Nach dem Lauf ist vor dem Lauf

Henrik
Erstellt von Henrik am 11.10.2010 in der Kategorie Planung, Strecken | 2 Kommentare

Nach dem Staffellauf am Wochenende wird nicht mal eine Woche vergehen und wir stehen schon wieder an der Startlinie – diesmal gemeinsam und ohne Staffelstab. Die Laufzeit und das Sportfachgeschäft Lauf-ABC haben zum inzwischen 4. Müggelsee-Halbmarathon geladen. Eine noch junge Veranstaltung, die wir aufgrund von Mareks ehemaligem Wohnort Berlin-Köpenick gerne angenommen haben, war doch die Strecke um den Müggelsee quasi seine Hausstrecke. Nur im letzten Jahr war ich nicht fit und so kann Marek auf drei und ich auf zwei Wettkämpfe um den See zurückblicken:

18.10.2009: 3. Müggelsee-Halbmarathon
- Marek: 1:32:15
- Henrik: nicht angetreten

19.10.2008: 2. Müggelsee-Halbmarathon
- Marek: 1:43:10
- Henrik: 1:41:04

21.10.2007: 1. Müggelsee-Halbmarathon
- Marek: 1:39:11
- Henrik: 1:51:31

Bleibt die Frage nach der Erwartungshaltung. Erstmal freuen wir uns auf die schöne Strecke und hoffentlich wieder geniales Wetter wie am vergangenen Sonntag. Eine Jagd nach der Bestzeit würde den Genussfaktor erheblich mindern. Abgesehen davon wird Marek seine Traumzeit von unter 1:30h nur unterbieten können, wenn er sich ein paar Triebwerke montiert. Ob ich angreifen werde, hängt wie immer wesentlich davon ab, wie es vor dem Lauf geht, wie die Logistik klappt, wie das Wetter und die Mondphasen stehen. Na gut, letztere weniger. Aber falls alles passt: nennt mir einen Läufer, der dann nicht angreift. Vielleicht kann Marek ja einen Teil dazu beitragen. Als Hase oder so.

Asics Grand 10 – oder schlagen wir BIG-X?

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 10.10.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 3 Kommentare

Wettkampfsonntag am 10.10.2010 – und was für einer! Großartiges Herbstwetter mit Sonnenschein pur lud uns wie auch Tausende andere Läufer zum Schloß Charlottenburg ein, um dort die nunmehr 3. Auflage der Asics Grand 10 mitzuerleben. Einen Freistart hatten wir dank der Facebook-Aktion der BIG schon gewonnen. Nun wollten wir natürlich auch das BIG-X-Team schlagen und wenn möglich auch der anderen Konkurrenz (4 Staffeln) davonlaufen. Ein kurzes Hallo im Zelt der BIG und dann mußte Henrik auch schon los zum Wechselpunkt. Ich ging in Startblock 1 (von dort durften auch alle 2x5km-Staffeln starten) und erwartete ungeduldig den Startschuß von Dieter Baumann. Der war leider verletzt und beneidete sichtlich alle Teilnehmer, die bei diesem Kaiserwetter laufen durften. Dann ging es auch schon los. Ich gab Gas, hatte ich mir doch eine 18 vor dem Komma vorgenommen. Der erste Kilometer ging noch recht gut, aber ich merkte danach, dass er etwas zu schnell war: 03:27. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Frauen (über 10km :-)) an mir vorbeizogen. Ich gab mein Bestes und konnte zumindest alle 5km unter 4min laufen. Henrik erwartete mich am Eingang des Zoos bei der Staffelübergabe und wetzte los. Handgestoppte 18:58 sagte mir der Forereunner. Ganz zufrieden war ich nicht, ein wenig mehr hatte ich mir doch erwartet. Ich erholte mich kurz und trabte dann mit der Masse die restlichen 5km durch den Zoo ins Ziel, wo eine klasse Stimmung war. Dort erwartete mich Henrik schon mit einem Zettel – wir durften zur Siegerehrung im Anschluß! Sollte es tatsächlich gereicht haben zum internen BIG-X-Triumph? Gespannt wie die Flitzebogen schauten wir erst die Siegerehrung der Männer (die heute die schnellsten je gelaufenen 10km in Deutschland geschafft haben) und der Frauen. Dann kam die Sonderwertung der BIG-X-Staffeln: das BIG-X-Team haben wir zwar klar hinter uns gelassen (49:33), aber zum Sieg reichte es dann nicht: unsere Zeit von 38:11 wurde von einem Mixed-Duo geschlagen, das sagenhafte 35:46 auf den Asphalt legte. Wie sich später herausstellte, war der ehemalige polnische Vizemeister im Halbmarathon mit dabei – er lief die 5km unter 16min! Wir gaben uns sportsmännisch geschlagen, durften aber sogar noch ein zweites Mal auf die Bühne: in der Männerwertung konnen wir den 3. Platz erringen! Der Gutschein von Lichtenauer lies die erste Enttäuschung schnell verschwinden. Alle Ergebnisse der BIG-X-Competition gibt es hier. Dieses Event macht doch Lust auf mehr bei den BIG25 im kommenden Mai in Berlin. Viele Fotos gibt es in unserer Bildergalerie. Wenn Ihr auf dem “Laufenden” bleiben wollt, folgt uns auf Twitter (http://twitter.com/RunningTwins) oder werdet einfach Fan unserer Facebook-Seite (http://www.facebook.com/RunningTwins).

