Von Running Twin Marek · 27. Dezember 2009 · 4 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

2010 kann kommen!Die Weihnachtsfeiertage sind überstanden, jetzt folgen ein paar Urlaubstage. Gestern habe ich einen kurzen Lauf zum Verdauen des fettigen Weihnachtsessens unternommen. So richtig gut lief es nicht, aber vielleicht war es auch einfach ein bißchen zuviel des guten Essens? Ich gab erst ein wenig mehr Gas als sonst, aber nach drei Koilometern merkte ich – zu schnell. Nun gut, dann eben langsamer, kein Stress beim Laufen an Weihnachten. Zudem nervte mich der Forerunner etwas, das Suchen der Satelliten dauerte ewig. Bestimmt im Weihnachtsurlaub, die Satelliten! Im Ernst, manchmal geht das fix, aber manchmal dauert es einfach zu lange. Des ??fteren habe ich auch das Problem, dass die Suche sehr schnell geht, aber dann nach dem Start keine Entfernung gezählt und ein Neustart des Trainings notwendig wird. Mich würde mal interessieren, ob ihr auch solche Schwierigkeiten habt oder ich mich einfach nur blöd anstelle? Die nächsten Tage steht noch ein Lauf an (evtl. mit Henrik zusammen, der Junge ist mittlerweile aus dem Skiurlaub zurück) und am Silvestertag dann die anspruchsvolle Runde über den Teufelsberg.

Von Running Twin Marek · 22. Dezember 2009 · 5 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Eis!Dieser Winter hatte ja bis jetzt einiges zu bieten. Nachdem es Ende November noch möglich war, in kurzen sommerlichen Klamotten die Schuhe zu schnüren, hat es uns nun aber eiskalt erwischt. Das Wochenende hatte es bereits in sich: am Samstag Abend konnte ich es nicht lassen, bei -13° rauszugehen und eine Runde zu drehen. Mit Sicherheit einer der extremsten Läufe, die ich bisher hatte. Ohne Sturmhaube waren keine 10km drin. Ich habe ja sonst nichts gegen kältere Temperaturen beim Laufen, aber das war schon sehr grenzwertig. Trotzdem ich einen Schnitt von 04:45 lief, schwitzte ich nichtmal ein bißchen danach. Heute ging es andersrum: die Temperaturen steigen seit gestern wieder und der Regen hat die Gehwege teilweise vereist. Ohne Spikes ein durchaus heikles Unterfangen. Vor allem der Vergleich mit den Straßen: dort ging es absolut problemlos voran, auf den Gehwegen aber war nur selten gestreut. So tapperte ich mehr oder weniger vorsichtig durch die Nacht. Es waren sogar noch Leute mit dem Fahrrad unterwegs – noch verrückter als ich wie ich fand. Aber wieder heil zuhause angekommen, das ist die Hauptsache. Das war es nun erstmal mit dem Laufen vor Weihnachten, die Zeit erlaubt es nicht mehr. Morgen noch einen Tag arbeiten und dann ein paar Tage Pause mit der Familie. Vielleicht kann ich ja an den Feiertagen noch ein paar Kilometer einschieben. Und am 31.12. steht ja auch der Silvesterlauf an. Euch allen schöne Weihnachten!

Von Running Twin Marek · 17. Dezember 2009 · 2 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Shin SplintsNur noch eine Woche bis Weihnachten und man merkt, es wird immer stressiger davor. Torschlußpanik stellt sich überall ein und es fällt schwer, sich da rauszuhalten. Selbst der abendliche Lauf wird zu einem zeitlichen Balanceakt. Ich versuche aber trotzdem, weiter dranzubleiben und das Laufen nicht komplett einzustellen. Letzte Woche hatte ich ja von meinen Problemen am Schienbein berichtet. Nach dem Plänterwaldlauf am Sonntag hatte ich wieder arge Probleme zum Wochenstart. Ich habe daraufhin ein wenig recherchiert. Vieles deutet auf das sogenannte Schienbeinkantensyndrom hin – Shin Splints. Das Ganze kann verschiedene Ursachen haben wie z.B. Überbelastung, ständiges Laufen auf Asphalt oder auch eine Fußfehlstellung. So richtig kann ich mich nicht mehr erinnern, seit wann ich die Schmerzen habe, es muss irgendwann kurz nach meinem Comeback am 20.11. losgegangen sein. Jedenfalls habe ich Dienstag Abend beschlossen, die neuen Brooks Brooks sein zu lassen und bin in meine (auch neuen) Mizuno geschlüpft. Weiterlesen »

