Von Running Twin Marek · 11. August 2012 · 4 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Die Beilage in der neuesten Runners World kann einem schon ein schlechtes Gewissen machen. Das Special zum Berlin Marathon liegt bei und es zeigt deutlich: der Countdown läuft unerbittlich runter, jetzt sind es nur noch schlappe 7 Wochen bis zum Hauptstadt-Marathon. Wie ist also der Stand der Dinge? Bei Henrik sieht es momentan eher durchwachsen aus. Bei gesteigerten Umfängen (ja, ohne diese geht es nicht) machen sich die Schienbeine mehr und mehr bemerkbar. Das nervt natürlich unheimlich und ist für eine konzentrierte Vorbereitung sehr hinderlich. Zumal ja auf seinem Plan noch das Livigno-Laufcamp Anfang September angestrichen ist. Und dort wird es innerhalb einer Woche richtig zur Sache gehen. Halten wir die Daumen, dass er das Problem in den Griff bekommt!

Bei mir sieht die Lage schon etwas positiver aus. Nach den ersten 5 Wochen liege ich im Soll. Zwar habe ich mir aus dem Urlaub eine schöne Erkältung mitgebracht (Nummer 1 im gesamten Jahr!), aber so ganz unerwartet kam die jetzt nicht, so dass ich die drei gestrichenen Einheiten zwar zähneknirschend aber halbwegs entspannt weggesteckt habe. Ab Dienstag wurde wieder voll angegriffen und zu meiner eigenen Überraschung ließ sich das gegen Ende der Woche ziemlich gut an. Zufrieden bin ich besonders mit meinen Pulswerten und der vergleichsweise schnellen Erholung. Wenn ich da mal 3 Jahre zurück denke, dann sah es damit noch um Einiges schlechter aus. Als Hochpulser fühle ich mich mit einem 160-er Puls noch pudelwohl. Aber auch ohne Messung des Tempos oder der Herzfrequenz erkennt man gut, wie es aktuell mit der Form bestellt ist. Vor allem habe ich Spaß am Laufen und das ist die wichtigste Voraussetzung, damit der Berlin-Marathon ein Erfolg wird.

Den einen oder anderen Wettkampf werden wir aber vorher noch mitnehmen. Henrik war heute 10km in Dachau unterwegs. Dazu dann aber zur rechten Zeit mehr.

Von Running Twin Marek · 17. März 2012 · 8 Kommentare · Kategorien: Strecken, Trainingstagebuch

Es ist Freitag Abend. Die Arbeitswoche ist geschafft. Pünktlich zum Start ins Wochenende heißt es den Kopf freibekommen und nebenbei sportlich ins Wochenende zu starten. Wie immer steht bei Dunkelheit die Frage nach der Laufstrecke im Raum. Meine Abneigung gegen S-Bahn-Querungen verleitet mich zu dem Entschluß, ein paar Runden ums heimische Eck zu drehen. Abwechslungsreich ist anders. Aber sehen wir mal die positiven Aspekte der 1,7km-Runde: das Ziel, halbwegs konstante Zeiten mit gleichbleibendem Puls zu laufen, hat es schon in sich. Zumal sich ein Anstieg über ca. 500m ganz schön ziehen kann. Die Vorgabe von 12 Runden erscheint hochgesteckt, aber durchaus machbar. Man wächst ja an Herausforderungen. Auch am Freitag Abend. Ich starte mit leichten Kopfschmerzen. Die erste Runde verbuche ich unter Warmlaufen – schon blöd, wenn man vergißt, das 1km-Auto-Lapping des Chronometers vorher abzuschalten. Wollte ich doch die exakten Sekunden jeder Runde schwarz auf grau haben. Ab Runde 2 geht es dann also ernsthaft los. Das Tempo hängt irgendwo zwischen Dauerlauf und Tempodauerlauf. Eigentlich keines von beidem und doch irgendwie beides. Egal. Die ersten 6 Runden sind quälend lang. Auf diesen manifestiert sich die Vorgabe, unter 8min pro Runde zu bleiben. Klar: nur, damit das Training schneller vorbei ist. Wie sich dann herausstellt, ist die Vorgabe zu weich. Aber es sollte ja auch keine Tempoeinheit werden. Auf Runde 9 flitzt mir ein Sprinter entgegen, den Berg mit Fullspeed runter. Er grüßt mich hektisch, ohne auch nur den Blick vom Weg abzuwenden. Das nenne ich vollste Konzentration. Der will wohl was erreichen. Und ich? Der zweite Teil vergeht zum Glück fixer. Die Rundensplits sind irre konstant: 07:45, 07:34, 07:33, 07:34, 07:35, 07:37, 07:32, 07:37, 07:32, 07:32, 07:34. Irgendwann gibt auch der bellende Hund an der Kreuzung Ruhe. Nicht mal ein Einbruch am Ende. So langsam kann ich mir echt einreden, dass die Form stimmt. Oder?

