10km total platt. 10min Gehpause und Schatten habe ich mir daraufhin verordnet. Danach setzte ich den Lauf im Schneckentempo fort und war froh, dass ich noch eine gute Abkürzung durch den Wald gefunden habe. Für die 3000 hat es dann aber doch knapp gereicht! Die nächsten 1000 werden dann aber noch dieses Jahr durchgezogen (ähm wenn alles gut läuft). Ich hatte ja schon von Problemen mit meinem etwas betagten I-Pod berichtet, kann natürlich sein, dass der in absehbarer Zeit wirklich seinen Geist aufgibt und ich in etwas Moderneres investieren muss.
Wohin geht sie denn, die läuferische Reise? So langsam geht es dem Sommer entgegen und die Anzahl der Wettkämpfe nimmt traditionell etwas ab. Wer will schon bei 30° laufen, wo man doch schön in der Sonne liegen oder dem Grillen frönen kann (schreibt man das so?). Aber ganz so weit ist es noch nicht: Henrik startet die Woche gleich bei 2 Events in Frankfurt. Mein nächstes Ziel ist der Berliner Firmenlauf am 3.7., bei dem wir bereits vor 2 Jahren teilgenommen hatten (damals kam ich sogar in die Top 100). Immerhin gab es durchaus reges Interesse innerhalb unserer Firma, am Ende konnte ich 16 weitere Teilnehmer registrieren. Natürlich werden wir einheitlich mit dem Unternehmens-Dress antreten. Die Strecke ist nur 5,7km lang, so dass das Training eher auf die Kurzdistanz ausgelegt werden kann. Aber ich versuche trotz der momentan sehr knappen Zeit noch einen langen Lauf in der Woche einzubauen.
P.S. Ihr habt es sicher noch nicht bemerkt: Henrik hat ein paar kleine Bilder von uns unter die Headline gestellt (evtl. Browser-Cache löschen und neu laden).
Nachdem ich die letzten beiden Wochen pausiert habe, bin ich heute abend wieder ins Training eingestiegen. Zugegeben – sehr gemächlich. Der Akku lädt sich langsam wieder auf, ich bin noch nicht bei 100%. Morgen kriege ich erstmal noch die Ergebnisse der Blutuntersuchung, vielleicht ergibt sich ja da etwas wegen meiner Kopfschmerzen. Immerhin war es die letzten Tage schon wieder wesentlich besser. Aber ist ja nicht so, dass sich in der Laufblog-Szene nichts tut: der ewige Anfänger hat die Idee einer Laufblog-Staffel quer durch Deutschland aufgebracht. Die Reaktionen darauf waren so positiv, dass es tatsächlich klappen könnte. Die Organisation des Ganzen ist sicher eine größere Herausforderung. Aber bei den vielen Läufern in unserem Lande (bloggend oder nicht bloggend) sollte das doch machbar sein!? Wir sind bereit, Berlin bei diesem Event würdig zu vertreten!

Frankfurt, Nidda in Bonames
Frankfurt ist eine Schönwetterenklave. Wann immer es in den Großstädten dieses Landes schneit, stürmt oder einfach
pisst regnet – in Frankfurt scheint die Sonne. Nach fast einem Jahr Arbeit in Frankfurt kann ich das wirklich bestätigen. So auch gestern wieder. Nach einem kurzen aber heftigen Wolkenbruch, den ich im Büro ausgesessen habe, verschwanden urplötzlich alle Wolken und die Sonne zeigte sich. Nix wie raus aus dem Hotelzimmer und an die Nidda zu einem für meine Verhältnisse extrem gemütlichen Läufchen flussaufwärts nach Bad Vilbel. Ich nahm mir vor, den Puls um die 150 bpm zu halten. Und dafür kann ich erfahrungsgemäß nicht schneller als 5:40 min/km laufen. Auf Höhe des Alten Flugplatzes in Bonames entdeckte ich einen Hinweis auf den
Sonnenwendlauf über 5/10 Km in der kommenden Woche. Die Strecke ist toll, warum nicht teilnehmen?
Die 5 Km des Firmenlaufs einen Tag zuvor sehe ich maximal als lockere Trainingseinheit an.
Hinter der Unterquerung der Autobahnbrücke der A3 kam die Wildnis: der einspurige Weg war schon fast zugewachsen und der Boden nach dem Regen sowieso nur Matsch – läuft hier denn keiner mehr lang? Die LunarTrainer haben ordentlich “Farbe” bekommen!
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Für morgen hatten wir ja den Zugspitzlauf eingeplant. Für mich fällt der leider aus, obwohl ich mich so drauf gefreut hatte. Aber es macht einfach keinen Sinn. Morgen früh will ich beim Arzt vorbeischauen. Seit zwei Wochen plagen mich Kopfschmerzen und ich will mal checken lassen, was da los ist. Außerdem kommen seit heute noch erkältungsähnliche Symptome dazu. Die letzten beiden Wochen war ich auch nur zum Steglitzer Volkslauf auf der Piste, so dass ein gutes Resultat oder gar eine Verbesserung zum letzen Jahr wohl eh utopisch wäre. Ob Henrik allein antritt, steht auch noch in den Sternen, da er Probleme mit einer Zerrung hat.
Der Mai ist vorbei und der Juni ist heute mit dem Kindertag gestartet. Zumindest die ersten zwei Drittel waren zufriedenstellend. Gezeitet habe ich 153,5km auf dem Tacho, bei beiden gelaufenen Wettkämpfen (BIG25 über 25km und Steglitzer Volkslauf über 5,5km) ging mein IPod nicht, so dass ich diese noch dazuaddieren kann, macht dann insgesamt 184km. Ein wenig überrascht bin ich schon, zumal die letzte Woche fast nichts ging und mein Akku sich erst langsam wieder auflädt. Ich plage mich schon die ganze Woche mit Kopfschmerzen herum und fühle mich einfach platt. Meinen geplanten Start beim Straßennachtlauf am letzten Samstag mußte ich absagen. Das Wetter war ziemlich übel, da mußte ich nicht viel überlegen. Ich hoffe mein Tief liegt auch am Wetter und gibt sich die Tage. Immerhin konnte ich im Mai ein paar Kilometer auf dem Bike fahren (60km zur Arbeit), Premiere dieses Jahr. Was steht im Juni an? Am Freitag wollen wir gemeinsam den Zugspitzlauf in Lübars in Angriff nehmen. Der Rest ist eher optional, zwei BC-Läufe, wo ich aber wohl nicht antreten werde.