Archiv fuer die Kategorie Wettkampfbericht

Matsch, Eis, Schnee – 68. Plänterwaldlauf

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 12.12.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 6 Kommentare

Auflage Nr. 68 des Plänterwaldlaufes stand heute auf dem winterlichen Laufprogramm. Gemeldet hatte ich schon vor einiger Zeit. Von einer Nachmeldung hätte ich heute bei den Bedingungen wohl abgesehen. Aber der Reihe nach. Für mich war es Teilnahme Nummer 6 bei dieser Veranstaltung. Bis jetzt gab es trotz der Termine im tiefsten Winter aber immer akzeptable äußere Bedingungen. Letztes Jahr war es “nur” extrem kalt. Heute ließ sich schon am Waldrand erkennen, worauf man sich einlassen würde: tiefster Schneematsch wechselte sich mit größeren Pfützen und Eispassagen ab. Das haben wir dem Tauwetter der letzten Tage zu verdanken, das die Schneemassen zumindest zum größten Teil schmilzen läßt. Dass hier und heute keine großartigen Zeiten zu erwarten waren, lag schnell auf der Hand. Ich war spät dran und entschied mich, meine Yaktrax-Rutschstopper einzusetzen, in der Hoffnung, wenigstens die rutschigen Streckenpassagen halbwegs blessurfrei zu überstehen. Die meisten Teilnehmer liefen ohne “Hilfsmittel”, dafür aber mit Trailschuhen. Temperaturen um den Gefrierpunkt waren noch erträglich, ich hatte es aber wärmer erwartet. Pünktlich um 10 ging es dann auch los, ein einziges “Patsch Patsch” am Start, das Feld zog sich schnell auseinander. Ich blieb an einer Fünfergruppe dran, die dann aber nach 3km auseinderfiel und ich somit ein recht einsames Rennen lief. Vollste Konzentration war den Bodenverhältnissen geschuldet, einen wirklichen Vorteil mit den Yaktrax konnte ich nur auf den vereisten Passagen erkennen. Im Tiefschnee oder im Matsch kam ich genauso schlecht voran wie die anderen Läufer. Der Forereunner entschied erst nach 3km, sich mit dem Satelliten zu unterhalten und versuchte, mir die erste Runde (1km) in 12:24min zu verkaufen. Ich war zwar nicht schnell, aber gekrochen bin ich nun auch nicht. Den ersten Split (5km) erreichte ich in 21:22 – immerhin noch schneller als im letzten Jahr. Groß zulegen konnte ich dann aber nicht mehr. Auf der zweiten Runde merkte ich, wie anstrengend die Lauferei bei den Bedingungen ist. Ich versuchte, noch an meinem Vordermann dran zu bleiben, um nicht zu weit zurückzufallen. Ich überholte niemanden, niemand überholte mich und dann kam auch schon das Ziel. Ich war letztendlich froh, dass die Plackerei ein Ende hatte. 15km oder 20km – das wäre nix für mich gewesen heute. Ganz fit war ich auch nicht ins Rennen gegangen, so dass ich mit der offiziellen Zeit von 43:15 am Ende durchaus zufrieden war. Letztes Jahr war ich eine Minute schneller, aber bei trockener Strecke hätte ich das heute auch gepackt. Schnell einen wärmenden Tee getrunken und ab gings nach Hause.

Nikoläuse unterwegs!

Henrik
Erstellt von Henrik am 05.12.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 5 Kommentare

