Von Running Twin Marek am 18. November 2012 · 7 Kommentare · Kategorien: Charity, Wettkampfbericht

November im grauen Berlin: Zeit für die Marathonstaffel! Was lange geplant war, wurde heute endlich gut. Mit ganzen vier Staffeln (3xMänner/Mixed und 1xFrauen) sind wir heute zusammen mit dem Team World Vision Deutschland an den Start gegangen. In der letzten Woche mußten wir beinahe alles umwerfen, aber die Vorbereitung hat sich gelohnt und mit dem Ergebnis heute können alle sehr zufrieden sein. Bereits im letzten Jahr war das Event ein voller Erfolg, diesmal hat es aber noch mehr Spaß gemacht. Begonnen hat unser Wochenende bereits gestern abend mit einem Get-Together beim Italiener, wo uns Lars Györvari vom Team World Vision in entspannter Atmosphäre die Arbeit von World Vision vorgestellt hat. Lars, der eine Laufgruppe in München betreibt, hat es sich nicht nehmen lassen, auch heute mit uns in einer Staffel zu laufen und World Vision weiter in Berlin bekanntzumachen. Die tollen Ergebnisse wollen wir nicht an die große Glocke hängen – dennoch waren die Leistungen heute einfach sensationell. Jeder, aber wirklich jeder, ist heute über sich hinausgewachsen und hat für seine Staffel bravorös um jede Sekunde gekämpft. Dazu beigetragen hat mit Sicherheit auch der große Jubelsturm, der bei jedem Staffelläufer aufkam, als unser Teamzelt am Ende der Zielgeraden passiert wurde. Wenn das keine Motivation für den Zielspurt oder die zweite Runde war! Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern bedanken, natürlich bei den tapferen Läufern, aber auch bei allen fleißigen Helfern, die sich um kleine aber wertvolle Details gekümmert haben: Britta N. beim Ansagen und Bejubeln der Läufer, Katja-Maria bei der -knallharten- Chip- und Startnummernverwaltung und unseren vielen tollen Fotographen (Bilder werden in Kürze nachgeliefert!): ohne Euch geht einfach nichts. DANKE Ihr Lieben! Dass es uns kulinarisch an nichts gefehlt hat, ist natürlich ein Verdienst aller “Lieferanten”. Überhaupt hatte man das Gefühl, dass sich alle schon lange kannten und es keinerlei Berührungsängste gab. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt leider hängen: unsere tollen World Vision Teamshirts sind bei der Post unter der Woche verschollen, so dass nicht alle heute im auffälligen Dress antreten konnten. Diese werden in der kommenden Woche aber nachgeliefert. “Nächstes Jahr gerne wieder” lautete der einheilige Tenor heute, die Meßlatte liegt nun wieder höher. Obwohl wir von einer Neuauflage unter der Woche noch gar nichts wissen wollten, hat uns der heutige Tag ordentlich ins Gewissen geredet, es in 2013 nochmal zu probieren. Ihr seid dabei?

Bilder gibt es auf Facebook!

TeamnameTeilnehmerResultat
Running Twins & Team World Vision
PINK
Sabrina Maul 0:33:02
Constanze Mahr 0:36:47/1:09:49
Stefanie Bartsch 0:50:27/2:00:15
Anna-Carolin Augustin 0:32:16/2:32:30
Silvie Haarmann 0:53:13/3:25:43
Sabrina Maul 0:27:50/3:53:33
03:53:33
Platz 65 Frauen
Running Twins & Team World Vision
ROT
Gerald Hildebrandt 0:48:29 (Platz 74)
Bianca Meyer 0:39:02/1:27:30 (Platz 50)
Henrik Lange 0:19:58/1:47:27 (Platz 35)
Marek Neumann 0:37:33/2:25:00 (Platz 27)
Nadin Eule-Mau 0:20:23/2:45:22 (Platz 27)
02:45:22
Platz 27 Männer/Mixed
Running Twins & Team World Vision
GRÜN
Andreas Meier 0:54:41
Lars Györvari 0:47:46/1:42:26
Bernd Meyer 0:21:26/2:03:52
Hugo Goeldner 0:42:55/2:46:46
Karsten Kynast 0:24:13/3:10:58
03:10:58
Platz 138 Männer/Mixed
Running Twins & Team World Vision
BLAU
Andreas Lenk 0:51:49
Christoph Leistner 0:56:00/1:47:48
Heiko Bartlog 0:21:15/2:09:03
André Dietze 0:44:18/2:53:20
Milosz Weckowski 0:20:41/3:14:01
03:14:01
Platz 170 Männer/Mixed
Von Henrik am 23. August 2012 · Kommentieren · Kategorien: News, Planung, Reisen

