Sowas passiert immer auf der Wiesn. Da trinkt man eine Maß über den Durst und schon sitzt man mit im Boot. Mein Kollege Olaf schlug im September vor, in diesem Jahr am Alpen Triathlon teilzunehmen – als Staffel. Dirk dazu als Schwimmer, ich als Läufer. Und *kling* wurde darauf angestoßen. “Daran erinnert sich in einer Woche sowieso niemand mehr.” Weit gefehlt. Ich persönlich habe die Planungen vorangetrieben, denn nachdem ich die Ausschreibung gelesen hatte, ließ mich das Event nicht mehr los. Da war vom “malerischen Bergpanorama” und einer “anspruchsvollen Strecke” die Rede. Mit ein wenig internem Marketing haben wir inzwischen sogar drei Firmenstaffeln für die Olympische Distanz (1,5 Km Schwimmen, 40 Km Radfahren, 10 Km Laufen) zusammen. Doch bevor ich die Anmeldungen absetze, wollte ich mir selbst einen Eindruck von der Strecke verschaffen. Streckenkenntnis wird gern als Erfolgsfaktor unterschätzt. Und gerade die gefürchteten Anstiege sollte man mal gelaufen sein. Alles halb so wild? Ja und nein. Weiterlesen >>
Nach der trotz allem verdienten Dusche um 13:00 Uhr begab ich mich gleich wieder zur Strecke. Denn George wollte um 13:15 Uhr den 6 Km-Lauf bestreiten. Ich hatte versprochen, ihn ein Stück weit zu begleiten, sollten es die Beine nach dem Halbmarathon zulassen. Das taten sie ohne weiteres, so dass ich ihn 4,5 km bis in’s Ziel pushte. Und das sagt auch viel über meinen Auftritt im Rahmen des Rostocker Citylaufs 2011. Nach 21,1 km darfst du keinen Schritt mehr geradeaus machen können. Aber zum Auslaufen gleich noch zwei Drittel des anderen Laufs mitmachen? Sehen wir es mal so: die gute Tat des Tages war damit vollzogen und George verfehlte sein Ziel der sub30 trotz eines fulminanten Zielspurts nur knapp. Zu meinem “Halben” bedarf es nicht allzu vieler Worte. Perfekte erste Hälfte, nach 12 Km begann das innerliche Gejammer, Wind, Sonne, Beine und die ganze Palette. Ich lud den Rest zum Überholen ein, da war kein Aufbäumen mehr, da war nur noch Resignation. Ich konnte oder wollte nicht mehr, oder beides? Wettkampf ohne Kampf? Die Enttäuschung über die 1:39:12 hielt sich in Grenzen. Der Forerunner ging zum Glück auf der 4. Runde aus. Symptomatisch – der war auch out-of-power. Klar, jetzt kann man sagen, bei DEN Bedingungen (Knallige Mittagssonne, böiger Wind auf einem Teil der Strecke, anspruchsvolle Abschnitte mit Kopfsteinpflaster, dazu 7 Runden mit Drehwurmcharakter durch die City) kann man nicht wesentlich schneller laufen. Natürlich kann man das! Aber man muss es halt nicht nur die Hälfte des Rennens tun. Die Verfassung war fast perfekt, das Training hätte nicht besser laufen können. Ist das jetzt eine Krise? Weiterlesen >>
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Erstellt von Running Twin Marek am 21.05.2011 in der Kategorie Wettkampfbericht |
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Ja, die Wade beschwert sich natürlich lautstark – aber das ist mir heute ziemlich Banane. Ohne große Erwartungen bin ich heute auf die 10km-Runde gegangen, das Aufwärmen mit meinem 4-Jährigen beim vorhergehenden Bambini-Lauf (erster in der AK4!) hat mich aber optimistisch gestimmt. Keine Startgebühr wurde verlangt beim Lauf im Grünauer Forst. Wo gibt es denn sowas noch? Um eine Spende für ein Hilfsprojekt für Japan wurde gebeten. Und das war eine richtig tolle familiäre Veranstaltung, wie ich sie selten erlebt habe. Für die Kinder wurde was geboten, eine Live-Band spielte während der Läufe (500m für die Kids, 1Meile für die Jugend, 5k und 10k waren im Programm) und auch die Teilnehmer waren einsame Spitze. Jonas Engler vom OSC siegte souverän, ich war froh, dass meine Wade während des Laufes keinen Mucks von sich gab. Natürlich war der zweite Teil schwer, aber nach dem wenigen – zudem frustrierenden – Training der letzten Tage und Wochen war ich darauf eingestellt. Umso erstaunlicher, dass ich einen 6. Platz herauslaufen konnte, den ich seit Kilometer 3 innehatte. Zufrieden auch die Kinder, für unseren 2-Jährigen (und jüngsten Teilnehmer) gab es sogar noch einen Extra-Preis am Ende. Beeindruckend fand ich auch, dass die langsameren Läufer unterwegs auf der Pendelstrecke Beifall klatschten für die Schnelleren. Sowas habe ich noch nie erlebt und es war unglaublich motivierend. Glückwunsch auch an meinen Freund und Kollegen Elanko für das 5k-Finish in 30min – es war sein erster Wettkampf! Wir kommen gerne wieder im Winter zum Silvesterlauf.
