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Erstellt von Marek am 25.01.2009 in der Kategorie News |
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Zugegeben, soviel Eis wie auf dem Bild im Hamburger Hafen gab es heute nicht zu sehen. Aber ich war doch überrascht, wieviel nach dem doch etwas milderem Wetter die letzten Tage liegen geblieben ist. Ich wollte meine gewohnte Strecke im Wald absolvieren aber es ging partout nicht, zu glatt und das war mir einfach zu gefährlich für meine Knochen. Mit normalen Laufschuhen hat man ja kaum Halt. Gezwungenermaßen mußte ich umdrehen und meine Einheit heute stark verkürzen. Naja, nach den anstrengenden letzten Tagen (Family krank, ich war der einzige, der halbswegs fit war), war das auch kein Problem. Kommende Woche bin ich auf Reisen und werde dort auch kaum zum Sport kommen.
Unser letzter gemeinsamer Trainingslauf lag schon lange zurück. Heute haben wir uns zu einer Runde um den Müggelsee entschlossen, um etwas für unsere Grundlagenausdauer zu tun. Herausgekommen ist ein sehr entspannter und lockerer Lauf über 19km. Teilweise war es übelst glatt, aber wir sind ohne Verletzungen durchgekommen und konnten endlich mal wieder ohne Zeitdruck und Terminstress quatschen. Ein toller Anblick war der komplett zugefrorene See, auf dem sich sehr viele Menschen tummelten. Keine Ahnung, ob das Eis dafür schon dick genug ist. Das macht Laune auf mehr. Wann wird’s denn aber wieder richtig Sommer???? Herrlich!
Christian hatte ihn schon. Der Hannes war im Schnee unterwegs. Heute abend habe ich mich auch getraut. Nach 10d Pause aufgrund einer kleinen Erkältung und der klirrenden Kälte in den vergangenen Tagen machte ich mich heute um 20.00 Uhr voller Motivation auf die Strecke. Und es hat sich gelohnt: bei angenehmen Temperaturen (schätze so -5°) war ich rund 17km auf einer neuen Strecke unterwegs. Das Knirschen des Schnees unter den Schritten – einfach herrlich. Heute hätte ich auch 3h laufen können. Muss lange her sein, dass mir ein Lauf so gut getan hat. So langsam muss ich auch zu Potte kommen, schließlich ist der Saisonstart nicht mehr weit. Ich werde spätestens Anfang Februar wieder voll einsteigen und dann versuchen, zwei Monate regelmäßig und intensiv auf den Berliner Halbmarathon hinzuarbeiten.
In den freien Tagen zwischen Weihnachten und Silvester konnte ich gut relaxen und bin mit meiner Familie für ein paar Tage in ein richtig schönes Schlosshotel gefahren. Dort haben wir es uns gut gehen lassen. Natürlich habe ich die Laufschuhe nicht vergessen und bin eine wunderschöne Runde entlang der Saale gelaufen. Auf dem Rückweg wurde mir auf schlagartige Weise bewußt, wie gefährlich Autofahren eigentlich ist: nur zwei Autos hinter uns fuhr ein Mann auf das Stauende und wurde dabei tödlich verletzt. Glücklicherweise überlebten alle Insassen des vorderen PKW den Unfall. Den dumpfen Knall werde ich jedenfalls so schnell nicht vergessen.
Der läuferische Abschluss des Laufjahres bildet bei uns der Silvesterlauf. In Berlin gibt es gleich drei davon, ich habe nun zum dritten Mal beim SCC teilgenommen. Leicht ist der Lauf über knapp 10km nicht: eine Höhendifferenz von 80m verteilt sich über 162 Meter Gesamtanstieg und 158 Meter Gesamtabstieg. Dabei sind zwei Erhebungen zu bewältigen: der Teufelsberg und der Drachenfliegerberg. Gestern waren nahezu perfekte Bedingungen. Es war zwar sehr kalt, aber dafür schien die Sonne und es gab kaum Wind. Den Start hatte ich etwas verschlafen, trotzdem versuchte ich bis zum ersten Anstieg relativ kräfteschonend zu laufen. Ich lief in einer kleineren Gruppe und konnte mich am Ende des Anstieges sogar absetzen, was mich motivierte. Als wir dann wieder runterliefen, traute ich meinen Augen kaum: 3 Wildscheine rannten kurz vor mir über die Strecke, zwei andere machten zum Glück direkt kehrt, als sie uns kommen sahen. Ein kurzer Stop und weiter ging es. Auch den zweiten Anstieg kam ich gut nach oben. Der Abstieg vom Drachenfliegerberg hat es dann in sich, weil man sich sehr konzentrieren muss, nicht zu stürzen. Und das mit wackligen Beinen…aber es ging alles fair zu. Wenn man denkt, jetzt ist das Schwerste hinter mir, täuscht man sich. Die letzten ca. 5km haben es durchaus nochmal in sich mit einigen Auf und Ab’s. Ich kämpfte mich schließlich ins Ziel, am Ende waren es genau 59s langsamer und einen Platz schlechter als im letzten Jahr. Der Pfannkuchen war dann aber redlich verdient!