Ikea, Intervalle und wieder Ikea

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 04.10.2010 in der Kategorie Planung, Trainingstagebuch | 1 Kommentar

Trainingstagebuch oder doch Wettkampfbericht? Gar nicht so einfach, das letzte Wochenende aus sportlicher Sicht zu kategorisieren. In Anbetracht der Tatsache, dass die kommenden 2 Wochenend-Sonntage für Wettkämpfe eingeplant sind, lohnt es sich folglich, ein wenig dafür zu trainieren. Gesagt, getan. Freitag abend drehte ich eine einsame Runde in der Dunkelheit der Berliner Vorstädte. Ein Läufer ist mir dabei noch nicht begegnet. Samstag begann dann der erste “Wettkampf”. Schuhregal und Kommode für unseren Flur waren auf dem Kassenbon des Ikea-Marktes unseres Vertrauens vermerkt. Inkl. Frühstück und Mittagessen versteht sich. Lohnt sich ja sonst nicht. Der gesamte Abend wurde dann für den Kommodenaufbau benötigt. Sonntag wollte ich dann früh in den Tag laufen, aber die lieben Kids machten mir einen Strich durch die Rechnung. Also spontan umgeplant und am Vormittag ein Intervalltraining eingeschoben (“geht ja schneller”). Gefühlt sehr nahe an der Kotzgrenze sahen die Zeiten am Ende der 6x1000m aber doch recht vielversprechend aus. Geduscht, Mittagessen und pünktlich um 13 Uhr waren wir wieder vor Ort – richtig, beim schwedischen Einrichtungshaus. Dieses Mal sollte es ein Sofa sein. Auch hier war eine längere Entscheidungsfindung notwendig. Resultat: 7 Pakete, die nicht mal ansatzweise in unseren Kombi reinpaßten. Zum Glück haben wir es jetzt nicht mehr weit nach Hause, so dass drei entspannte Fahrten unseren Einkauf ans Ziel brachten. Man bemerke: 5,5% Solidaritätszu-äh-abschlag gab es am Tag der Deutschen Einheit. Und das Sofa war schneller aufgebaut als die Kommode. Mal sehen, was nach diesem Wettkampf-Wochenende noch unterhalb der Woche so geht. Ikea jedenfalls nicht. Soviel steht fest.

Schlagen wir die BIG X-Staffel?