Es ist nicht immer leicht, zu den großen Teamstaffeln wenigstens ein Team zusammenzukratzen, dazu noch ein hochmotiviertes. Im letzten Jahr ist uns das zur Marathonstaffel in Berlin gelungen. Dazu kam perfektes Wetter auf dem Tempelhofer Feld – mehr brauchte es nicht für ein großartiges Teamevent. Echter Teamgeist, voller Einsatz und richtig viel Spaß wurden mit Platz 52 für die “Running Twins & Friends” belohnt, ein Ergebnis, von dem wir selbst am meisten überrascht wurden. Auch die “Running Twins Wasserträger”, unsere Schwesternstaffel und Wettkampfbegleiter, wussten zu überzeugen. “Nächstes Jahr auf jeden Fall wieder”, so unser eindeutiges Fazit. Drehen wir doch ruhig ein bißchen am Großen Rad. Weiterlesen >>
Wenn ich am Samstag Abend um 19Uhr am Start im Grünauer Forst stehen werde und auf den Startschuss zum 10k-Lauf warte, dann wird die Aufregung wahrscheinlich ähnlich groß sein, wie am 31.12.2006. An diesem besagten Silvestertag bin ich meinen ersten Wettkampf gelaufen. 6,3km über Teufels- und Drachenfliegerberg haben mir damals alles abverlangt, konnte ich doch die Länge und den Schwierigkeitsgrad der Strecke kaum einschätzen. Trotz der Erschöpfung war es ein umheimliches Glücksgefühl, das Ziel erreicht zu haben. Gleich am Neujahrstag ging die Anmeldung zum Berliner Halbmarathon raus – ich sollte erst im Februar das erste Mal eine Strecke über 15km absolvieren und folgerichtig ging die Premiere im April dann auch gründlich daneben. Aber solche Erfahrungen sind sehr wertvoll, schließlich kann man aus den Fehlern lernen. Dass es auch besser funktionieren kann, konnte ich 2007 mehrfach untermauern und lief beim 1. Müggelsee-HM im Oktober den ersten und einzigen negativen Split in einem Halbmarathon (unglaublich, aber wahr). Anfang des Jahres gab es eine sehr kontroverse Diskussion in vielen Laufblogs, ob man denn an Wettkämpfen teilnehmen sollte oder nicht. Natürlich muss das jeder mit sich selbst ausmachen. Wir nehmen gerne an Wettkämpfen teil, weil allein schon das gezielte Training auf einen konkreten Lauf sehr motivierend sein kann. Sich selbst zu verbessern, nach vorne zu kommen – das allein ist Ansporn genug, um alles zu geben und manchmal auch das Letzte aus sich herauszuholen. “Qualität kommt von Quälen” hat mal ein berühmter Laufkollege treffend formuliert. Am Limit zu laufen hat mit Sicherheit auch etwas mit Grenzerfahrung zu tun. Wie oft geben wir im alltäglichen Leben schnell auf? Kann man sich dadurch selbst und seine Mitmenschen besser einschätzen und kennenlernen? Sicher kann man diese Erfahrungen auch allein machen, bei einem langen Lauf oder einem tollen Trail. Nur ist es nicht etwas Anderes, wenn viele wildfremde Menschen in diesem Augenblick genauso kämpfen, sich durchbeißen und etwas für sich erreichen wollen? Ich finde, das sollte man respektieren. Gewinnen werden wir sicher nie einen Lauf. Aber das geht ja 99,99% der Läufer genauso und es spielt auch keine Rolle. Und wann lauft Ihr Euren nächsten Wettkampf?
