Von Running Twin Marek am 10. Oktober 2010 · 3 Kommentare · Kategorien: Wettkampfbericht

Wettkampfsonntag am 10.10.2010 – und was für einer! Großartiges Herbstwetter mit Sonnenschein pur lud uns wie auch Tausende andere Läufer zum Schloß Charlottenburg ein, um dort die nunmehr 3. Auflage der Asics Grand 10 mitzuerleben. Einen Freistart hatten wir dank der Facebook-Aktion der BIG schon gewonnen. Nun wollten wir natürlich auch das BIG-X-Team schlagen und wenn möglich auch der anderen Konkurrenz (4 Staffeln) davonlaufen. Ein kurzes Hallo im Zelt der BIG und dann mußte Henrik auch schon los zum Wechselpunkt. Ich ging in Startblock 1 (von dort durften auch alle 2x5km-Staffeln starten) und erwartete ungeduldig den Startschuß von Dieter Baumann. Der war leider verletzt und beneidete sichtlich alle Teilnehmer, die bei diesem Kaiserwetter laufen durften. Dann ging es auch schon los. Ich gab Gas, hatte ich mir doch eine 18 vor dem Komma vorgenommen. Der erste Kilometer ging noch recht gut, aber ich merkte danach, dass er etwas zu schnell war: 03:27. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Frauen (über 10km :-)) an mir vorbeizogen. Ich gab mein Bestes und konnte zumindest alle 5km unter 4min laufen. Henrik erwartete mich am Eingang des Zoos bei der Staffelübergabe und wetzte los. Handgestoppte 18:58 sagte mir der Forereunner. Ganz zufrieden war ich nicht, ein wenig mehr hatte ich mir doch erwartet. Ich erholte mich kurz und trabte dann mit der Masse die restlichen 5km durch den Zoo ins Ziel, wo eine klasse Stimmung war. Dort erwartete mich Henrik schon mit einem Zettel – wir durften zur Siegerehrung im Anschluß! Sollte es tatsächlich gereicht haben zum internen BIG-X-Triumph? Gespannt wie die Flitzebogen schauten wir erst die Siegerehrung der Männer (die heute die schnellsten je gelaufenen 10km in Deutschland geschafft haben) und der Frauen. Dann kam die Sonderwertung der BIG-X-Staffeln: das BIG-X-Team haben wir zwar klar hinter uns gelassen (49:33), aber zum Sieg reichte es dann nicht: unsere Zeit von 38:11 wurde von einem Mixed-Duo geschlagen, das sagenhafte 35:46 auf den Asphalt legte. Wie sich später herausstellte, war der ehemalige polnische Vizemeister im Halbmarathon mit dabei – er lief die 5km unter 16min! Wir gaben uns sportsmännisch geschlagen, durften aber sogar noch ein zweites Mal auf die Bühne: in der Männerwertung konnen wir den 3. Platz erringen! Der Gutschein von Lichtenauer lies die erste Enttäuschung schnell verschwinden. Alle Ergebnisse der BIG-X-Competition gibt es hier. Dieses Event macht doch Lust auf mehr bei den BIG25 im kommenden Mai in Berlin. Viele Fotos gibt es in unserer Bildergalerie. Wenn Ihr auf dem “Laufenden” bleiben wollt, folgt uns auf Twitter (http://twitter.com/RunningTwins) oder werdet einfach Fan unserer Facebook-Seite (http://www.facebook.com/RunningTwins).

Von Running Twin Marek am 10. Januar 2010 · 8 Kommentare · Kategorien: Kurioses, Wettkampfbericht

