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Erstellt von Running Twin Marek am 13.02.2011 in der Kategorie Wettkampfbericht |
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Die allererste Formbestimmung in 2011 fand heute morgen in Form des Plänterwaldlaufs Nr. 69 – für mich die siebente Teilnahme – bei sehr guten äußeren Bedingungen statt. Nicht zu vergleichen mit dem Schnee- und Eischaos im Dezember. Zu meiner Überraschung gesellte sich der Bernd noch in die Starterliste, er ging über 15km, ich über die Volldistanz von 20km ins sehr ordentlich gefüllte Rennen. Ich: “Was vorgenommen?” Bernd: “Nee gar nix. Naja 01:15 vielleicht. Und bei dir 5er Schnitt?” “Ein bißchen schneller will ich schon sein.” Bei guter Renneinteilung waren die 01:30 für mich schon durchaus realistisch. Das bin ich im letzten Jahr mehrfach im Training gelaufen. Warum nicht heute im Wettkampf…Punkt 10 setzte sich die Läufermasse in Bewegung, natürlich lies ich mich mitziehen und lief die erste Runde zu schnell. Mein insgeheimes Ziel, jede Runde schneller zu laufen, ging damit schonmal in die Hose. Das Feld zog sich auseinander und erste Gruppen bildeten sich. Ich versuchte, das Tempo halbwegs zu halten, was bis zum Ende der zweiten Runde auch problemlos ging. Die 2. Runde war auch meine schnellste. Danach wurde es – nicht ganz unerwartet – etwas schwieriger. Als ich das Ziel zum dritten Mal durchlief, hätte ich mir schon das Ende des Laufs herbeigesehnt, aber nein, es mußten ja diesmal die 20km sein. Also gut, Augen zu und durch, schnell den Kämpfer-Schalter eingelegt. Bei km19 stieg der Forerunner auch noch aus, wo er mir doch schon 10km lang seine schwachen Batterien vermeldet hatte. Auf die Zielgerade eingebogen und ein guter Spurt am Ende sicherte mir einen hervorragenden 31. Platz mit einer Bruttozeit von 1:27:29. Netto kam ich sogar auf 01:27:05. Die Rundensplits im Einzelnen: 21:54,6 21:37,6 (43:32,2) 21:57,2 (1:05:29,4) 21:59,1. Die letzte Runde kam mir langsamer vor. Fazit: mehr als zufrieden nach den wenigen Trainingseinheiten die letzten Tage. Bernd lief einen starken 19. Platz über 15km heraus (netto 01:10).
Die kreative Phase ist momentan bei keinem von uns beiden ausgebrochen. Während die Intervalle beim Tempotraining immer kürzer ausfallen, werden sie zwischen den Blog-Posts länger. Dieses Jahr haben wir uns ja einiges vorgenommen und ohne eine vernünftige Vorbereitung im Winter (“im Winter werden die Sieger des Sommers gemacht.” – von wem stammt das eigentlich – Achilles oder Zatopek?) geht ja mal bekanntlich gar nix bei den Versuchen, die Wettkämpfe einen Tick “optimaler” zu gestalten als in den Vorjahren. Wir schreiben den 11.02.2011, den Tag, an dem ein ägyptischer Despot nach 30 Jahren an der Macht seinen Hut nimmt, den Tag, an dem ein Nelson Mandela vor 21 Jahren aus Robben Island entlassen wurde und den Tag, an dem ich einen kleinen Ausblick aufs Frühjahr wage. Machen wir es kurz und bündig: Henrik ist auf dem besten Weg, ein grandioses Jahr auf den Asphalt und Waldboden (und die Hindernisse beim Strongman) zu zaubern. Die Umfänge seit Dezember mehren den Verdacht, dass er zu den Ultras überlaufen will. Im Ernst, 333km in guten 5 Wochen, im Februar ein 6-Tage-Streak – der Junge hat Großes vor. Doch nicht etwa Achim besiegen? Bei mir läuft es eher durchwachsen, um mal eben meine Form stark herunterzuspielen. Nach einer fast trainingsfreien Superkompensationswoche gehe ich am Sonntag auf die 20km beim Plänterwaldlauf. Der Wettergott zeigt sich immerhin von seiner besseren Seite und beschert uns bessere Bedingungen als im Dezember. Wenn ich da heil wieder rauskomme, plane ich einen Start beim gefühlten Lauf-Frühlingsanfang im Britzer Garten am 6.März. Natürlich die Wohlfühldistanz von 10km. Wenn ich nicht von meinem Großen abgehängt werde, der erstmals den Bambini-Lauf bestreiten will, dann wird das sogar ein guter Formtest. Schließlich nähert sich der läuferische Höhepunkt des Frühjahrs unaufhaltsam: am 03.04. gehts zum 5.Mal für uns auf die Halbmarathon-Distanz in Berlin. Und die Strecke hat ein neues (altes) Start-Zielgebiet an der Karl-Marx-Allee gefunden – die einzige “Steigung” am Kaiserdamm ist somit weggefallen. Ganz klar: der Angriff auf die Bestzeiten ist alternativlos…
