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Gestern abend hatte ich etwas Luft und stand vor der Entscheidung, nochmal raus an die frische Luft zu gehen oder meine lange Runde heute früh zu laufen. Es war nicht mehr so warm und ich entschied mich für Ersteres. Da ja in knapp 2 Wochen wieder unser Zugspitzlauf auf dem Plan steht, wollte ich mir etwas Kondition in den Müggelbergen holen. Das hat ja schon letztes Jahr super geklappt. Ich lief relativ entspannt durch den Wald Richtung Müggelsee, um dann nach rechts Richtung Teufelssee abzubiegen. Es wurde 20 Uhr und keine Menschenseele war mehr unterwegs. Herrlichstes Laufwetter. Den ersten Anstieg lief ich vom Teufelssee aus hoch, das war zwar nicht geplant, aber dafür ein Waldweg und zudem auch etwas knackiger als auf der asphaltierten Straße zum Müggelturm. Der Puls ging ordentlich hoch, als ich schließlich oben ankam. Den fantastischen Ausblick von den Kanonenbergen auf den Müggelsee genoß ich nur kurz. Wieder runter. Anstieg zwei lief problemloser als erwartet. Diesmal gab ich mir noch eine dritte Runde. Und die war wirklich heftig, so dass ich froh war, endlich oben angekommen zu sein. Noch ein kurzer Anstieg von unten auf 60m und dann ging es auf kürzestem Wege wieder zurück. Die genaue Strecke auf gpsies ist auf dem Bild verlinkt. Ich hatte dummerweise nichts zu trinken mit und merkte wie meine Beine immer müder wurden. Zuhause ging es erstmal ab in die Badewanne. Lange war ich nach einem Trainingslauf nicht mehr so erschöpft.
Das Wetter wollte heute nicht mitspielen. Trotz warmer Temperaturen begann es am Mittag zu regnen. Das Grill-Event draußen fiel damit buchstäblich ins Wasser. Ich nutzte den Mittagsschlaf der Kids, um eine Runde zu drehen. Anfangs regnete es leicht, gegen Mitte des Laufes wurde der Regen dann stärker und am Ende regnete es in Strömen. Und es war herrlich! Warmer Sommerregen – was kann denn schon besseres passieren? Das ist echt mein Wetter. Da fühle ich mich gleich um Längen wohler als bei drückender Hitze. Einzig die vielen Radfahrer taten mir etwas leid. Die hatten den Regen wohl nicht eingeplant. Wirklich nervig waren die vielen “Herren”, die grölend und biertrinkend unterwegs waren, da war ich heute als Laufender wirklich eine Art Exot. Naja, auf der Rücktour habe ich den Weg kreuz und quer durch den Wald genommen, wo mir wirklich kein Mensch mehr begegnete.
So, drei Tage reichen zu Selbstbeweihräucherung und Schulterklopfenlassen aus. Nach unserem großartigen Erfolg am vergangenen Sonntag bei den BIG25 bleibt nicht viel Zeit zum Ausruhen. Am Sonntag 10:00 Uhr startet bereits der Trollinger Marathon und Halbmarathon in Heilbronn. Ich werde wieder dabei sein. Der erste Versuch im vergangenen Jahr bei hitzigen Bedingungen brachte ein ordentliches Ergebnis, dennoch habe ich mich über blöde Anfängerfehler geärgert. Speziell vor dem Aufstieg zum 10 Km-Punkt habe ich jetzt gehörigen Respekt. Weiterlesen >>
Am Sonntag steigt unser erster 25km Wettkampf. Henrik hat schon eifrig eine Tabelle mit Durchgangszeiten erstellt, damit wir unter der psychologisch wichtigen Marke von 2h bleiben. Das Wetter soll nicht so warm werden wie befürchtet, also beste Voraussetzungen. Was meint ihr, schaffen wir es?
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Heute war ich zum ersten Mal mit dem Forerunner 405 unterwegs. Gestern habe ich das gute Stück ausgepackt, die Software geladen -erfreulicherweise alles auch auf dem Mac unproblematisch- und den Akku aufgeladen. Es ist draußen relativ warm, so dass ich nicht zu schnell lief, die Mittagssonne wirkt wie eine Bremse. Was soll das erst im Hochsommer werden? Ich mache mir schon Sorgen, wie wir die 25 Km von Berlin am übernächsten Sonntag überstehen sollen. So schleppte ich mich eher dahin und ließ den Forerunner mal machen. Und das machte er gut. Nach Punkt 10 Km stoppte ich den iPod und genau dort stand der FR auch. Erste Aktion: den soeben absolvierten Lauf hochladen, das ist einer Minute erledigt. Das Look & Feel von Garmin Connect ist sehr gelungen. Nicht diese Flash-Grütze wie auf nikeplus.com. Kein iTunes nötig und alles schnurlos. Also das gefällt mir :-). Ich freue mich schon auf die nächsten Läufe mit dem Forerunner.