Von Henrik · 29. August 2011 · 2 Kommentare · Kategorien: Gesundheit, News, Trainingstagebuch

Crosstrainer Copyright by Sports and Health MünchenDer Läufer läuft draußen, egal, bei welcher Witterung, egal zu welcher Tages- oder Jahreszeit. Wie habe ich die Sportler auf den Laufbändern dieses Landes immer belächelt. Am “laufenden Band” ein paar Kilometer abspulen ging so bis vor 2 Jahren bei “schlechtem Wetter” immer noch gerade so als Ersatzplattform durch. Ich erinnere mich, dass ich sogar mal einen Halbmarathon versucht hatte. Aber sich auf dieses alberne Gerät namens Crosstrainer stellen, das ging bis vor 6 Wochen dann doch zu weit. Bringt das wirklich was? Im Fitnessstudio meines Vertrauens gibt es doppelt so viele Crosstrainer wie Laufbänder! Inzwischen habe ich aber auch mit diesem Fitnessgerät meinen Frieden geschlossen. Wenn auch nicht ganz freiwillig. Weiterlesen »

Von Running Twin Marek · 25. November 2009 · 3 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Neues SchuhwerkDer dritte Lauf nach meiner Pause fand heute zur Mittagsstunde statt. Frühlingsgefühle kamen auf bei fast sommerlichen Temperaturen und den kurzen Klamotten. Aber so recht finde ich noch nicht wieder rein. Das Laufen fällt mir nachwievor nicht leicht, ich finde keinen richtigen Rhythmus und bin zudem viel zu schnell am Schnaufen. Ich merke zwar, wie es zwischendurch plötzlich besser geht, aber es dauert nicht lange, bis ich wieder Tempo rausnehmen muss. Vielleicht bin ich ja auch einfach zu ungeduldig. Die Form vor meiner Pause war gut (nein: grandios :-)) und da will ich natürlich so schnell wie möglich wieder hin. Geht aber anscheinend nicht von jetzt auf gleich, obwohl mir von heute auf morgen auch reichen würde. Um mir einen kleinen Motivationsschub zu versetzen – manchmal muss man ja nur ein wenig nachhelfen – habe ich kurz vor Ende meines läuferischen Ausfluges im Laufladen meines Vertrauens gestoppt und mir neues Schuhwerk besorgt (zu bewundern auf dem Bild). Die Waveriders hatte ich jetzt schon das ganze Jahr an und ich glaube so langsam haben die ihre Schuldigkeit getan. Da ich sehr zufrieden war mit Mizuno habe ich mir ein “baugleiches” Paar mitgenommen. Und weil ich mich nicht entscheiden konnte, gleich noch ein Paar neue Brooks dazu. Es macht sicher Sinn, im Training wie im Wettkampf mal die Schuhe wechseln zu können, damit sich die Füße nicht zu sehr an das eine Paar gewöhnen. So, bin gespannt, was die nächsten (An)Läufe bringen.

Von Running Twin Marek · 08. März 2009 · 7 Kommentare · Kategorien: Wettkampfbericht