Wenn am Sonntag, 18.11. in Berlin wieder mehr als 1.000 Staffeln bei der Berliner Marathonstaffel über den ehemaligen Flughafen Tempelhof flitzen, wollen wir zusammen mit euch wieder dabei sein und ein tolles Teamevent feiern. Bereits seit Januar steht die Veranstaltung auf Facebook. Wir haben uns über das bisherige Feedback sehr gefreut. Jetzt, wo es an die konkrete Planung geht, brauchen wir verlässliche Daten. Deshalb haben wir ein eigenes Anmeldeformular bereitgestellt, über das ihr eure verbindliche Anmeldung an uns schicken könnt. Ihr würdet uns einen großen Gefallen tun, wenn ihr euch bis Mitte September anmeldet. Angesichts der nicht ganz berechenbaren Wetterbedingungen und der guten Erfahrung im vergangenen Jahr werden wir wieder ein Teamzelt vor dem Hangar im Zielbereich anmieten. Außerdem werden wir mit der Marathonstaffel das Team World Vision Deutschland unterstützen, das zur Marathonstaffel den einen oder anderen Teilnehmer beisteuert und sich am Ende des Tages hoffentlich auch über Neumitglieder freuen kann. Um einen einheitlichen Auftritt hinzulegen, ist das schnieke Team World Vision Eventshirt bei der Anmeldung inklusive. Bitte vergesst deshalb nicht, eure Shirtgröße auszuwählen. Eine Erläuterung zur Teilnahmegebühr (30 EUR): diese deckt nur einen Teil der Kosten für Startgebühren, Zelt und Shirts. Zum Sportlichen: ihr habt die Möglichkeit, eure Wunschstreckenlänge mitzuteilen, die wir dann bei der finalen Staffeleinteilung im November berücksichtigen werden. Wir hoffen ganz stark darauf, dass wir auch eine Frauenstaffel mit 6 Läuferinnen stellen können. Also Mädels, nix wie angemeldet! Und solltet ihr uns nicht mit Anmeldungen überrennen, laufen wir natürlich auch selbst mit. Für den Samstagabend planen wir zum Kennenlernen (und letzten Staffeleinteilungen) eine gemeinsame Einstimmung auf den Sonntag.

Hier geht es zum Anmeldeformular.

Zur Motivation sind hier einige Bilder aus dem letzten Jahr. Wir freuen uns auf euch und auf eine großartige Running Twins & Team World Vision Marathonstaffel in Berlin!

Von Gastautor Lars am 16. August 2012 · 4 Kommentare · Kategorien: Charity, Grundsätzliches, News

Warum laufen wir? Hierzulande beantworten wohl nur wenige Menschen die Frage damit, auch für andere etwas bewegen zu wollen. Auf den ersten Blick ist das auch nachvollziehbar, sind wir beim Laufen doch die meiste Zeit Individualisten pur. Ein Blick über den Tellerrand bzw. nach Amerika zeigt uns aber schnell, wie einfach es ist, den persönlichen Mehrwert (“ich bleibe fit”) mit der Hilfe für andere Menschen zu verbinden. Das Team World Vision zeigt eindrucksvoll, wie sich Engagement für Kinder mit dem Läuferalltag verknüpfen lassen.

Wir beide finden den Gedanken großartig und möchten euch auf diesem Wege bitten, zumindest mal einen Einblick zu nehmen. Wir haben nicht lange überlegt und uns entschlossen, mit unserer Marathonstaffel am 18.11.2012 das Team World Vision Deutschland zu unterstützen. Wie das genau aussehen wird, erfahrt ihr in den nächsten Tagen, sobald die Anmeldung geöffnet ist.