Zum ersten Mal nehme ich die Winterlaufserie mit, eine Serie aus drei Läufen im Dezember, Januar und Februar über 10, 15 und 20 km, die laut einem schlauen Langstreckenläufer einen Hinweis auf die zu erwartende Marathonzeit im Herbst liefern. So weit dachte ich heute beim Teil 1 der Serie -dem Nikolauslauf- noch nicht. Es galt schließlich, erstmal 10 km auf verschneiten und tlw. vereisten Wegen des Olympiaparks unfallfrei zu bewältigen. Kein Wind, Außentemperatur um den Gefrierpunkt, viel bessere Bedingungen kann man im Winter nicht haben. Ich zog in weiser Voraussicht die Salomon Speed Cross an, um nicht zu sehr zu rutschen. Soweit ich das sehen konnte, kamen die meisten Läufer aber auch mit normalem Profil unter den Schuhen zurecht. Die erste der beiden Runden wollte ich nicht auf Krawall laufen, da ich die Strecke nicht kannte und etwas Respekt vor möglichen Steigungen hatte. Mit 21:15 war mir das nicht geglückt. Vielleicht habe ich mich darauf in der zweiten Runde etwas ausgeruht, war ich doch danach sicher, das Ziel von sub45 locker zu packen. Ich habe nicht mehr voll gepusht und etwas spät zum Schlussspurt angesetzt – traditionell von mir gehasst. Offiziell gezeitete 43:42 machten mich aber doch ganz stolz, wenn man die Bodenbeschaffenheit betrachtet. Das könnte mal eine Bestzeitstrecke werden, aber dafür muss es trocken sein. Die professionelle und eingespielte Organisation rundete den Lauf ab: umziehen und duschen konnte man in der Olympiaschwimmhalle, das alkoholfreie Erdinger und den Stollen gab es im warmen Eingangsbereich. Da bleibt nur noch die Vorfreude auf Teil 2 der Winterlaufserie zu erwähnen. Weiterlesen >>

Acht Runden wie im Flug!

Henrik
Erstellt von Henrik am 21.11.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 4 Kommentare

v.l.n.r. Danny, Milosz, Henrik, Phil, MarekEin großer Spaß mit ganz viel Eventcharakter war heute die 18. Berliner Marathonstaffel. Im letzten Jahr mussten wir unsere Anmeldung mangels Beteiligung verfallen lassen, umso mehr haben wir uns gefreut, dass beim erneuten Anlauf in diesem Jahr alles astrein funktioniert hat. Dabei bot die Dramaturgie auf dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof gleich am Start eine Schrecksekunde auf: Unser Startläufer Marek stürzte im wilden Gedrängel nach dem Startschuss über eine andere gestolperte Läuferin. Zum Glück konnten wir das von außen nicht richtig erkennen. Aber dieses Geschubse am Start ist ärgerlich und gefährlich. Er rappelte sich mit Schürfwunde am Knie blitzschnell wieder auf und lief mit Wut im Bauch schneller denn je die zwei großen Runden ab. Was für ein Sportsgeist! Angespornt von diesem Sprint flog auch unser zweiter Mann Danny über die Landebahn. Jetzt war das Wechseln schon deutlich entspannter und eine Bake 50 Meter vor dem Einlauf in die Wechselzone des Hangars funkte die Nummern der darübergelaufenen Staffel in den Zielbereich, so dass der Übernehmende sich auf die Übergabe vorbereiten konnte. Hier sieht man wieder das Organisationstalent und die große Erfahrung des SCC Running. Die Wartezeit verging schnell, weil wir uns mit den Läuferinnen und Läufern unserer Schwesternstaffel (“Running Twins Wasserträger”) austauschen konnten. Teamcaptain Matthias hatte zudem für ordentlich Verpflegung und Sitzmöglichkeiten gesorgt. Laufsau Milosz holte auf seinem 5 Km-Turn alles raus, was noch nicht bei seinen Marathons hängengeblieben ist und übergab nach kurzer Suche in der Wechselzone an mich. Ich hatte zwei 5er Runden vor mir und ging nicht mit Krawall an, zumal die Außenbahn etwas Gegenwind bot. Die Gegengerade fällt dann aber leicht ab und es lief wie von selbst. Ich hatte meine 10 Km-Bestzeit um 8 Sekunden hochgeschraubt, als ich unseren Schlussmann Phil auf die abschließenden 5 Km-Reise schickte. Schon jetzt war klar, dass die 3 Stunden sicher fallen würden. So versammelten wir uns im Zielbereich und konnten jubeln, als der Mann in Orange schneller als erwartet über die Linie sprintete. Weiterlesen >>

Trailrun Worldmasters@Dortmund

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 06.11.2010 in der Kategorie News, Wettkampfbericht | 2 Kommentare