Von Running Twin Marek · 11. Dezember 2009 · 2 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Achtung: WeihnachtenBis jetzt lief es diese Woche ganz zufriedenstellend. Montag und Mittwoch war ich unterwegs, beide Male bin ich sogar trocken geblieben und habe den Regen ausgelassen. Mittwoch war wieder die Kombination Mittagslauf (12km) + Lauf nach Hause angesagt (14,5km). Konditionell sieht es schon wieder recht gut aus nach meiner Pause, nur mein linkes Schienbein macht mir etwas Probleme, mal sehen wie sich das entwickelt. Heute abend ist noch ein Intervalltraining geplant (6x1000m). Bin gespannt, ob ich das durchziehen kann. Sonntag dann die letzten schnellen 10km dieses Jahres beim beschaulichen Plänterwaldlauf. Wirklich etwas vornehmen fällt mir schwer, zumal ich die Erwartungen sicher um einiges herunterschrauben muss im Vergleich zum letzten Jahr. Dort lief ich knapp über 45min – die Form war einfach weg zu diesem Zeitpunkt. Wenn es heute abend halbwegs funktioniert, dann wird es in diesem Jahr wahrscheinlich ähnlich werden. Für morgen wurden auch erste Schneeschauer vorausgesagt, so dass vielleicht etwas weihnachtliche Stimmung aufkommt. Ich freue mich auch schon auf den Silvesterlauf, den die Running Twins wahrscheinlich wieder zusammen absolvieren werden, da Henrik zwsichen den Feiertagen in Berlin weilen wird. Da wird es hoffentlich auch eine Gelegenheit für eine gemeinsame Runde um den Müggelsee geben.

Von Running Twin Marek · 05. Dezember 2009 · 8 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Grunewaldlauf - Mareks Zieleinlauf (Copyright http://www.helios-sport.de)Nach meinem kleinen Fauxpas am Mittwoch, als ich bei unserem Mittagslauf umgeknickt bin, traute ich mich gestern abend nicht so recht auf die Piste. Heute jedoch sah der Fuß schon wesentlich besser aus und ich hatte auch keine Schmerzen. Auf gings also auf eine schöne Runde meiner Standard-Strecke am Müggelsee. Die neuen Brooks Adrenaline waren dabei mein treuer Begleiter. Nach ein wenig vorsichtigem Rumtapsen am Anfang ging es dann erstaunlich gut vorwärts. Vor allen Dingen ging mir nicht nach 3km die Puste aus, was ich schonmal als wesentliche Verbesserung gegenüber den letzten Versuchen einschätze. Das Ganze kann ich hoffentlich noch als Nachwirkungen der starken Antibiotika betrachten. Wenn der Fuß hält, dann werde ich die kommende Woche versuchen anzugreifen, um nicht ganz alt am nächsten Sonntag beim Plänterwaldlauf auszusehen. So nebenbei habe ich noch einen interessanten Lauf für 2010 entdeckt: den Weißenseer Bierlauf. Eine schöne Verbindung von Sport und Freizeit :-).

Von Running Twin Marek · 03. Dezember 2009 · 4 Kommentare · Kategorien: News, Trainingstagebuch

