Eigentlich wollte Britta heute abend alleine ihre Runde drehen – Grundlagenausdauer stand auf dem Plan. Da die Kids aber solange Mittagsschlaf gemacht hatten, entschieden wir uns spontan für eine Familienrunde am frühen Abend. Chariot-Anhänger vorgeholt, Marschverpflegung für die Kids eingepackt und los ging es. Durch die Altstadt ging es in Richtung Dahme. Leider endete unser zweiter gemeinsamer Lauf (letzten Freitag war die Premiere) auf der Allende-Brücke schon nach ca. 2,5km: Britta hatte Schmerzen im rechten Knöchel und wir entschieden uns, lieber nicht weiterzulaufen. Es hatte sich schon gestern angedeutet und scheint eine Reizung/Überlastung zu sein. Jetzt heißt es erstmal Ruhe und schauen, wie es die nächsten Tage geht. Wahrscheinlich war das Programm der letzten beiden Wochen doch etwas zu straff.
… heute stand wieder Tempotraining auf meinem Trainingsplan. 15min Einlaufen, 10 Intervalle a 1min und 10min Auslaufen. Vorgegebene Zeit bei den Intervallen waren 5.45, welche mir zu langsam war… ich lief knapp eine Minute drunter.
ABER viel interessanter bei diesem Training war meine heutige Musikauswahl. Ich bat Marek neulich mir gescheite Musik auf meinen Ipod zu spielen. Ein erfolgreicher Läufer sollte ja einen guten Geschmack haben
. Beim eigentlich ruhigen Einlaufen dann auch passende Musik: Leningrad von Billy Joel und diverse Kuschelrock-Lieder … nicht wirklich motivierend. Doch es wurde nicht besser. Bei den folgenden Intervallen begleiteten mich dann: “Looking for Freedom” ; “Ich bin der Martin, ne?” ; “Über den Wolken” ; “Mein Stern” ; … aber der absolute Höhepunkt waren: “Lebt denn der alte Holzmichel noch” und “Schnuffel-Hase” … Ich drückte schon bald panisch auf der “weiter” Taste meines Ipods, um zu dem nächsten Lied zu gelangen. Dann … auf einmal (allerdings erst beim Auslaufen) … hyyyyyper hyyyyyyyyper…
Ist das das Geheimnis der Running Twins? Schlager, Kuschelrock und Klingeltonlieder?
Ich bin heut schon mit einem blöden Gefühl ins Training gestartet. Ich hatte Magenkrämpfe und dachte mir einfach, dass ich es eben etwas lockerer angehen werde… Hauptsache überhaupt
… Auf meinem Trainingsplan stand heute Tempotraining… 2km Einlaufen, 6 Intervalle a 500m in 2.50-3.00 und 2km Auslaufen.
Schon beim Einlaufen der 2km merkte ich, dass das heut ne harte Nummer wird. Ich kam so gar nicht in meinen Rhythmus und wurde ziemlich frustriert. Dann die ersten Intervalle, bei denen ich ebenfalls keinen Rhythmus fand, lief ich in 2.49min… Naja… immerhin unter der Vorgabe. Eigentlich wollte ich nach dem zweiten Intervall abbrechen und nach Hause laufen, aber ich raffte mich nochmal auf und seltsamerweise lief es ab da auch besser. Die Intervalle dann immer so im Schnitt von 2.42min. Ich hechtete und keuchte an den Leuten vorbei, die gemütlich im Biergarten saßen und aßen, tranken, rauchten… Während ich mit den geschätzten 1000000000000 Fliegen vorlieb nehmen musste, die mir während des Trainings in den Mund flogen. Ekelhaft. Das Auslaufen lief dann wieder relativ entspannt.
Auch wenn ich unter meinen Vorgaben geblieben bin und eigentlich zufrieden sein könnte, frustriert mich der Gedanke, dass es dennoch so “langsam” ist und ich frage mich, wie man es schafft 10km in 4.30min/km zu laufen… das ist doch der Wahnsinn und ich muss noch sooo viel trainieren, um wenigstens auf 5min zu kommen. Und selbst DAS bleibt noch fraglich… seufz…
Da unser Sohn uns auch am Wochenende um 5.30 Uhr weckt, konnte ich eine frühe Runde drehen
Auf meinem Trainingsplan standen: 2km Einlaufen, Dehnen, und dann 4 Intervalle à 1.000m und dann 2km Auslaufen.Dabei einen Puls von 180 nicht überschreiten.
Das Einlaufen lief ganz locker und es war ein schönes Gefühl bei Sonnenaufgang durch die leeren Straßen zu laufen. Die Intervalle liefen so lala… Ich hätte mir schnellere Zeiten gewünscht. Da ich den Puls von 180 nicht knacken durfte, kam ich nur auf Zeiten um 5.58min/km. Der erste und dritte Intervall fielen mir am leichtesten. Nach dem vierten Intervall bin ich zum Bäcker gegangen, um für das Frühstück Brötchen mitzubringen. Dort konnte ich einer Flasche Wasser nicht widerstehen und kippte die 0,5l herunter. Leider war das nicht so günstig für die letzten 2km. Bewaffnet mit Brötchen, Zeitung und Wasserflasche konnte ich die letzen 2km nicht mehr ganz so locker laufen.
