Der zweite Halbmarathon des Jahres stand heute auf dem Wettkampfplan: Ortstermin in Berlin-Reinickendorf zum Mercedes-Benz-Halbmarathon (11. Auflage). Nach einer Nacht, in der wir kaum ein Auge zugemacht haben, machte ich mir wenig Hoffnungen auf ein passables Ergebnis. Wir trafen uns zwar pünktlich, aufgrund der schlechten Parkplatzsituation kamen wir erst 10min vor dem Start in die Startaufstellung und waren etwas zu weit hinten. Geschätzte 15s gingen uns durch die Bruttozeitmessung verloren. Anfangstempo war ähnlich wie im letzten Jahr um die 04:35. 3,5km liefen wir zusammen, dann wollte Henrik nicht mehr folgen und ich setzte mich ab. Die 10km-Marke passierte ich bei 45:45 – damit war ich eine knappe Minute über meiner Bestzeit. Weiterlesen >>
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Erstellt von Marek am 28.08.2009 in der Kategorie Planung |
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In den meisten Trainingsplänen für einen Halbmarathon ist für die letzte Woche vor dem Wettkampf eher Ruhe und Regeneration angesagt. Allerhöchstens noch ein Lauf mit hoher Belastung. Ich habe mich etwas anders entschieden. Ich fühle mich gut momentan und habe mir auch aufgrund der eher sparsam dosierten Einheiten der letzten 4 Wochen nach der 10km-City-Nacht diese Woche nochmal “etwas mehr” auferlegt. Letzten Samstag bin ich in zügigem Tempo ca. 17km gelaufen, am Dienstag früh habe ich den fehlenden langen Lauf über 28,3km nachgeholt und gestern abend habe ich mich für ein Intervalltraining entschieden. Trotz warmer Temperaturen wollte ich eigentlich “nur” 6x1000m absolvieren, dank meiner Unfähigkeit, den Forerunner richtig zu bedienen, wurden es dann 8 Intervalle:
- 04:08
- 04:04
- 03:45
- 03:59
- 03:55
- 04:02
- 04:04
- 04:16
Das letzte war auch unter 4min – irgendwie habe ich es nicht gepeilt, warum der nach 1km nicht aufgehört hat zu zählen. So, was heißt das jetzt für Sonntag? Wie immer habe ich so gut wie keine Ahnung. Ich fühle mich auf jeden Fall besser vorbereitet als vor einem Jahr. Einen “Schlachtplan” müssen wir uns noch zurechtlegen, wahrscheinlich laufen wir wieder zusammen los und entscheiden dann spontan, wie wir uns das Rennen einteilen.
Nachdem Henrik vorgestern von seinem schwierigen Lauf berichtet hatte, juckte es mich in den Beinen und ich machte mich gestern morgen auf in Richtung Wald. Ein langer Lauf ausnahmsweise an einem Wochentag – an den Wochenenden in diesem Monat fehlte mir bisher einfach die Zeit dafür. Und da unser großer Kleiner noch bei der Oma weilt und nicht in die Kita mußte, konnte ich schon um halb sieben aufbrechen. Fast hätte ich meine Trinkflasche vergessen – habe ich zum Glück nach 10s gemerkt und bin schnell nochmal hoch. Die Strecke war ich bisher dreimal gelaufen, das letzte Mal mit ähnlichen Problemen wie bei Henrik gestern. Diesmal aber ging alles glatt. Die meiste Zeit im Schatten des Waldes lief es sich sehr angenehm bei noch erträglichen Temperaturen. Nicht ein einziger Läufer kreuzte meinen Weg. Die nötige Grundlagenausdauer für den Halbmarathon am Sonntag wollte ich verbessern, die 21,1km stoppte ich bei 01:54, ziemlich genau am Ziel des Müggelsee-Halbmarathons. Gemächliches Tempo, aber schneller macht einfach keinen Sinn bei der Distanz. Zurück ging es auf meiner Standard-Laufstrecke, bis vor die Haustür. Am Ende standen 28,3km zu Buche. Mit 02h:32min und einem Schnitt von 05:24/km war ich sehr zufrieden. Der Sonntag kann kommen!