Lars Györvari, Gründer vom Team World Vision Deutschland, erzählt uns in einem Gastbeitrag seine ganz persönliche Geschichte. Weiterlesen »

Von Henrik am 19. Juni 2012 · 3 Kommentare · Kategorien: Grundsätzliches, Strecken

In der Laufhistorie steht an 2. Stelle der Berliner Firmenlauf am 25.08.2006. 26:01 min habe ich über eine dunkle und verregnete Strecke durch den Tiergarten gebraucht und war danach sehr stolz auf das Ergebnis. Das war der Einstieg in ein regelmäßigeres Lauftraining. Marek war zu diesem Zeitpunkt nicht so richtig zu motivieren und belächelte mich damals noch. Eine andere Zahl klingt fast unglaublich. 68.586 Läuferinnen und Läufer waren am vergangenen Donnerstag bei der J.P. Morgan Corporate Challenge in Frankfurt am Start. Dieser “Firmenlauf” ist damit mal eben die größte Laufveranstaltung auf dem Erdball. Beim Berliner Firmenlauf am 01.06.2012 -also gute 6 Jahre nach meinem Initialzündungserfolgserlebnis- starteten mehr als 8.000 Teilnehmer. Mit dem B2RUN hat sich inzwischen eine ganze Firmenlaufserie etabliert. Allein beim Münchner Ableger waren im Jahr 2011 mehr als 30.000 Teilnehmer dabei und schoben sich auf der rund 6 Km langen Strecke durch den Olympiapark. Die Veranstaltung ist Monate vorher ausverkauft. Warum boomen Firmenläufe, während die großen Laufveranstaltungen tendenziell rückläufige Teilnehmerzahlen melden? Die Motivation für einen Firmenlauf liegt auf der Hand:

  • Die Teilnahme ist für den Mitarbeiter i.d.R. umsonst, da der Arbeitgeber die Startgebühren übernimmt
  • Ein Laufshirt gibt es im Startpaket meist mit dazu, schließlich möchte man nach außen corporate identity ausstrahlen
  • Das gemeinsame Starten fördert das Teaming – wenn man zusammen laufen kann, dann geht auch das Zusammenarbeiten, oder?
  • Die Ergebnisliste fördert gnadenlos zutage, wer der/die Schnellste und Langsamste in der Firma war, also im nächsten Jahr schneller?
  • Mit Arbeitskollegen ungezwungen Zeit außerhalb der Firma verbringen, welche bessere Gelegenheit gibt es dafür?
  • Die Streckenlänge ist mit 5-6 Kilometern relativ kurz, diese Distanz schafft jeder in einer würdigen Zeit
  • Ein erfolgreiches Finish war für so manchen Hobbyläufer der Einstieg in ein regelmäßiges Lauftraining

Eigentlich also ein Pflichtprogramm für jeden angestellten Läufer. Kann man doch die Kollegenschar über die kurze Strecke locker in die Tasche stecken. Trotzdem nehmen wir an Firmenlaufveranstaltungen nicht (mehr) teil. Das kommerzielle Interesse an Firmenläufen ist unbestreitbar gewachsen. Auf die Firmenanmelder ist Verlass und das Kleinklein bei der Anmeldung entfällt, wenn Konzerne mal eben eine vierstellige Zahl von Mitarbeitern anmelden. In Frankfurt werden inzwischen 22 EUR fällig, wohlgemerkt pro Teilnehmer. Die Läufe sind inzwischen dermaßen überfüllt, dass es eigentlich Firmenhindernislauf heißen müsste. In Frankfurt haben meine Teamkollegen und ich vor drei Jahren sagenhafte 45 Minuten gebraucht, um zur Startlinie vorzudringen. Auf eine Zeitnahme verzichtet man dort übrigens vollständig. Ja natürlich, es geht ja bei Firmenläufen erst in zweiter Linie um Sport. Im Vordergrund steht der Teamgeist, der Zusammenhalt, der Gesundheitsgedanke. Das ist auch völlig in Ordnung so. Aber damit ist das ganze für ambitioniertere Läufer nicht mehr interessant. Insofern haben wir eine gewisse Entwicklungskurve beschritten. Und so können sicher viele Läufer Geschichten erzählen, die mit “Es war einmal ein unsportlicher Mitarbeiter, der sich zur Teilnahme an einem Firmenlauf überreden ließ…” beginnen.

Wie haltet ihr es? Nehmt ihr regelmäßig und wenn ja, an welchen Firmenläufen teil und unterstützt euren Arbeitgeber? Welcher ist der schönste Firmenlauf Deutschlands?