An diesem Wochenende steigt es, das Windstopper Trailrun Worldmasters in Dortmund. Wir waren im September beim Pre-Event dabei und konnten uns vorher einen guten Eindruck von der Location und von einem Teil der Strecke machen. Erste Eindrücke vom gestrigen Tag sind von Marco schon online. Auch das Foto hat er gemacht. Der erste Tag war eher etwas für die Sprinter, 5,1km mit 75 Höhenmetern waren zu bewältigen. Dabei ging es zum ersten Mal auch durch einen alten Hochofen, was natürlich ein Highlight des Laufes war. Heute und morgen stehen dann die richtigen Trails an, wo auch wesentlich mehr Kilometer zu bewältigen sind. Auch der Jens ist mit am Start, er hatte einen der drei Freistarts bei Facebook gewonnen. Das Wetter spielt leider nicht so richtig mit, aber was will man schon bei einem November-Termin erwarten. Hauptsache, es kommen alle verletzungsfrei durch das Event und haben ihren Spaß. Wir konnten es leider nicht einrichten, an der zweiten Auflage teilzunehmen, aber vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr. Marathon-erfahren sind wir ja dann zu dem Termin bereits!

Stark angefangen, stark nachgelassen

Henrik
Erstellt von Henrik am 18.10.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 3 Kommentare

Es war ein Auf und Ab der Emotionen am Müggelsee am vergangenen Wettkampfsonntag. Pünktlich zum Lauf kam die Sonne raus und es herrschten perfekte Bedingungen. Um meine Bestzeit zu knacken, hatten wir uns auf knapp unter 45 Minuten für die ersten 10 Kilometer geeinigt. Und es lief richtig gut. Marek vorneweg und ich musste “nur” dranbleiben. Beim letzten vorbereitenden Lauf am Donnerstag merkte ich schon, dass der rechte Fuß in der Ferse leicht drückte. Aber ich habe dem keine übermäßige Bedeutung beigmessen. Eine galante Fehleinschätzung. Den Spreetunnel durchquerten wir bei guten 21 Minuten. das war mehr als im Plan für eine Zeit um die 1:35h. Irgendwo zwischen Kilometer 6 und 7 wurde mir langsam klar, dass es heute gründlich schief gehen würde – bei jedem Schritt wurden die Schmerzen stärker. Klar, du willst die Zähne zusammenbeißen, du willst es aushalten. Aber jeder weitere Meter belehrt dich eines Besseren. Ich drosselte schleichend das Tempo, Marek hätte jetzt für ein passables Rennen davonlaufen müssen. Er wollte aber nicht. “Schneller wird es nicht mehr”. Wir krochen zwar noch nicht, aber die ersten Läufer zogen vorbei. Jetzt konnte ich mich entscheiden: aufhören und 10 Km zurückgehen oder den Rest der Runde durchquälen. Die Demütigung wollte ich mir nicht antun, immerhin hoffte ich auf den Waldboden auf der Südseite des Sees, der die Schmerzen erträglicher machen könnte. Wir waren inzwischen so langsam, dass wir Zweifel hatten, unter 2 Stunden das Ziel zu erreichen. Bei den restlichen Verpflegungspunkten und zu einem Fotostopp haben wir zudem angehalten. Unterhalten konnten wir uns auch. Den “Spaziergang” beendeten wir knapp über 1:51h. Der Frust saß tief, wäre aber noch viel größer gewesen, wenn ich den schmerzhaften “Eierlauf” hätte alleine zu Ende bringen müssen. So bleibt nur das Fazit: auch meine dritte Teilnahme an der Veranstaltung mißlang verletzungsbedingt. Abhaken, Diagnose einholen, Achillesferse ruhigstellen und mindestens 2 Wochen Pause – in der nächsten Woche beginnt sowieso der Urlaub.

Asics Grand 10 – oder schlagen wir BIG-X?

