Der Mai

Henrik
Erstellt von Henrik am 21.04.2010 in der Kategorie Planung | 5 Kommentare

MaibaumWie auch im letzten Jahr wird der Mai DER Wettkampfmonat. Das liegt an den drei Veranstaltungen, die dort geplant sind. Von denen werden wir zwei gemeinsam absolvieren.

  • BIG 25 in Berlin am 09.05. – 25 Km – wir beide
  • Rostocker E.ON edis Citylauf in Rostock am 16.05. – HM – nur ich
  • SkyRun in Berlin am 23.05. – 39 Etagen – wir beide im Team
  • Das sind drei knackige Wettkämpfe, die es in sich haben. Vielleicht ist der Rhythmus im Wochentakt zu heftig, zumal ich zu allen drei Events lange anreisen muss. Aber die logistische Planung lässt genügend Luft, ich bin immer einen Tag vorher am Ort des Geschehens (sollte sich die Vulkanasche bis dahin endlich verdünnisiert haben). Ich mag solche Herausforderungen und freue mich auf jeden einzelnen Lauf. Bei allen drei Läufen sind Bestzeiten möglich. Für den SkyRun ist die Bestzeit sogar garantiert – immerhin machen wir einen Treppenlauf zum ersten Mal mit. Alles Neue macht der Mai, also tanzen wir hinein.

    Action Cam – Klappe, die Zweite

    Running Twin Marek
    Erstellt von Running Twin Marek am 17.04.2010 in der Kategorie Technik, Trainingstagebuch | 4 Kommentare

    Die letzten Aufnahmen waren ja nicht so gelungen, weil ich die Cam zu weit oben auf der Stirn postiert hatte. Heute früh gab es dann den zweiten Versuch. Die Position war jetzt definitiv besser und auch das Wetter war heute morgen top. Zwar sehr kalt, aber dafür sonnig. Strecke war fast identisch mit dem letzten Mal. Hier ein paar Eindrücke:

    Hoch zum Müggelturm:

    Der geniale Ausblick kommt nicht richtig rüber:

    Diesen Abstieg wird es am nächsten Sonntag beim Köpenicker Altstadtlauf auch runtergehen. Sieht auf den Bildern gar nicht so steil aus. Ist er aber:

    Training war noch auf 13km eingestellt, ich habe das Piepen des FR nicht gehört:

    Fisherman’s Friend Strongman Run 2010

    Running Twin Marek
    Erstellt von Running Twin Marek am 16.04.2010 in der Kategorie News | 2 Kommentare

    StrongmanAm Wochenende ist es wieder soweit: der Strongman Run 2010 steht an. Dieser Lauf hat ja mittlerweile einen ziemlichen Kultstatus erreicht, zumindest wenn man der Vorfreude der vielen Blogger Glauben schenken darf. Wer ist denn alles dabei am Wochenende und will zeigen, was ein richtiger “Strongman” ist:

    Die Liste ließe sich sicherlich noch um einige Blogger fortsetzen. Allen Teilnehmern: viel Erfolg, vor allem aber natürlich Spaß und kommt gesund da wieder raus!

    Tempo, Tempo, Tempo!

    Running Twin Marek
    Erstellt von Running Twin Marek am 12.04.2010 in der Kategorie Trainingstagebuch | 5 Kommentare

