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Erstellt von Marek am 26.10.2009 in der Kategorie News |
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Heute kam eine mail des Veranstalters, in der sich für die organisatorischen Pannen entschuldigt wird. Ich zitiere diese mal 1:1 hier. Ich war ja bis auf den späteren Start nicht weiter betroffen, aber viele haben ihrem Unmut berechtigterweise Luft gemacht. Hier der Wortlaut: “Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Sportfreunde, unabhängig davon, ob Sie bereits berechtigte Kritik geäußert haben oder nur im Stillen verärgert sind oder sein könnten. Als Ausrichter / Veranstalter des Light Run 2009 im Rahmen des Festival Lights, der durch ein Namenssponsoring zum Human Race Lightrun Berlin 2009 wurde, möchten wir uns bei Ihnen für die Fehler entschuldigen und die Verantwortung übernehmen. Wir möchten dennoch den Versuch unternehmen, Ihnen teilweise die Probleme darlegen, ohne die Schuld anderen zu geben. Ihre Hauptkritik bezog sich auf das Abgabesystem der Kleiderabgabe. Hier haben Sie ohne Zweifel Recht. Dennoch funktioniert die Verwendung von Lastwagen beim noch größeren, ebenfalls von uns veranstalteten Berliner Firmenlauf einwandfrei. Dieses hat mehrere Gründe. Zum einen verwenden wir andere Beutel, die an immer derselben Stelle beschriftet werden. Weiterlesen »

Gestern abend war es also soweit: im Einheitslook von Nike gingen über 6000 Läufer auf die beleuchtete Strecke im Herzen Berlins. Um 19Uhr sollte es losgehen. Ich traf kurz nach 6 im Dom-Aquarée ein und machte mich von dort zu Fuß auf zum Brandenburger Tor. Ich entschied mich, keine Sachen abzugeben und gleich mein Rennoutfit anzuziehen. Zum Glück, wie sich aber erst später herausstellen sollte. Eine herrliche Atmosphäre begleitete mich auf den 1.5km, viele Menschen und ein toll erleuchtetes Berlin. So oft war ich in letzter Zeit nicht mehr dort abends unterwegs. Zum geplanten Bloggertreffen mit Andreas kam ich aber leider schon zu spät. Ich machte mich im Startbereich etwas warm und lauschte dem Unterhaltungsprogramm mit René Hiepen und Charlotte Engelhardt. Etwas verwundert bemerkte ich die Zeitschilder und fragte mich wieviele Leute denn in der Lage sein sollen, unter 35 oder 40min zu laufen – die Schilder waren so weit auseinander, dass da bestimmt 1000 Läufer hingepaßt hätten. Ich entschied mich daher, lieber weiter vorne zu bleiben, um den Drängeleien beim Start möglichst zu entgehen. Um 10 vor 7 dann die Ansage, dass sich der Start verschiebt – die Strecke war noch nicht frei. Dann kamen noch die ganzen Promis nach vorne (Thomas D., Marco Schreyl, ein schneller Kenianer) und mußten die ungeduldige Menge etwas unterhalten. Weiterlesen »

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Erstellt von Marek am 21.10.2009 in der Kategorie News, Planung |
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Am Samstag ist es soweit: die Welt läuft (mit Nike Equipment oder nicht). Das offizielle Rennen in Deutschland findet in Berlin statt: “Auf einer sehenswerten Strecke mit Start und Ziel am Platz des 18. März (am Brandenburger Tor), führt der Kurs über zwei 5km-Runden an berühmten Berliner Wahrzeichen vorbei, wie dem Dom, der Humboldt Universität, dem Roten Rathaus und der Alten Oper. Die spektakulären Lichtinszenierungen an einzelnen Gebäuden verleihen dem Lauf durch die Nacht eine ganz besondere Atmosphäre.” Na ich bin gespannt. Aber so richtig werde ich meine Augen nicht auf den illuminierten Sehenswürdigkeiten haben, sondern auf der Strecke. Die verspricht durchaus schnell zu sein. Die zwei Runden, die zu laufen sind, sind gut zur Orientierung. Wenn es nicht zu voll wird, könnte es ein fixes Rennen werden. Zwei Kollegen sind jedenfalls mit von der Partie und Andreas vom startblog-f hat sich ebenfalls angesagt. Morgen abend werde ich noch ein Intervalltraining machen, dann kann ich ganz gut einschätzen, was zeitlich möglich sein wird. Bis heute zum entspannten Lauf in der Mittagspause habe ich mir Pause genehmigt nach dem fantastischen Lauf am Müggelsee vom Sonntag.