Wir blicken einmal über den Teich, genauer gesagt, nach Los Angeles. Hier findet am 20.03.2011 wieder der L.A. Marathon statt, eine beeindruckende Laufveranstaltung auf einer beeindruckenden Strecke. Diese führt vom Stadion der L.A. Dodgers über den weltberühmten “Walk of Fame” bis zum Ziel am Santa Monica Pier. Präsentiert wird das Event von K-Swiss. Die Marke ist in Europa und Deutschland noch nicht bekannt als ernstzunehmender Hersteller von Laufschuhen, eher von Tennisschuhen. Das soll sich auch in Deutschland ändern. Ich finde es spannend zu beobachten, wie hart der Laufschuh-Markt umkämpft ist und wie mit (brauchbaren und unbrauchbaren) Innovationen Läuferinnen und Läufer angesprochen werden sollen. Auch die Bloggerszene wurde zum Testen der Schuhe kontaktiert, einige Kollegen haben die neueste Entwicklung, die Serie mit der Blade Light-Dämpfung inkl. des Trainingsschuhs Blade Light Run, schon ausgeführt und getestet (Hannes inzwischen auch). Die Optik der Treter stimmt jedenfalls. In Amerika ist die Marke seit 2009 im Running-Umfeld aktiv und so treten sicher auch zum L.A. Marathon viele Teilnehmer in K-Swiss an. Falls ihr beim L.A. Marathon mitmachen wollt: die Startgebühr beträgt 175$ und der Startschuss fällt bereits um 07:24 Uhr – der Außentemperatur und der wahrscheinlich unvermeidlichen Hitzeschlacht geschuldet. Mit ein wenig Glück kommt ihr kostenlos nach L.A.: Beim Gewinnspiel “K-Swiss Run of Fame” gibt es eine Reise nach L.A. und weiteres Laufequipment von K-Swiss zu gewinnen: http://welovelamarathon.de/. Dann fotografiert artig eure Füße, viel Glück und vielleicht geht es bald über den Teich unter die (erbarmungslose) Sonne Kaliforniens.
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Erstellt von Henrik am 02.02.2011 in der Kategorie Planung |
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Am 25.09. wollen wir ja rechtzeitig zum Mittagessen wieder zuhause sein. Und überhaupt, glaubt uns kein Wort, dass wir bei unserem ersten Wettkampf-Marathon “nur ankommen” wollen. Doch mit welchem Maßstab kann man ein realistisches Ziel definieren? Fragen wir doch die Profis. In den entwickelten Städten dieses Landes finden sich zahlreiche Laufsportler, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und professionelle Trainingsunterstützung anbieten. “Professionell” ist natürlich mit dem Einwurf von Münzen verbunden. Aber Leistung hat ihren Preis. In meiner Wahlheimat München habe ich schon ein Weilchen die Running Company um Bianca Meyer, Siegerin des München Marathons über 21,1 Km, “beobachtet”. Attraktiv ist für mich vor allem der individuelle Trainingsplan, der wöchentlich auf Grundlage der Laufleistungen der Vorwoche(n) neu erstellt wird. Dieser Service ist kombinierbar mit 1-3 Gruppentrainings pro Woche, die zu arbeitnehmerfreundlichen Zeiten stattfinden. Das gestrige Probetraining im Olympiapark fand ich ganz spannend. Wann macht man sonst schon Technikübungen? Es wird Zeit, etwas Struktur in das Training zu bringen. Allerdings ohne die liebgewonnene Flexibilität (“heute Couch”) zu verlieren und zu verbissen auf das große Ziel hinzuschuften. Damit das mit dem Mittagessen am 25.09. auch sicher klappt.