Henrik
Erstellt von Henrik am 29.09.2010 in der Kategorie Planung | 3 Kommentare

Mit großer PR-Arbeit im Vorfeld wird auch in diesem Jahr ein sehr ambitionierter 10 Km-Lauf angeschoben: die Asics Grand 10 in Berlin – bereits die dritte Auflage. Nicht weniger als ein “Jahrhundert-Lauf” wird um 10:10 Uhr gestartet, der wieder direkt durch den Zoo mit Start und Ziel am Schloss Charlottenburg führt. Wir haben bereits bei der Premiere im Jahr 2008 eine Tandem-Staffel gestellt und waren noch nicht 100%-ig vom Event überzeugt, vor allem, was die Streckenführung mitten durch den Zoo auf engen Wegen angeht. Die Entwicklung der Teilnehmerzahl ist dennoch beachtlich: in diesem Jahr sind wohl mehr als 7.500 Läufer am Start. Grund genug, uns bei der Facebook-Aktion der BIG direkt gesund für einen Start in der Staffel gegen das BIG X-Team zu bewerben. Als Gewinn winken dem Siegerteam zwei Garmin Forerunner 305 Laufcomputer. Dafür muss aber geflitzt werden, denn das Siegerteam muss auch gleichzeitig die BIG X-Staffel schlagen. Logo Asics Grand 10Gestern kam nun die Teilnahmebestätigung von der BIG: “Eure Bewerbung für die BIG X Aktion auf Facebook unter http://www.facebook.com/big hat uns überzeugt” – wir werden uns also der Herausforderung stellen. Wie schnell wir sein werden, hängt von vielen Faktoren ab, aber wir wollen auf jeden Fall die Zeit von 2008 schlagen. Bis dahin muss aber noch das eine oder andere Intervalltraining her. BIG X, zieht euch warm an.

Der Westpark – eine Lobhuddelei

Henrik
Erstellt von Henrik am 27.09.2010 in der Kategorie Strecken | 2 Kommentare

Brücke über den Mittleren RingDie zweite Wiesn und damit mehr als ein Jahr in München. Zeit für eine kleine Lobhuddelei an meine Stammstrecke. In Berlin war es der Volkspark Friedrichshain, der in diesem Blog das eine oder andere Mal mehr als lobend erwähnt wurde. Im Vergleich zum Westpark wird es aber schwer für das Friedrichshainer Naherholungsgebiet. Der Westpark ist noch jung, wurde er doch erst 1983 zur IGA angelegt. Und er hat verdammt viel zu bieten, nicht nur für den Cityläufer von heute. Weiterlesen >>

Totgesagte leben länger – und wie

Henrik
Erstellt von Henrik am 22.09.2010 in der Kategorie Technik | 1 Kommentar

Noch nicht so lange her, da hatte ich Nike+ schon beerdigt. Die Ungenauigkeit des Schrittzählers, das ständige Umschnüren des Sensors auf andere Schuhe und der unvermeidliche Sync mit iTunes nervten gewaltig. Zudem stieg auch noch mein guter alter iPod nano 3G aus. Doch keine drei Tage später landete die Nike+ GPS-App für das iPhone im AppStore. Christian hatte bereits einen ersten Testbericht verfasst. Ich war skeptisch. Auch aus dem Grund, weil ich das iPhone nie mit zum Laufen mitgenommen habe (zu schwer/zu unhandlich/wer braucht ein Telefon unterwegs). Aber inzwischen habe ich mich überzeugen lassen und die App trägt einen wesentlichen Teil dazu bei. Den Sensor habe ich in die Schublade gepackt, GPS sei Dank. Zudem setzt die App auch auf die zusätzliche Sensorik im iPhone in Form des Gyros. Diese soll auch bei kurzzeitigen Abschattungen die genaue Ortung sicherstellen. Ob das wirklich was bringt, konnte ich bisher noch nicht testen. Zudem besteht weiterhin die Möglichkeit, den Sensor zu koppeln, zu kalibrieren und mit dem GPS-losen iPod touch zu nutzen. Das Handling ist einfach und durchdacht. Lauf starten, Strecken- oder Zeitziel eingeben, Musik auswählen, GPS-Fix abwarten und los geht’s. In den Einstellungen kann man vorab angeben, wie oft Uschi oder Jochen einen Ansage über die abgelaufene Zeit/die abgelaufene Strecke machen. Zudem wird die aktuelle Pace geflüstert – das motiviert. Sehr schön ist die Funktion, am Ende den Lauf zu taggen – wie war die Stimmung? Und schwupp, ist der Lauf auch schon auf nikeplus.com hochgeladen. Einfacher geht es nicht. Auf nikeplus.com schätze ich die Wettbewerbs-Funktionen, die mit der App endlich an Genauigkeit gewinnen. Als nettes Goodie sagen Lance Armstrong oder Paula Radcliffe einen neuen Rekord an. Die App ist bisher nur in englischer Sprache erhältlich -aber das Laufjargon ist ja nicht kompliziert und umfangreich- und kostet 1,59 EUR. Meine bisherigen Erfahrungen sagen: empfehlenswert. Und noch ein Vorteil hat das Ganze: wenn ich keine Lust mehr auf Laufen habe, schnappe ich mir jetzt mit der Call-a-Bike App ein Fahrrad.