Von Henrik am 05. Juni 2012 · 7 Kommentare · Kategorien: Laufen, News

Unser Bloggerfreund Christian Brenner ist großer Fußballfan. Bereits zur Weltmeisterschaft 2010 hat er mit dem “WM-Laufspiel” eine tolle Aktion gestartet. Dazu hat er Laufpaten für jedes teilnehmende Team gesucht, die dann am tatsächlichen Spieltag ihre Mannschaft durch einen Lauf vertreten haben. Das “Team” mit den meisten Kilometern an diesem Tag hat die Partie gewonnen. Und so wurde die gesamte WM durchgespielt mit einem beeindruckenden Ergebnis: 1741 Kilometer haben die 32 Teilnehmer gelaufen. Marek durfte Griechenland vertreten, musste aber in der “Todesgruppe” mit sehr starken Läufern schon in der Vorrunde die Segel streichen. Ich habe Brasilien zugelost bekommen und habe das Team immerhin ins Viertelfinale geführt. Dann musste ich leider wegen eines Termins passen und kampflos das Spiel abgeben. Weltmeister wurde Honduras, vertreten durch Chris. Die Idee zu diesem Spiel finden wir beide großartig und deshalb sind wir auch zur Neuauflage -diesmal zur Europameisterschaft- wieder dabei. Christian hat sogar auf seinen eigenen Startplatz zugunsten von Marek verzichtet – was für ein Sportsgeist. Oder kommt er bei DEM Aufwand für die Auswertung und Aktualisierung überhaupt zum Laufen? Obwohl nur 16 Teams an der Endrunde teilnehmen, sind wieder 32 Mitspieler dabei. Diesmal vertreten zwei Läufer ein Team – die Kilometerleistung am Spieltag wird einfach addiert.(c) brennr.de Damit ergeben sich mehr taktische Möglichkeiten und wenn ein Spieler wirklich keine Zeit zum Laufen hat, könnte der Partner das Spiel mit einer Einzelaktion noch gewinnen. Die Auslosung der Teampaten hat Christian mit einem YouTube-Clip sauber dokumentiert. Marek startet mit Marco für den Gastgeber Polen und mir wurde Sebastian zugelost, mit dem ich für Irland starten werde. Marco ist Finisher der 100 Km bei der kürzlich ausgetragenen TorTour de Ruhr. Damit dürfte der Favorit auf den Gruppensieg in Gruppe A bereits feststehen. Das wird eine spannende EM und für die Organisation an dieser Stelle ein Riesen-Dankeschön an Christian!

Von Henrik am 07. Januar 2012 · 3 Kommentare · Kategorien: Planung, Reisen, Strecken

Auf Facebook hatte ich die Veranstaltung in vorauseilendem Gehorsam schon mal angelegt. Und prompt hat die gesamte Teilnehmerschaft vom letzten Jahr wieder zugesagt. Aber nicht jeder Läufer ist auf Facebook vertreten. Deshalb kündigen wir auch hier den Termin hochoffiziell an.

    Am Sonntag, 18.11.2012 ab 10:00 Uhr
    in Berlin, Tempelhofer Park, Hangar 6

möchten wir wieder mehrere Staffeln im Rahmen der Berliner Marathonstaffel ins Rennen über die 42,195 Kilometer schicken. Dabei sind pro Staffel die Abschnitte von 12,2 Km / 10 Km / 5 Km / 10 Km und 5 Km zu absolvieren. Auch in diesem Jahr steht wieder der Spaß im Vordergrund. Dass das kein Widerspruch zu einem gewissen sportlichen Ehrgeiz sein muss, die Zeit aus dem Vorjahr wieder zu toppen, haben wir im letzten Jahr bewiesen. Jetzt geht es erstmal darum, den Termin im Kalender abzusichern und verletzungsfrei in das neue Laufjahr zu starten. Wir freuen uns schon heute auf einen tollen Saisonabschluss 2012 mit euch!

Von Henrik am 21. November 2011 · 9 Kommentare · Kategorien: Wettkampfbericht

Die strahlenden Gesichter über die gesamte Veranstaltung hinweg sprachen Bände. Viel Trubel, viel Fachsimpelei an der Strecke, Fotos ohne Ende, perfekte äußere Bedingungen und Läufer, die für das Team alles geben – das kann nur Marathonstaffel sein! Der SCC Berlin hat mit der zweiten dritten Auflage auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin wieder alles richtig gemacht. Und wir waren mit 2 Staffeln mittendrin im Geschehen. Unserer Einladung sind auch andere Blogger samt großen Kameraobjektiven gefolgt, so dass dieses Event wohl das am besten dokumentierte in der Geschichte der Running Twins werden wird. Deshalb müssen wir gar nicht sooooooo viel berichten, mit den Blogs von Nadin, Milosz und Ralf entsteht gerade eine kleine Blogparade.