Um es vorwegzunehmen: es hat tatsächlich funktioniert heute. Ein genialer Tag. Aber der Reihe nach: pünktlich um kurz vor 9 war ich am Ort des Geschehens. Parkplatz gesichert, dann machte ich einen kurzen Abstecher zum Startbereich für ein paar Fotos und checkte das Wetter: es war noch ziemlich windig und kühl. Nicht so toll. Also wärmte ich mich noch etwas im Auto und begab mich dann 20min vor dem Start zum Aufwärmen. Kurz bevor es losging begann es zu regnen, aber da es gleich in den Wald ging, merkte man davon nicht mehr viel. Mir war es egal und es hörte dann auch bald auf. Ich lief wie immer zu schnell los. Nach 3km stand die Uhr bei 12:44. Normalerweise ein Tempo, das ich auf einer Halbmarathon-Distanz nicht lange halten kann. Heute war alles anders. Ich fühlte mich sehr gut und mußte mich bis zur Spreeunterquerung sogar noch bremsen. Vorsichtig lief ich die Treppen runter und schon ging es unter der Spree durch. Hat schon etwas Spezielles dieser Streckenabschnitt. Auch wenn es einen etwas aus dem Rhythmus bringen kann. Beim Hochlaufen überholte ich Wolfgang Weising, den Chefredakteur der Laufzeit. Er lief als Organisator ebenfalls mit. Nach ca. 7km holte er mich dann wieder ein. Von da an war das Tempo unglaublich konstant. Konstant schnell. Ich schaute des Öfteren auf die Uhr und jedesmal stand 04:21min/km auf dem Forerunner. Ich hatte mir bis von km3 bis km10 04:30-04:20 einprogrammiert, so dass es keinerlei Beschwerde seitens meines Chronometers gab. Wolfgang blieb hinter mir, das Tempo war wohl auch sein Geschmack. Nächste Messung bei km10: 42:56. Satte 2min unter der Durchgangszeit vom Frühjahr in Berlin… aber ich machte mir keine großen Gedanken, mir ging es nachwievor bestens. Wir wurden noch von einem Läufer überholt, aber von da an liefen wir ohne Absprache nebeneinander. Ich fragte mich die ganze Zeit, wann er mich denn endlich stehen lassen würde. Über die Triglawbrücke ging es dann auf den zweiten Teil. Ein negativer Split war natürlich kaum mehr möglich bei dieser ersten Hälfte. Egal. Wir spulten die nächsten Kilometer ziemlich einsam ab. Kurz vor dem 15km-Schild sah ich wieder auf die Uhr: 01:04. Mal so eben die Bestzeit über 15km pulverisiert. Aber es waren noch 6km bis ins Ziel. Wir wurden von da an etwas langsamer: 04:26, 04:28: 04:31. Aber so dermaßen konstant bin ich in einem Halbmarathon noch nie unterwegs gewesen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das kaum geht, wenn ich alleine laufe. Zu zweit kann man kleine Schwächephasen aber immer gut ausgleichen. Dass es Bestzeit wird, wußte ich von da an mit ziemlicher Sicherheit, aber ich versuchte trotzdem locker zu bleiben und nicht zuviel Gedanken daran zu verschwenden. Ab km19 wurde es etwas schwerer, trotzdem blieben wir weiter bei dem Tempo. 800m vor dem Ziel gab Wolfgang dann Gas und ich wollte und konnte nicht folgen. Mir war es ziemlich Banane. Ich lief 5s hinter ihm ins Ziel, drückte auf die Uhr und sah eine Zeit von 01:32:19 stehen. Wow. Wenn mir das vorher jemand prophezeit hätte! Ich bedankte mich bei Wolfgang für die gute Teamarbeit per Handschlag und stärkte mich mit einem warmen Tee. Noch kurz mit Axel Bredow vom Lauf-ABC, ebenfalls Mitorganisator, den Lauf ausgewertet und fix ging es nach Hause zur Familienfeier. Die offizielle Ergebnisliste sagt: Platz 44 von 599, 01:32:15 Nettozeit. Besser hätte es nicht laufen können heute. Damit habe ich meine persönliche Bestzeit um 03:21 verbessert. So richtig kann ich das selbst nicht glauben. Einfach nur genial!

