Archiv fuer die Kategorie Wettkampfbericht
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Erstellt von Running Twin Marek am 05.01.2012 in der Kategorie Wettkampfbericht |
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Ich weiß, 2012 hat schon begonnen, wen interessiert denn noch ein Lauf aus dem letzten Jahr? Schon gut. Ich wollte nur noch ein paar Eindrücke von einem sehr schönen Silvesterlauf schildern. Tatort: Eichwalde, einen Steinwurf von Berlin entfernt. Auflage Nummer 17 verzeichnete einen regen Teilnehmerzulauf, was wohl auch dem herrlichen fast frühlingshaften Wetter geschuldet war. 10km für 5 Euro, auch das gibt es heutzutage nur noch selten. Die Kollegen von Ajax Eichwalde hatten alles im Griff, der Start wurde spontan vom Stadion in den Wald verlegt, damit sich keiner über den Haufen rennt. Bis auf ein paar “Wildschweinschäden” war die Strecke gut laufbar. Mir wurde schon früh klar, dass ich ganz vorne nicht mitlaufen kann, da einige Triathlon-Kollegen in ihren feschen Einteilern am Start waren. Lokalmatador Eric Habermann (ja ich habe ihn in Zeuthen im September besiegt) rannte bereits beim Start auf den 5km los und gewann später auch die Konkurrenz. Nach dem Start über die 10km (offiziell 9,8km, mit Verkürzung noch weniger, am Ende waren es 9,25km auf dem Garmin-Anzeiger) behielt ich die Spitze um Ex-Lauf-ABC-ler Ralf Demmig (AK50-Sieger bei der Citynacht) im Blick und sortierte mich als 5. ein. Die 5min Warten nach dem 5km-Start reichten bei Weitem nicht aus, um das hintere Feld der Truppe nicht überholen zu müssen, kleiner Hindernislauf also inklusive. An Platz 4 pirschte ich mich langsam heran und konnte die Gelegenheit eiskalt ausnutzen, als der Sportsmann tatsächlich nach ca. 6km den falschen Weg einschlug. Natürlich machte ich ihn auf seinen Fehler aufmerksam, wofür er sehr dankbar war (und ich hatte das Gefühl, er attackierte mich nur deshalb auch nicht mehr bis zum Ziel). Die Family herzte mich im Ziel und wir starteten erfolgreich in unsere ganz private Silvesterparty. Sehr zu empfehlen dieser Lauf!
Das hat es lange nicht gegeben: Marek läuft in Berlin und ich in München zu exakt der gleichen Zeit einen Wettkampf. Das war es dann aber schon mit den Gemeinsamkeiten. Fassen wir die Läufe aus der Sicht eines jeden von uns zusammen:
- Henrik bei der 21. Winterlaufserie Ismaning über 13 Km
“Henrik sah gut aus, hatte aber eine komische Hose an.” So funkte der IM der Running Company von der Strecke über meinen heutigen Lauf. Ein Wagnis war die Teilnahme schon. Am letzten Sonntag habe ich beim Nikolauslauf im Olympiapark sicherheitshalber zugeschaut. Trotz dünnem Trainings unterhalb der Woche aufgrund unserer Firmenweihnachtsfeier in Salzburg wollte ich heute unbedingt mitlaufen, um wenigstens noch einmal in diesem Jahr nach dem Berlin Marathon die berühmte Wettkampfluft zu inhalieren.