Schon wieder WeihnachtenIch gehöre ja jedes Jahr zu denjenigen Menschen, die seit dem dritten Mal “Last Christmas” im Radio und bei dem Anblick des 15. Weihnachtsbaumverkaufs schon genug von Weihnachten haben. Pünktlich zur startenden Adventszeit veröffentlicht der Blogger, der etwas auf sich halten will, auch einen Adventskalender. Jeder Tag birgt eine neue Überraschung. Mir reicht schon das initiale Zusammenbauen des Playmobil-mit-Polizeitstation-Pendants, das unser Großer dieses Jahr mit voller Begeisterung angenommen hat. Und wie jedes Jahr gibts auch wieder den Spendenlauf, bei dem man laufend Gutes tun kann. Christian hat den Sterntalerlauf ins Leben gerufen, bei dem 24 Tage lang Spenden für ein Kinderhospiz in Mannheim erlaufen werden. Wir sind dabei. So nebenbei gilt es natürlich auch, dem Geschenkewahn zu folgen und die Konjunktur mit mehr oder weniger sinnvollen Investitionen im Einzelhandel anzukurbeln. Hoch im Trend stehen Elektronikmärkte und Buchshops. Habe ich noch was vergessen? Ach ja: Laufen kommt im Dezember regelmäßig zu kurz. Gestern hatte ich einen herrlichen Mittagslauf mit den Kollegen. Tempo sehr soft und ein traumhaftes Wetter. Beim Rauslaufen aus dem Volkspark Friedrichshain übersah ich erstmal eine Stufe und knicke mit dem linken Fuß schön um. Autsch! Ich konnte zwar noch zurücklaufen, aber die Schmerzen kamen dann im Büro. Heute abend war der Fuß schon farbiger und hat zudem an Umfang zugelegt. Meine Planung, morgen wieder zu trainieren, sind damit gefährdet. Aber abgerechnet wird morgen!

Von Running Twin Marek · 25. November 2009 · 3 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Neues SchuhwerkDer dritte Lauf nach meiner Pause fand heute zur Mittagsstunde statt. Frühlingsgefühle kamen auf bei fast sommerlichen Temperaturen und den kurzen Klamotten. Aber so recht finde ich noch nicht wieder rein. Das Laufen fällt mir nachwievor nicht leicht, ich finde keinen richtigen Rhythmus und bin zudem viel zu schnell am Schnaufen. Ich merke zwar, wie es zwischendurch plötzlich besser geht, aber es dauert nicht lange, bis ich wieder Tempo rausnehmen muss. Vielleicht bin ich ja auch einfach zu ungeduldig. Die Form vor meiner Pause war gut (nein: grandios :-)) und da will ich natürlich so schnell wie möglich wieder hin. Geht aber anscheinend nicht von jetzt auf gleich, obwohl mir von heute auf morgen auch reichen würde. Um mir einen kleinen Motivationsschub zu versetzen – manchmal muss man ja nur ein wenig nachhelfen – habe ich kurz vor Ende meines läuferischen Ausfluges im Laufladen meines Vertrauens gestoppt und mir neues Schuhwerk besorgt (zu bewundern auf dem Bild). Die Waveriders hatte ich jetzt schon das ganze Jahr an und ich glaube so langsam haben die ihre Schuldigkeit getan. Da ich sehr zufrieden war mit Mizuno habe ich mir ein “baugleiches” Paar mitgenommen. Und weil ich mich nicht entscheiden konnte, gleich noch ein Paar neue Brooks dazu. Es macht sicher Sinn, im Training wie im Wettkampf mal die Schuhe wechseln zu können, damit sich die Füße nicht zu sehr an das eine Paar gewöhnen. So, bin gespannt, was die nächsten (An)Läufe bringen.

Von Running Twin Marek · 20. November 2009 · 9 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Wieder da!Der letzte Lauf datierte vom 02.11. – da war ich abends in regnerischem Wetter unterwegs. In der Nacht darauf kamen dann die Schmerzen im Arm und meine blöde Geschichte mit der Schleimbeutelentzündung nahm ihren Lauf. Nun, nach 18 Tagen Zwangspause, bin ich heute bei herrlichem sonnigem Wetter wieder los. Die Pause machte sich aber ziemlich bemerkbar. Klar, ich habe jetzt keine Wunderdinge erwartet, aber zum Glück hatte ich keinen Pulsmesser dabei. Nach 3km schnaufte ich schon wie sonst nach einem Halbmarathon. Und auch der zweite Teil der Strecke war echt anstrengend wie lange nicht mehr. Ich lief zwar sehr langsam, aber so richtig konnte ich den Lauf nicht genießen. Nach 11km war dann endlich Feierabend. Und nächstes Mal hole ich die kurze Hose wieder raus bei diesem Wetter. Viel zu warm in den langen Klamotten! Trotzdem war es schön, wieder draußen zu sein und die Laufschuhe zu schnüren, das habe ich doch sehr vermißt die letzten 3 Wochen. Jetzt kann es nur noch aufwärts gehen! Hier noch die Daten zum Lauf.