Windstopper Worldmasters PreEvent

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 17.09.2010 in der Kategorie News | 3 Kommentare

Auf Einladung des Veranstalters haben wir gestern an einem PreEvent für den Windstopper Worldmasters Trailrun im November in Dortmund teilgenommen. Beide haben wir gerade Urlaub, so dass wir die Möglichkeit, das Event einmal vorab aus der Nähe anzuschauen, gerne wahrgenommen haben. Ingesamt sind ca. 30 Teilnehmer der Einladung in die Phoenixhalle gefolgt. Das Gelände dort ist ziemlich beeindruckend, die Hinterlassenschaften der alten Stahlindustrie verleihen dem Ganzen einen außergewöhnlichen Charme. Neben einigen Journalisten waren auch die Blogger Hannes, Heiko und Marco mit von der Partie. Schön, dass wir Euch auch einmal persönlich kennenlernen durften! Nach ein paar einleitenden Worten berichtete ein Vertreter der Stadt Dortmund über die Planung und Aussichten des Events. Anschließend gab Tom von der Firma Gore einen guten Einblick über das Engagement und die Einbindung seiner Firma. Zum Schluß wurde noch Iris interviewt, die einen der drei Freistarts inkl. der ärztlichen Betreuung bei Facebook gewonnen hatte. Dann ging es zum aktiven Teil der Veranstaltung über – die Laufschuhe (bereitgestellt von Salomon) wurden geschnürt und ein kleiner Teil der Strecke wurde erkundet. Hier bekamen wir einen guten Eindruck von dem, was die Teilnehmer des 3-tägigen Rennens im November erwartet: rund um das Gelände gibt es sehr schöne Trails, die nur darauf warten, von den Läufern erkundet zu werden. Das Highlight wird der erste kürzere Lauf sein: hier geht es sogar direkt durch einen alten Hochofen. Hochleistungssport war der kurze Ausflug natürlich nicht, es blieb genügend Luft zum Kennenlernen und für Gespräche mit den anderen Teilnehmern. Viele Fotos und Videos wurden nebenbei gemacht. Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit waren wir wieder zurück an der Phoenixhalle und fuhren zum Hotel weiter, wo alle duschen konnten. Nils gab uns unterwegs noch eine klasse Stadtführung – er ist in Dortmund aufgewachsen. Zum Abschluß des Events saßen wir dann in einem schönen italienischen Restaurant zusammen und ließen den Abend bei einem sehr guten Essen ausklingen.

9. Berliner Firmenlauf

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 08.09.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 4 Kommentare

Mitten im großen Chaos der Umzugsvorbereitungen ein kurzer Bericht vom letzten Freitag, wo ich am 9. Berliner Firmenlauf teilgenommen habe. Trotz der arbeitsreichen Woche, wo ich mir teilweise wie in einem Steinbruch vorkam, wollte ich unbedingt dabeisein, da ich auch die anderen KollegInnen nicht im Stich lassen wollte. Pünktlich um 19.00 hatte ich nach einiger Suche meine Startnummer dran. 12min später als geplant ging es dann nach den Skatern auf die Strecke. Kühle Temperaturen waren natürlich ideal zum Laufen. Trainiert hatte ich die Woche nach dem Halben in Steglitz nicht. Alle wetzten wie die Verrückten los, ich war zum Glück schon beim Start weit vorne postiert. Erster km in 03:54 – doch langsamer als gedacht. Konnte ich das Tempo denn halten? Ja, es ging erstaunlicherweise. Nach und nach zog ich an einigen Läufern vorbei und konnte bei km4 auch die erste Frau überholen. Ich fühlte mich sehr gut, einzig der letzte km tat weh, aber da war das Ziel auf dem 17. Juni schon sehr nahe. Ich konnte jeden km schneller laufen, der letzte in 03:40. Keine Ahnung, wie das geklappt hatte ohne Vorbereitung. Am Ende stand Platz 68 und eine Zeit von 22:28 auf 6km zu Buche. Damit war ich mehr als zufrieden. So, jetzt gehts weiter mit Kisten packen, Samstag ist großer Umzug. Da wird keine Luft zum Bloggen, Twittern, Facebooken sein. Auf gehts!