    Schnecke2 Wochen sind seit unserem erfolgreichen Halbmarathon jetzt schon vergangen. Wir bereiten uns mehr oder weniger kontinuierlich auf die BIG 25 von Berlin vor, die am 9.Mai steigen werden. Ob sich die Form bis dahin halten läßt? Ich bin optimistisch. Warum? Momentan läuft es gut bei mir. So gut wie noch nie. Ich muss mich sogar bremsen, um nicht zu überdrehen. Heute ging es auf die übliche Abendrunde, bis zum Spreetunnel konnte ich genialerweise noch im Tageslicht laufen. Um rechtzeitig wieder aus dem Wald raus zu sein, lief ich zackig los. Und es machte Spaß. Richtig Spaß. Ohne Anstrengung ging es am See entlang. Der Wind pustete sehr ordentlich, das Hemd unter dem Long Sleeve war eine gute Idee heute. Die Kilometer flogen vorbei, die Leichtigkeit des Laufens war spürbar. Ich bog in Richtung Langer See ab, 2km Kopfsteinpflaster vermochten mich nicht aus dem Rhythmus zu bringen. Der Gegenwind auf dem Rückweg störte nicht im Geringsten – wie leicht und schnell man sich fühlt, wenn dieser urplötzlich verschwunden ist. 19km waren nach 01:25 vorüber. Der Fruchtquark aus dem Hause Weihenstephan als Belohnung tat richtig gut.

    Ostereier suchen mit Kamera

    Running Twin Marek
    Erstellt von Running Twin Marek am 04.04.2010 in der Kategorie Technik, Trainingstagebuch | 9 Kommentare

    Somikon Mini-ActionCam Falcon View Freestyle mit StirnbandHeute morgen am Ostersonntag habe ich meine neue Action-Cam ausprobiert. Das Gerät hört auf den Namen Somikon Falcon View Freestyle und ist für sportive Aufnahmen gedacht. Technische Ausstattung: ein Sensor mit 1,3 Megapixel und eine Auflösung von 640×480 Bildpunkten (max. 30FPS). Der interne Speicher von 64MB kann mit einer Micro-SD-Karte von max. 4GB ergänzt werden. Das ist auch nötig. Durch das Stirnband hat man beide Hände frei und kann ungestört laufen oder sich eben andersweitig sportlich bewegen (für die Strongman-Läufer unter uns: scheint mir ideal dafür). Durch einen Knopf oben auf der Cam kann man die Aufnahme starten und wieder stoppen. Hat auch alles gut funktioniert heute morgen, nur dass ich die Cam etwas zu weit oben auf der Stirn hatte und somit fast immer nur den Himmel gefilmt habe :-) Besonders gut gefällt mir die Qualität des Mikros, man kann ohne Probleme kommentieren und muss dabei nicht einmal laut sprechen. Die Videos werden je nach Länge ziemlich groß. Ich schätze, dass man nicht mehr als 45min mit der 4GB-Karte aufnehmen kann. Aber das reicht mir völlig aus. Ich werde die Cam auf jeden Fall mit zum Tower Run am 22.5. nehmen. Evtl. noch bei einigen Läufen vorher. Erster Eindruck ist sehr positiv. Auch die neue Höhenkorrektur im Garmin Connect liefert realistische Werte:

    • Positiver Höhenunterschied: 122 m
    • Negativer Höhenunterschied: 120 m
    • Min. Höhe: 26 m
    • Max. Höhe: 109 m

    Hier nun die beiden kürzeren Sequenzen von heute morgen:



    Nach dem Lauf ist vor dem Lauf

    Running Twin Marek
    Erstellt von Running Twin Marek am 03.04.2010 in der Kategorie Trainingstagebuch | 5 Kommentare

    Der Frühjahrshöhepunkt mit dem 30. Berliner Halbmarathon ist schon wieder Geschichte. Ich habe mir bis Mittwoch Zeit gelassen, um etwas zu regenerieren. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich schon Montag wieder laufen können :-) Schließlich wollen wir ja nicht einrosten. Und die kommenden Aufgaben warten ja schon auf uns: am 9.5. werden wir beide die 25km von Berlin wieder in Angriff nehmen (BIG 25). Auch dieser Lauf feiert dieses Jahr ein Jubiläum, es ist bereits die 30. Auflage. Diese Woche gab es einige neue Features im Garmin Connect, erstmals gibt es eine Höhenkorrektur für Geräte ohne barometrischen Höhenmesser (z.b. der 405). Gefällt mir sehr gut, auch der Export der Details in andere Umgebungen (Facebook, Twitter, WordPress) wurde vereinfacht. Hier mal der erste Versuch, mein heutiger kleiner Ausflug mit den Kids im Chariot. Das Ganze artet langsam in ein halbes Bergtraining aus, die Jungs werden ja auch nicht leichter:

    Bestzeit-Tag

    Henrik
    Erstellt von Henrik am 28.03.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 6 Kommentare

    StoppuhrLeider überschattet ein tragisches Ereignis den 30. Berliner Halbmarathon: kurz vor dem Ziel brach ein 43-jähriger Läufer zusammen und konnte nicht reanimiert werden. Der SCC Berlin hat als Veranstalter im Voraus der Veranstaltung viel getan, um eine Wiederholung des Todesfalls von 2007 zu verhindern. Sicherheit wird es aber niemals geben. Wir bekamen davon nichts mit (im Gegensatz zu 2007), weil wir längst im Ziel waren.

    Henrik: Marek wird sicher noch selbst ein paar Worte zu seinem überirdischen Lauf verlieren. Unsere gemeinsame Strecke beschränkte sich nämlich auf sagenhafte 25 Meter nach dem Start. Ich lief so ein recht einsames Rennen. Die Zuschauerbeteiligung war aufgrund des Regengusses am Morgen enttäuschend. Weiterlesen >>

    Jubel nach dem “Halben” bei den Running Twins

    Running Twin Marek
    Erstellt von Running Twin Marek am 28.03.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 5 Kommentare

    Running Twins Ergebnisse!Wir sind im Ziel, gesund und munter angekommen. Erste inoffizielle Ergebnisse: Henrik persönliche Bestzeit mit 01:37:19, Marek persönliche Bestzeit 01:29:23. Na wenn das kein Erfolg war – Bericht folgt heute abend.

    Toller Long Jog ohne Probleme

    Running Twin Marek
    Erstellt von Running Twin Marek am 23.03.2010 in der Kategorie Trainingstagebuch | 3 Kommentare

    KoepenickDer trainingsfreie Sonntag und das herrliche Wetter gestern waren zwei stichhaltige Argumente für einen Lauf. Am Samstag früh hatte ich mit Paul (angehender Marathoni im September) eine Runde um den Müggelsee gedreht. Da es die kürzeste aller Strecken um den See war und zudem das Tempo sehr verhalten war, machte mir dieser Ausflug wenig zu schaffen und ich beschloß, meine geplante Route etwas zu verändern. Eine Trinkflasche im Gepäck – ja das will schon was heißen bei mir! – lief ich bei Sonnenschein und gefühlten 15° los. Den letzten Lauf am Langen See hatte ich Ende Januar beim Run4Haiti, damals noch bei schneebedeckten Wegen und eisigen Temperaturen. Jetzt kam der Frühling spürbar durch – die Sonnenanbeter in den Liegestühlen oder der Opi mit dem Kofferradio auf der Bank – alle genossen sichtlich die wärmende Sonne. Ich tat es ihnen gleich, wenn auch läuferisch. Den ersten Teil wollte ich etwas langsamer, den zweiten etwas schneller gestalten. 10km passierte ich nach 49:15, 15km nach 01:14. Ganz schön flott. Langsam wurde es auch warm, trotz kurzer Tight und kurzem Shirt. In Müggelheim änderte ich dann wie geplant die Route und lief erstmals um Müggelheim herum durch den Wald in Richtung Müggelsee. Bei km19 kam ich dann wieder auf die Müggelsee-Runde vom Samstag. Die Beine wurden langsam schwerer, aber ich konnte zu meinem Erstaunen sogar noch etwas zulegen. Die Halbmarathon-Marke fiel bei 01:47, 25km bei 02:06. Am Spreetunnel konnte ich einer älteren Dame noch eine Auskunft geben, bevor es dann aber endgültig zurück ging. Die zweiten 15km lief ich in 01:15, eine gute Minute langsamer als den ersten Teil. Kilometer 31 und 32 waren dann noch Zugabe. Gestern abend war ich schon ziemlich platt, aber heute fühle ich mich sehr gut und könnte auch schon wieder laufen. Der letzte Test vor Sonntag steigt aber erst morgen. Dann aber etwas kürzer.