Lange nix mehr von uns hören lassen. Entwarnung: liegt nicht daran, dass wir vor lauter Training nicht zum Bloggen kommen (also zumindest kann ich das von mir behaupten). Dafür twittern wir fleißig *G*. Was steht an? Nächstes Event ist am 10.5. terminiert – die BIG 25. Zu meinem Entsetzen hat sich Henrik kurz vor Toreschluss ebenfalls angemeldet. Er hat auch schon aberwitzige Pläne ausgeheckt, von wegen “jeder läuft 2km und macht Tempo für den anderen, dann wechseln” und solche Dinge. Nur darauf aus, eine gute Zeit zu laufen tss tss. Der Junge ist fit wie ein Turnschuh, macht den Anschein. Ich freue mich jedenfalls tierisch auf einen gemeinsamen Lauf. Im Januar, als ich gemeldet habe, hatte ich noch eine Zeit von sub 2h im Sinn. Ist das drin? Ich bin mir unsicher. Zum einen fehlen mir momentan die langen Läufe (habe kaum für einen kurzen die Zeit), zum anderen fürchte ich die warmen Temperaturen. Da hatte ich bis jetzt schlechte Erfahrungen mit gemacht, da ging i.d.R. wenig bei mir. Keine Ahnung warum. Ich mache mich jedenfalls nicht verrückt und gehe das ganz locker an. Bisher habe ich meine Saisonziele schon zu 2/3 erreicht: Bestzeit 10km, 15km und HM. Die sub40 fehlen noch :-) Und die 25km sind erstmal nur eine erste Standortbestimmung eines längeren Laufes unter Wettkampfbedingungen.
Nachdem ich am Osterwochenende nicht zum Laufen gekommen bin, machte ich mich gestern abend zu einer kleinen Bergtour auf. Die Kids waren nach der langen Fahrt von der Ostsee völlig k.o., so dass sie ausnahmsweise um 18Uhr schon im Bett waren. Das mußte ich natürlich ausnutzen! Also rein in die Laufschuhe und los ging es Richtung Müggelberge. Die “Anfahrt” hatte ich etwas unterschätzt, so dass ich erst nach 45min den ersten Anstieg hoch zum Müggelturm bewältigen konnte. Den Pulsmesser hatte ich diesmal mit dabei. Oben angekommen las ich 189 Schläge ab – für den doch saftigen Höhengewinn war ich zufrieden. Es freute mich aber umso mehr, dass es beim Abstieg nicht nur mit der Höhe abwärts ging, sondern auch mit dem Puls. Immerhin nur noch 167 beim nächsten Anlauf. Der ging sogar etwas leichter, oben hatte ich dann 192 Schläge. Die dritte Runde mußte ich mir schenken, da es langsam dämmerte. Es ging auf dem Rückweg nochmals über eine Steigung nach oben und von dort quer über den Berg wieder nach unten. Ich gab Gas, damit ich wenigstens noch bei Tageslicht aus dem Wald rauskam. Die letzten Kilometer lief ich dann ohne Probleme zügig nach Hause. Am Ende standen knapp 19km zu Buche – soviel hatte ich nicht eingeplant. Für die Bergläufer unter euch sicherlich nichts Besonderes. Aber immerhin ist der Müggelberg die höchste Erhebung Berlins, wurde kürzlich auch nochmal nachgemessen.
Um dem allgemeinen Krankheitsstand unter den Bloggern etwas entgegenzusetzen (Hannes, Gerd, Thorsten), habe ich heute versucht, etwas von meinem langen Lauf am Sonntag zu regenerieren und mich in meiner Mittagspause von meinem Rechner getrennt und auf in den Tiergarten gemacht. Herrlichstes Wetter bei gefühlten 20° versüßten meine kurze Tour entlang der Team-Staffel-Strecke im südlichen Tiergarten. Hier bin ich auch schon seit dem Wettkampf im letzten Jahr nicht mehr gewesen. Es läuft sich einfach nur klasse in dem Gelände. Beim Sync habe ich eben auch festgestellt, dass der März am Ende einen neuen Kilometer-Rekord für mich gebracht hat: 166,5km habe ich noch nie in einem Monat auf den Asphalt bzw. Waldboden gezaubert.
