Premiere über 42,195 Km – ein Fest

Henrik
Erstellt von Henrik am 26.09.2011 in der Kategorie Wettkampfbericht | 16 Kommentare

Die Erinnerung an einen fulminanten Tag sind noch sehr lebendig. Viel schlafen konnte ich nicht, so sehr blieben die Bilder des gestrigen Berlin Marathons vor dem geistigen Auge. Wie groß war der Respekt vor der Strecke, wie unsicher war ich noch Sekunden vor dem Startschuss, wie genau registrierte ich jedes Wehwehchen des Körpers. Doch alles unbegründet, denn gestern war der Läufergott mit mir unterwegs. Nicht nur der, sondern auch Marek auf dem Rad oft nur wenige Meter neben mir mit Powergels und Wasser. Zu gerne hätten wir beide zusammen das Extremerlebnis Marathon laufend auf der Strecke genossen. Da Marek vernünftigerweise vorher zurückzog, musste ich also allein auf die Piste. Wir verabredeten fixe Punkte, an denen Marek mit mir ein paar Meter laufen sollte, um Verpflegung zu reichen. Wenn möglich, sollte er die Strecke von innen mitfahren. Aus diesem Teamwork ergeben sich zwei spannende Perspektiven, aus denen wir den Berlin Marathon erlebt haben. Weiterlesen >>

Zahlenspielereien und Intervalle

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 19.09.2011 in der Kategorie Strecken, Trainingstagebuch | 1 Kommentar

Mein bisheriges Laufjahr war suboptimal, soviel steht fest. Aber vielleicht findet es ja trotzdem noch ein erfolgreiches Ende – so hat es nämlich auch begonnen. Den Marathon am Sonntag lasse ich sausen, nichts Neues. Henrik wird die Fahne der Running Twins in die Höhe der Hauptstadt halten und uns würdig bei diesem Laufevent des Jahres vertreten. Was sind also die nächsten Ziele? Nun, ein für mich wichtiger Lauf wird am 16.10. steigen, wenn es bereits zum fünften Mal beim Halbmarathon um den Müggelsee geht. Früher quasi meine Stammstrecke, jetzt leider etwas zu weit weg, um mal eben eine Runde zu drehen. Bis dahin muss ich aber noch einiges tun, um ein gutes Ergebnis möglich zu machen. Genau eine Woche davor, ein wenig als Probelauf, werde ich als Einzelkämpfer bei den Asics Grand 10 starten. 10km – die klassische Distanz – wollen schnell gelaufen sein. Dass dafür Tempotraining unerläßlich ist, sollte klar sein. Jeder kennt sie, kaum einer mag sie: die Intervalle. In verschiedenen Varianten möglich, bin ich schon länger bei den 6x1000m hängengeblieben. Ideal, um die aktuelle Form zu testen und die Tempohärte auszuloten. Mein letztes Intervalltraining über diese Distanz lag nun schon fast ein(!) Jahr zurück. Zeit für ein paar Zahlenspielereien:

Welche Erkenntnis bleibt aus dem Langzeitvergleich? Die Form zeigt nach oben, mehr nicht. Obgleich ich noch nicht da angekommen bin, wo ich vor einem Jahr vor den Asics Grand 10 stand. Und die gingen gut, auch wenn nur über die 5km. Aber was im September noch nicht ist, kann ja im Oktober noch werden. Ein wenig Zeit habe ich ja noch. Der Lauf-Herbst kann kommen.

Und nun?