    10x 21,0975km

    Running Twin Marek
    Erstellt von Running Twin Marek am 21.03.2010 in der Kategorie Trainingstagebuch | 8 Kommentare

    Mika Timing Champion ChipKommenden Sonntag ist es wieder soweit: der Frühjarsklassiker steht mit dem 30. Berliner Halbmarathon an. Die Running Twins sind natürlich gemeldet. Für mich wird es bereits der 10. “Halbe”, Henrik läuft seinen 9. Wettkampf über diese Distanz. 10 Läufe, die ganz unterschiedlich verliefen und die ich nicht mehr missen möchte. Hier eine kurze Chronik meiner bisherigen absolvierten Halbmarathon-Wettkämpfe. Mit etwas Stolz kann ich sagen: ich bin alle durchgelaufen, auch wenn es hier und wieder nicht so lief, wie man es sich vorher ausgemalt hatte:

    • 01.04.2007: 27. Berliner Halbmarathon (01:59:49). Ohne große Erfahrung über die Distanz gingen wir etwas blauäugig an den Start. Obwohl ich erst im Oktober mit dem Laufen begonnen hatte, mußte es unbedingt der Halbmarathon sein. Ein kurzer Silvesterlauf (6,3km) war bis dahin die einzige Wettkampferfahrung. Zu spät am Start eingetroffen, liefen wir von weit hinten los und ich verpulverte zuviel Energie beim ??berholen der etwas langsameren Läufer. Nach 10km war ich schon platt und dazu gesellte sich das einsetzende Hungergefühl, weil ich am Morgen zuwenig gegessen hatte. Nach 16km konnte ich nur noch gehen und lief erst die letzten 500m wieder ins Ziel. Viele Anfängerfehler führten dann immerhin noch zu einer Zeit von knapp unter 2h. Mein bisher schlimmster Halbmarathon.
    • 30.06.07: 2. Airport-Run (01:43:26). Hier wollte ich die Fehler von der Premiere vermeiden und mir unbedingt selbst beweisen, dass ich es besser kann. Ich fieberte diesem Lauf entgegen und erhöhte auch mein Trainingspensum zuvor. Dieses Mal lies ich es bewußt langsam angehen und teilte mir die Kräfte besser ein. Die Strecke war super langweilig und zudem völlig ungeschützt, so dass der Wind kräftig blies. Bis km15 lief es ohne Schwierigkeiten, danach kämpfte ich mich ohne Einbruch ins Ziel. Mit der Zeit war ich danach sehr zufrieden, die Wiedergutmachung für den verpatzten ersten Lauf im April war gut gelungen.
    • 21.10.07: 1. Müggelsee-Halbmarathon (01:39:11). Zur Premiere dieses Laufes vor meiner Haustür am Müggelsee durften wir natürlich nicht fehlen. Da ich die Strecke kannte und mich mittlerweile ganz gut einschätzen konnte, hoffte ich auf einen guten Saisonabschluss. Und es lief besser als erwartet: auf der ersten Hälfte die Kräfte noch gut geschont, konnte ich dann auf dem zweiten Teil ordentlich Tempo machen. Die Zeit hatte ich gar nicht so sehr im Blick dabei, umso mehr war ich dann überrascht, dass es zu einer sub 01:40 gereicht hatte. Der erste Lauf, wo ich die gute Vorbereitung wirklich gespürt habe und auch während des Rennens ein gutes Gefühl hatte.
    • 06.04.08: 28. Berliner Halbmarathon (01:38:22). Die erste Saison, bei der wir auch am Berlin-Cup teilnahmen. 3 Wettkämpfe steckten mir schon in den Knochen, als es zum zweiten Mal in Berlin an den Start ging. Mit mehr Selbstbewußtsein lief ich diesmal etwas schneller los. Das ging einige Zeit gut, aber gegen Ende des Rennens folgte der Einbruch und ich mußte die letzten 4km hart kämpfen. Am Ende reichte es noch zu einer persönlichen Bestzeit, auch wenn an dem Tag mit einer etwas intelligenteren Rennteilung viel mehr drin gewesen wäre. Aber es hat nicht sollen sein.