Und das war eine gute Entscheidung. Viel war heute sowieso nicht zu verlieren. Physiotherapeut Werner gab grünes Licht, auch beim Aufwärmen fühlte ich mich richtig gut. In Ismaning gibt es sogar eine Nettozeitnahme, edel. Um kurz vor 10:00 drängelte ich mich in Startblock 1 “unter 60 Minuten”. “Lächerlich” dachte ich, aber unterwegs fiel mir ein, dass es ja DREIZEHN und nicht nur 10 km sind. Trotzdem sollte der Zieleinlauf unter eine Stunde auch in der Verfassung unproblematisch sein. Startschuss und los, endlich wieder ein Rennen! Im Übermut lief ich gnadenlos das Tempo der zweiten Gruppe mit (4:05/Km), das Übliche halt. An der Isar angelangt drosselte ich etwas und wurde genauso gnadenlos durchgereicht. Ich habe mitgezählt: während des gesamten Laufs habe ich exakt einen Läufer überholt. Auch mal eine interessante Erfahrung. Mir fehlte aber heute das Selbstbewusstsein (hält der blöde Muskel?) und natürlich Streckenkenntnis. Erst nach 10 Km konnte ich moderat zulegen. Ein vertrödelter Km 12 und ein Endspurt, der diesen Namen nicht verdient, da war auch schon wieder das Stadion des TSV Ismaning. Startnummer 898 wurde mit 57:40 min gemessen. Knapp unter 4:30/km ist mir schon fast peinlich angesichts Mareks heutiger Pace, aber ich darf ja (noch bis weit in das nächste Jahr ;)) auf meinen desolaten Trainingszustand verweisen. Und die Hose war nicht komisch – das ist die ultimative SKINS Camouflage Long Tight, die erst bei Schnee so richtig zur Geltung kommt. Weiter geht es am 15.01.2012 mit Teil 2 über 17 km. Und dann liegt ganz sicher Schnee.
- Marek beim 70. Plänterwaldlauf Berlin über 20 Km
Die Bedingungen waren im Vergleich zum letzten Jahr mit Schnee und Eis unverschämt gut. Trocken, sonnig, keine Minusgrade. Also stand meiner 9. Teilnahme bei der insgesamt 70. Auflage des Plänterwaldlaufs nichts im Wege. Britta reiste mit als Support an – sie zog ihr Training einfach “nebenbei” durch, als ich auf der Strecke war. An den markanten Wegpunkten war sie stets zur Aufmunterung zur Stelle – der Rundkurs hat in dieser Hinsicht seine Vorteile.
Eine Runde á 5km (und erstmals offiziell vermessen, habe trotzdem keine Änderung bei der Strecke festgestellt), das Ganze dann 4x, mussten ja auch unbedingt wieder 20km sein. Aber ich wollte einen Vergleich zum Februar haben, wo ich eine gute 01:27 zum Saisonanfang lief. Im Gegensatz zu meinen bisherigen Läufen gab es kaum Gedrängel am Start – lag wohl daran, dass ich mich ziemlich weit vorne einsortiert hatte. Ich hatte mir vorgenommen, recht fix anzulaufen und dann zu schauen, was möglich ist. Gedacht, getan. Runde 1 ging hervorragend mit 19:43. Auf Runde 2 wurde mir bewußt, dass ich vielleicht doch ein wenig zu optimistisch bei der Renneinteilung war. Ab km6 oder 7 wurden die Beine und das Atmen zunehmend schwerer. Ich mußte zuviel einsetzen, um das Tempo zu halten. 10km: ich kam bei 40min und ein paar zerquetschten Sekunden durch. Jetzt mußte ich zwangsläufig Tempo rausnehmen, um nicht später einen Einbruch zu bekommen. Runde 3 war dann mit 21:10 schon gemächlicher, die 15km-Marke zeigte eine 01:01 an, da war der Traum von der 01:20 schon lange ausgeträumt. Ich mobilisierte alle Kräfte, um noch die 01:21 zu packen. Aber auf Runde 3 und 4 war es plötzlich wieder voller, weil ich viele Läufer überrunden mußte (…ist nur eine Ausrede: ich hatte einfach nix mehr zuzusetzen). Die letzte Runde stand mit einer 21:13 zu Buche, so dass ich am Ende bei 01:22:25 (Netto) ins Ziel huschte. Britta wartete bereits auf mich, so dass wir noch gemeinsam den warmen Pausen-Tee tranken und für ein Foto posierten. Ganz zufrieden war ich nicht. Aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen – fast 5min schneller als noch im Februar – mehr war nicht zu erwarten nach diesem verkorksten Jahr. Und Gesamtplatz 5 von 110 ist ja nicht so schlecht für einen Lauf in der Nebensaison.
