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Erstellt von Marek am 05.08.2009 in der Kategorie News |
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Die Running Twins sind ja bekanntlich zu zweit – heute möchten wir eine Erweiterung unseres Teams bekanntgeben. Wir haben nämlich weibliche Unterstützung bekommen: Britta wird ab sofort mitbloggen. Sie kann auf weitreichende sportliche Erfahrung (mehrfache Landesmeisterin im Rock’n Roll Tanz) zurückblicken. Mit dem Laufen hat sie in diesem Jahr erst angefangen, nach hoher Motivation zu Beginn fehlte dann im Sommer etwas das Durchhaltevermögen und die Zeit. Jetzt geht es aber in die Vollen und sie wird auf dem langen Weg zum ersten Wettkampf von den Höhen (da wird es viele geben) und von den Tiefen (ja auch das kommt vor) berichten. Britta, herzlich willkommen bei uns, tob’ dich aus!
Auf eine lange Runde hatte ich heute keine richtige Lust. Mehr als 45min standen nicht auf dem Plan. Was also tun? Nochmal den Lauf vom Samstag bei der City-Nacht Revue passieren lassen. Mir fehlte die Tempohärte auf den zweiten 5km. Ich pendelte mich auf einen 04:30 Schnitt ein und lief ganz entspannt Richtung Müggelsee. Kurz vor der Hälfte überholten mich zwei Damen des Ordnungsamtes auf Mountain Bikes. Das nenn ich doch einen angenehmen Job! Abends ein wenig durch den Wald radeln ist sicher nicht das Schlimmste. Halbzeit. Nix wie umgedreht und zurück. Wollte ja schließlich nach Punkt 45min wieder zuhause anschlagen. Langsam wurde mir warm, aber wirklich Probleme hatte ich nicht. Am Ende bei 44:30 sogar noch schneller als auf dem Hinweg. Warum hat das letzten Samstag nicht so geklappt?
Gekniffen wird nicht – mit diesem von Henrik ausgegebenem Motto gingen wir gestern an den Start der traditionsreichen 10km auf dem Berliner Kurfürstendamm in der City West. Beide mit unterschiedlichen Erwartungen: Henrik gab nach fast 4 Wochen Laufpause sein Wettkampf-Comeback und ich wollte meine 10km-Zeit weiter verbessern. Bis zur 5km-Marke lief es auch noch richtig gut: ich war zwar nur knapp unter dem geplanten 4min-Schnitt, aber fühlte mich noch passabel. Danach merkte ich aber, dass es verdammt schwer bis unmöglich wird mit den sub40. Ich verlor erst 10s auf Kilometer 6 und bei Kilometer 8, dem lang ersehnten Wendepunkt auf dem Ku’damm, waren es bereits satte 40s Rückstand. Da wußte ich, das wird nix mehr heute abend und lief mehr oder weniger unmotiviert und abgekämpft ins Ziel. Die Stimmung auf der Zielgeraden ist wirklich einmalig – bei der einsetzenden Dunkelheit und den tollen Lichteffekten ist es ein tolles Erlebnis, dort einzulaufen! Henrik lief ein starkes Comeback. Am Ende stand eine 45:xx auf dem Forereunner. Den Champion-Chip hatte er in München vergessen, so dass nur ein Running Twin in den offiziellen Ergebnissen auftaucht. Impressionen gibts bei unseren Bildern.

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Erstellt von Henrik am 30.07.2009 in der Kategorie News |
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Habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen in diesem Blog, dabei sind die Running Twins doch zu zweit. Ich habe mehr oder weniger freiwillig eine kurze Sommerpause eingelegt. Nach den letzten Wettkämpfen in Frankfurt Mitte Juni bin ich in ein Sommerloch gefallen. Der Kalender war dermaßen voll, dass ich nicht mal an Laufen gedacht habe. Wochenendtrips nach London, Madrid und Hamburg und mittendrin mein Umzug von Berlin nach München mit schlaflosen Nächten – das war dann alles etwas viel. Letzte Woche streikte dann der Körper endgültig und bestrafte mich für die Schlagzahl der letzten Wochen. So habe ich mich gestern am späten Abend in meiner neuen Heimat aufgerafft und habe zwei schöne Runden im Münchner Westpark gedreht. Das ging völlig problemfrei, nach drei Wochen Pause muss ich also nicht ganz von vorn anfangen. Und weil ich nicht wie im letzten Jahr wieder kneifen will, werde ich mit Marek am Samstag in Berlin zur Citynacht antreten, allerdings ohne zeitliche Ambitionen. Einfach wieder dabeisein und Wettkampfluft schnuppern, das ist die Maxime. Mit Bestzeiten werden uns in diesem Jahr bestimmt nochmal beschäftigen, aber nicht jetzt und hier. Ich freue mich sehr auf den Lauf am Samstag, auch wenn es gegen Ende wohl weh tun wird. Aber der Achim sagt ja: wo Schmerzen sind, ist noch Leben. In diesem Sinne, wir sehen uns, liebe Blogger.

