Jetzt, wo sich mein Arbeitsweg von früher 15km auf nun knapp 30km quasi verdoppelt hat, ist es nicht mehr so ohne Weiteres möglich, von zuhause loszulaufen und die Strecke komplett laufend zurückzulegen. Wäre doch etwas zuviel des Guten (zumindest wenn man denn noch in der Lage sein möchte, einen halbwegs produktiven Arbeitstag hinter sich zu bringen). Da ich aber auf die Integration des Trainings in meinen Arbeitsweg nicht verzichten möchte – schließlich kann ich mir dann den Lauf spät abends im Dunkeln ersparen – habe ich mir eine simple Lösung überlegt. Warum nicht einfach einen Teil der Strecke mit dem Auto zurücklegen, das Auto abstellen und den Rest zur Arbeit laufen? Die selbe Prozedur dann abends nach Feierabend nur mit umgekehrten Vorzeichen. Letzte Woche stand der Proof-of-Concept an. Und es hat problemlos funktioniert. Fürs Erste habe ich mir aufgrund der noch jungen Saison und meines noch *ähm* sagen wir mal optimierungsbedürftigen Trainingszustandes “nur” 10km als Teilstrecke vorgenommen. So komme ich dann am Ende des Tages auf 20km, verteilt auf 2 Läufe. Das Ganze erfordert natürlich ein wenig logistischen Aufwand, schließlich muss man ja einige Klamotten auch vorher auf Arbeit deponieren, um nicht ganz blöd nach dem Eintreffen dazustehen. Das Ganze gestaltet sich dann im Sommer etwas einfacher, weil man einfach mit weniger Klamotten auskommt als bei der jetzigen Witterung notwendig sind. Hier noch zwei Impressionen vom morgendlichen Berlin:


Die Molecule Man Statue im oberen Bild steht an der Kreuzung von drei ehemaligen Bezirken (Friedrichshain, Kreuzberg, Treptow) und ist ganze 30m hoch. Die Berliner bezeichnen Sie gerne auch als “Calgon-Männer”. Sie ist nicht zu übersehen, wenn man über die Brücke fährt oder – wie ich es gemacht habe – unter der Brücke durchläuft.
Ich weiß nicht, was mich gestern geritten hat. Jedenfalls beschloß ich morgens, das Auto schön stehen zu lassen und mit dem Bike zur Arbeit zu fahren. Gedacht, getan. Als ich zur Tür hinausging, merkte ich erstmal, dass ohne Handschuhe kein Fahren möglich ist. Boaah, war das kalt. Also schnell mit meinem Großen in die Kita und dann nochmal zurück, um Handschuhe zu holen. Die kurze Hose ging gerade noch. In knapp 45min war ich dann auch am Ziel. Mittags hatten wir uns eine lockere Runde im Tiergarten vorgenommen, zum zweiten Mal vom Mittwoch verschoben. Leider wollte nur ein Kollege mitlaufen. Deshalb kamen wir auch auf 13km und einen Schnitt von 05:30min/km bei gutem Laufwetter. Ich war danach noch recht fit und überlegte, ob ich auf dem Rückweg das Bike in der Firma lassen und evtl. nochmal die Laufschuhe schnüren sollte. Ich war erst gegen 18Uhr fertig und da ich keine Beleuchtung am Bike dran habe, mußte ich wohl oder übel zurück laufen. Ich hatte keine Sorgen, dass ich es nicht packen würde nach dem Mittagslauf. Bei leichtem Nieselregen und einsetzender Dunkelheit bewältigte ich die 15km in 01:20 mit einem Schnitt von 05:20min/km. Anfangs war ich schneller unterwegs, aber nach 10km mußte ich Tempo raus nehmen, weil die Beine langsam müde wurden. Etwas erledigt kam ich zuhause an. Ob mir diesen Herbst/Winter nochmal sowas gelingt?