Die strahlenden Gesichter über die gesamte Veranstaltung hinweg sprachen Bände. Viel Trubel, viel Fachsimpelei an der Strecke, Fotos ohne Ende, perfekte äußere Bedingungen und Läufer, die für das Team alles geben – das kann nur Marathonstaffel sein! Der SCC Berlin hat mit der zweiten dritten Auflage auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin wieder alles richtig gemacht. Und wir waren mit 2 Staffeln mittendrin im Geschehen. Unserer Einladung sind auch andere Blogger samt großen Kameraobjektiven gefolgt, so dass dieses Event wohl das am besten dokumentierte in der Geschichte der Running Twins werden wird. Deshalb müssen wir gar nicht sooooooo viel berichten, mit den Blogs von Nadin, Milosz und Ralf entsteht gerade eine kleine Blogparade.

Unsere Teams hatten wir ja im Vorfeld ausführlich vorgestellt. Bis auf die Reihenfolge in Staffel 2 -Andreas lief statt Bernd die ersten 12,2 km- wurde genau so gelaufen wie geplant. Und nicht nur die Besetzung lief wie geplant, auch meine optimistische Zeitvorgabe (Staffel 1: 2:45-2:55, Staffel 2: 3:05-3:15) wurde getroffen. Dass Mareks Staffel mehr als 2 Minuten schneller als unsere letztjährige Staffel war, zeigt, dass alle mit fulminantem Einsatz in das Rennen gegangen sind. Auch die Platzierung der Staffel “Running Twins 2″ konnte sich sehen lassen. Trotzdem haben wir die Zeiten nicht übermäßig ernst genommen. “Spaß mit kontrolliertem Ehrgeiz” könnte man wohl als Überschrift wählen. Dazu passt auch, dass nicht alles perfekt lief. So irrte Nadin eine Minute durch die Wechselzone, um Ralf zu finden. Hier können wir die Absprachen, wo genau man wechselt und woran man den anderen erkennt, noch optimieren. Milosz’ 3D-Kamera wollte nicht so richtig mitfilmen. Aber die Problemchen sorgten eher für Lacher als für Verdruss. Grundsätzlich wurden alle Splits gemessen, denn jeder Läufer hatte einen eigenen Chip. Die Baken standen vor der Wechselzone. Im und am Hangar war zudem kein GPS-Empfang vorhanden, so dass die gemessenen Zeiten tlw. deutlich von den offiziellen Splits in der Ergebnisliste abwichen. Ganz aufklären konnten wir die Unterschiede zwischen “gefühlt gelaufen” und “offiziell gelaufen” trotzdem nicht. Immerhin konnten mit Marek und Ralf gleich zwei unserer Läufer “so nebenbei” ihre persönliche Bestzeit verbessern. Die Idee, in diesem Jahr ein Basislager in einem Teamzelt aufzuschlagen, erwies sich als goldrichtig. Nicht nur, dass wir das schönste und individuellste Teamzeltbanner hatten. Auch die Verpflegung unserer beiden Staffeln konnte so einfach organisiert werden und wir mussten unsere Laufsachen nicht auf dem Boden des Hangars ausbreiten.