Anfängerfehler? Sowas kann doch einem erfahrenen Läufer (wie mir?) nicht passieren. Bis gestern mal wieder. Am Nachmittag brach ich auf, um etwa 15 Km an der Isar zu laufen. Beste Bedingungen, nicht zu warm, ein leichter Wind, Sonnenbrille und Cap auf, Forerunner und iPod umgeschnallt. Ich lief die Isar von Sendling an abwärts in gemächlichem Tempo, mehr war bei den Massen an Fußgangstern und Radlern sowieso nicht drin. Vorbei am Maximilianeum, vorbei am Isarwehr, ich verlor das räumliche Gefühl. Ich folgte einem Läufer, der vor mir die Strecke lief und ein schönes Tempo vorgab. Warum ich nach 10 Kilometern immer noch nicht umdrehte, weiß ich nicht so richtig. Flußabwärts mit leichtem Rückenwind lief es sich einfach sehr angenehm. Und schon war ich 1 Km vor Ismaning. Also Pause und dann zurück – das wäre der längste Lauf meiner Karriere geworden. Wäre. Weiterlesen >>
Eigentlich wollte Britta heute abend alleine ihre Runde drehen – Grundlagenausdauer stand auf dem Plan. Da die Kids aber solange Mittagsschlaf gemacht hatten, entschieden wir uns spontan für eine Familienrunde am frühen Abend. Chariot-Anhänger vorgeholt, Marschverpflegung für die Kids eingepackt und los ging es. Durch die Altstadt ging es in Richtung Dahme. Leider endete unser zweiter gemeinsamer Lauf (letzten Freitag war die Premiere) auf der Allende-Brücke schon nach ca. 2,5km: Britta hatte Schmerzen im rechten Knöchel und wir entschieden uns, lieber nicht weiterzulaufen. Es hatte sich schon gestern angedeutet und scheint eine Reizung/??berlastung zu sein. Jetzt heißt es erstmal Ruhe und schauen, wie es die nächsten Tage geht. Wahrscheinlich war das Programm der letzten beiden Wochen doch etwas zu straff.
… heute stand wieder Tempotraining auf meinem Trainingsplan. 15min Einlaufen, 10 Intervalle a 1min und 10min Auslaufen. Vorgegebene Zeit bei den Intervallen waren 5.45, welche mir zu langsam war… ich lief knapp eine Minute drunter.
ABER viel interessanter bei diesem Training war meine heutige Musikauswahl. Ich bat Marek neulich mir gescheite Musik auf meinen Ipod zu spielen. Ein erfolgreicher Läufer sollte ja einen guten Geschmack haben
. Beim eigentlich ruhigen Einlaufen dann auch passende Musik: Leningrad von Billy Joel und diverse Kuschelrock-Lieder … nicht wirklich motivierend. Doch es wurde nicht besser. Bei den folgenden Intervallen begleiteten mich dann: “Looking for Freedom” ; “Ich bin der Martin, ne?” ; “??ber den Wolken” ; “Mein Stern” ; … aber der absolute Höhepunkt waren: “Lebt denn der alte Holzmichel noch” und “Schnuffel-Hase” … Ich drückte schon bald panisch auf der “weiter” Taste meines Ipods, um zu dem nächsten Lied zu gelangen. Dann … auf einmal (allerdings erst beim Auslaufen) … hyyyyyper hyyyyyyyyper…
Ist das das Geheimnis der Running Twins? Schlager, Kuschelrock und Klingeltonlieder?
Ich bin heut schon mit einem blöden Gefühl ins Training gestartet. Ich hatte Magenkrämpfe und dachte mir einfach, dass ich es eben etwas lockerer angehen werde… Hauptsache überhaupt
… Auf meinem Trainingsplan stand heute Tempotraining… 2km Einlaufen, 6 Intervalle a 500m in 2.50-3.00 und 2km Auslaufen.