Henrik
Erstellt von Henrik am 17.09.2011 in der Kategorie News, Planung, Reisen, Trainingstagebuch | 4 Kommentare

Zeit, Farbe zu bekennen und eine Entscheidung zu treffen. Das Running Company Laufcamp im italienischen Livigno ist heute zu Ende gegangen. Ich habe eine fantastische Woche verlebt mit genialen Ausblicken, inspirierenden Lauffreunden, sterneverdächtigem Essen und –vor allem deswegen bin ich mitgefahren- intensivem Lauftraining auf mehr als 1.800 Meter Höhe. Es war die letzte Chance, das Ticket für den Berlin Marathon am 25.09.11 zu lösen. Hat das funktioniert? Ob, werden wir erst am besagten Sonntag in einer Woche in Berlin feststellen können. Weiterlesen >>

Höhenluft + Countdown für Berlin

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 11.09.2011 in der Kategorie Trainingstagebuch | 2 Kommentare

Henrik ist seit nunmehr 3 Tagen im Höhentrainingslager im italienischen Livigno. Bisher kamen noch keine Hiobsbotschaften, so dass man davon ausgehen kann, dass die letzte Vorbereitung für Berlin bisher planmäßig verläuft. Hier eine kurze Videobotschaft von ihm: Henrik in Livigno – Tag 4. Wir halten jedenfalls weiter fleißig die Daumen, dass es am 25.09. mit der Marathon-Premiere für Henrik klappen wird. Ich für meinen Teil fahre die Umfänge langsam wieder hoch, die Berlin-Teilnahme hatte ich aufgrund der verletzungsbedingt schwachen Vorbereitung schon im August abgeschrieben. Geplant habe ich meinen Wettkampf-Einstieg einen Tag vor dem Marathon: am 24.09. steigt der lokale Zeuthener Jedermannslauf. Die Verschiebung um 3 Wochen in diesem Jahr kommt mir sehr gelegen. Auch die Distanz über ungerade 5,2km kommt mir entgegen. Im letzten Jahr konnte ich nicht teilnehmen, da wir genau an dem Veranstaltungstag in unser Haus gezogen sind. Den Lauf werde ich als Tempotest benutzen, genau zwei Wochen später steigen die schnellsten 10km Deutschlands – die Asics Grand 10 vom Schloß Charlottenburg quer durch den Berliner Zoo. 2010 sind die Running Twins dort noch in der Staffel gestartet und haben einen starken 3. Platz bei den Männern belegt. In diesem Jahr ist eine Teilnahme von beiden Twins nicht möglich. Ich werde also wahrscheinlich allein über 10km an den Start gehen. Damit kann ich wenigstens auch ein Ziel dieses Jahr noch erreichen: die erfolgreiche Teilnahme am Audi-Berlin-Cup, der die drei “Berlin-Läuft”-Rennen BIG25, den Airport Run und die Asics Grand 10 zusammen in den jeweiligen Top-10 der Altersklassen prämiert. Zuletzt lag ich dort auf Rang 33, für die durchschnittlichen Ergebnisse bei den ersten beiden Läufen eine durchaus akzeptable Position. Evtl. kann ich mich über die 10km noch weiter nach vorne schieben.

Trumpf und letzte Chance für Berlin

Henrik
Erstellt von Henrik am 08.09.2011 in der Kategorie News, Planung, Reisen | 2 Kommentare

Was für eine bescheidene Vorbereitung bisher. Pünktlich zum Start der 12-wöchigen Vorbereitungsphase für den Berlin Marathon am 25.09.11 hat sich ein Kniebeuger im linken Oberschenkel böse abgemeldet. Der 10 km-Wettkampf im Rahmen des Alpen Triathlons lief noch sehr gut, wenn auch schon nicht mehr “ganz rund”. Kurzum, ich gesellte mich zu Marek, der bereits Anfang Juli vom Training zur Physiotherapie der Wade wechselte. Ich schlug mich bis vorletzte Woche mit Alternativtraining durch. Das ist zwar nicht schlecht, kann eine “laufende” Vorbereitung aber nicht ersetzen. Jetzt habe ich mit der letzten Woche die erste durchgängige Trainingswoche ohne Probleme hinter mir – mit lächerlichen 45 Wochenkilometern. Nun ist es nicht unbedingt die Quantität, die ein gutes Training ausmacht. Aber ohne lange Läufe ist eine sinnvolle Vorbereitung nicht möglich. Einen Trumpf habe ich aber noch auf der Hand. Heute geht es ins Höhentrainingslager nach Italien.