Ein Riesen-Dankeschön an unser Unterstützungsteam aus Begleitern und Anfeuerern, besonders an Mareks Frau Britta, die unser Banner in tagelanger Handarbeit genäht hat. Eine rundum gelungene Veranstaltung mit zufriedenen Gesichtern – wir sind Marathonstaffel! Weiterlesen >>
1996 fand der Olympiaturmlauf zum letzten Mal statt. Erst 15 Jahre später wagten sich heute wieder 108 Läufer und 7 Teams in das Treppenhaus des Olympiaturms. Warum hat das so lange gedauert? Wir wussten es nicht wirklich. Und auch sonst sind wir heute morgen ein wenig blauäugig in das Rennen gegangen – aber wer Treppenläufe übermäßig ernst nimmt, heißt entweder Thomas Dold oder ist selber schuld. Wir haben heute einfach die Gelegenheit genutzt, einen Wettkampf in München gemeinsam zu bestreiten, auch wenn wir beide nicht 100%-ig fit waren (Marek: Erkältung, ich: SKS-Nachwirkungen). Und Spaß hat das Ganze gemacht, wenn auch mehr das “Drumrum” als der eigentliche Lauf. Wobei man von “Lauf” nicht wirklich sprechen konnte. Die Treppenstufen im Turm haben uns auf den ersten Meter etwas schockiert, so brutal hoch und kurz haben wir das nicht erwartet. Die Ausrufe des Erstaunens im Videoclip sprechen Bände. Ja, wir haben wieder mitgefilmt. Diesmal hatte ich die Stirnkamera auf und lief hinter Marek her. Da 30 Sekunden versetzt gestartet wurde, war das gar nicht so einfach zu bewerkstelligen. Aber wir haben das clever gelöst, wie auch Kult-Laufsport-Moderator Peter Maisenbacher schnell bemerkte. Diese Sequenz vom Clip ist auch die lustigste, denn leider war es im Treppenhaus zu dunkel. Erst auf den oberen Plattformen gab es mehr Beleuchtung. Der Lauf von 0 auf 189 Meter ist schnell erzählt: nach guten 5 Treppen mussten wir das Tempo schon drosseln und konnten nur noch hochgehen. Ein Läufer kassierte uns.
Es zog sich doch ganz schön, die Pumpen arbeiteten auf Hochleistung. Marek konnte im letzten Abschnitt noch etwas zulegen. Wir waren heilfroh, endlich oben zu sein. Die letzte Minute muss 90 Sekunden lang gewesen sein! So platt waren wir, dass der geniale Ausblick nicht genießbar war. Für ein Interview mit der Reporterin des Münchner Merkurs hat es natürlich noch gereicht. Mit 7:52 min waren wir viel schneller oben als gedacht. Das reichte zwar in der Ergebnisliste nur für einen Mittelfeldplatz, aber das war uns heute ziemlich egal. Es ging uns darum, wieder zusammen zu kämpfen. Das Fazit: Treppenlaufen ist wirklich was für Harte, aber das Treppenhaus des Olympiaturms hat nochmal eine andere Hausnummer – das ist für echte Laktat-Liebhaber! Vielleicht brauchte es deshalb auch 15 Jahre für den nächsten Anlauf. Weiterlesen >>
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Erstellt von Running Twin Marek am 16.10.2011 in der Kategorie Wettkampfbericht |
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Die Voraussetzungen waren gut für ein klasse Rennen heute. Und erst dieses Traumwetter: keine Wolke am Himmel, die Sonne blendete richtig, als ich mich auf den Weg zum Müggelsee machte. Nach einem kurzen Plausch mit Axel Bredow holte ich meine Nummer und zog mich ins warme Auto zurück – es war noch sehr frisch. 