    • 07.09.08 : 10. Mercedes-Benz Halbmarathon (01:39:09). Ein einziger K(r)ampf. Wir hatten im Frühjahr bereits einiges an Berlin-Cup-Läufen hinter uns und nach der Sommerpause wurde die Vorbereitung zudem noch sträflich vernachlässigt. Trotzdem gingen wir an den Start. Bei nasskaltem Wetter lief ich mal wieder zu schnell los und konnte die Geschwindigkeit nicht lange halten. Henrik hatte an dem Tag einen unbändigen Ehrgeiz und holte den zwischenzeitlich erlaufenen Vorsprung bis km16 wieder auf. Danach folgte der bisher einzige Positionskampf zwischen den Running Twins bei einem Halbmarathon: Henrik zog in Lance Armstrong-Manier vorbei und ich versuchte zu kontern. 3km vor dem Ziel war der Spuk vorbei und ich mußte Henrik völlig erschöpft ziehen lassen. Irgendwie fightete ich mich ins Ziel und war danach ziemlich kaputt. Das fehlende Training rächte sich brutal.
    • 19.10.08. 2. Müggelsee-Halbmarathon (01:43:10). Nach der guten Premiere in 2007 hoffte ich auf ein ähnliches Resultat. Und die Vorbereitung lief auch gründlicher und zielstrebiger, der letzte Wettkampf vom September war eine gute Lehre. Aber es kam anders: ich erwischte einen rabenschwarzen Tag. Schon nach 10km hatte ich Bauchschmerzen und mußte fast stehenbleiben. Davon erholte ich mich nicht mehr und bekam gegen Ende die Beine nicht mehr hoch. Einige Trabpausen später zog auch noch Henrik an mir vorbei, das war mir zu diesem Zeitpunkt schon völlig egal. Ich versuchte, nur irgendwie ins Ziel zu kommen und nicht schon vorher auszusteigen. Woran es an diesem Tag gelegen hat? So richtig konnte ich es mir nicht erklären. Genug gegessen hatte ich jedenfalls. Manche Dinge lassen sich wohl nicht 100%ig ergründen.
    • 05.04.09: 29. Berliner Halbmarathon (01:35:36). Durchaus selbstbewußt gingen wir vor einem Jahr an den Start, nun bereits zum dritten Mal. Nicht weniger als die Bestzeit vom letzten Jahr zu toppen, war meine Devise. Die 10km-Durchgangszeit war sogar noch schneller als beim verkorksten letzten Halbmarathon, das machte mir etwas Angst. Aber ich biß mich fest und auch der kurze Hänger bei km15 blieb folgenlos, so dass ich am Ende zwar ziemlich fertig, aber zufrieden ins Ziel lief und das alkoholfreie Bier mit allen Zügen genießen konnte. Diesmal war der Plan aufgegangen.
    • 30.08.09: 11. Mercedes-Benz-Halbmarathon (01:36:40). Den Fight vom letzten Jahr hatten wir beide noch gut in Erinnerung. Vielleicht nur deshalb gingen wir auf der eher öden Strecke an die Startlinie. Wir liefen noch zusammen los, dann aber merkte Henrik schnell, dass das Tempo nicht zu halten war und lies mich ziehen. Nach der Aufholjagd im letzten Jahr rechnete ich wieder mit seinem Comeback. Doch ich lief ein einsames Rennen und bermerkte nichts von den größeren Schwierigkeiten bei ihm. Und die Kondition stimmte, so dass ich relativ entspannt durchlief. Der Angriff auf die Bestzeit wäre zwar möglich gewesen, aber diesmal belies ich es lieber bei meiner zweitbesten Zeit.
    • 18.10.09: 3. Müggelsee-Halbmarathon (01:32:15). Bei Lauf Nummer 9 paßte einfach alles zusammen. Das kühle Wetter kam mir sehr entgegen und ich konnte 15km mit dem Laufzeit-Chefredakteur zusammen absolvieren. Ein für mich unglaublich konstanter Lauf mit einem hohen Spaßfaktor. Die Strecke kannte ich ja mittlerweile sehr gut und die gute Vorbereitung machte sich jetzt auch bezahlt. Damit machte ich mir eine schwierige, fast unlösbare Vorgabe für den nächsten Halbmarathon: am 28.3.2010 hier in Berlin!