Heute hatte ich mir eine Art Generalprobe für die 10km am Samstag vorgenommen. Der Plan war, 6x1000m mit jeweils 400m Trabpause zu absolvieren. Die Temperaturen waren zum Glück halbwegs erträglich. Nach 2km Warmlaufen legte ich los mit dem ersten Intervall. So richtig in Fahrt kam ich noch nicht, die lange Brücke gings auch noch hoch und 04:08 stand auf dem Zeiteisen. Das zweite ging dann besser: 03:51 las ich ab. Nummer drei und vier lagen knapp über 4min. Schon wieder auf dem Rückweg wollte ich Nummer 5 angehen, aber es ging partout nicht. Irgendwie verkrampfte sich mein Bauch oder mein Salat vom Abendessen wollte wieder hochkommen. Keine Ahnung. Also trabte ich so gut es ging weiter. Der nächste Versuch hielt auch nur für 500m. Ich beschloß locker zurückzulaufen und alle Fünfe gerade sein zu lassen. Kurz vor dem Ziel sagte ich mir: das kann es doch noch nicht gewesen sein! Ich passierte die Einfahrt zu unserem Haus und lief schnurstracks geradeaus weiter. Auf einmal lief es wie geschmiert: die kommenden 2,5km konnte ich dann noch die fehlenden Intervalle nachholen. Und das ohne große Probleme. Was das für Samstag bedeutet? Keine Ahnung. Ich weiß, ich habe die Zeit drin, aber es muss einfach alles zusammenpassen. Verrückt mache ich mich jedenfalls nicht. Henrik will übrigens mit von der Partie sein. Die Twins treten zusammen an!

Nach dem Lauf am Donnerstagmorgen zur Arbeit war ich einfach nur platt. Die Nacht davor habe ich kaum geschlafen. Richtig Spaß hat es nicht gemacht – auch weil es trotz des frühen Morgens schon sehr warm war. Tagsüber fühlte ich mich dann, als ob ich krank werde. Zum Glück hatte ich ja Freitag frei und konnte beim Geburtstag unseres Kleinen etwas entspannen. Samstag und Sonntag habe ich dann weiter pausiert. Heute abend ging es dann in lockerem Tempo wieder auf eine kleine Runde. Tat gut. Am kommenden Samstag, den 1.8. sind wir beide für die Berliner City-Nacht gemeldet. Bei Henrik sieht es ganz düster für einen Start aus: Umzugsstreß und viel Arbeit lassen ihm keine Luft fürs Laufen. Start sehr unwahrscheinlich! Bei mir sieht es etwas besser aus. Am Mittwoch will ich nochmal ein Intervalltraining versuchen. Wenn das einigermaßen gut geht, könnte es mit einem Start klappen. Ich wollte ja eigentlich die 40min auf die 10km angreifen. Aber das wird schwer und kommt auch auf die Temperaturen an. Mein bisher bester 10km-Lauf im April war taktisch ein Disaster: nach 3km noch klar auf Kurs mit 11:20, verlor ich dann auf den restlichen 7km noch über eine Minute. Sowas darf natürlich nicht mehr passieren. Naja, Mittwoch sehen wir weiter und dann wird entschieden.

Ihr habt es ja sicher schon in den Nachrichten gehört: was momentan bei der Berliner S-Bahn abgeht, ist mit dem Wort peinlich schon schöngeredet. Drei Viertel aller Züge können aufgrund von Sicherheitskontrollen des Eisenbahn-Bundesamtes nicht eingesetzt werden. Das trifft die Berliner und vor allem die Touristen sehr hart. Normalerweise fahren jeden Tag ca. 1,3 Mio Menschen mit der S-Bahn. Das ganze Chaos wird momentan nur verhindert, weil letzte Woche die Sommerferien begonnen haben. Danach wird es richtig lustig – äh eng und stickig und der Arbeitsweg dauert für viele doppelt so lange. Für mich nicht. Ich kann zwischen drei anderen Alternativen bequem auswählen:
Alle drei habe ich diese Woche schonmal “eingebaut”. Das sah dann so aus:
- Mo: Auto (weil Montag Schontag ist – und ich mußte regenerieren vom 18k Tempo-Lauf am Sonntag…)
- Di: Hinweg Bike, Rückweg Laufen – man war das heiß!
- Mi: Hinweg Auto, Rückweg Bike
- Do: Hinweg Laufen, Rückweg Auto
- Fr: Urlaub, mein Kleiner wird 1 Jahr alt!
Morgen wird es nochmal kribbelig, 15k in der Frühe, mal schauen, wie es geht. Muss auch noch den Rucksack mitnehmen, weil ich die Logistik nicht komplett gemeistert habe und mir noch Klamotten auf Arbeit fehlen. Will ja nicht in Laufsachen da rumrennen, miefelt ja auch…lassen wir das.
Mein Training habe ich die letzte Zeit auf 2 Einheiten/Woche beschränken müssen. Mir fehlt einfach die Zeit für mehr. Das heißt quasi “nur” Formerhaltung. Heute war es zeitlich auch eng: ich hatte nur 2h in der Mittagsruhe der Kids. Die lange Strecke war folglich nicht drin. Ich schnappte mir mein Bike und heizte los in Richtung Müggelsee. Ziel: der Spreetunnel. Die 5km waren schnell absolviert. Fahrrad angeschlossen, IPod an und los ging es unter die Spree hindurch, raus aus Friedrichshagen auf eine Müggelsee-Runde (ca. 18km). Die Sonne kam vorher raus, ich befürchtete schon, dass es zu warm werden würde (Trinkflasche stand genialerweise voll zuhause…), aber dann verdunkelte sich der Himmel und es fing an zu regnen. Mein Wetter! Von da an wußte ich: das wird ein guter Lauf. Während alle ein trockenes Plätzchen suchten, gab ich richtig Gas – 01:30 hatte ich mir als Ziel für die Runde gesetzt. Die Kilometer flogen vorbei, nach knapp 40min (~9km) passierte ich schon die Triglawbrücke und lief zurück durch den Wald. Der Regen ließ nach und mir kamen viele Spaziergänger entgegen. Das Tempo war auf den letzten Kilometer etwas schwerer zu halten, doch ich kam ohne jegliche Probleme nach 18km wieder an meinem Bike an. Die Uhr zeigte mir eine super 01:24. Da war ich letztes Jahr im Schnitt 15min langsamer unterwegs. Ohne große Pause rauf auf den Sattel und die 5km nach Hause gedüst. Siehe da: kurz vor 3 wieder da – 2h haben gereicht. Bike + Run (+Bike) werde ich bei Gelegenheit wiederholen!