Jetzt, wo sich mein Arbeitsweg von früher 15km auf nun knapp 30km quasi verdoppelt hat, ist es nicht mehr so ohne Weiteres möglich, von zuhause loszulaufen und die Strecke komplett laufend zurückzulegen. Wäre doch etwas zuviel des Guten (zumindest wenn man denn noch in der Lage sein möchte, einen halbwegs produktiven Arbeitstag hinter sich zu bringen). Da ich aber auf die Integration des Trainings in meinen Arbeitsweg nicht verzichten möchte – schließlich kann ich mir dann den Lauf spät abends im Dunkeln ersparen – habe ich mir eine simple Lösung überlegt. Warum nicht einfach einen Teil der Strecke mit dem Auto zurücklegen, das Auto abstellen und den Rest zur Arbeit laufen? Die selbe Prozedur dann abends nach Feierabend nur mit umgekehrten Vorzeichen. Letzte Woche stand der Proof-of-Concept an. Und es hat problemlos funktioniert. Fürs Erste habe ich mir aufgrund der noch jungen Saison und meines noch *ähm* sagen wir mal optimierungsbedürftigen Trainingszustandes “nur” 10km als Teilstrecke vorgenommen. So komme ich dann am Ende des Tages auf 20km, verteilt auf 2 Läufe. Das Ganze erfordert natürlich ein wenig logistischen Aufwand, schließlich muss man ja einige Klamotten auch vorher auf Arbeit deponieren, um nicht ganz blöd nach dem Eintreffen dazustehen. Das Ganze gestaltet sich dann im Sommer etwas einfacher, weil man einfach mit weniger Klamotten auskommt als bei der jetzigen Witterung notwendig sind. Hier noch zwei Impressionen vom morgendlichen Berlin:


Die Molecule Man Statue im oberen Bild steht an der Kreuzung von drei ehemaligen Bezirken (Friedrichshain, Kreuzberg, Treptow) und ist ganze 30m hoch. Die Berliner bezeichnen Sie gerne auch als “Calgon-Männer”. Sie ist nicht zu übersehen, wenn man über die Brücke fährt oder – wie ich es gemacht habe – unter der Brücke durchläuft.
Ein wenig geblendet war ich heute Morgen schon, als die Sonne ab 08:00 in das Dachgeschoss schien. Aufstehen, Wettkampf! Das Kaiserwetter lockte heute die Läufermeute zum zweiten Teil der Winterlaufserie in den Olympiapark. Statt zwei 5 km-Runden wie beim Nikolauslauf standen heute derer drei auf dem Programm. Startnummer und Chip wurden recycled, die Organisation ist bei der ganzen Serie sowieso ausgezeichnet. Punkt 11 Uhr standen mehr als 500 Läuferinnen und Läufer an der Startlinie der Eis- und Schnee-freien Strecke, unter anderem Faris Al-Sultan – Ironmen-Sieger 2005. 15 km sind keine schöne Distanz, “nix Halbes, nix Ganzes” hörte ich oft. Ziel war unter 1:10h. Und wie immer ist das Anfangstempo kritisch für den weiteren Rennverlauf. Km 1 in 4:04, Km 2 in 4:12 – blöder kann man es eigentlich nicht machen. Die erste Runde war dann mit 21:05 beendet. Weiter, immer weiter. Nur wie? Zu schnell und die letzte Runde wird zum Fiasko, zu gemütlich und Sekunde für Sekunde bleibt am Olympiasee liegen. Der Anstieg an der BMW-Welt machte mir schon zu schaffen. Runde 2 in ~22′ fand ich spontan in Ordnung. Immerhin schneller als beim Nikolauslauf (da lag aber Schnee). Jetzt noch 5 km durchprügeln. Ja, so einige zogen vorbei. Negativer Split? Kenne ich nicht. Aber ich kämpfte mich durch, auch wenn die letzten beiden Km weh taten. “Nur” eine halbe Minute langsamer als die zweite Runde. Für mein gefürchtet grottiges Finish ein großer Erfolg. 1:05:33, Platz 101, AK-Platz 20. GPS lügt nicht und 250 Meter fehlten dann doch auf die 15 km – schade, aber nur eine Randnotiz. Christian von den Netzathleten sagte ich noch Hallo. Alles in allem ein toller Saisonauftakt! Dafür habe ich mich doch gerne von der Morgensonne wecken lassen. Teil 3: 20.02.2011 über 20 km. Weiterlesen >>
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Erstellt von Henrik am 17.01.2011 in der Kategorie News, Planung |
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Ein wenig Bedenkzeit haben sich die Veranstalter des Trailrun Worldmasters genommen. Nach Bilanzierung der enttäuschenden Teilnehmerzahl im November 2010 war nicht klar, ob es eine dritte Auflage der inoffiziellen Trailrun Weltmeisterschaften in Dortmund geben wird – trotz des guten Feedback der Teilnehmer. Marco und Heiko haben erfahren, dass es in diesem Jahr wieder die Trailrun Worldmasters geben wird, allerdings unter veränderten Rahmenbedingungen. Mit Salomon wurde ein neuer Namenssponsor gefunden. Der letzte der bisher drei Tage mit dem 22 Km langen Trailrun wurde gestrichen, so dass der Lauf jetzt “nur” noch aus dem 5,1 Km langen Sprint am Samstag und dem 36 Km langen Trailrun am Sonntag besteht. Das Rahmenprogramm bleibt erhalten. Ganz klar wird versucht, die Veranstaltung etwas massentauglicher zu machen, denn jetzt kann so gut wie jeder mitmachen, der sich auch einen Marathon im Gelände zutraut. Der Gegensatz aus Sprint und Fast-Marathon ist grundsätzlich sehr reizvoll. Die Streichung eines Tages hat zudem den Vorteil, dass die Anreise für die Auswärtigen leichter wird. Jetzt muss man nicht mehr den Freitag freinehmen. Alles in allem eine nachvollziehbare und gute Entscheidung. Und das könnte auch uns bewegen, im November nach Dortmund zu kommen. Die Bedenkzeit haben die Veranstalter also sinnvoll genutzt.