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 10.10.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 3 Kommentare

Wettkampfsonntag am 10.10.2010 – und was für einer! Großartiges Herbstwetter mit Sonnenschein pur lud uns wie auch Tausende andere Läufer zum Schloß Charlottenburg ein, um dort die nunmehr 3. Auflage der Asics Grand 10 mitzuerleben. Einen Freistart hatten wir dank der Facebook-Aktion der BIG schon gewonnen. Nun wollten wir natürlich auch das BIG-X-Team schlagen und wenn möglich auch der anderen Konkurrenz (4 Staffeln) davonlaufen. Ein kurzes Hallo im Zelt der BIG und dann mußte Henrik auch schon los zum Wechselpunkt. Ich ging in Startblock 1 (von dort durften auch alle 2x5km-Staffeln starten) und erwartete ungeduldig den Startschuß von Dieter Baumann. Der war leider verletzt und beneidete sichtlich alle Teilnehmer, die bei diesem Kaiserwetter laufen durften. Dann ging es auch schon los. Ich gab Gas, hatte ich mir doch eine 18 vor dem Komma vorgenommen. Der erste Kilometer ging noch recht gut, aber ich merkte danach, dass er etwas zu schnell war: 03:27. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Frauen (über 10km :-)) an mir vorbeizogen. Ich gab mein Bestes und konnte zumindest alle 5km unter 4min laufen. Henrik erwartete mich am Eingang des Zoos bei der Staffelübergabe und wetzte los. Handgestoppte 18:58 sagte mir der Forereunner. Ganz zufrieden war ich nicht, ein wenig mehr hatte ich mir doch erwartet. Ich erholte mich kurz und trabte dann mit der Masse die restlichen 5km durch den Zoo ins Ziel, wo eine klasse Stimmung war. Dort erwartete mich Henrik schon mit einem Zettel – wir durften zur Siegerehrung im Anschluß! Sollte es tatsächlich gereicht haben zum internen BIG-X-Triumph? Gespannt wie die Flitzebogen schauten wir erst die Siegerehrung der Männer (die heute die schnellsten je gelaufenen 10km in Deutschland geschafft haben) und der Frauen. Dann kam die Sonderwertung der BIG-X-Staffeln: das BIG-X-Team haben wir zwar klar hinter uns gelassen (49:33), aber zum Sieg reichte es dann nicht: unsere Zeit von 38:11 wurde von einem Mixed-Duo geschlagen, das sagenhafte 35:46 auf den Asphalt legte. Wie sich später herausstellte, war der ehemalige polnische Vizemeister im Halbmarathon mit dabei – er lief die 5km unter 16min! Wir gaben uns sportsmännisch geschlagen, durften aber sogar noch ein zweites Mal auf die Bühne: in der Männerwertung konnen wir den 3. Platz erringen! Der Gutschein von Lichtenauer lies die erste Enttäuschung schnell verschwinden. Alle Ergebnisse der BIG-X-Competition gibt es hier. Dieses Event macht doch Lust auf mehr bei den BIG25 im kommenden Mai in Berlin. Viele Fotos gibt es in unserer Bildergalerie. Wenn Ihr auf dem “Laufenden” bleiben wollt, folgt uns auf Twitter (http://twitter.com/RunningTwins) oder werdet einfach Fan unserer Facebook-Seite (http://www.facebook.com/RunningTwins).

9. Berliner Firmenlauf

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 08.09.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 4 Kommentare