Schön war's!Da war echt was los heute im Britzer Garten. Ich glaube es waren noch mehr Teilnehmer als letztes Jahr zum Saisonauftakt. Das Wetter war dafür eher ungemütlich, aber wenigstens hörte es kurz vor dem Start auf zu regnen. Apropos Start: den hatte ich mal wieder komplett verschlafen und mußte mich den ersten Kilometer erstmal weiter nach vorne wuseln. Wieso stellen sich manche Läufer immer weit nach vorne, um danach gemütlich zu dritt in der Mitte zu traben? Werde ich nie verstehen. Nach 3km schaute ich auf die Uhr: 12:05. Schneller als gedacht. Aber da war mein Puls schon ziemlich weit oben, also versuchte ich etwas langsamer zu machen. Bei 5km stand 20:24 auf dem Display. Da merkte ich spätestens, dass es mit der Bestzeit heute nix wird. Aber war ja auch nicht eingeplant. Ich kämpfte mich weiter, mußte aber dem hohen Anfangstempo weiter Tribut zollen und einige Läufer vorbeiziehen lassen (u.a. auch die erste Frau). Den letzter Kilometer gab ich wieder etwas Gas und kam mit 41:08 (der Ergebnisdienst war diesmal sehr schnell) ins Ziel. Insgesamt bin ich zufrieden damit, auch wenn es 18s langsamer war als letztes Jahr. Aber die Saison hat ja gerade mal angefangen. Jetzt konzentrieren wir uns erstmal auf den Halbmarathon, die Sprintdistanz steht erst wieder Mitte April im Mittelpunkt. Henrik setzt sich gleich in den Flieger Richtung Asien.

Von Running Twin Marek · 05. März 2009 · 1 Kommentar · Kategorien: Trainingstagebuch

Erholung...Nach dem langen Lauf am Sonntag und dem Tempotraining am Dienstag habe ich es heute abend ruhig angehen lassen und bin 14km im langsamen Tempo getrabt. Einfach die Seele baumeln lassen und auf neue Gedanken kommen. Mein Gefühl sagt mir, dass es momentan eh gut aussieht und ich ordentlich auf den Wettkampf am Sonntag (10km) vorbereitet bin. Seit Anfang Februar konnte ich ohne Störung durchlaufen und bin auf rund 190km gekommen seitdem. In Anbetracht des miesen Wetters bin ich damit sehr zufrieden. Schau’mer mal, was Sonntag geht! Das Wetter soll nicht so gut werden, aber was spielt das schon für eine Rolle. Heute waren es 15° tagsüber und wir haben sogar beim Mittag draußen gesessen. Ein sicheres Zeichen dafür, dass der Frühling naht (oder schon da ist?).

Von Running Twin Marek · 17. November 2008 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Trainingstagebuch

Ich habe ich die Langsamkeit des Laufens entdeckt. Bei meinem ersten Versuch hatte es nicht geklappt, meinen Puls konstant unter 170 zu halten. Diesmal war ich erfolgreicher. Gute 15km am Freitag von der Arbeit mit einer Zeit von 01:28. Das besagt, dass ich nicht so schnell unterwegs war. Meinem Laufsensor ging unterwegs die Batterie aus, so dass die Distanz nicht stimmt. Aber mit durchschnittlich 169 Schlägen/min war ich sehr zufrieden. Gestern konnte ich es nicht lassen und bin die 10km wieder etwas fixer in 47min gelaufen. Morgen habe ich einen Termin beim Kardiologen, das ist eine Folgeuntersuchung von meinem sportmedizinischen Test. Ich gehe mal davon aus, dass es nur Routine ist und ich gesund bin.

Von Running Twin Marek · 06. November 2008 · 2 Kommentare · Kategorien: Laufen, Trainingstagebuch

Heute abend bin ich zum ersten Mal im November wieder raus (trotz Nieselregen). Es hat wieder Spaß gemacht. Allerdings ist meine Wadenverletzung nachwievor nicht weg und ich spüre immer noch ein leichtes Ziehen. Ich habe es sehr langsam angehen lassen und wollte heute dem Rat von der sportmedizinischen Untersuchung von vor drei Wochen folgen, meinen Puls nicht dauerhaft über 170 zu lassen. Trotz aller Bemühungen wollte mir das nicht gelingen. Dabei habe ich glaube ich den langsamsten Lauf hingelegt, den ich je hatte. Am Anfang geht das immer noch gut, aber dann geht es über 170 und am Ende komme ich nicht mehr unter 180. Ich bin fast 14km gelaufen und wirklich angestrengt habe ich mich wahrlich nicht. Geschwitzt habe ich auch kaum. Keine Ahnung, am 18.11. lasse ich mich ja nochmal von einem Kardiologen durchchecken. Warum der Polar zwischendurch meinte, ich hätte einen Puls von 220, ist mir auch unklar. Kurz vor dem Wählen des Notrufs war ich da definitiv nicht. Kurzer Rückblick: im Urlaub war ich nur einmal unterwegs, da aber mit ordentlich Höhenmetern.  Hat super Spaß gemacht, ich hatte die Klamotten von Tchibo ausprobiert, die mir aber viel zu warm waren.