30min vor 10 startete ich mein Aufwärmprogramm. Wie sollte ich es angehen? Ich beschloss, die ersten 5km in 04:10/km zu starten und dann zu schauen, wie es nach dem Spreetunnel geht. Die 10km-Marke wollte ich auf jeden Fall unter der 41:50-Marke meiner Bestzeit passieren, um mir alle Chancen offenzuhalten. Gedacht, getan. Natürlich ging es schneller als geplant los. Bei km3,5 überholte ich die führende Frau und spätere Siegerin Birgit Uhlig. Die Risikofreude war groß, was hatte ich auch zu verlieren nach diesem Jahr? Der Spreetunnel ist schwierig zu laufen und ein Knackpunkt. Erst vorsichtig runtertappeln, am Ende mit Power wieder die Treppen hoch. 15s bleiben hier liegen und der Rhythmus ist komplett weg. Jetzt heißt es, das Tempo wiederzufinden und den Puls runterzukriegen. Aber es klappt gut, besser als erwartet. Ich kann das Tempo halten. Km10 fliegt nur so vorbei, es muss ziemlich genau 40min gedauert haben. Dann geht es auf den schöneren Teil der Strecke. Natürlich wird es anstrengender. Ich warte halb panisch auf den Einbruch, aber der kommt nicht. Zwischendurch zieht ein Vater vorbei, mit Radbegleitung der beiden Jungs und der Mama. Logistische Schwerstarbeit für sie, die Kids zu steuern, Papi rennt aber unbeteiligt seinen Schnitt unter 4min weiter, ich kann nicht folgen. Bei km16 halte ich einen Plausch mit einem Herrn aus Friedrichshagen, der auch zum fünften Mal dabei ist. “Das Schwerste kommt erst noch.” Ja. Auch er zieht schnell mit einem starken Tempo kurz vor dem Müggelhort davon. Zu dem Zeitpunkt war mir klar, dass nicht mehr viel schiefgehen kann und ich biss auf die Zähne für die letzten 3km. Einen Läufer kann ich noch einfangen, bevor der schnellste Halbmarathon meines Lebens auch schon wieder Geschichte ist. Hätte mir das jemand vor 2 Monaten prophezeit…
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Erstellt von Running Twin Marek am 10.10.2011 in der Kategorie Wettkampfbericht |
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“Berlin läuft” hieß es am Sonntag wieder und ich war mittendrin. Zum vierten Mal fanden die Asics Grand 10 in Berlin statt, zum dritten Mal war ich dabei. Zweimal waren wir bisher in der Staffel erfolgreich, dieses Jahr war ich Einzelkämpfer. Mein Ziel war klar definiert: unter 40min bleiben. Trotzdem war es für mich “nur” ein Vorbereitungslauf für die kommende Woche, wenn es zum Halbmarathon geht. Trotz Wettkampf bin ich am Samstag noch die Müggelsee-Strecke im Renntempo abgelaufen und war erstaunt, wie passabel das ging. Das Risiko der müden Beine am Sonntag ging ich bewußt ein. Die Gelegenheit für eine Generalprobe bei Tageslicht bekomme ich nicht oft. Die Rennhistorie ist schnell erzählt: keine Sekunde zu spät ging es um 12 auf die Strecke. Im B1-Startblock ging buchstäblich die Post ab. Ich lief verhalten an, mir kam es vor, als ob ich stehen würde. Aber der Schein trügte und der Blick auf die Uhr bei km1 bestätigte mir: 03:49, so langsam war das gar nicht. Trotzdem ein klasse Feld, ich bin immer wieder beeindruckt über die Vielzahl der Läufer, die mal eben unter 40min laufen kann. Die immer so gepriesenen “schnellsten 10km Deutschlands” sind gar nicht so flach. Die ersten 5km bis zum Zoo geht es runter, dann aber die Kantstraße (ja die BIG25 lassen grüßen) ca. 3km wieder etwas hoch. Und dort wehte teilweise ein ordentlicher Wind. Weiterlesen >>
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Erstellt von Running Twin Marek am 01.10.2011 in der Kategorie Wettkampfbericht |