Interessant wäre für mich, ob ich zu späterer Zeit evlt. ein bißchen leistungsfähiger gewesen wäre… Naja, gucken wir mal, was am Montag auf mich zukommt.
Ich bin noch am überlegen, mich im Oktober evlt. für 5km zum ersten Wettkampf zu melden…
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Erstellt von Henrik am 07.08.2009 in der Kategorie Allgemein, News |
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Zugegeben, so richtig Erholung habe ich momentan nicht nötig, aber gebucht ist gebucht, und deshalb geht es heute abend Richtung Gran Canaria. Man kann von dieser Insel halten, was man will -die einen lieben sie, die anderen hassen sie-, zum Entspannen eignet sie sich sehr gut und auch zum Sporteln. Bei Ebbe gibt es einen wunderbaren 5 Kilometer langen Strand zwischen Meloneras und Playa del Inglès, den man zumindest in einer Richtung schön ablaufen kann. Die andere Richtung ist mit teilweise heftigem Gegenwind (der Passat) schwierig. Barfußlaufen ist für mich ein Highlight, auch wenn das für die Füße sehr ungewohnt ist. Und natürlich trifft man auf übermotivierte deutsche Rentner, die sich im Urlaub “fithalten” wollen. Das ist selten ein schöner Anblick. Vor 1,5 Jahren habe ich mir auf der Hoteltreppe (direkt nach dem Laufen!) den Fuß umgeknickt, deshalb sind meine sportlichen Erinnerungen nicht so schön. Auf jeden Fall werde ich die Zeit nutzen, um etwas zu lesen und Pläne für das zweite Halbjahr zu schmieden, auch, um die sportlichen Ziele abzustecken. Wenn es Technik und Motivation erlauben, melde ich mich auch mal über das Web 2.0. Euch allen eine schöne Woche, keep on rollin’!

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Erstellt von Marek am 05.08.2009 in der Kategorie News |
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Die Running Twins sind ja bekanntlich zu zweit – heute möchten wir eine Erweiterung unseres Teams bekanntgeben. Wir haben nämlich weibliche Unterstützung bekommen: Britta wird ab sofort mitbloggen. Sie kann auf weitreichende sportliche Erfahrung (mehrfache Landesmeisterin im Rock’n Roll Tanz) zurückblicken. Mit dem Laufen hat sie in diesem Jahr erst angefangen, nach hoher Motivation zu Beginn fehlte dann im Sommer etwas das Durchhaltevermögen und die Zeit. Jetzt geht es aber in die Vollen und sie wird auf dem langen Weg zum ersten Wettkampf von den Höhen (da wird es viele geben) und von den Tiefen (ja auch das kommt vor) berichten. Britta, herzlich willkommen bei uns, tob’ dich aus!
Auf eine lange Runde hatte ich heute keine richtige Lust. Mehr als 45min standen nicht auf dem Plan. Was also tun? Nochmal den Lauf vom Samstag bei der City-Nacht Revue passieren lassen. Mir fehlte die Tempohärte auf den zweiten 5km. Ich pendelte mich auf einen 04:30 Schnitt ein und lief ganz entspannt Richtung Müggelsee. Kurz vor der Hälfte überholten mich zwei Damen des Ordnungsamtes auf Mountain Bikes. Das nenn ich doch einen angenehmen Job! Abends ein wenig durch den Wald radeln ist sicher nicht das Schlimmste. Halbzeit. Nix wie umgedreht und zurück. Wollte ja schließlich nach Punkt 45min wieder zuhause anschlagen. Langsam wurde mir warm, aber wirklich Probleme hatte ich nicht. Am Ende bei 44:30 sogar noch schneller als auf dem Hinweg. Warum hat das letzten Samstag nicht so geklappt?
Gekniffen wird nicht – mit diesem von Henrik ausgegebenem Motto gingen wir gestern an den Start der traditionsreichen 10km auf dem Berliner Kurfürstendamm in der City West. Beide mit unterschiedlichen Erwartungen: Henrik gab nach fast 4 Wochen Laufpause sein Wettkampf-Comeback und ich wollte meine 10km-Zeit weiter verbessern. Bis zur 5km-Marke lief es auch noch richtig gut: ich war zwar nur knapp unter dem geplanten 4min-Schnitt, aber fühlte mich noch passabel. Danach merkte ich aber, dass es verdammt schwer bis unmöglich wird mit den sub40. Ich verlor erst 10s auf Kilometer 6 und bei Kilometer 8, dem lang ersehnten Wendepunkt auf dem Ku’damm, waren es bereits satte 40s Rückstand. Da wußte ich, das wird nix mehr heute abend und lief mehr oder weniger unmotiviert und abgekämpft ins Ziel. Die Stimmung auf der Zielgeraden ist wirklich einmalig – bei der einsetzenden Dunkelheit und den tollen Lichteffekten ist es ein tolles Erlebnis, dort einzulaufen! Henrik lief ein starkes Comeback. Am Ende stand eine 45:xx auf dem Forereunner. Den Champion-Chip hatte er in München vergessen, so dass nur ein Running Twin in den offiziellen Ergebnissen auftaucht. Impressionen gibts bei unseren Bildern.