Läufer unterscheidet von Joggern nun einmal, dass sie auch an Wettkämpfen teilnehmen. Die Motivation dahinter mag unterschiedlich sein. Besonders Männer sollen ja den Vergleich mit anderen für ihr Ego brauchen, andere schreiben den Wettkampftag in den Kalender, um auf dieses Ziel hin zu trainieren und die Motivation hochzuhalten. Zahlen müssen alle Teilnehmer das gleiche: die Startgebühr. Heiko von laufe-marathon.de hat in seinem Aufruf zur Blogparade die Community gebeten, zur Entwicklung der Startgebühren Stellung zu nehmen. Die Startgebühr ist nicht umsonst eine “Gebühr” – für diese gibt es definierte Leistungen: Zeitnahme, vermessene Streckenführung, Startnummer, Chip, Shirt, Verpflegung, Pokal für die Sieger. Um es vorwegzunehmen: für die meisten Veranstaltungen halte ich die Gebühren für angemessen. Da für den Teilnehmer keine Transparenz herrscht, wie hoch die Kosten für die Organisation eines Laufs sind, ist “angemessen” natürlich sehr relativ. Es wird jedem einleuchten, dass eine Veranstaltung für 20.000 Läufer nicht mit 5 EUR pro Teilnehmer bezahlbar ist. Auch deshalb geht ja die Tendenz weg von den City-Marathons hin zu den kleineren und famililiäreren Events über kürzere Distanzen. Der Vergleich von Startgebühren ist auch schwierig, weil meistens Anmeldeperioden gelten. Weiterlesen >>
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Erstellt von Running Twin Marek am 08.05.2011 in der Kategorie Wettkampfbericht |
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Das Positive vorneweg: wir haben beide das Ziel erreicht. Die Enttäuschung über den Rennverlauf stand uns aber beiden ins Gesicht geschrieben. Henrik überquerte in 02:06, ich in 02:17 die Ziellinie im Olympiastadion. Soweit die Fakten. Ein gemeinsamer Lauf wie die letzten beiden Jahre war heute nicht möglich: ich musste Henrik nach 6 Km ziehen lassen, da mir das – zugegebenermaßen moderate – Anfangstempo einfach zu schnell war und ich schnell realisieren musste, dass meine Verfassung heute nicht zu einer guten Zeit reichen sollte. Fast den ganzen April hatte ich nicht trainiert und bis kurz vor dem Start noch mit Fragezeichen wegen meiner Wadenzerrung war das auch nicht zu erwarten. Der Rest ist schnell erzählt: bis Km 13 konnte ich das Tempo noch halten, danach ging es rapide abwärts. Die Beine gehorchten mir nicht mehr. Ab Km 15 legte ich dann immer Gehpausen ein und motivierte mich nur mit dem Einlauf ins Stadion, das Rennen nicht abzubrechen. Erfreulicherweise hatte ich wenig Probleme mit der rechten (getapten) Wade, auch wenn gegen Ende die linke Wade plötzlich “zumachte”. Im Ziel war ich dann der Überzeugung, dass Henrik locker die 2h-Grenze geschafft haben würde. Dem war leider nicht so. Ab Km 15 hatte auch er Probleme und musste Tempo rausnehmen. Woran es genau lag? Die hohen Temperaturen allein sind keine Erklärung, alle hatten schließlich die gleichen Bedingungen. Er war bitter enttäuscht, war die körperliche Verfassung doch exzellent. Wir lassen mal ein paar Tage vergehen, um ein wenig Abstand zu gewinnen. Die Enttäuschung muss sich erstmal verziehen und dann freuen uns zumindest über den Zieleinlauf. Weiterlesen >>
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Erstellt von Henrik am 06.05.2011 in der Kategorie News, Planung |