9 Tage in >1.800 Meter Höhe sollen jetzt helfen, zumindest die Zuversicht für Berlin zu holen. Die wird genauso wichtig sein wie die körperliche Verfassung. Ob das geklappt hat, werde ich am 17.09. sagen können. Erst dann wird die Entscheidung gefällt, ob Berlin mit mir als Läufer oder als Zuschauer stattfindet. Man kann verpasstes Training nicht “aufholen”. Aber in den 9 Tagen können wir uns voll auf das Laufen konzentrieren und hart arbeiten. Das Höhenklima setzt zusätzlich Anreize für den Sauerstoffwechsel. Ich habe das Gefühl, dass das eine harte Woche wird. Aber jetzt gilt es, den Trumpf auszuspielen und die letzte Chance zu nutzen. Ich melde mich eine Woche vor Berlin hier mit der Entscheidung. Drückt die Daumen!

Wallfahrt nach Altötting

Henrik
Erstellt von Henrik am 04.09.2011 in der Kategorie Wettkampfbericht | 4 Kommentare

Alt-Was? Ich musste auf der Karte nachschlagen, wo der Ort Altötting liegt. Dort gab es heute ein Jubiläum zu feiern: zum 20. Mal fand der Internationale Halbmarathon statt. Denn Altötting ist nicht nur als Pilgerstätte bekannt, sondern auch für die “schnellste Naturlaufstrecke der Welt”. Beim Halbmarathon werden regelmäßig spektakuläre Zeiten erzielt. Heute lief der kenianische Sieger Daniel Chebii in unglaublichen 1:01:39 ins Ziel – Streckenrekord. Eine richtig gute, professionell organisierte Veranstaltung. Wer die zähe Siegerehrung inkl. aller Altersklassen überstand, konnte sogar noch einen Ford Ka gewinnen, der abschließend vom ansässigen Autohaus verlost wurde. Ich hatte kein Glück, genauso wenig auf der Strecke. Einen Halbmarathon hätte ich heute nicht lebend überstanden, so ging ich mit drei weiteren Running Company-Läufern nur über die 6 Km ins Rennen – von den Halbmarathonis auch als “Bambinilauf” verspottet. Aber auch die mussten erstmal durchgezogen werden. Ich wollte gerne unter 24 Minuten bleiben. Davon war ich im Ziel fast eine ganze Minute entfernt. Die Tempohärte nach der Verletzungspause ist einfach noch nicht wieder da. 24:55 ist auch deshalb kein so furchtbares Ergebnis, weil ich das Ziel leider etwas zu früh zu erreichen geglaubt habe: der OMV-Bogen vom Start sah verdammt danach aus und mein Zielspurt endete natürlich genau da. Aber warum liefen die anderen weiter? Ich brauchte ein paar Sekunden. Dann sah ich, dass es noch weitere 250 Meter waren. Klar, da ging dann nicht mehr viel. So blieb dann nur Platz 5 in der Altersklasse und die Erkenntnis, dass ein Schnitt von 4′/Km momentan für mich nicht machbar ist. Trotzdem hat der Ausflug nach Altötting gelohnt. Für das nächste Jahr kenne ich den Weg. Weiterlesen >>

Crosstrainer? Na klar!