Mitten im großen Chaos der Umzugsvorbereitungen ein kurzer Bericht vom letzten Freitag, wo ich am 9. Berliner Firmenlauf teilgenommen habe. Trotz der arbeitsreichen Woche, wo ich mir teilweise wie in einem Steinbruch vorkam, wollte ich unbedingt dabeisein, da ich auch die anderen KollegInnen nicht im Stich lassen wollte. Pünktlich um 19.00 hatte ich nach einiger Suche meine Startnummer dran. 12min später als geplant ging es dann nach den Skatern auf die Strecke. Kühle Temperaturen waren natürlich ideal zum Laufen. Trainiert hatte ich die Woche nach dem Halben in Steglitz nicht. Alle wetzten wie die Verrückten los, ich war zum Glück schon beim Start weit vorne postiert. Erster km in 03:54 – doch langsamer als gedacht. Konnte ich das Tempo denn halten? Ja, es ging erstaunlicherweise. Nach und nach zog ich an einigen Läufern vorbei und konnte bei km4 auch die erste Frau überholen. Ich fühlte mich sehr gut, einzig der letzte km tat weh, aber da war das Ziel auf dem 17. Juni schon sehr nahe. Ich konnte jeden km schneller laufen, der letzte in 03:40. Keine Ahnung, wie das geklappt hatte ohne Vorbereitung. Am Ende stand Platz 68 und eine Zeit von 22:28 auf 6km zu Buche. Damit war ich mehr als zufrieden. So, jetzt gehts weiter mit Kisten packen, Samstag ist großer Umzug. Da wird keine Luft zum Bloggen, Twittern, Facebooken sein. Auf gehts!

Gekniffen wurde nicht

Henrik
Erstellt von Henrik am 30.08.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 5 Kommentare

Am frühen Morgen sah der Himmel noch gut aus. Es war zwar kühl, aber trocken. Anfahrt und Checkin beim 2. SportScheck Berliner Stadtlauf -so heißt die Berliner Generalprobe nun dank des neuen Sponsors, der seine Vorzeigefiliale in Kürze in Steglitz eröffnet- liefen entspannt und problemlos. Dass der SCC Berlin Veranstalter ist, merkt man schon, die Organisation ist perfekt. Pünktlich um 8:50 standen wir in der Startaufstellung und genauso pünktlich setzte der Regen ein. Bis zum Startschuss waren alle ordentlich durchnässt. Aber kneifen ist nicht. Wir starteten zu dritt, auch Phil, der uns bereits bei unserem allerersten Halbmarathon im Jahr 2007 begleitete, wollte es wissen. Die Strecke ist alles andere als spektakulär, superflach ist sie allerdings nicht. Ein nicht dramatischer, aber langgezogener Anstieg ist auf der Grunewaldstraße. Das Wetter spielte mit uns, so hörte es kurzzeitig auf zu regnen, um danach wieder umso heftiger anzufangen. Platsch platsch. Bei Km 6 zog Marek an mir vorbei (“da vorn ist mein Kollege”, ja ja) und bei Km 14 auf der gefühlt unendlichen 2. Runde auch Phil, allerdings unbemerkt. Hier war mir die Motivation sowieso ausgegangen. Mit Wasser vollgesogene Schuhe, null Zuschauer an der Strecke. Ich wollte einfach locker durchlaufen und nicht zuviel Tempo verlieren, um bei ~1:40h zu landen. Das hat nicht so ganz geklappt, hat mich aber nicht wirklich gestört. Dafür sind die Beine heute auch nicht schwer. Mareks Zeit mutet ob dieser Bedingungen schon fast außerirdisch an. Das war ein insgesamt ein gelungener Lauf mit wenig Aussagekraft, aber für kostenlos konnten wir hier schwer nein sagen. Bilder gibt es auf der Bilderseite.

Als die Bestzeit im Englischen Garten liegenblieb

Henrik
Erstellt von Henrik am 27.06.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 1 Kommentar

Nach DIESEM Fußballnachmittag traten so ziemlich alle anderen Events heute in den Hintergrund. Bevor unsere Mannschaft der Redewendung “Football is coming home” eine ganz wörtliche Bedeutung eingehaucht hat, fand heute Vormittag der Münchner Stadtlauf statt. Ich war ganz optimistisch, eine schnelle Zeit laufen zu können, mein Trainingszustand war ganz ordentlich. Allerdings hatte ich nicht auf hohe Pace hintrainiert. Zum Start um 11:10 nach dem elendig langen Glockenspiel auf dem Marienplatz brannte schon die Mittagssonne. Zusammengefasst: zügig angegangen, stark nachgelassen und in’s Ziel gekämpft unter 45′. Die Zwischenzeiten sprechen Bände. Ich wollte gerne schneller, konnte aber nicht. Daran gab es heute nichts zu deuteln. Natürlich, die Sonne knallte, die Wege waren trocken, die Schuhe ungeeignet,… lassen wir die Erklärungen. Mehr ist momentan einfach nicht drin, was mich jetzt nicht unruhiger schlafen lässt. Umso schöner war der Sportnachmittag.