Unsere Teams hatten wir ja im Vorfeld ausführlich vorgestellt. Bis auf die Reihenfolge in Staffel 2 -Andreas lief statt Bernd die ersten 12,2 km- wurde genau so gelaufen wie geplant. Und nicht nur die Besetzung lief wie geplant, auch meine optimistische Zeitvorgabe (Staffel 1: 2:45-2:55, Staffel 2: 3:05-3:15) wurde getroffen. Dass Mareks Staffel mehr als 2 Minuten schneller als unsere letztjährige Staffel war, zeigt, dass alle mit fulminantem Einsatz in das Rennen gegangen sind. Auch die Platzierung der Staffel “Running Twins 2″ konnte sich sehen lassen. Trotzdem haben wir die Zeiten nicht übermäßig ernst genommen. “Spaß mit kontrolliertem Ehrgeiz” könnte man wohl als Überschrift wählen. Dazu passt auch, dass nicht alles perfekt lief. So irrte Nadin eine Minute durch die Wechselzone, um Ralf zu finden. Hier können wir die Absprachen, wo genau man wechselt und woran man den anderen erkennt, noch optimieren. Milosz’ 3D-Kamera wollte nicht so richtig mitfilmen. Aber die Problemchen sorgten eher für Lacher als für Verdruss. Grundsätzlich wurden alle Splits gemessen, denn jeder Läufer hatte einen eigenen Chip. Die Baken standen vor der Wechselzone. Im und am Hangar war zudem kein GPS-Empfang vorhanden, so dass die gemessenen Zeiten tlw. deutlich von den offiziellen Splits in der Ergebnisliste abwichen. Ganz aufklären konnten wir die Unterschiede zwischen “gefühlt gelaufen” und “offiziell gelaufen” trotzdem nicht. Immerhin konnten mit Marek und Ralf gleich zwei unserer Läufer “so nebenbei” ihre persönliche Bestzeit verbessern. Die Idee, in diesem Jahr ein Basislager in einem Teamzelt aufzuschlagen, erwies sich als goldrichtig. Nicht nur, dass wir das schönste und individuellste Teamzeltbanner hatten. Auch die Verpflegung unserer beiden Staffeln konnte so einfach organisiert werden und wir mussten unsere Laufsachen nicht auf dem Boden des Hangars ausbreiten.

Ein Riesen-Dankeschön an unser Unterstützungsteam aus Begleitern und Anfeuerern, besonders an Mareks Frau Britta, die unser Banner in tagelanger Handarbeit genäht hat. Eine rundum gelungene Veranstaltung mit zufriedenen Gesichtern – wir sind Marathonstaffel! Weiterlesen »

Von Henrik am 02. Juli 2011 · 3 Kommentare · Kategorien: Strecken, Wettkampfbericht

Der Garmin Alpen Triathlon ist eine echte Traditionsveranstaltung. Das Who-is-who der Triathlonszene findet sich im oberbayerischen Schliersee ein, um auf einer der härtesten und landschaftlich schönsten Triathlonstrecken um den Titel zu kämpfen. Auf dem Oktoberfestbesuch meines Arbeitgebers hatten wir im September 2010 beschlossen, als Staffel anzutreten. Heute morgen standen am Schliersee sogar zwei Staffeln von uns am Start. Triathlon-erfahren war noch niemand der sechs Teilnehmer, insofern waren die Ziele eher bescheiden (“nicht Letzter werden”). Allein die etwas komplizierten Prozesse (Checkin für Schwimmer und Radler, Wärmeklamotten richtig deponieren, Wechselzone verlassen/betreten, Chipübergabe, Transport zum Zielbereich…) für die Staffeln waren schon die erste Herausforderung. Der Zieleinlauf und die Laufstrecke ist am Spitzingsee, geschwommen wird aber im Schliersee. Dazwischen liegen 40 Radkilometer, die es in sich haben. Die letzten 5 Km davon sind legendär: mit 12% Steigung geht es hoch zum Spitzingsattel. Es soll Athleten gegeben haben, die sich das angesehen haben – und dann nie wieder am Schliersee gesehen wurden. Völlig klar, dass jeder ohne eine gute Radleistung hier untergeht. Weiterlesen »