Nike+ – und tschüss

Henrik
Erstellt von Henrik am 02.09.2010 in der Kategorie Technik | 8 Kommentare

Fast 3.200 Kilometer habe ich mit Nike+ abgespult. Damit hat man Läufer-Level Lila. Als Nike vor ungefähr vier Jahren auf den Markt kam, war das System eine echte Innovation. Und dazu eine genial verpackte. Das Nike+ Sports Kit, bestehend aus Sensor und Empfänger für den iPod, für knapp 30 EUR in den Einkaufswagen und so konnte es mit dem Aufzeichnen der Läufe losgehen. Die Technik ist einfach zu bedienen, den iPod hatte auch damals schon fast jeder auf der Laufstrecke dabei. Dass das hübsch verpackte Teil nichts anderes als ein elektronischer Schrittzähler ist, bei dem nicht mal die Batterie austauschbar ist, war den meisten Käufern wohl nicht klar. Die Ungenauigkeiten in der Streckenmessung fußen logischerweise auf der Billig-Technik. Jeder Schritt hat eine kalibrierte Länge. Läuft man bergauf, sind die Schritte kürzer und die “gemessene” Strecke wird länger. Mehr gibt die Technik halt nicht her. Jeder Lauf muss umständlich über iTunes hochgeladen werden. Nike und Apple haben es verschlafen, das System mit einem Pulsmesser und GPS-Empfänger zu ergänzen. Lediglich das Sportsband wurde im Jahr 2008 noch als Neuerung angeboten. Dieses dient ersatzweise als Empfänger und Fernbedienung und hat damit bescheidenen Mehrwert. Nikeplus.com wurde zwischenzeitlich in NikeRunning integriert. Schön für das Cross-Selling. Aber die Seite ertrinkt weiterhin in Flash – allein das ist ein Grund, das nicht zu benutzen. Und die Konkurrenz schläft nicht. Die Preise für GPS-Sportuhren sind großflächig gefallen. Adidas ist inzwischen mit dem “miCoach“-System inkl. Pulsmessung am Start. Auf diversen Smartphones laufen Apps (Runkeeper, Runtastic, myTracks), die das Aufzeichnen der Laufstrecke inkl. Upload auf Facebook & Co. kinderleicht machen. Kurzum: ich werde Nike+ wohl nicht weiter benutzen. Trotz des schönen Lila-Levels.

Gekniffen wurde nicht

Henrik
Erstellt von Henrik am 30.08.2010 in der Kategorie Wettkampfbericht | 5 Kommentare