Wasserschlacht im Team

Henrik
Erstellt von Henrik am 17.06.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 1 Kommentar

teamstaffel2010mucMarek erlebte mit seiner Teamstaffel vor einer Woche eine Hitzeschlacht, bei uns war es heute einfach nur nass. Pünktlich zum Start setzte ein heftiger Regen über München ein, der Erinnerungen an unsere erste (letzte gemeinsame) Teamstaffel vor 3 Jahren hervorrief, als der Berliner Tiergarten absoff. Aufgrund des übersichtlichen Starterfeldes war das heute gar nicht so schlimm: gerade mal 53 Staffeln wagten sich auf die 5×5 Km. Hier sind die Dimensionen doch anders als in der Hauptstadt, auch eine Erfahrung. Eine fast familiäre Veranstaltung. Der Chef vom Dienst drehte mit allen Teilnehmern erstmal eine Runde zum Kennenlernen der Strecke. Auch das habe ich noch nie erlebt. Das hatte einen einfachen Grund: die Strecke war nicht durch Streckenposten, sondern nur mit wenigen Pylonen markiert. Wir disponierten um, da uns unser 4. Mann aller Wahrscheinlichkeit auch abhanden kam, der 5. hatte im Vorfeld bereits abgesagt. Startläufer Sebastian, dann Henrik, danach Stefan und dann wieder von vorn. Sebastian kämpfte sich gut den Wolkenbruch, solide 21:42 standen auf der Uhr und ich übernahm. Alles konnte ich nicht geben, immerhin musste ich ja nochmal am Ende ran. Also lief ich mit angezogener Handbremse in 20:25 durch den Regen. Da jeder Läufer drei Runden a 1,65 Km zu absolvieren hatte, war spätestens jetzt der ??berblick völlig verloren. Immerhin gab es eine Nettozeitnahme jedes Läufers, da der Chip als Staffelstab fungierte – gute Idee! Stefan lief entspannt seinen Stiefel in 26:50 runter und immerhin hörte jetzt der Regen auf. Spätestens jetzt war klar, dass die 2h fallen würden. Sebastian ging zum zweiten Mal auf die Strecke. Unverhofft kommt oft, in diesem Fall der Michael, der an der Strecke eintraf. Ich musste also eigentlich nicht mehr ran. Da Michael aber die abenteuerliche Streckenführung nicht kannte, lief ich mit ihm. Wir übernahmen nach weiteren 22:46 von Sebastian. Michael kämpfte, aber der Trainingszustand reichte nicht für einen schnellen Lauf. Zwei Teams zogen an uns vorbei. Ich feuerte ihn nochmal an, letztlich reichte es immerhin zu einem Zielsprint. “Wir” brauchten 23:55 für das letzte Segment und finishten damit in 1:55:38. Das war deutlich unter der angepeilten 2h-Marke und dafür ein Riesenkompliment an mein Team! Platz 11 von 25 ist mehr als respektabel. Es bleibt noch Luft für das nächste Jahr, dann hoffentlich mit Sonnenschein.

Hitzeschlacht im Team

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 11.06.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 4 Kommentare