Von Henrik am 09. Juni 2011 · 3 Kommentare · Kategorien: Wettkampfbericht

Das Wetter hatte uns im letzten Jahr richtig im Stich gelassen. Im Wolkenbruch startete die Teamstaffel im Münchner Westpark. Diesmal hingen die Wolken zwar wieder tief, aber es blieb einigermaßen trocken. Die Teamstaffel – das ist eine richtig schöne, fast familiäre Veranstaltung. 52 Staffeln liefen mit, kein Vergleich zum Berliner Pendant – dort waren 2010 über 4.000 Staffeln am Start. Laufgruppen-Chefin Bianca Meyer hatte allein 8 Staffeln zusammenstellen können – ein beachtliches Ergebnis. Das mündete in einem richtigen Teamevent, bei dem jeder die anderen anfeuerte, mitfieberte und natürlich mitlief. Drei Wertungen wurden angeboten: Männerstaffel mit 5×5 Km, Mixed-Staffel mit 4×5 Km und Damenstaffel mit 3×5 Km. Ich durfte mit Dirk, Ariane und Carolin in einer Mixed-Staffel laufen und war der Schlussläufer. Und meine Staffel machte das richtig gut, alle liefen deutlich schneller als ich das erwartet hatte. So sprang für die Staffel “Running Company Mixed 1″ Platz 3 heraus. Im Einzelnen liefen wir:

  • Dirk 20:14 (20:14)
  • Ariane 22:26 (42:38)
  • Carolin 21:34 (1:04:12)
  • Henrik 19:32 (1:23:44)
  • Die Strecke führt über 1,65 Runden durch den Westpark West und ist nicht ohne: drei Mal muss man vorbei an Start und Ziel und dabei einen ziemlich ekligen Anstieg zum Rosengarten absolvieren. Sie ist sogar so anspruchsvoll, dass ich mich auf meiner ersten Runde verlaufen habe, weil ich etwas zu früh abgebogen bin. Zum Glück bemerkte ich den Fehler und lief ca. 40 Meter zurück. Im Gegensatz zu manch anderem Läufer, der die Abkürzung vorsätzlich durchlief – unsportlich! Die letzte Runde lief Bianca größtenteils mit und feuerte mich an. Da lief ich schon auf dem Zahnfleisch und musste ordentlich punpen – so ist das halt auf 5000 Meter. Es wäre bei voller Quälbereitschaft und ohne das Verlaufen eine 18:xx dringewesen. Aber das war dann auch egal, Platz 4 lag mehr als eine Runde hinter uns. Ein wunderbares Event war das, unter sportlichen und organisatorischen Gesichtspunkten war hier nicht mehr zu holen. Daran änderte auch der einsetzende Regen zum Ende hin nichts mehr.

    Viele Bilder gibt’s dazu von der Running Company Presseabteilung hier auf Facebook.

    Von Henrik am 28. Mai 2011 · 5 Kommentare · Kategorien: Strecken, Trainingstagebuch

    Sowas passiert immer auf der Wiesn. Da trinkt man eine Maß über den Durst und schon sitzt man mit im Boot. Mein Kollege Olaf schlug im September vor, in diesem Jahr am Alpen Triathlon teilzunehmen – als Staffel. Dirk dazu als Schwimmer, ich als Läufer. Und *kling* wurde darauf angestoßen. “Daran erinnert sich in einer Woche sowieso niemand mehr.” Weit gefehlt. Ich persönlich habe die Planungen vorangetrieben, denn nachdem ich die Ausschreibung gelesen hatte, ließ mich das Event nicht mehr los. Da war vom “malerischen Bergpanorama” und einer “anspruchsvollen Strecke” die Rede. Mit ein wenig internem Marketing haben wir inzwischen sogar drei Firmenstaffeln für die Olympische Distanz (1,5 Km Schwimmen, 40 Km Radfahren, 10 Km Laufen) zusammen. Doch bevor ich die Anmeldungen absetze, wollte ich mir selbst einen Eindruck von der Strecke verschaffen. Streckenkenntnis wird gern als Erfolgsfaktor unterschätzt. Und gerade die gefürchteten Anstiege sollte man mal gelaufen sein. Alles halb so wild? Ja und nein. Weiterlesen »