Am frühen Morgen sah der Himmel noch gut aus. Es war zwar kühl, aber trocken. Anfahrt und Checkin beim 2. SportScheck Berliner Stadtlauf -so heißt die Berliner Generalprobe nun dank des neuen Sponsors, der seine Vorzeigefiliale in Kürze in Steglitz eröffnet- liefen entspannt und problemlos. Dass der SCC Berlin Veranstalter ist, merkt man schon, die Organisation ist perfekt. Pünktlich um 8:50 standen wir in der Startaufstellung und genauso pünktlich setzte der Regen ein. Bis zum Startschuss waren alle ordentlich durchnässt. Aber kneifen ist nicht. Wir starteten zu dritt, auch Phil, der uns bereits bei unserem allerersten Halbmarathon im Jahr 2007 begleitete, wollte es wissen. Die Strecke ist alles andere als spektakulär, superflach ist sie allerdings nicht. Ein nicht dramatischer, aber langgezogener Anstieg ist auf der Grunewaldstraße. Das Wetter spielte mit uns, so hörte es kurzzeitig auf zu regnen, um danach wieder umso heftiger anzufangen. Platsch platsch. Bei Km 6 zog Marek an mir vorbei (“da vorn ist mein Kollege”, ja ja) und bei Km 14 auf der gefühlt unendlichen 2. Runde auch Phil, allerdings unbemerkt. Hier war mir die Motivation sowieso ausgegangen. Mit Wasser vollgesogene Schuhe, null Zuschauer an der Strecke. Ich wollte einfach locker durchlaufen und nicht zuviel Tempo verlieren, um bei ~1:40h zu landen. Das hat nicht so ganz geklappt, hat mich aber nicht wirklich gestört. Dafür sind die Beine heute auch nicht schwer. Mareks Zeit mutet ob dieser Bedingungen schon fast außerirdisch an. Das war ein insgesamt ein gelungener Lauf mit wenig Aussagekraft, aber für kostenlos konnten wir hier schwer nein sagen. Bilder gibt es auf der Bilderseite.

Steglitz wir kommen

Running Twin Marek
Erstellt von Running Twin Marek am 25.08.2010 in der Kategorie News, Trainingstagebuch | 2 Kommentare

Die Zeit schreitet unaufhörlich voran, kommenden Sonntag ist es schon soweit. Henriks dritter und mein zweiter “Halber” in diesem Jahr stehen mit der Berliner Generalprobe auf dem Plan. Für uns beide wird es wohl nicht mehr als eine Zwischenstation auf dem Weg zum Oktober, wo dann der letzte längere Wettkampf in diesem Jahr anstehen wird. Für eine gute Zeit kann es aufgrund der fehlenden Kilometer im Sommer einfach nicht reichen. Tiefstapeln ist ja immer einfach: gut durchkommen und wenn es dann unter 01:45 wird, wäre ich schon sehr zufrieden. Nicht, dass der Lauf in einem Fiasko endet, wie es der Achim am Wochenende beim Triathlon erlebt hat. Heute war ich wieder mit den laufenden Kollegen unterwegs, die Besetzung fast identisch mit unserer Teamstaffel vom Juni. Der Thomas hat ein sehr ordentliches Tempo vorgelegt, so dass wir sogar die zwei “Treppenwertungen” unter 6min/km beendeten. Halleluja! Und wie es sonst so vor einem Urlaub ist: Termine, Stress bla bla bla. Besser kann die Vorbereitung doch gar nicht sein. Was würde Bob sagen: jo wir schaffen das!

Nun also doch: Berliner Generalprobe

Henrik
Erstellt von Henrik am 17.08.2010 in der Kategorie Planung | 3 Kommentare

Da haben wir im Juli noch den Rest der Saison geplant und schon ist diese Planung wieder obsolet. Aus dem Halbmarathon in München wird nichts, weil Mareks Anreise samt Familie zu dem Zeitpunkt nicht möglich ist. Stattdessen haben wir uns entschieden, beim 2. SportScheck Stadtlauf Berlin mitzumachen, der am 29.08. in steigt. Weil dieser Lauf 3 Wochen vor dem Berlin Marathon stattfindet, wird er auch “Berliner Generalprobe” genannt. Für uns nicht relevant, folgt in diesem Jahr garantiert kein Marathon mehr. Als Interessent für die Fahrzeuge einer der Sponsoren darf man sogar völlig kostenlos teilnehmen. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen, wohlwissend, dass die aktuelle Form keine Höchstleistungen zulassen wird, weder bei Marek noch bei mir. Die Strecke ist neu geplant und startet erstmals mitten auf der Schloßstraße – direkt vor der neuen Filiale des Namensgebers. Und natürlich sind die knallig orangen Shirts wieder Pflicht, will man denn eine Banane nach den 21,095 Kilometern bekommen. Das Shirt ist nämlich der textil gewordene Anspruch auf Verpflegung. Die Strecke ist eher dröge und besteht aus einem Rundkurs über 2x 10,5 Kilometer. Lassen wir uns überraschen, was in zwei Wochen möglich ist.

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