Sieht schon beeindruckend aus von untenHeute hatte ich den kürzesten Wettkampf in meinem bisherigen Läuferleben: nach 4 Minuten und 55 Sekunden war ich im Ziel angekommen. Es ging aber auch nicht sehr weit, sondern nach oben: der 10. Towerrun wurde gestartet und ich war dabei! 29 Stockwerke und 465 Stufen waren zu überwinden im höchsten Wohngebäude in Deutschland. Trotz der winterlichen Bedingungen fanden sich zahlreiche Mitstreiter am Ort des Geschehens ein und nahmen die Herausforderung an. Frauen und Männer liefen getrennt, im Hauptlauf waren ca. 30 Männer mit dabei (der Jahrgang ’70 und älter lief ebenfalls ein separates Rennen). Da es für mich eine Premiere war und ich nicht so recht einschätzen konnte, was mich erwartet, lies ich es eher langsam angehen und sortierte mich bei der knapp 400m langen Einführungsrunde weiter hinten ein. Als sportliches Ziel hatte ich mir vorgenommen, nicht Letzter zu werden. Dann ging es ins Treppenhaus. Starker Kontrast zum hellen Schnee. Zwei Stufen auf einmal sollte schon gehen, dachte ich mir vorher. Mit “Laufen” war das Ganze dann nicht mehr zu vergleichen, die Jungs vor mir gingen schon auf den ersten Treppen. Na gut, die wissen bestimmt, was noch kommt und tapperte hinterher. Überholen ist ähnlich wie bei der Formel1 in Monaco kaum und nur mit hoher Kraftanstrengung möglich. Trotzdem ging ich in Etage 5 an meinem Vordermann vorbei. Ich dachte vorher, dass man die einzelnen Stockwerke runterzählen würde bis zum Ende, aber die Etagen flogen nur so vorbei. 10…15 und schon bei 20 angekommen. Dann fingen die Beine langsam an, sich zu beschweren. Das Treppengeländer konnte aber gut zum Hochziehen benutzt werden. Ich konnte kurz vor Schluß noch einen weiteren “Walker” kassieren. Manche benutzten sogar die 1-Stufen-Taktik. Das probierte ich nur kurz und befand es für zu umständlich und auch zu langsam. Und plötzlich hörte ich “nur noch eine Etage” und war auch schon oben. Der Ausblick war beeindruckend (Fotos sind online). Runter ging es dann wieder mit dem Fahrstuhl. Fazit: eine durchaus spannende Veranstaltung, mir hat es sehr gut gefallen und vielleicht bin ich ja im kommenden Jahr wieder mit dabei. Weiß gar nicht, ob man sowas trainieren kann. Glaube aber eher nicht.

Von Running Twin Marek am 27. November 2009 · 4 Kommentare · Kategorien: News

Das war das Nike Human RaceEs ist zwar schon über einen Monat her, aber es lohnt sich doch, einen kurzen Blick auf die Ergebnisse des Nike Human Race 2009 zu werfen. Dieses Flash-Geraffel auf nikeplus.com ist einfach nur die totale Grütze, trotzdem habe ich mich mal durchgewühlt. In der Länderwertung kam Deutschland auf Platz 69 von 106 mit einem Schnitt von 58:43. Wichtige Laufnationen wie die Caymaninseln oder Bahrain haben wir damit hinter uns gelassen. Ist schon stark. Tunesien war hier vorne. Viel mehr als 5 Läufer waren dort wahrscheinlich auch nicht am Start. Die Einzelwertung gewann der Kenianer Nicholas Koech-Kiprutto mit 28:42. Der Kollege war hier in Berlin am Start. Mit der Minute Vorsprung hätte er auch gewonnen, wenn die Strecke korrekterweise 300m mehr gehabt hätte. Der Präsenzlauf in Berlin selbst hatte 5097 Finisher mit einem Schnitt von 55:43. Insgesamt wurden lt. Nike 1.291.084 Kilometer gelaufen. Das ist gerade mal ein Fünftel verglichen mit dem Rennen vor einem Jahr? Den Städtevergleich scheint es nicht mehr zu geben und meine persönliche Platzierung im gesamten Feld kann ich auch nicht rausfinden (es liegt entweder an der Flash-Inkompatibilität der Seite mit meinem System oder an meiner eigenen Unfähigkeit – sucht es euch aus).