…gestern ist geglückt. Ich habe mir exakt die gleiche Strecke wie vom kommenden Sonntag vorgenommen. Nicht nur einmal um den See (ca. 18km), sondern die volle Halbmarathon-Distanz. Bei herrlichstem Laufwetter ging es am frühen Nachmittag los in gemächlichem Tempo. Ca. 5min/km sollten es sein, so dass ich am Ende bei rund 01:45 landen würde. Es lief gut und flüssig bis auf die anfänglichen Probleme mit meinen sich langsam auflösenden Kopfhörern. Unter dem Spreetunnel hindurch ging es durch Friedrichshagen auf die erste Hälfte des Laufes: Tunnelblick ist angesagt, da hier fast nur an der Straße gelaufen wird. Spätestens hier beschloß ich, Tempo zu machen und den Wettkampf zu proben. Konstant um die 04:30 zeigte der Forerunner. Ab km10 versuchte ich, noch ein wenig zu beschleunigen. Ich merkte, dass es langsam anstrengend wurde. Dann endlich die Müggelspree überquert und quer durch den Wald wieder zurück. Hier läuft es sich sehr angenehm und windgeschützt. Ich lies nicht locker und blieb halbwegs konstant im Tempo. Ab Kilometer 18 wollte ich etwas zurückschalten und locker auslaufen. Klappte irgendwie nicht. Kilometer 21 dann nochmal etwas schneller gelaufen und schon piepte die Uhr: “Training abgeschlossen”. 01:36:00 bedeutete auch meine zweitbeste jemals gelaufene Halbmarathon-Zeit. Zufrieden machte ich mich auf den Rückweg. Was will man mehr? Damit kann ich durchaus offensiv am Sonntag in den Lauf reingehen. Von der Renneinteilung muss ich nicht viel verändern. Nicht zu schnell loslaufen, ab km10 etwas mehr Gas geben, so dass ein negativer Split am Ende Wirklichkeit wird (diesmal 48:21, 47:39).

Der nächste Wettkampf rückt näher und näher – am nächsten Sonntag, den 18.10. wird es den letzten Halbmarathon für uns in diesem Jahr geben. Rund um den Müggelsee. Die Woche darauf habe ich das Nike Human Race eingeplant, das diesmal in Berlin stattfindet (letztes Jahr in München) im Rahmen des Festival of Lights. Das Ganze heißt jetzt ‘Light Run Human Race’. Irre Wortschöpfung wie ich finde. Aber es sind 10km und die will ich mir, wenn es die Familienplanung zuläßt, nicht entgehen lassen. Es tun sich Parallelen zum August-Ende auf, wo ich zuerst den Mercedes-HM und dann eine Woche später den Grunewaldlauf über 10km gelaufen bin. Wie ist der Trainingsstand? Ich kann echt ganz zufrieden sein. Habe mal zwei Intervalltrainings verglichen, die ich in einem Abstand von einem Monat gemacht habe und war gestern nur 12s langsamer auf den 6×1000m. Und diesmal habe ich nur 02:30 statt 3min Ruhepause gemacht. Auf der Bahn war ich am Dienstag auch wieder: 5000m in 20:16, da hatte ich mir mehr vorgenommen. Aber man kann es nicht erzwingen. Am Wochenende sollte dann noch ein längerer Lauf drin sein, evtl. laufe ich genau die Strecke vom Halbmarathon, einmal um den See. Bin mir momentan gar nicht sicher, was ich überhaupt schaffen will, die Bestzeit anzugreifen dürfte sehr schwer werden. Jedenfalls habe ich mir mit dem Garmin Training Center schonmal ein Training für 01:34 einprogrammiert
Man kann ja nie wissen…