Henrik
Erstellt von Henrik am 29.08.2011 in der Kategorie Gesundheit, News, Trainingstagebuch | 2 Kommentare

Crosstrainer Copyright by Sports and Health MünchenDer Läufer läuft draußen, egal, bei welcher Witterung, egal zu welcher Tages- oder Jahreszeit. Wie habe ich die Sportler auf den Laufbändern dieses Landes immer belächelt. Am “laufenden Band” ein paar Kilometer abspulen ging so bis vor 2 Jahren bei “schlechtem Wetter” immer noch gerade so als Ersatzplattform durch. Ich erinnere mich, dass ich sogar mal einen Halbmarathon versucht hatte. Aber sich auf dieses alberne Gerät namens Crosstrainer stellen, das ging bis vor 6 Wochen dann doch zu weit. Bringt das wirklich was? Im Fitnessstudio meines Vertrauens gibt es doppelt so viele Crosstrainer wie Laufbänder! Inzwischen habe ich aber auch mit diesem Fitnessgerät meinen Frieden geschlossen. Wenn auch nicht ganz freiwillig. Weiterlesen >>

BIG25 – oder: darf es ein wenig mehr sein?

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 23.08.2011 in der Kategorie Grundsätzliches, News | 8 Kommentare

Eher zufällig ist mir soeben eine Stellungnahme von Gerhard Janetzky, seineszeichens Race Director bei den BIG25 in Berlin aufgefallen, die mich doch nachdenklich werden läßt. Das Ganze soll wohl eine Art Rechtfertigung sein, die es aufgrund der Kritik an der Hinzunahme einer Halbmarathonstrecke bei den BIG25 (ehemals 25km von Berlin) in jüngster Vergangenheit gegeben hat. Ein paar Aussagen möchte ich gerne kommentieren, uns würde auch Eure Meinung zu diesem Thema interessieren (Quelle: berlin-laeuft.de):

  • “Der 25 km-Lauf in Berlin, mit über 30 Jahren Tradition, bleibt natürlich bestehen. Die Teilnehmerzahlen auf dieser Strecke waren in den letzten Jahren steigend.”
  • OK, etwas anderes hat wohl auch niemand erwartet. Man bemerke, dass die Zahlen entgegen dem weitläufigen Trend ansteigend waren.

  • “Wir hatten immer schon eine offizielle Halbmarathonzeit (ca. auf Höhe des Theodor Heuss Platzes), die aber von den meisten Läufern nicht „ernst genommen wurde“: Aussagen wie „ …am Ende des Anstiegs Kantstraße“ oder „keine richtige Halbmarathon-Zeit, da dann ja noch über 3,5 km“, etc. waren nicht selten.”
  • Versteht das jemand? Also ich kann nur für uns behaupten, dass wir uns schon gerne an der HM-Marke orientiert haben und das als Zwischenzeit durchaus sinnvoll war, gerade wenn man eben öfter Halbmarathon läuft. Klingt weit hergeholt, daraus abzuleiten, dass alle nur Halbmarathon laufen wollen.

  • “Die Halbmarathon-Strecke, die zusätzlich angeboten wird, hat auch den gleichen Start- und Zielpunkt wie die 25 Kilometer und die 10 Kilometer, nämlich Olympischer Platz und Olympiastadion, blaue Bahn.”
  • Wäre ja auch vermessen, diese Läufer nicht wie die 10km und 25km Teilnehmer woanders ins Ziel kommen zu lassen.

  • “Die Halbmarathon-Strecke ist bei aktueller Planung eine entsprechend verkürzte 25 km-Strecke…”
  • Läßt sich auch logistisch kaum anders lösen. Damit sind die 25km-Läufer nur einen kleinen Teil der Strecke “allein” unterwegs.

  • “Warum wir das gemacht haben? Unheimlich viele Nachfragen von Läufern, die ein weiteres großes „Frühjahrs-Halbmarathon-Angebot“ haben wollten..”.
  • Gibt es denn zu diesem Zeitpunkt keine Alternativen? Nur 5 Wochen nach dem Berliner Halbmarathon. Scheint wenig glaubwürdig.