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Alles stand am letzten Wochenende im Zeichen des Marathons. Henrik hat ein beeindruckendes Debüt auf die Piste gelegt und die Running Twins würdig in Berlin vertreten. Schauen wir aber an dieser Stelle noch einen weiteren Tag zurück. Der Tag vor dem großen Marathon. Ort des Geschehens: Zeuthen, ein beschaulicher Berliner Vorort in Brandenburg. Hier fand am 24.09. zum 11. Mal der Zeuthener Jedermannslauf statt. Ort und Zeit waren für mich perfekt, für den Marathon am Sonntag hatte ich nur die Supporter-Rolle und Henrik war am Samstag auch schon hier und konnte mich unterstützen. Die Strecke war mit 5,2km kurz genug für eine erste Standortbestimmung nach der langen Verletzungspause. Ich hatte mir eine sub20 vorgenommen als grobe Orientierung. Nachdem die Bambinis im Ziel waren (mein 4-Jähriger schaffte 1,2km!) und die Nordic Walker auf die Strecke geschickt wurden, startete der Hauptlauf mit ca. 20min Verspätung. Weiterlesen >>
Die Erinnerung an einen fulminanten Tag sind noch sehr lebendig. Viel schlafen konnte ich nicht, so sehr blieben die Bilder des gestrigen Berlin Marathons vor dem geistigen Auge. Wie groß war der Respekt vor der Strecke, wie unsicher war ich noch Sekunden vor dem Startschuss, wie genau registrierte ich jedes Wehwehchen des Körpers. Doch alles unbegründet, denn gestern war der Läufergott mit mir unterwegs. Nicht nur der, sondern auch Marek auf dem Rad oft nur wenige Meter neben mir mit Powergels und Wasser. Zu gerne hätten wir beide zusammen das Extremerlebnis Marathon laufend auf der Strecke genossen. Da Marek vernünftigerweise vorher zurückzog, musste ich also allein auf die Piste. Wir verabredeten fixe Punkte, an denen Marek mit mir ein paar Meter laufen sollte, um Verpflegung zu reichen. Wenn möglich, sollte er die Strecke von innen mitfahren. Aus diesem Teamwork ergeben sich zwei spannende Perspektiven, aus denen wir den Berlin Marathon erlebt haben. Weiterlesen >>
Alt-Was? Ich musste auf der Karte nachschlagen, wo der Ort Altötting liegt. Dort gab es heute ein Jubiläum zu feiern: zum 20. Mal fand der Internationale Halbmarathon statt. Denn Altötting ist nicht nur als Pilgerstätte bekannt, sondern auch für die “schnellste Naturlaufstrecke der Welt”. Beim Halbmarathon werden regelmäßig spektakuläre Zeiten erzielt. Heute lief der kenianische Sieger Daniel Chebii in unglaublichen 1:01:39 ins Ziel – Streckenrekord. Eine richtig gute, professionell organisierte Veranstaltung. Wer die zähe Siegerehrung inkl. aller Altersklassen überstand, konnte sogar noch einen Ford Ka gewinnen, der abschließend vom ansässigen Autohaus verlost wurde. Ich hatte kein Glück, genauso wenig auf der Strecke. Einen Halbmarathon hätte ich heute nicht lebend überstanden, so ging ich mit drei weiteren Running Company-Läufern nur über die 6 Km ins Rennen – von den Halbmarathonis auch als “Bambinilauf” verspottet. Aber auch die mussten erstmal durchgezogen werden. Ich wollte gerne unter 24 Minuten bleiben. Davon war ich im Ziel fast eine ganze Minute entfernt. Die Tempohärte nach der Verletzungspause ist einfach noch nicht wieder da. 24:55 ist auch deshalb kein so furchtbares Ergebnis, weil ich das Ziel leider etwas zu früh zu erreichen geglaubt habe: der OMV-Bogen vom Start sah verdammt danach aus und mein Zielspurt endete natürlich genau da. Aber warum liefen die anderen weiter? Ich brauchte ein paar Sekunden. Dann sah ich, dass es noch weitere 250 Meter waren. Klar, da ging dann nicht mehr viel. So blieb dann nur Platz 5 in der Altersklasse und die Erkenntnis, dass ein Schnitt von 4′/Km momentan für mich nicht machbar ist. Trotzdem hat der Ausflug nach Altötting gelohnt. Für das nächste Jahr kenne ich den Weg. Weiterlesen >>