Von Running Twin Marek am 18. Oktober 2009 · 9 Kommentare · Kategorien: Wettkampfbericht

3. Müggelsee Halbmarathon - Schön wars!Um es vorwegzunehmen: es hat tatsächlich funktioniert heute. Ein genialer Tag. Aber der Reihe nach: pünktlich um kurz vor 9 war ich am Ort des Geschehens. Parkplatz gesichert, dann machte ich einen kurzen Abstecher zum Startbereich für ein paar Fotos und checkte das Wetter: es war noch ziemlich windig und kühl. Nicht so toll. Also wärmte ich mich noch etwas im Auto und begab mich dann 20min vor dem Start zum Aufwärmen. Kurz bevor es losging begann es zu regnen, aber da es gleich in den Wald ging, merkte man davon nicht mehr viel. Mir war es egal und es hörte dann auch bald auf. Ich lief wie immer zu schnell los. Nach 3km stand die Uhr bei 12:44. Normalerweise ein Tempo, das ich auf einer Halbmarathon-Distanz nicht lange halten kann. Heute war alles anders. Ich fühlte mich sehr gut und mußte mich bis zur Spreeunterquerung sogar noch bremsen. Vorsichtig lief ich die Treppen runter und schon ging es unter der Spree durch. Hat schon etwas Spezielles dieser Streckenabschnitt. Auch wenn es einen etwas aus dem Rhythmus bringen kann. Beim Hochlaufen überholte ich Wolfgang Weising, den Chefredakteur der Laufzeit. Er lief als Organisator ebenfalls mit. Nach ca. 7km holte er mich dann wieder ein. Von da an war das Tempo unglaublich konstant. Konstant schnell. Ich schaute des ??fteren auf die Uhr und jedesmal stand 04:21min/km auf dem Forerunner. Ich hatte mir bis von km3 bis km10 04:30-04:20 einprogrammiert, so dass es keinerlei Beschwerde seitens meines Chronometers gab. Wolfgang blieb hinter mir, das Tempo war wohl auch sein Geschmack. Nächste Messung bei km10: 42:56. Satte 2min unter der Durchgangszeit vom Frühjahr in Berlin… aber ich machte mir keine großen Gedanken, mir ging es nachwievor bestens. Wir wurden noch von einem Läufer überholt, aber von da an liefen wir ohne Absprache nebeneinander. Ich fragte mich die ganze Zeit, wann er mich denn endlich stehen lassen würde. Über die Triglawbrücke ging es dann auf den zweiten Teil. Ein negativer Split war natürlich kaum mehr möglich bei dieser ersten Hälfte. Egal. Wir spulten die nächsten Kilometer ziemlich einsam ab. Kurz vor dem 15km-Schild sah ich wieder auf die Uhr: 01:04. Mal so eben die Bestzeit über 15km pulverisiert. Aber es waren noch 6km bis ins Ziel. Wir wurden von da an etwas langsamer: 04:26, 04:28: 04:31. Aber so dermaßen konstant bin ich in einem Halbmarathon noch nie unterwegs gewesen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das kaum geht, wenn ich alleine laufe. Zu zweit kann man kleine Schwächephasen aber immer gut ausgleichen. Dass es Bestzeit wird, wußte ich von da an mit ziemlicher Sicherheit, aber ich versuchte trotzdem locker zu bleiben und nicht zuviel Gedanken daran zu verschwenden. Ab km19 wurde es etwas schwerer, trotzdem blieben wir weiter bei dem Tempo. 800m vor dem Ziel gab Wolfgang dann Gas und ich wollte und konnte nicht folgen. Mir war es ziemlich Banane. Ich lief 5s hinter ihm ins Ziel, drückte auf die Uhr und sah eine Zeit von 01:32:19 stehen. Wow. Wenn mir das vorher jemand prophezeit hätte! Ich bedankte mich bei Wolfgang für die gute Teamarbeit per Handschlag und stärkte mich mit einem warmen Tee. Noch kurz mit Axel Bredow vom Lauf-ABC, ebenfalls Mitorganisator, den Lauf ausgewertet und fix ging es nach Hause zur Familienfeier. Die offizielle Ergebnisliste sagt: Platz 44 von 599, 01:32:15 Nettozeit. Besser hätte es nicht laufen können heute. Damit habe ich meine persönliche Bestzeit um 03:21 verbessert. So richtig kann ich das selbst nicht glauben. Einfach nur genial!