Die Saison 2008 kann man getrost abhaken. Am 31.12. steigt noch der Silvesterlauf, aber der wird wohl ohne jeglichen Ehrgeiz ausfallen. Dazu habe ich im Dezember zuwenig trainiert, um dort große Ambitionen haben zu können. Wir gehts also in 2009 weiter? Neulich ist mir der Berlin/Brandenburg-Laufkalender in meinem Laufladen in die Hände gefallen. Dort sind schonmal die meisten Termine aller Volksläufe drin. Ich werde auch wieder am Berlin-Cup teilnehmen. Ich bin auch am ??berlegen, erstmals die 25km von Berlin zu laufen (wurden jetzt wegen eines neues Sponsors – meiner alten Krankenkasse – in BIG 25 umbenannt). Aber ich werde mich trotzdem wie 2008 auf die kurzen Distanzen konzentrieren. Für Marathon-Training fehlt mir einfach die Zeit. In Frage kommen für mich diese Läufe:
- 15.02. 65. Plänterwaldlauf (10k)
- 08.03. 20. Lauf im Britzer Garten (10k)
- 22.03. 23. Birkenwäldchenlauf (10k)
- 05.04. 29. Berliner Halbmarathon (21,1k)
- 18.04. 27. Pankower Frühlingslauf (12,5k)
- 09.05. 27. Wuhletallauf (15k)
- 10.05. BIG 25 (25k)
- 24.05. 32. Jedermannlauf (10k)
- 27.05. 14. Steglitzer Volkslauf (6k)
- 30.05. 23. Straßennachtlauf von R’dorf (10k)
- 05.06. Zugspitzlauf (12k)
- 07.06. 26. Lichtenrader Meile (15k)
- 10.06. 10. 5x5km Team-Staffel (25k)
- 21.06. 13. H’hschönhausener Gartenlauf (5,7k)
- 28.06. 4. Airport Run (21,1k)
- 23.08. 23. Kreuzberger Viertelmarathon (10k)
- 30.08. 11. Mercedes Benz-Halbmarathon (21,1k)
- 05.09. Helios Grunewaldlauf (10k)
- 04.10. 48. Volkslauf Zehlendorf (10k)
- 11.10. Asics Grand 10 (10k)
- 18.10. 3. Müggelsee Halbmarathon (21,1k)
- 25.10. 32. Crosslauf Friedrich-Ludwig Jahn (3,6k)
- 13.12. 66. Plänterwaldlauf (10k)
- 31.12. 34. Berliner Silvesterlauf (9,9k)
Gesetzt sind nur der Berliner HM und der Müggelsee HM. Beim Rest muss ich mir die Termine nochmal genauer anschauen. Einiges überschneidet sich ja oder liegt sehr dicht hintereinander. Ich freue mich schon auf 2009!
Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und Weihnachten steht vor der Tür. Noch eine Woche und die Tage werden wieder länger. Gut für uns Draußen-Läufer, dann wird es wieder früher heller und später dunkel.
Zum Jahresabschluß haben wir tradtitionell den Silvesterlauf in der Planung. Start ist um 12.30 Uhr am 31.12. auf eine durchaus anspruchsvolle Strecke. Zwei Berge (ja auch für Berliner Verhältnisse kann man die so bezeichnen) sind zu bezwingen und die Strecke kann gerade bei winterlichem Wetter sehr rutschig sein. Heute habe ich versucht, etwas Grundlagenausdauer zu gewinnen und bin mit meinem Sohn langsame 17km unterwegs gewesen.
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Erstellt von Marek am 12.12.2008 in der Kategorie News |
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Aus dem SCC-Running-Newsletter:
“Am Mittwoch, den 10. Dezember, ist es soweit. Mit dem Beginn der Online-Anmeldung startet der Countdown für eine Teilnahme am 36. real,- BERLIN-MARATHON (17. – 20. September 2009). Es bleiben genau 41 Wochen bis zum Start des langen Marathonwochenendes. Die wertvollen Startplätze werden erfahrungsgemäß schon deutlich vorher ausverkauft sein. Sichern Sie sich also rechtzeitig Ihren Startplatz bei Deutschlands bedeutendstem Laufereignis. Das unkomplizierte Meldeverfahren finden Sie ab 10. Dezember unter http://www.real-berlin-marathon.com.”
Es gibt Tage, da “läuft” es einfach. Man rennt und rennt und denkt, man könnte jetzt locker einen Marathon rennen. Es macht Spaß, entspannt, man kann den Tag verarbeiten, auf neue Gedanken kommen, vorausplanen. Heute abend war so ein Lauf. Schön war’s!
Erstaunlich gute Beteiligung heute vormittag beim mittlerweile 64. Plänterwaldlauf. Ich finde die Strecke – ein Rundkurs über 5km – angenehm zu laufen. Viel hatte ich heute nicht erwartet über die 10km, also hatte ich mir vorgenommen, recht locker anzulaufen. Das gelang zwangsweise super, da die Strecke nach dem Start ziemlich eng ist und somit der erste Kilometer auch fast unmöglich zum ??berholen ist. Danach wurde es aber viel entspannter und ich lief ein ziemlich einsames Rennen. Für die ersten 5km peilte ich um die 22min an. Weiterlesen >>