      • 9 Läufe, bei denen es nicht immer rund lief. Aber insgesamt gesehen bin ich mit meinen Leistungen doch sehr zufrieden. Die meisten von Euch werden nun fragen: wann endlich kommt der Marathon? Eines kann ich mit Sicherheit schon sagen: dieses Jahr definitiv nicht. Das jetzige Training ist für mich nicht ausreichend, um einen Marathon vernünftig über die Bühne bringen zu können. Dazu ist der Spagat zwischen Familie, Job und Sport einfach zu groß. Und es stehen auch noch einige große Projekte dieses Jahr auf dem Plan, die meine volle Konzentration erfordern. Vielleicht 2011. Vielleicht auch später.

    Frühlingserwachen

    Running Twin Marek
    Erstellt von Running Twin Marek am 17.03.2010 in der Kategorie Trainingstagebuch | Kein Kommentar

    Jubiläum!Mein letzter Lauf datierte von vor genau einer Woche. Anschließend war keine Luft mehr. Ich hatte die letzten Tage auf Arbeit alle Hände voll zu tun und wir haben uns zudem ein verlängertes Wochenende in einem schönen Hotel am Brandenburger Scharmützelsee gegönnt. Ich hatte zwar Laufschuhe dabei, aber so recht kam keine Motivation auf, diese zu schnüren. So richtig paßt die spontane Superkompensation zwar nicht in meine Halbmarathon-Vorbereitung, aber so dramatisch sehe ich das nicht. Schon mein 10k-Wettkampf am 7. März hat mir gezeigt, dass ein Angriff auf die persönliche Bestzeit vom letzten Oktober unrealistisch ist. Ich werde jetzt bis Mitte kommender Woche versuchen, ordentlich Gas zu geben und einiges an Kilometern zu machen, um die nötigen Grundlagen für ein ordentliches Rennen zu schaffen. Heute habe ich versucht, etwas Abwechslung zu bekommen und bin nach langer Zeit wieder quer durch die Müggelberge gelaufen.

    Hau ab, Winter

    Henrik
    Erstellt von Henrik am 16.03.2010 in der Kategorie News, Trainingstagebuch | 1 Kommentar

    schneematschLangsam reicht es wirklich. Im letzten Jahr schneite es so gut wie nie und man konnte den ganzen Winter bei halbwegs erträglichen Temperaturen draußen Sport treiben und in diesem Jahr das andere Extrem. Ich kann mich nicht erinnern, soviel Schnee und Eis in den heimischen Gefilden gesehen zu haben. Und ich werde die Jahre mitzählen, in denen man Schilangläufer im Park mitten in Berlin beobachten kann. Das neue Wnterschiresort mitten in der Hauptstadt. Die Romantik der ersten Schneeläufe ist schnell verflogen und auch optisch hatte ich mich schnell sattgesehen an dem Wetterspektakel. Nun scheint es endgültig aufwärts zu gehen mit der Außentemperatur und die morgendlichen ??berraschungen (Hä? 15 cm Neuschnee?) bleiben uns dann hoffentlich für 10 Monate erspart. Meinen gestrigen Lauf im Schneematsch im Westpark habe ich trotzdem halbwegs genießen können. Ein kurzer Abstecher auf die Wiesn war auch noch drin, bevor der stärkere Regen einsetzte und der Wind die Motivation beiseite fegte. Bei 30° im Sommer werden wir uns die naßkalten Tage wieder herbeisehnen. Vielleicht auch nicht.

    Switch to our mobile site