Ich weiß nicht, was mich gestern geritten hat. Jedenfalls beschloß ich morgens, das Auto schön stehen zu lassen und mit dem Bike zur Arbeit zu fahren. Gedacht, getan. Als ich zur Tür hinausging, merkte ich erstmal, dass ohne Handschuhe kein Fahren möglich ist. Boaah, war das kalt. Also schnell mit meinem Großen in die Kita und dann nochmal zurück, um Handschuhe zu holen. Die kurze Hose ging gerade noch. In knapp 45min war ich dann auch am Ziel. Mittags hatten wir uns eine lockere Runde im Tiergarten vorgenommen, zum zweiten Mal vom Mittwoch verschoben. Leider wollte nur ein Kollege mitlaufen. Deshalb kamen wir auch auf 13km und einen Schnitt von 05:30min/km bei gutem Laufwetter. Ich war danach noch recht fit und überlegte, ob ich auf dem Rückweg das Bike in der Firma lassen und evtl. nochmal die Laufschuhe schnüren sollte. Ich war erst gegen 18Uhr fertig und da ich keine Beleuchtung am Bike dran habe, mußte ich wohl oder übel zurück laufen. Ich hatte keine Sorgen, dass ich es nicht packen würde nach dem Mittagslauf. Bei leichtem Nieselregen und einsetzender Dunkelheit bewältigte ich die 15km in 01:20 mit einem Schnitt von 05:20min/km. Anfangs war ich schneller unterwegs, aber nach 10km mußte ich Tempo raus nehmen, weil die Beine langsam müde wurden. Etwas erledigt kam ich zuhause an. Ob mir diesen Herbst/Winter nochmal sowas gelingt?

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Erstellt von Marek am 30.09.2009 in der Kategorie Technik |
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Heute möchte ich zeigen, wie man die aufgezeichneten Läufe vom I-Pod ohne ITunes zu Nike+ übertragen kann. Auch hier steht wieder eine freie Implementierung zur Verfügung: http://www.gilestro.tk/2009/nike4all-upload-your-nike-data-to-the-officiale-nike-website/. Das Ganze ist in Python implementiert und muss dementsprechend auf dem Linux-System installiert sein. Weitere Systemvorraussetzungen sind mir nicht bekannt. Auch die Linux-Distribution spielt dabei keine Rolle. Wie geht man dabei vor: Weiterlesen »
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Erstellt von Marek am 28.09.2009 in der Kategorie News |
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Ich hatte es bereits befürchtet: nachdem sich meine Jungs schon letzte Woche und am Wochenende mit einem Magen-Darm-Virus herumgeschlagen haben, hat es auch mich erwischt. Zuerst dachte ich ja, dass ich halbwegs verschont bleibe, aber heute – pünktlich zu Beginn der Arbeitswoche – kam die Ernüchterung. Henrik war am Wochenende in Berlin, um bei der Bundestagswahl zu unterstützen und wir hatten für Samstag eigentlich einen schönen Lauf um den Müggelsee auf dem Plan. Wetter wäre ja auch toll gewesen…daraus wurde dann leider nichts. Nun muss ich erstmal schauen, dass ich wieder fit werde, damit ich wieder loslegen kann. Für Anfang Oktober hatte ich noch einen BC-Lauf am dem Radar, aber den werde ich mir dann schenken. Der nächste Wettkampf steht dann erst am 18. an, wenn es zum dritten Mal um den Müggelsee geht. Da will Henrik auch wieder am Start sein. Erste Laufversuche nach seiner Verletzung hat er in diesen Tagen wieder unternommen. Kann nur aufwärts gehen!
Die Tage werden “kürzer” und kaum ist man abends zuhause, ist es auch schon dunkel. Damit unter der Woche wenigstens ein Lauf bei Tageslicht stattfinden kann, haben sich zum Glück einige laufbegeisterte Kollegen zusammengefunden. Heute in der Mittagspause war die Premiere. Los ging es Punkt 12 in Richtung Tiergarten. Wir liefen zunächst im Slalom durch die Touristenmassen und durchquerten standesgemäß das Brandenburger Tor. Dann endlich war freie Bahn im schönen Tiergarten. Zwei Runden à 4,5km in gemächlichem Tempo ließen genug Luft für einen entspannten Lauf. Die Temperaturen waren richtig spätsommerlich, schon fast zu warm für meinen Geschmack. Am Ende standen knapp 12,5km auf der Uhr, was schon eine ordentliche Strecke ist. Bin gespannt, ob wir das im Winter durchhalten, wenn es kälter und ungemütlicher wird. Sonst bin ich ja nicht so ein großer Fan von Lauftreffs, aber gerade wenn mehrere Teilnehmer dabei sind, trägt das sicher zur Motivation bei. Weiter so, liebe Kollegen!