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Erstellt von Henrik am 19.02.2009 in der Kategorie Laufen, Technik |
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Am 20.03.09 um 12:43 MEZ ist es soweit. Denn so langsam macht es auch mir keinen Spaß mehr, bei Minusgraden allein durch die Dunkelheit zu laufen. Wenn einen dann auch noch der iPod verlässt, weil der Akku leer ist, vergeht die Lust schnell. Gestern abend hatte ich wieder das Problem, dass die Adidas-Laufhandschuhe nichts gegen die eisige Temperatur ausrichten konnten. Nach einer halben Stunde weicht mir das Gefühl aus den Fingern. Umso böser sind die Schmerzen, sobald man wieder im Warmen ist, bahnt sich das Blut den Weg zurück in die Fingerkuppen. Da sieht man wieder: gutes Equipment ist viel wert, nur gibt es Laufhandschuhe, die gegen -7 Grad und Wind resistent sind?
Den Plänterwaldlauf, bei dem Marek schon mit Handschlag und Sektchen begrüßt wird, habe ich mir am Sonntag gespart (hab ja auch noch andere Termine). Dafür wollte ich lieber eine ruhige Runde am Anfang der Woche am Main drehen. Da ich es immer noch nicht geschafft habe, mal vernünftige Technik einzukaufen, habe ich erstmal einen neuen NikePlus-Sensor gekauft, da die Batterie des dritten(?) leergesaugt war. Blöd nur, dass der iPod nicht aufgeladen war und nach 10 Km ausging. Bei Nieselregen war das eine sehr einsame Runde von Sachsenhausen bis zur Schwanheimer Brücke, für die ich ca. 1:50h gebraucht habe. Die obligatorische P-Pause inbegriffen. Am Mittwoch geht es weiter, dann aber mit meinem Kollegen, und der läuft laaaaaaangsam.
Entspannt laufen, keine Zielzeit setzen, den Wettkampf als schnelleren Trainingslauf nutzen: diese Devisen habe ich heute beim Plänterwaldlauf versucht zu beherzigen. Und es hat sich wieder einmal gezeigt, dass diese Taktik einfach die beste ist. Kurzer Blick zurück: den Plänterwaldlauf habe ich mittlerweile ins Herz geschlossen, mit zwei Terminen im Jahr (Dezember und Februar) bietet er eine gute Möglichkeit, einen Wettkampf auch in der unwirtlichen Jahreszeit zu laufen. Die Auswahl besteht dabei aus 5, 10, 15 oder 20km Strecke. Für den ersten Wettkampf in 2009 habe ich mir bewußt 15km ausgesucht. Schnelle 10km so früh in der Saison? Das ging schon letztes Jahr gründlich daneben. Und die Entscheidung war goldrichtig. Trotz einer unruhigen Nacht und Stress am frühen Morgen kam ich pünktlich zur Strecke. Leichtes Schneetreiben, -3°. Ohne große Eile stellte ich mich hinten an und dann kam auch schon der Startschuß. Weiterlesen >>
Heute bin ich seit langem einmal wieder von meiner Arbeit nach Hause gelaufen. Nachdem ich am Sonntag einen etwas schnelleren Tempodauerlauf hingelegt hatte, dachte ich, dass ich irgendwann müde werden würde. Aber ich habe es ruhig angehen lassen und nicht aufs Tempo gedrückt. Am Ende habe ich für 15,4km ca. 01:22 benötigt, nur minimal mehr als bei den 17km am Wochenende. Sogar einigermaßen trocken noch angekommen, obwohl die Wettervorhersage keine guten Aussichten hatte. Sonntag habe ich mir den ersten Wettkampf für 2009 vorgenommen, dieses Mal werde ich im Plänterwald die 15km in Angriff nehmen. Ich sehe das eher als Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen und setze mir bewußt keine Zielzeit. Ohne Druck läuft es sich bekanntermaßen viel entspannter. Sollen die anderen doch rennen
Bisher bin ich bei meinen 3 Teilnahmen immer die 10km gelaufen (43:58, 45:34, 45:03), aber für schnelle 10km fühle ich mich noch nicht bereit. Außerdem muss ich schauen, dass ich gesund bleibe. Meine Family hat es nämlich schon wieder komplett erwischt.