Ja, wer kennt es nicht. Es gibt einfach mal Tage, an denen nix geht. Heute abend drehte ich meine kleine Runde an der Müggelspree und irgendwie fühlten sich die Beine schwer wie Blei an. Es kam mir so vor, als wenn ich keine 5km/h lief. Nach 2,5km mußte ich erstmal eine kurze Gehpause einlegen. Danach lief ich langsam weiter und pausierte erstmal am Wasser, um mich zu erfrischen. Ist schon fies, wenn man an Leuten vorbeiläuft, die schön grillen
Ob es evtl. daran lag, dass ich heute auf dem Nachhauseweg beim Biken eine neue Bestzeit aufgestellt habe? Jedenfalls drehte ich um bei der Halb-Zeit – und siehe da – plötzlich ging es besser. Gefühlte Geschwindigkeitsverdoppelung, alles ging leicht und locker. Ein Runners High!? Nee, aber auf dem Rückweg holte ich dann wieder einiges auf und lief um einiges schneller am Grill vorbei.
Mit dem frühen Aufstehen hat es heute nicht geklappt. Dazu war die Nacht einfach zu kurz, der Kleine hat zuviel Stress gemacht. Also machte ich mich pünktlich nach dem Mittagessen auf den Weg. Bewaffnet mit einer Trinkflasche nahm ich Kurs Richtung Wald, um meine lange Strecke in Angriff zu nehmen. Im Gegensatz zu den beiden bisherigen frühen Läufen kamen mir dieses Mal reichlich Fußvolk und Radfahrer entgegen. Egal. Nach 10km stieg mein IPod aus, der Akku versagte seinen Dienst *nerv*. Also ohne Musik weiter. Bei km16 entschied ich mich endgültig für die lange Runde, hätte ich hier doch noch um einige Kilometer verkürzen können. Aber es lief ganz ordentlich. Vorbei gings am Ausflugslokal mit vielen in der Sonne chillenden Menschen. 5km vor Schluß wurden die Beine dann schwer und ich entschied mich langsam zuende zu laufen mit einigen Gehpausen. Richtig fertigmachen wollte ich mich heute nicht. Das war auch mein erster Lauf mit den CEP Socken. Das Laufgefühl damit war sehr gut. Ich werde die beim nächsten “Langen” wieder nehmen.

Viel zu tun seit dem Firmenlauf am Freitag, deswegen gab es auch keine Neuigkeiten via Blog. Aber ganz untätig war ich diese Woche trotzdem nicht. Nachdem ich letzte Woche schonmal mein verstaubtes Mountainbike aus dem Keller geholt hatte und damit zur Arbeit geradelt bin, habe ich es in dieser Woche immerhin 4 Mal geschafft – satte 120km. Knappe 16km am Morgen in die City und dann abends wieder raus. Schon ein bißchen Wahnsinn in Berlin. Frühs geht es vorher noch im Schneckentempo mit dem Großen auf dem Laufrad zum Kindergarten. Es hat echt Spaß gemacht, auch wenn gestern das Wetter nicht mitspielte und es a***hkalt war und morgens regnete. Auf dem Rückweg dann wurde ich noch zwei Köpfe größer, als ein anderer (sehr professionell aussehender) Mountainbiker mir zurief: “fährst ja ein gutes Tempo, ist schwer dranzubleiben!”. Hmmmmm, war ich wirklich so schnell? Keine Ahnung. Laufen war ich nur einmal, wenn es morgen früh mit dem Aufstehen klappt, dann mache ich noch einen langen Lauf.