Von Running Twin Marek · 11. Oktober 2009 · 4 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Rund um den See…gestern ist geglückt. Ich habe mir exakt die gleiche Strecke wie vom kommenden Sonntag vorgenommen. Nicht nur einmal um den See (ca. 18km), sondern die volle Halbmarathon-Distanz. Bei herrlichstem Laufwetter ging es am frühen Nachmittag los in gemächlichem Tempo. Ca. 5min/km sollten es sein, so dass ich am Ende bei rund 01:45 landen würde. Es lief gut und flüssig bis auf die anfänglichen Probleme mit meinen sich langsam auflösenden Kopfhörern. Unter dem Spreetunnel hindurch ging es durch Friedrichshagen auf die erste Hälfte des Laufes: Tunnelblick ist angesagt, da hier fast nur an der Straße gelaufen wird. Spätestens hier beschloß ich, Tempo zu machen und den Wettkampf zu proben. Konstant um die 04:30 zeigte der Forerunner. Ab km10 versuchte ich, noch ein wenig zu beschleunigen. Ich merkte, dass es langsam anstrengend wurde. Dann endlich die Müggelspree überquert und quer durch den Wald wieder zurück. Hier läuft es sich sehr angenehm und windgeschützt. Ich lies nicht locker und blieb halbwegs konstant im Tempo. Ab Kilometer 18 wollte ich etwas zurückschalten und locker auslaufen. Klappte irgendwie nicht. Kilometer 21 dann nochmal etwas schneller gelaufen und schon piepte die Uhr: “Training abgeschlossen”. 01:36:00 bedeutete auch meine zweitbeste jemals gelaufene Halbmarathon-Zeit. Zufrieden machte ich mich auf den Rückweg. Was will man mehr? Damit kann ich durchaus offensiv am Sonntag in den Lauf reingehen. Von der Renneinteilung muss ich nicht viel verändern. Nicht zu schnell loslaufen, ab km10 etwas mehr Gas geben, so dass ein negativer Split am Ende Wirklichkeit wird (diesmal 48:21, 47:39).

Von Running Twin Marek · 09. Oktober 2009 · 2 Kommentare · Kategorien: News, Trainingstagebuch

Fortschritte?Der nächste Wettkampf rückt näher und näher – am nächsten Sonntag, den 18.10. wird es den letzten Halbmarathon für uns in diesem Jahr geben. Rund um den Müggelsee. Die Woche darauf habe ich das Nike Human Race eingeplant, das diesmal in Berlin stattfindet (letztes Jahr in München) im Rahmen des Festival of Lights. Das Ganze heißt jetzt ‘Light Run Human Race’. Irre Wortschöpfung wie ich finde. Aber es sind 10km und die will ich mir, wenn es die Familienplanung zuläßt, nicht entgehen lassen. Es tun sich Parallelen zum August-Ende auf, wo ich zuerst den Mercedes-HM und dann eine Woche später den Grunewaldlauf über 10km gelaufen bin. Wie ist der Trainingsstand? Ich kann echt ganz zufrieden sein. Habe mal zwei Intervalltrainings verglichen, die ich in einem Abstand von einem Monat gemacht habe und war gestern nur 12s langsamer auf den 6x1000m. Und diesmal habe ich nur 02:30 statt 3min Ruhepause gemacht. Auf der Bahn war ich am Dienstag auch wieder: 5000m in 20:16, da hatte ich mir mehr vorgenommen. Aber man kann es nicht erzwingen. Am Wochenende sollte dann noch ein längerer Lauf drin sein, evtl. laufe ich genau die Strecke vom Halbmarathon, einmal um den See. Bin mir momentan gar nicht sicher, was ich überhaupt schaffen will, die Bestzeit anzugreifen dürfte sehr schwer werden. Jedenfalls habe ich mir mit dem Garmin Training Center schonmal ein Training für 01:34 einprogrammiert :-) Man kann ja nie wissen…