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Erstellt von Henrik am 12.01.2011 in der Kategorie Technik |
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Smartphones finden langsam aber sicher Zugang zu den Läuferutensilien. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass sie mehrere Funktionen vereinen: MP3-Player, Telefon -auch für schöne Anrufe á la wie “ich schaffe es nicht mehr nach Hause, holst du mich ab, Schatz?”- und dem Aufzeichnen der Strecke mit GPS. Waren vor drei Jahren Pulsuhren mit GPS-Empfänger noch recht exklusiv, ist letzterer heute in jedem Smartphone verbaut. Und es gibt inzwischen eine Vielzahl von Apps, die Läuferin und Läufer unterstützen. Auch Nike mischt tatkräftig mit. Spät, aber nicht zu spät wurde eine App für das iPhone veröffentlicht, die mit Nike Running und dem Nike Plus-Portal harmoniert. Ich hatte kurz nach Release schon etwas zur App geschrieben. Nach weiteren ca. 500 Km ein Update zu den Erfahrungen. Weiterlesen >>
Sonst passiert es mir ja immer bei den Läufen, dass ich den Start wunderbar verschlafe. Gilt auch irgendwie für 2011. Selten bin ich so schlecht aus den Startlöchern gekommen wie dieses Jahr. Eine lästige Erkältung verhindert das Laufen schon seit Weihnachten. So richtig umgehauen hat es mich dann um den Jahreswechsel. So langsam komme ich aber wieder zurecht, so dass meine Hoffnung, diese Woche noch in die Saison zu starten, durchaus seine Berechtigung beibehält. Henrik war dafür schon fleißiger und hat schon einige Kilometer gefressen. So ganz untätig waren wir trotzdem nicht und haben uns um ein Logo für die Running Twins gekümmert. Das hat uns der Christian von www.hobby-foto.de sehr günstig zurechtgezaubert und wir haben es auch schon oben in unsere Seite eingebunden. Aktuell sind wir dran, um auch die Textilien ein wenig zu verschönern. Wir wollen ja bei allen unseren zukünftigen Wettkampfteilnahmen auch richtig zu erkennen sein :-) Wir sind gespannt, wie das klappt. Ansonsten hält sich der Winter weiter sehr hartnäckig in unseren Gefilden, heute gab es netten Eisregen, der die Straßen und Wege in schöne Rutschbahnen verwandelt hat. Andreas vom startblog-f hat auch etwas über die Situation in Berlin geschrieben. Terminlich steht am Sonntag der Neuköllner Towerrun an, wo ich auch schon gemeldet bin. Ziel war es, meine Platzierung von 2010 zu verbessern, aber ob ich angesichts der Zwangspause überhaupt antreten kann, scheint fraglich. Bin schon froh, wenn ich wieder 100% fit werde. Und wenn, dann gehts mit vollem Elan ins Jahr 2011!