Von Running Twin Marek am 03. Juli 2009 · 4 Kommentare · Kategorien: Wettkampfbericht

Berliner Firmenlauf 2009Der Berliner Firmenlauf ist noch sehr jung und wurde heute erst zum 9. Mal ausgetragen. Dafür erfreut er sich immer größerer Beliebtheit und die Teilnehmerzahlen steigen von Jahr zu Jahr. Neue Rekorde wurden sicher auch bei den Temperaturen gebrochen: ich kam schon vor dem Start so ins Schwitzen wie sonst nur NACH einem Wettkampf. In unserer Firma konnte ich immerhin 16 Kolleginnen und Kollegen von der Teilnahme überzeugen. Soweit es die Ergebnisliste hergibt, waren davon 13 im Ziel. Zum Lauf selbst ist wenig Spektakuläres zu berichten. Trotz Nettozeitmessung (gabs vor 2 Jahren noch nicht) habe ich mich weiter vorne im Starterfeld einsortiert und bin trotzdem den ersten Kilometer an vielen “Laufgruppen” im Zick-Zack vorbeigelaufen. Manche lernen es einfach nicht. Die Strecke selbst ist bis auf die 1,5km laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange Zielgerade zum Brandenburger Tor eher langweilig und wenig attraktiv. Mein Ziel war es ja nur, vor Achim Achilles zu landen und das habe ich gepackt (Achim legt aber morgen und übermorgen zwei Wettkämpfe nach), Platz 96 entspricht sogar fast exakt dem Ergebnis von vor 2 Jahren, damit bin ich doch zufrieden. Und das Erdinger Alkoholfrei im Ziel ist ein sehr schöner Trend! Und wie jedes Jahr bricht die Website nach dem Lauf zusammen – manche Dinge ändern sich halt nicht.

Von Running Twin Marek am 12. Oktober 2008 · 4 Kommentare · Kategorien: Wettkampfbericht

Heute war es soweit: 2x5km standen auf dem Plan. Diese Woche hatten wir es sehr ruhig angehen lassen und ich bin aufgrund meiner Wadenprobleme nur einmal laufen gewesen (Mittwoch). Dennoch hatten wir uns die sub40 vorgenommen. Nachdem wir uns an der Wechselstelle getroffen hatten und Henrik mir die Startnummer gegeben hatte, machte ich mich auf in Richtung Start. Etwas spät, aber ich kam 10min vor dem Startschuss rechtzeitig an. Das Teilnehmerfeld war sehr groß (ca. 6000 Läufer wurden erwartet), zum Glück konnten die Staffeln mit in Startblock 1 loslaufen, das war sonst nur den sub40-Läufern vorbehalten. Insofern hatte ich Glück und konnte relativ frei nach dem Start losziehen. Weiterlesen »

Von Henrik am 04. September 2008 · 1 Kommentar · Kategorien: News

Inzwischen scheinen die Ergebnisse des Nike Human Races final zu sein. Grund genug, ein paar Zahlen zusammenzutragen. Mit meinem grottigen Lauf vom Sonntag bin ich auf Platz 2.226 der virtuellen Teilnehmer gelandet. Insgesamt wurden bei diesem Event 5.113.860 Km zurückgelegt. Eine beeindruckende Zahl. Der ??sterreicher Günther Weidlinger hat im weltweiten Vergleich den Präsenzlauf in 29’25” für sich entschieden. Von den teilnehmenden 26 Städten waren die Jungs und Mädels in Madrid am schnellsten unterwegs mit durchschnittlich 56’34”, München folgt auf einem ordentlichen Platz 7 mit 58’51”. In der Landeswertung -hier fließen wohl alle Ergebnisse ein- liegt Team Germany auf Rang 71 von 113. Das schnellste Land der Welt ist Mauritius, gefolgt von Barbados und Samoa. Wahrscheinlich sind da nur 3 Leute gelaufen? 4.540 Präsenzläufer erliefen eine Spendensumme von 15.726 EUR. In München waren mehr als 15.000 Läufer dabei, eine gigantische Zahl für einen Zehnkilometerlauf. Einen Clip über den Lauf in München gibt es hier. Das Human Race war damit wohl ein großer Erfolg, vor allem für das Marketing von Nike. Benjamin von run4miles.de hat in München teilgenommen und berichtet ausführlich von einem grandiosen Event.