Erfolgreiches Team (Bernd fehlt)!Gestern abend war es wieder soweit: 2. Tag der Berliner Teamstaffel über die 5x5km und wir waren vertreten. Mein Team war hochmotiviert. Es galt, den 6 Jahre alten Firmenrekord von 01:50:20 zu brechen. Das Einzige, was dagegen sprach, waren die hohen Temperaturen. Die 30°-Marke wurde gestern locker genommen. Nicht so förderlich für schnelle Zeiten. Bernd opferte sich als Startläufer. Im Vergleich zu den letzten Jahren gab es einige Verbesserungen: Nettozeitmessung und 2 Startwellen führten dazu, dass man den Start entspannt angehen konnte. Bernd gab ordentlich Gas und übergab schon nach guten 20min an Jens. Einige Läufer verausgabten sich völlig und mußten von den aufmerksamen Sanitätern ins Versorgungszelt getragen werden. Auch Jens gab alles und war noch unter 25min am Wechsel auf Thomas angelangt. Die Strecke war gut durchdacht und wir konnten 200m vor dem Ziel die Läufer kräftig anfeuern. Thomas biss auf die Zähne und erreichte die Wechselmarke ganz knapp über 20min. Vor mir ging Markus auf die 5km und ich positionierte mich im Wechselbereich. Auch hier ging es wesentlich lockerer zu als noch vor 2 Jahren. Alle blieben sehr fair und rücksichtsvoll. Bei 01:28 übernahm ich den Staffelstab und wetzte los. Der erste Kilometer in 03:32. Ob das gutgeht? Ich war eigentlich nur am ??berholen. Viele waren schon auf dem ersten Teil der Strecke ziemlich k.o. Ich versuchte, konstant weiterzulaufen. Es klappte recht gut und ehe ich mich versah, bog ich auf die Zielkurve ein und wurde von den Helfern ins Ziel gelotst. Der Garmin stoppte 19:06 und unsere Zeit war eine 01:47:36! Ziel erreicht, Firmenrekord förmlich pulverisiert, Platz 36 von 1373 an Tag2. Ein sensationelles Ergebnis dank einer ganz starken Leistung aller Jungs!

Lauf in den Sommer!

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 05.06.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 4 Kommentare

Der Köpenicker SCDas erste richtige Sommerwochenende stand vor der Tür, endlich! Was haben wir die Sonne herbeigesehnt die letzten Monate und über die grauen und kalten Tage geflucht. Vor der Hochzeit habe ich schon mit einem neuen Crosslauf spekuliert. Gestern habe ich dann gesehen, dass der nicht wie gedacht am Sonntag, sondern schon heute vormittag steigt. Spontan die Family ins Auto gepackt und die paar Kilometer nach Müggelheim gedüst. Dort findet übers Wochenende auch das Angerfest statt – die Hüpfburg und die Feuerwehrautos waren genau das Richtige für die Kids, um sich die Zeit während des Laufes zu vertreiben. Eine überschaubare Teilnehmeranzahl – schätze ca. 50 – war pünktlich am Start, so dass sogar schon fünf vor Zehn gestartet wurde. Das habe ich in meinem noch jungen Läuferleben noch nie erlebt. Bei den wenigen Teilnehmern witterte ich meine Chance und blieb vorne am Spitzenduo dran. Nach 1,5km ging es in den Wald: es war ja auch ein Crosslauf. Die Bodenverhältnisse wurden schwieriger und man mußte bei den Wurzeln schon gut aufpassen, um sich nicht langzulegen. Das Tempo wurde langsamer, ich konnte aber gut folgen. Dann bei Kilometer 4 wußte der Fahrradfahrer nicht mehr genau, wo es langgehen sollte. Er entschied dann kurzerhand, umzudrehen und ca. 50m zurückzulaufen. Von da an ging es für mich bergab. Der spätere Sieger ging bei der Aktion vorbei, er mußte aber auch 100m weniger laufen. Und meine Motivation war auch im Keller. Zwei Läufer mußte ich noch passieren lassen. Die Sonne drückte mittlerweile sehr stark und ich kam einfach nicht mehr von der Stelle. Die letzten Kilometer waren sehr lang, das Ziel wollte partout nicht kommen. Am Ende standen 11,5km auf dem Forerunner. Häh? In Köpenick scheint es dieses Jahr öfters mal Probleme mit der Strecke zu geben: schon beim Altstadtlauf gab es ein ähnliches Fauxpas. Vergleich mit der Strecke auf der Ausschreibung. Da sollte man den Jungs auf dem Fahrrad wohl mal ein GPS-Gerät auf den Lenker klemmen. So finishte ich als 5. und war heilfroh, das Ding zu Ende gebracht zu haben. Den tollen Vormittag ließen wir dann noch bei einem Mittagessen ausklingen.

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