Heute ging es auf eine kurze Runde auf die Berliner Stammstrecke im Volkspark Friedrichshain. Hier bin ich inzwischen weniger häufig unterwegs als in der Stadt meines Arbeitsplatzes in Frankfurt. Zur Abwechslung bin ich ein paar Mal den Kleinen (48 m) und Großen Bunkerberg (78 m) rauf und runter und habe unterwegs ein paar Bilder mit dem Kameratelefon geknipst. Insgesamt kamen 10-12 Km zusammen, ein lockeres Pensum für den Sonntag.
Man mag von Frankfurt halten, was man will. Aber ein Vorteil ist, dass man die Stadt laufend erschließen kann. Es ist schwer, die Orientierung zu verlieren. Commerzbank-Turm, Maintower und der “Ginnheimer Spargel” (so heißt der Fernsehturm) weisen immer den Weg. So begab ich mich am Abend auf eine Cityrunde, die mich vom Eschenheimer Tor über Sachsenhausen inkl. Mainquerung, Offenbach, den Osthafen und die Zeil führte. Lockere 14 Km inkl. P-Pause am Main und mir war noch nicht mal warm. Die Laufhandschuhe können gegen die Außentemperaturen rein gar nix ausrichten. Am Donnerstag werde ich mal wieder einen Abstecher in den Grüneburgpark unternehmen.
Am gestrigen Sonntag lud das Wetter in Berlin geradezu zu einem Läufchen in und um den Volkspark Friedrichshain ein. Während ich am abgebrannten Porsche 200 Meter von meiner Wohnung vorbeiflitzte, stellte ich den iPod auf “30 Km” ein und grinste in mich hinein ob dieser schamlosen ??berheblichkeit. Ein paar Runden um den Park später -inzwischen gezeichnet von braunen Matsch- stand schon die Halbmarathon-Distanz auf dem Tacho und ich vor der Frage, ob ich denn jetzt wirklich den Versuch wagen sollte, 30 Km durchzulaufen. Die Beine waren nicht mehr leicht und trotz Laufhandschuhen spürte ich meine Fingerkuppen kaum noch. Eine Runde noch… Dann drehte ich aber ab zum Heimweg vorbei an den Menschenmassen, die zum Berliner Sechstagerennen strömten. Schauten die Leute schon mitleidig oder bildete ich mir das ein? Am Ende meldete Uschi vom iPod 26,5 Km. De facto dürften es 1-1,5 Km weniger gewesen sein, da der iPod auf eine Pace von ca. 4:50min/km kalibriert ist. Trotzdem der längste je gezeitete Lauf. Und so bleibt noch Luft für Steigerungen!

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Erstellt von Marek am 25.01.2009 in der Kategorie Planung |
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Ich habe mir nun nochmal die möglichen Wettkämpfe für 2009 genauer angesehen. Wir haben die Qual der Wahl. Leider sind die Termine teilweise sehr eng gesteckt. Ich habe beschlossen, bei der Auswahl dieses Jahr selektiver vorzugehen und werde versuchen, das Motto “Weniger ist mehr” umzusetzen. Das bedeutet, dass ich zwar wieder am Berlin-Cup teilnehmen werde, aber mit den 8 Wertungsläufen dürfte es eng werden. Die BIG 25 am 10. Mai habe ich mir nun fest vorgenommen. Das wird ein Ziel sein, auf das ich mich kontinuierlich vorbereiten werde. Bis 31.01. läuft noch die Frühbucherfrist. Außerdem will ich endlich mal am Köpenicker Altstadtlauf teilnehmen, die letzten beiden Jahre hatte das nicht funktioniert. Wo das Ziel doch quasi vor meiner Haustür liegt. In der zweiten Jahreshälfte ist nur der Müggelsee-HM gesetzt, alles andere lasse ich mal auf mich zukommen und plane dann im Sommer Genaueres.