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Am Anfang der Woche wurde der Heilpraktiker befragt. Verzweiflungstat? Marek hat nichts unversucht gelassen, die Wadenmuskulatur zu schonen und zu behandeln, eine dreiwöchige Laufpause inklusive. Alles für den Sonntag. Denn da steht das Highlight der Frühjahrslaufsaison auf dem Plan: die 25 Km von Berlin, dank des Sponsors aus dem Gesundheitswesen in “BIG25″ getauft. In den letzten beiden Jahren waren wir sehr erfolgreich bei der Veranstaltung. Unvergessen ist das perfekte Timing im Jahr 2009, als wir 24 Sekunden unter der magischen Zwei-Stunden-Marke im Olympiastadion einliefen. Auch im letzten Jahr erreichten wir in einer gut abgestimmten Teamleistung nach meinem fulminanten Einbruch auf den letzten Kilometern das Ziel. Aber in diesem Jahr? Die Vorzeichen standen denkbar schlecht, da Marek seinen im Halbmarathon erlaufenenen Muskelfaserriss nicht vollständig kurieren konnte. Der gestrige Belastungstest beim gemeinsamen Laufen mit den Kollegen hat dunkelgrünes Licht ergeben. Aber ob das für 25 lange und wahrscheinlich auch sehr warme Kilometer im Wettkampftempo ausreicht, bleibt das große Fragezeichen. Er wird es versuchen und wenn es nicht läuft, das Rennen vorzeitig aufgeben. Es ist eine echte Gratwanderung zwischen Vernunft -eine längere Laufpause wäre sicher das größere Übel als abgesagte BIG25- und dem Ehrgeiz, im dritten Jahr in Folge gemeinsam erfolgreich zu sein. Insofern wird es für den Sonntag keine Ansagen geben, ob und wann wir das Olympiastadion erreichen werden. Wird die Wunderheilung durch die alternative Medizin funktionieren? Am Sonntag wissen wir mehr.
Sie nahm plötzlich kein Gas mehr an und das Tuckern des Verbrennungsmotors wurde immer leiser. Auf dem Rückweg vom heutigen Dachauer Frühjahrslauf ging meiner Vespa Waltraud in Allach der Sprit aus. Ich hatte kalkuliert, noch gute 15 km weiter zu kommen. Eine passende Analogie zum heutigen Straßenlauf? Nein. Die 10 km habe ich geschafft und dazu die zweite 10er Bestzeit in diesem Jahr hingelegt. Da der Lauf eher spontan in den Kalender wanderte und als schöne Tempohärte-Einheit für die BIG25 in einer Woche durchging, kann man damit mehr als zufrieden sein. Ich nähere mich der großen 40 um weitere 14 Sekunden. Ein Wermutstropfen bleibt aber in Dachau. Das Wetter war perfekt, kaum Sonne, kühl, kein Wind. Die Strecke: ganze 19 Höhenmeter. Metergenau vermessen. Da wäre mehr drin gewesen. Gute 20 Sekunden blieben zwischen Km 8 (4:15) und Km 9 (4:14) liegen. Und auf dem VIEL zu spät angetretenen Schlussspurt. Immerhin: Hälfte 2 “nur” 30s langsamer – es wird besser, weil ich mich am Anfang einbremsen konnte. Am Ende fehlte weniger die Kondition -körperlich war heute noch mächtig Potential- als das Selbstvertrauen. Ohne die musikalische Ablenkung habe ich zuviel nachgedacht und auf das Japsen gehört. Aber so bleibt weiterhin Luft nach oben Richtung 40. Und die Gewissheit, dass die nächste Tankstelle nicht weit ist. 50 Meter schieben und tadaaaaaaa war das rettende Ufer erreicht. Die 8,5 Liter reichen für weitere 240 km. Weiterlesen >>
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Erstellt von Henrik am 28.04.2011 in der Kategorie Ausrüstung |
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Barfußlaufen ist gerade ein regelrechter Hype. Orthopäden und Sportmediziner des Planeten propagieren das “gesunde Laufen”. So tauchte das Thema Anfang 2010 in unzähligen Artikeln auf, als das Ergebnis einer amerikanische Studie an den Presseverteiler ging, z.B. hier bei den Netzathleten oder hier bei SPON. Das ganze Thema ist sicherlich mit etwas Zurückhaltung und gesundem Menschenverstand zu betrachten. Und vor allem: mitreden kann man nur, wenn sich selbst auf Erfahrungstour begibt. Marek hatte im