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Erstellt von Henrik am 30.12.2010 in der Kategorie News, Planung |
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Ruhig geworden ist es über die Weihnachtsfeiertage. Alle nutzen die freien Tage für die verdiente Ruhepause am Jahresende, leider auch für die unvermeidliche Völlerei. Plätzchen, Dominosteine und Spekulatius. Wer davon über Weihnachten zuviel genossen hat, wird sich sicher einen kilometerreichen Januar vorgenommen haben. Die Fitnessstudios werden überlaufen und populäre Laufstrecken ungewöhnlich hoch frequentiert werden. Ein richtig schlechtes Gewissen haben wir nicht, Ruhe und Futtern Carboloading sind auch eine Belohnung für das vergangene Jahr. In der Überschrift habe ich schon etwas geübt, das Datum ab übermorgen korrekt zu nennen. Was bleibt noch läuferisch für 2010 übrig? Ja, die Silvesterläufe. Marek hatte es schon auf unserer Facebook-Seite gepostet. Wir sind beide angeschlagen und nehmen eine Erkältung mit in’s neue Jahr. Bei mir ist es nicht so heftig wie bei Marek. Insofern werde ich wohl beim morgigen Münchner Silvesterlauf im Olympiapark starten. Hier liegt auch nicht so viel Schnee wie in Berlin. Marek wird nicht wie geplant am Grünauer Silvesterlauf teilnehmen. Er wird sich etwas erholen und im neuen Jahr wieder angreifen. Wir freuen uns auf große Herausforderungen und auf euch Leser, Mitstreiter, Leidensgenossen, denn jede einzelne wird hier im Blog dokumentiert werden. Für euch alle lassen wir die eine oder andere Rakete steigen. Kommt sicher und gesund an im neuen Jahr. Keep on running!
Eure Running Twins
Im Kopf hatte ich die Idee schon lange, heute bot sich die Chance zur Umsetzung meines Vorhabens. Einmal von der Grünwalder Brücke im Süden von München an der Isar entlang bis zum Flughafen zu laufen. Warum ist das so reizvoll? Der Radwanderweg (führt bis nach Freising) an der Isar ist traumhaft. Schnee und Sonnenschein bieten das perfekte Setting. Richtung Norden geht es zudem Isar-abwärts, auf der gesamten Strecke verliert man ca. 100m Höhe, das macht die Sache etwas angenehmer. Es gibt nix Gutes, außer man tut es. Und so stand ich heute morgen um 10:30 auf der Grünwalder Brücke und zweifelte schon ewas an diesem Vorhaben. Bis zum Ziel Besucherpark waren es gute 43 km. Soweit war ich noch nie am Stück gelaufen. Aber was konnte schon passieren? Bis Garching kann man jederzeit aussteigen und die Bahn zurück nehmen. Getränke und Powerbar-Riegel waren im Getränkegurt verstaut und an den Füßen hatte ich meinen heißgeliebten Lieblingsschuh für lange Distanzen: den Adidas SuperNova Glide 2M. Also los! Weiterlesen >>
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Erstellt von Henrik am 16.12.2010 in der Kategorie Planung |
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Rasant kommen die Weihnachtsfeiertage auf uns zu und schon ist sie da: die Zeit der Jahresrückblicke. Wieviele Kilometer haben wir im Jahr 2010 (es heißt wirklich nicht: “in 2010″) geschrubbt, welche Bestzeiten sind gefallen, welche Wettkämpfe wurden ihrem Namen gerecht, welche… lassen wir das. Es gab sicher einiges Spannendes zu berichten aus dem Laufjahr, aber das ist ja in aller gebotenen Ausführlichkeit bereits im Blog breitgetreten berichtet worden. Schauen wir also lieber nach vorn. Der Planung kommt für uns eine große Bedeutung zu, weil wir ja i.d.R. nur virtuell zusammen laufen – Marek in Berlin und ich in München. Umso wichtiger ist für uns die Fixierung der gemeinsamen Wettkampftermine für 2011. Marek hat vor kurzem die Planung aufgestellt, dabei aber auch so einige Bleistifttermine in den Laufkalender geschrieben. Gesetzt sind die Läufe
Berliner Halbmarathon am 03.04. in Berlin,
BIG 25 am 08.05. in Berlin,
Berlin Marathon am 25.09. in Berlin und
Asics Grand 10 am 09.10. in Berlin.
Die größte Herausforderung dabei wird der erste Marathon unserer Karriere sein. Selbstverständlich starten wir in unserer Heimatstadt Berlin. Die Planung beinhaltet aber auch eine Menge Abwechslung. Einige kurze Strecken werden dabei sein, evtl. auch -sollte es eine Wiederauflage geben- die Windstopper Trailrun Worldmasters in Dortmund oder der StrongManRun in der Eiffel. Ich werde meine Kollegen in der Staffel im Juli zum Alpen-Triathlon an den Schliersee schleifen. Treppenläufe sind genauso auf dem Programmplan wie Teamevents (Teamstaffel, Marathonstaffel). Es wird heiß. Da bleibt echt keine Zeit zurückzuschauen.