Am Freitag habe ich Physiotherapie-Sitzung Nr. 11 absolviert. 5 weitere stehen noch auf meinem Plan. Was hat es bisher gebracht? Nun, die kleinen Erfolgserlebnisse sind da. Im Urlaub und letzten Donnerstag war ich zweimal je 5km auf der Piste. Keine Langdistanz – aber ich will auch nichts überstürzen und meine Fehler von diesem Jahr wiederholen, wo ich mehrfach trotz Schmerzen auch längere Strecken gelaufen bin. Aktuell wird Ultraschall für die kaputte Wade eingesetzt, Resultat bleibt abzuwarten, zumal man bei der Behandlung so gut wie nichts merkt. Heute stand mal ein ganz anderes Alternativtraining auf dem nicht vorhandenen Trainingsplan. Ich war fast 13km mit meinen Jungs im Canadier auf dem Wasser unterwegs. Das hat allen richtig Spaß bereitet, zumal das Wetter heute auch zur Abwechslung super mitgespielt hat. Viel Unterstützung beim Paddeln hatte ich nicht, aber wir sind immerhin nicht gekentert und niemand ist über Bord gegangen :-) Nach knapp 4h kehrten wir wohlbehalten zum Heimathafen in Gosen zurück. Meine Schultern machen sich jetzt schon bemerkbar, aber ein paar Kräftigungsübungen sind in dieser laufarmen Zeit ja auch nicht so verkehrt. Der schnellste Kilometer lag bei sage und schreibe 13:47! Weiterlesen >>
Der Garmin Alpen Triathlon ist eine echte Traditionsveranstaltung. Das Who-is-who der Triathlonszene findet sich im oberbayerischen Schliersee ein, um auf einer der härtesten und landschaftlich schönsten Triathlonstrecken um den Titel zu kämpfen. Auf dem Oktoberfestbesuch meines Arbeitgebers hatten wir im September 2010 beschlossen, als Staffel anzutreten. Heute morgen standen am Schliersee sogar zwei Staffeln von uns am Start. Triathlon-erfahren war noch niemand der sechs Teilnehmer, insofern waren die Ziele eher bescheiden (“nicht Letzter werden”). Allein die etwas komplizierten Prozesse (Checkin für Schwimmer und Radler, Wärmeklamotten richtig deponieren, Wechselzone verlassen/betreten, Chipübergabe, Transport zum Zielbereich…) für die Staffeln waren schon die erste Herausforderung. Der Zieleinlauf und die Laufstrecke ist am Spitzingsee, geschwommen wird aber im Schliersee. Dazwischen liegen 40 Radkilometer, die es in sich haben. Die letzten 5 Km davon sind legendär: mit 12% Steigung geht es hoch zum Spitzingsattel. Es soll Athleten gegeben haben, die sich das angesehen haben – und dann nie wieder am Schliersee gesehen wurden. Völlig klar, dass jeder ohne eine gute Radleistung hier untergeht. Weiterlesen >>
Eigentlich wollte ich mir den Münchner Stadtlauf in diesem Jahr sparen. Ich hatte mich zwar vorsorglich angemeldet, wollte aber die Wetterbedingungen und den Verlauf des Urlaubs abwarten. Im letzten Jahr arteten die 10 Km zu einer Hitzeschlacht aus, die ich mir in diesem Jahr nicht antun wollte. Aber der Halbmarathon startet schon um 8:00 Uhr und der Blick aus dem Schlafzimmerfenster um 5:30 Uhr sagte mir, dass draußen perfektes Laufwetter herrscht. Also raus aus den Federn, rein in die Schuhe und auf zum Marienplatz, wo sich ein Meer an Läufern in orangefarbenen SportScheck-Shirts versammelt hatte. Nach ca. 50 Metern Warmlaufen hüpfte ich um 7:55 Uhr über den Zaun im Startblock 1. Ich beschloss, den Lauf als schnelle Trainingseinheit zu nutzen und nicht volle Pulle auf Bestzeit zu laufen. Die “halbe Krise” wollte ich gestern wirklich nicht fortsetzen. Um 7:30 Uhr hatte ein kurzer Wolkenbruch noch für Abkühlung gesorgt. Was sollte also schon schiefgehen? Leider hatte ich mein Sportarmband für das iPhone nicht gefunden und musste so ohne Musik loslaufen. Weiterlesen >>