Heute habe ich die 3000 Kilometer vollgemacht. Hatte ich eigentlich schon für den Anfang des Monats geplant, aber meine zwei Wochen Zwangspause haben mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich bin wieder pünktlich von Arbeit los. Irgendwie habe ich heute aber nicht mit so warmen Temperaturen gerechnet. Jedenfalls war ich nach 10km total platt. 10min Gehpause und Schatten habe ich mir daraufhin verordnet. Danach setzte ich den Lauf im Schneckentempo fort und war froh, dass ich noch eine gute Abkürzung durch den Wald gefunden habe. Für die 3000 hat es dann aber doch knapp gereicht! Die nächsten 1000 werden dann aber noch dieses Jahr durchgezogen (ähm wenn alles gut läuft). Ich hatte ja schon von Problemen mit meinem etwas betagten I-Pod berichtet, kann natürlich sein, dass der in absehbarer Zeit wirklich seinen Geist aufgibt und ich in etwas Moderneres investieren muss.
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Erstellt von Running Twin Marek am 22.04.2009 in der Kategorie News |
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Beruflich bin ich gerade auf der JAX 2009 unterwegs. Die Wirtschaftskrise scheint hier noch nicht angekommen zu sein, jedenfalls ist es ähnlich voll wie letztes Jahr. Nach einem anstrengenden Tag mit vielen Sessions stand heute das JAX Jogging auf dem Plan. Die faulen IT’ler sollen schließlich auch mal raus an die frische Luft und Sport machen (oder zumindest so tun als ob). Eine hohe sportliche Herausforderung war es nicht, der Fitnesszustand einiger Teilnehmer war nicht so richtig top, nur einige wenige liefen etwas länger. Zum Schwitzen hat es nicht gereicht. Und zum Schluss wurden dann noch 3 IPods unter den Teilnehmern verlost, aber ich hatte kein Glück. Hier ein paar Impressionen aus Mainz. Eine wirklich schöne Ecke hier. Leider hat man keine Zeit, um sich einige Dinge anzusehen. Morgen geht es bereits wieder Richtung Hauptstadt!
Heute bin ich seit langem einmal wieder von meiner Arbeit nach Hause gelaufen. Nachdem ich am Sonntag einen etwas schnelleren Tempodauerlauf hingelegt hatte, dachte ich, dass ich irgendwann müde werden würde. Aber ich habe es ruhig angehen lassen und nicht aufs Tempo gedrückt. Am Ende habe ich für 15,4km ca. 01:22 benötigt, nur minimal mehr als bei den 17km am Wochenende. Sogar einigermaßen trocken noch angekommen, obwohl die Wettervorhersage keine guten Aussichten hatte. Sonntag habe ich mir den ersten Wettkampf für 2009 vorgenommen, dieses Mal werde ich im Plänterwald die 15km in Angriff nehmen. Ich sehe das eher als Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen und setze mir bewußt keine Zielzeit. Ohne Druck läuft es sich bekanntermaßen viel entspannter. Sollen die anderen doch rennen :-) Bisher bin ich bei meinen 3 Teilnahmen immer die 10km gelaufen (43:58, 45:34, 45:03), aber für schnelle 10km fühle ich mich noch nicht bereit. Außerdem muss ich schauen, dass ich gesund bleibe. Meine Family hat es nämlich schon wieder komplett erwischt.
Heute habe ich mich das Auto mal stehengelassen und bin zur Arbeit mit der Bahn gefahren. Die Laufklamotten habe ich mitgenommen und zudem pünktlich Feierabend gemacht. Vorher hatte ich noch bei Google Maps die Strecke ausgemessen. 15,9km schienen mir zwar bei meinem momentanen verbesserungswürdigen Fitnesszustand etwas viel aber durchaus machbar. Gesagt, getan, los gings. Das Tempo habe ich nicht allzu scharf gewählt und es ging auch ganz gut. Nur etwas Flüssigkeit hätte ich mal mitnehmen sollen. Ich war froh, als ich am Ende nach ca. 1h 20min zuhause eintraf mit dem Gedanken: wieder was geschafft heute. Fazit: den Arbeitsweg mal laufend zu bewältigen kann ich nur empfehlen!