Schon beim Einlaufen der 2km merkte ich, dass das heut ne harte Nummer wird. Ich kam so gar nicht in meinen Rhythmus und wurde ziemlich frustriert. Dann die ersten Intervalle, bei denen ich ebenfalls keinen Rhythmus fand, lief ich in 2.49min… Naja… immerhin unter der Vorgabe. Eigentlich wollte ich nach dem zweiten Intervall abbrechen und nach Hause laufen, aber ich raffte mich nochmal auf und seltsamerweise lief es ab da auch besser. Die Intervalle dann immer so im Schnitt von 2.42min. Ich hechtete und keuchte an den Leuten vorbei, die gemütlich im Biergarten saßen und aßen, tranken, rauchten… Während ich mit den geschätzten 1000000000000 Fliegen vorlieb nehmen musste, die mir während des Trainings in den Mund flogen. Ekelhaft. Das Auslaufen lief dann wieder relativ entspannt.
Auch wenn ich unter meinen Vorgaben geblieben bin und eigentlich zufrieden sein könnte, frustriert mich der Gedanke, dass es dennoch so “langsam” ist und ich frage mich, wie man es schafft 10km in 4.30min/km zu laufen… das ist doch der Wahnsinn und ich muss noch sooo viel trainieren, um wenigstens auf 5min zu kommen. Und selbst DAS bleibt noch fraglich… seufz…
Da unser Sohn uns auch am Wochenende um 5.30 Uhr weckt, konnte ich eine frühe Runde drehen
Auf meinem Trainingsplan standen: 2km Einlaufen, Dehnen, und dann 4 Intervalle ? 1.000m und dann 2km Auslaufen.Dabei einen Puls von 180 nicht überschreiten.
Das Einlaufen lief ganz locker und es war ein schönes Gefühl bei Sonnenaufgang durch die leeren Straßen zu laufen. Die Intervalle liefen so lala… Ich hätte mir schnellere Zeiten gewünscht. Da ich den Puls von 180 nicht knacken durfte, kam ich nur auf Zeiten um 5.58min/km. Der erste und dritte Intervall fielen mir am leichtesten. Nach dem vierten Intervall bin ich zum Bäcker gegangen, um für das Frühstück Brötchen mitzubringen. Dort konnte ich einer Flasche Wasser nicht widerstehen und kippte die 0,5l herunter. Leider war das nicht so günstig für die letzten 2km. Bewaffnet mit Brötchen, Zeitung und Wasserflasche konnte ich die letzen 2km nicht mehr ganz so locker laufen.
Interessant wäre für mich, ob ich zu späterer Zeit evlt. ein bißchen leistungsfähiger gewesen wäre… Naja, gucken wir mal, was am Montag auf mich zukommt.
Ich bin noch am überlegen, mich im Oktober evlt. für 5km zum ersten Wettkampf zu melden…
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Erstellt von Henrik am 07.08.2009 in der Kategorie Allgemein, News |
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Zugegeben, so richtig Erholung habe ich momentan nicht nötig, aber gebucht ist gebucht, und deshalb geht es heute abend Richtung Gran Canaria. Man kann von dieser Insel halten, was man will -die einen lieben sie, die anderen hassen sie-, zum Entspannen eignet sie sich sehr gut und auch zum Sporteln. Bei Ebbe gibt es einen wunderbaren 5 Kilometer langen Strand zwischen Meloneras und Playa del Ingl?¨s, den man zumindest in einer Richtung schön ablaufen kann. Die andere Richtung ist mit teilweise heftigem Gegenwind (der Passat) schwierig. Barfußlaufen ist für mich ein Highlight, auch wenn das für die Füße sehr ungewohnt ist. Und natürlich trifft man auf übermotivierte deutsche Rentner, die sich im Urlaub “fithalten” wollen. Das ist selten ein schöner Anblick. Vor 1,5 Jahren habe ich mir auf der Hoteltreppe (direkt nach dem Laufen!) den Fuß umgeknickt, deshalb sind meine sportlichen Erinnerungen nicht so schön. Auf jeden Fall werde ich die Zeit nutzen, um etwas zu lesen und Pläne für das zweite Halbjahr zu schmieden, auch, um die sportlichen Ziele abzustecken. Wenn es Technik und Motivation erlauben, melde ich mich auch mal über das Web 2.0. Euch allen eine schöne Woche, keep on rollin’!