letzten Jahr bereits einen Barfußschuh getestet. Anhand der Suchbegriffe, die immer wieder auf seinen Artikel führen, kann man gut ablesen, dass das Interesse an Erfahrungsberichten stetig steigt. Die italienische Schuhsohlen-Firma Vibram schwimmt mit ihren FiveFingers derzeit auf der Erfolgswelle des “Natural Runnings” mit. Marek läuft seit ca. einem Jahr die KSO und ich die Speed. Ich habe mir vor kurzem ein 2011er Modell zugelegt, den Bikila LS. Schauen wir uns die Schuhe und das dahinterstehende Konzept doch nochmal genauer an. Weiterlesen >>
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Erstellt von Henrik am 26.04.2011 in der Kategorie News, Planung |
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Das Wetter ist momentan eine einzige Wonne. Die Sonnenstrahlen entschädigen zumindest teilweise für den langen und kalten Winter. Genau die Zeit, um die Früchte aus dem Wintertraining zu ernten. In Berlin hat das Anfang April noch nicht ganz geklappt, aber dafür bleibt auch noch der Mai – und der hat es in sich. Der “Hattrick” bei den BIG25 in Berlin ist fest eingeplant. Mareks Muskelfaserriss bereitet uns aber nachhaltig Sorgen. Am Donnerstag wird sich bei einem weiteren Belastungstest zeigen, ob der 8.5. nicht doch zu früh kommt. Die Absage des StrongmanRuns war im Nachhinein betrachtet die richtige Entscheidung. Falls es geht, werden wir uns erst kurz vorher je nach Zustand der Wade der Nation auf ein Ziel festlegen. Ich laufe seit meiner Fußverletzung im Oktober 2010 beschwerdefrei und freue mich über jeden Kilometer, bei dem das so bleibt. Grund genug, vor den BIG25 noch spontan einen Wettkampf einzustreuen. Am Sonntag, 01.05. werde ich beim 22. Dachauer Frühlingslauf über 10 km nachmelden. Eine gut geeignete Tempoeinheit vor den laaaaaaangen 25 Km in Berlin. Die Strecke kenne ich nicht. Falls es nicht zu warm wird, darf zumindest Gelber Alarm für die Bestzeit ausgelöst werden. Damit nicht genug: am 22.5. folgt Mai-Wettkampf Nummer 3 mit dem Rostocker Citylauf. Hier geht es über die halbe Distanz. Wenn das kein Programm für den Mai ist! Der Höhepunkt bleibt aber das Rennen in Berlin am 8. Mai. Drückt die Daumen für Mareks Wade, so dass wir dort gemeinsam starten können. Schnurzegal, ob Wonne-Wetter oder nicht.
Gleich geht es wieder zum Gruppentraining. Anfang Februar hatte ich beschlossen, mir dieses Modell über einen längeren Zeitraum mal anzusehen. Deutschland ist Läuferland. So gibt es in den Großstädten dieses Landes gleich mehrere Möglichkeiten, unter professioneller Anleitung und in der Gruppe zu trainieren. In meiner Wahlheimat München stehen z.B. die üblichen Verdächtigen von jk running, ein Newcomer namens Smartrunning, die Running Company um Bianca Meyer und nicht zuletzt der alteingesessene MRRC zur Auswahl. Der MRRC passt als nicht-gewinnorientierter Verein nicht ganz in das Schema. Ich hatte mich nach einem imposanten Probetraining (wo bei gefühlten -10 Grad sowie Eis/Schnee/Dunkelheit fast 20 Läufer anwesend waren!) für einen 12-wöchigen Testlauf bei der Running Company entschieden. Das modulare Angebot aus einem Gruppentraining unterhalb der Woche zu einer arbeitnehmerfreundlichen Zeit und wöchentlich aktualisiertem Trainingsplan hat mich angesprochen. Erst beim zweiten Training habe ich mitbekommen, dass Chefin Bianca Meyer die Titelverteidigerin des München Marathons über die halbe Distanz ist. Die 12 Wochen sind nun bald in’s Land gegangen – Zeit für Fazit und Ausblick. Was gefällt mir eigentlich am Gruppentraining? Weiterlesen >>