Ich habe mich nicht gedrückt und meinen Plan für heute in die Tat umgesetzt. Heraus kam mein bisher längster Lauf, den ich am Stück absolviert habe. Am Ende standen knapp 30km auf dem Tachometer. Es lief nahezu wie im Bilderbuch des Laufens: kurz nach 7 Uhr Sommerzeit machte ich mich auf die Socken. Ich entschied mich nach kurzem Schnuppern für die lange Hose, es war doch noch ziemlich frisch. Gleich auf dem ersten Kilometer kamen mir zwei Jogger entgegen. Erstaunlich für Sonntag um 7Uhr früh (nach Winterzeit ja noch 6Uhr). Die 6km Richtung Wendenschloß kannte ich ja von meinen abendlichen Ausflügen. Nach kurzem Fotostop (danach war genialerweise der Akku meines Handys leer) ging es dann in Richtung Wald. Vorbei am Seebad konnte ich volle 16km am Wasser entlanglaufen. Es kamen mir wieder einige Läufer entgegen, aber dann war ich alleine unterwegs. Für meine Verhältnisse lief ich ein sehr langsames Tempo um die 05:30, aber ich wußte ja, das noch einiges vor mir liegt. Das Wetter wurde immer besser, die Sonne kam raus und ich genoß die Natur in vollen Zügen. Nach der HM-Distanz, die ich knapp unter 2h passierte, ging es quer durch Müggelheim in Richtung Müggelsee. Ab dort kannte ich die Strecke bestens und wußte, was denn da noch kommt. Unterwegs stärkte ich mich dann mit einem Müsliriegel und trank knapp 0,75l auf der ganzen Strecke. Am Müggelsee schaute mich ein Hundehalter so entgeistert an, als ob ich gerade vom Mond kam. Ich konnte seine Gedanken lesen: “wer ist denn so besch… und rennt hier sonntags um 9Uhr lang???”. Naja, mir war es egal. Der Rest ist schnell erzählt: die letzten Kilometer verlangten mir dann einiges ab, die Beine wurden schwerer und ich sehnte das Ziel herbei. Die beiden letzten Brücken gemeistert und ich beendete das Training. Etwas fertig war ich schon, aber ich war nicht so k.o., dass ich den Rest des Tages nix mehr auf die Reihe bekommen hätte- schließlich stand heute nachmittag noch eine Familienfeier an. Jetzt werde ich diese Woche noch einmal einen lockeren Lauf machen und dann hoffen wir das Beste für Sonntag.
Für morgen habe ich einen längeren Lauf in der Planung. Die Strecke hatte ich mir ja schonmal ausgesucht. Ich werde versuchen, früh loszulaufen, damit ich am Sonntag wenig Zeit für die Familie verliere. Heute nacht ist ja auch noch Zeitumstellung auf Sommerzeit, so dass es auch 1h später hell wird. Wenn ich aus den Federn komme, dann starte ich um 7 Uhr. Lockeres Tempo, dann sollte ich bei ca. 28km nach 2:40h wieder zurück sein. Heute habe ich mir noch ein paar neue Schuhe geleistet, ein Paar Mizuno Wave Rider 11. Die werde ich dann gleich mal einweihen. Wenn alles gut läuft, dann ziehe ich die auch zum Halbmarathon kommenden Sonntag an. Aber erstmal einlaufen die Teile.
Seit langem mal wieder hatte ich heute einen Lauf, an dem einfach gar nix zusammenlief. Es kam mir vor, als würde ich 120kg mit mir rumschleppen. Ich fand überhaupt keinen Rhythmus, auch nicht nach mehreren Kilometern. So kam es es dann, dass ich heute keine 10km geschafft habe und trotzdem ziemlich fertig zuhause ankam. Woran lag es? Ich denke ich bin von der Woche einfach ausgelaugt und muss jetzt etwas ruhiger machen am Wochenende. Oder war es vielleicht doch die fettige Pizza eine Stunde zuvor :-)
Der Countdown zeigt es gnadenlos an: nur noch 17 Tage, dann geht es über die HM-Distanz quer durch Berlin. Angemeldet bin ich jedenfalls: “Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer! Wir freuen uns, Sie als Aktive/Aktiven beim 29. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON, 17. Vattenfall FUN-RUN oder 4. Vattenfall Berliner Nordic City Walk am 5. April 2009 begrüßen zu können. In der Anlage finden Sie Ihre Anmeldebestätigung.” Wie ist der aktuelle Status? Es sieht ganz gut aus, das Training lief bisher fast planmäßig. Jobmäßig ist es momentan leider sehr stressig, so dass ich ziemlich müde und ausgelaugt abends bin. Eine leichte Erkältung hat mir mein Kleiner auch noch mitgegeben. Die nächsten beiden Wochen werden entscheiden, was dann am 05.04. machbar ist und was nicht. Dabei ist alles, oder?