  • “Wir wollen also nur helfen, mehr Teilnehmer dadurch bekommen…”
  • Nun, man gibt es zumindest offen zu: mehr Anmeldungen, damit die Kasse klingelt. Eine fragwürdige Nummer. Dazu muss man bemerken, dass der 25km-Lauf in Berlin eine lange Tradition hat und durch diese zusätzlichen Distanzen mit dann noch mehr Teilnehmern klar an Attraktivität verliert. Ob man sich da nicht gründlich verrechnet hat? Die Läufer werden es im nächsten Jahr entscheiden!

Licht am Ende des Marathon – Tunnels

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 20.08.2011 in der Kategorie Planung, Trainingstagebuch | 10 Kommentare

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende, die Bilanz ist auf den ersten Blick ernüchternd. Geplant war eine konstante und intensive Marathonvorbereitung für unsere Premiere am 25.09. in Berlin. Zu früh habe ich mich darauf verlassen, dass mein Muskelfaserriß schon wieder von allein weggehen wird. Erst Ende Juni habe ich die Notbremse gezogen, mit dem Laufen komplett aufgehört und mich in physiotherapeutische Behandlung begeben. Zu spät, um noch rechtzeitig für den Marathon wieder auf die Beine zu kommen. Immerhin zeigt die Behandlung erste Erfolge und ich bin letzte Woche schon wieder kürzere Distanzen schmerzfrei durchgelaufen. An längere Kanten traue ich mich momentan noch nicht heran. In den verbleibenden 5 Wochen ist aber eine vernünftige Vorbereitung nicht mehr zu machen, da bin ich realistisch. Ein Marathon ist kein Kindergeburtstag, den ich mal eben aus dem Stand hinlegen kann. So werde ich am 25.09. maximal als Zuschauer an der Strecke stehen und Henrik bei seiner Premiere anfeuern. Bei ihm lief zwar kürzlich auch nicht alles nach Plan, aber die Teilnahme scheint wenig gefährdet. So wird wenigstens einer der Running Twins das Ziel im Herzen der Hauptstadt erreichen.

Zum Stoiber und zurück

Henrik
Erstellt von Henrik am 14.08.2011 in der Kategorie Strecken, Trainingstagebuch | 3 Kommentare

Am Samstag schaute ich beim Dachauer Straßenlauf vorbei. In der Verletzungszeit ist es echt schwer, bei Läufen zuzuschauen – wer schaut schon gern zu, wenn die anderen zu neuen Bestzeiten stürmen. Aber ich habe mich nicht wirklich geärgert, denn auf den Straßen von Dachau war es um 16:00 Uhr schon/noch ordentlich sonnig und dementsprechend hart zu laufen. Die Running Company Lauffreundinnen und -freunde haben sich sehr achtbar geschlagen. Am Abend habe ich mich dann selbst auf die Laufstrecke getraut. Nach 3 Wochen Laufpause trabte ich im Schlafwagentempo für 25 Minuten durch die Westpark-Wiesen. Der Oberschenkel hat gehalten. Ein kurzes, aber gelungenes Comeback! Heute habe ich mich wieder dem Alternativtraining gewidmet und mir eine Ausfahrt mit dem dem Rennrad nach Wolfratshausen vorgenommen. Die Heimatstadt von Edmund Stoiber, der hier im Jahr 2002 das legendäre Wolfratshauser Frühstück mit Angela Merkel abgehalten hat. Eine wunderbare Trainingseinheit, auch wenn ich mich nicht auf die Suche nach dem 10-Minuten-Ede begeben habe. Weiterlesen >>

Alternativtraining mal alternativ

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 13.08.2011 in der Kategorie News, Wettkampfbericht | 1 Kommentar

Am Freitag habe ich Physiotherapie-Sitzung Nr. 11 absolviert. 5 weitere stehen noch auf meinem Plan. Was hat es bisher gebracht? Nun, die kleinen Erfolgserlebnisse sind da. Im Urlaub und letzten Donnerstag war ich zweimal je 5km auf der Piste. Keine Langdistanz – aber ich will auch nichts überstürzen und meine Fehler von diesem Jahr wiederholen, wo ich mehrfach trotz Schmerzen auch längere Strecken gelaufen bin. Aktuell wird Ultraschall für die kaputte Wade eingesetzt, Resultat bleibt abzuwarten, zumal man bei der Behandlung so gut wie nichts merkt. Heute stand mal ein ganz anderes Alternativtraining auf dem nicht vorhandenen Trainingsplan. Ich war fast 13km mit meinen Jungs im Canadier auf dem Wasser unterwegs. Das hat allen richtig Spaß bereitet, zumal das Wetter heute auch zur Abwechslung super mitgespielt hat. Viel Unterstützung beim Paddeln hatte ich nicht, aber wir sind immerhin nicht gekentert und niemand ist über Bord gegangen :-) Nach knapp 4h kehrten wir wohlbehalten zum Heimathafen in Gosen zurück. Meine Schultern machen sich jetzt schon bemerkbar, aber ein paar Kräftigungsübungen sind in dieser laufarmen Zeit ja auch nicht so verkehrt. Der schnellste Kilometer lag bei sage und schreibe 13:47! Weiterlesen >>

Vollwertig glücklich?

Henrik
Erstellt von Henrik am 08.08.2011 in der Kategorie Gesundheit, Grundsätzliches | 3 Kommentare

Verletzungstatus will bestimmt niemand mehr hören, also heute mal was ganz Anderes, was auch nur indirekt mit dem Laufen zu tun hat: Was essen wir eigentlich so? Eine banale, aber eminent wichtige Frage, die letztlich und unendlich auch mit über die Performance auf der Laufstrecke entscheidet. Jaja, ich höre schon vor meinem geistigen Ohr die Gegenreden anschwellen… Die Läufer -Sportler wohl generell- sind sich ihrer Ernährung sicher bewusster als der Teil der hiesigen Bevölkerung, der nach dem Prinzip Sport-ist-Mord verfährt. Sport, besser gesagt: Bewegung, ist aber nur eine Komponente eines “gesunden” Lebenwandels, die zweite ist die Ernährung. In der jüngsten lauffreien Zeit habe ich mich wieder mehr mit dem Thema befasst und eine gewisse Faszination mitgenommen, welchen Irrsinn man auch selbst jahrzehntelang geglaubt (und gegessen) hat. Die Ernährungsschulen kennen ja zig Prinzipien einer “gesunden” Ernährung, von irgendwelchen Diäten will ich gar nicht anfangen. Letztendlich landet man aber doch immer wieder beim Thema Vollwertkost, was die Eingefleischten gerne mit “VWK” abkürzen. Es gibt Experten Menschen, die stellen auf Basis jahrelanger Erfahrungen die These auf, dass allein die Umstellung auf Vollwertkost uns immun gegen jegliche sog. Zivilisationskrankheiten (Asthma, Neurodermitis, Unverträglichkeiten, Diabetis…) macht und damit der Komponente Ernährung den größten Anteil am Gesundbleiben einräumen. Es ist schwer zu aktzeptieren, dass der Sport eine gar nicht so große Rolle spielt, wie wir uns das gern einreden. Aber was heißt schon “vollwertig”? Antworten zu allen Fragen der Vollwerternährung gibt das Vollwert-Forum, in dem man wirklich alles zu dem Thema findet. Knapp formuliert: alle Lebensmittel, die möglichst wenig verarbeitet sind. Eine spannende Erkenntnis, dass z.B. die H-Milch als Bestandteil der Nahrung unbrauchbar ist. So ganz kann ich mich mit einer 100% vollwertigen Ernährung noch nicht anfreunden (bei McDonald’s gibt’s doch gerade die Gläser zum Maxi-Menü), aber das Ziel ist das Ziel – nicht nur beim Laufen!

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