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Nachdem Henrik vorgestern von seinem schwierigen Lauf berichtet hatte, juckte es mich in den Beinen und ich machte mich gestern morgen auf in Richtung Wald. Ein langer Lauf ausnahmsweise an einem Wochentag – an den Wochenenden in diesem Monat fehlte mir bisher einfach die Zeit dafür. Und da unser großer Kleiner noch bei der Oma weilt und nicht in die Kita mußte, konnte ich schon um halb sieben aufbrechen. Fast hätte ich meine Trinkflasche vergessen – habe ich zum Glück nach 10s gemerkt und bin schnell nochmal hoch. Die Strecke war ich bisher dreimal gelaufen, das letzte Mal mit ähnlichen Problemen wie bei Henrik gestern. Diesmal aber ging alles glatt. Die meiste Zeit im Schatten des Waldes lief es sich sehr angenehm bei noch erträglichen Temperaturen. Nicht ein einziger Läufer kreuzte meinen Weg. Die nötige Grundlagenausdauer für den Halbmarathon am Sonntag wollte ich verbessern, die 21,1km stoppte ich bei 01:54, ziemlich genau am Ziel des Müggelsee-Halbmarathons. Gemächliches Tempo, aber schneller macht einfach keinen Sinn bei der Distanz. Zurück ging es auf meiner Standard-Laufstrecke, bis vor die Haustür. Am Ende standen 28,3km zu Buche. Mit 02h:32min und einem Schnitt von 05:24/km war ich sehr zufrieden. Der Sonntag kann kommen!
Anfängerfehler? Sowas kann doch einem erfahrenen Läufer (wie mir?) nicht passieren. Bis gestern mal wieder. Am Nachmittag brach ich auf, um etwa 15 Km an der Isar zu laufen. Beste Bedingungen, nicht zu warm, ein leichter Wind, Sonnenbrille und Cap auf, Forerunner und iPod umgeschnallt. Ich lief die Isar von Sendling an abwärts in gemächlichem Tempo, mehr war bei den Massen an Fußgangstern und Radlern sowieso nicht drin. Vorbei am Maximilianeum, vorbei am Isarwehr, ich verlor das räumliche Gefühl. Ich folgte einem Läufer, der vor mir die Strecke lief und ein schönes Tempo vorgab. Warum ich nach 10 Kilometern immer noch nicht umdrehte, weiß ich nicht so richtig. Flußabwärts mit leichtem Rückenwind lief es sich einfach sehr angenehm. Und schon war ich 1 Km vor Ismaning. Also Pause und dann zurück – das wäre der längste Lauf meiner Karriere geworden. Wäre. Weiterlesen >>
Eigentlich wollte Britta heute abend alleine ihre Runde drehen – Grundlagenausdauer stand auf dem Plan. Da die Kids aber solange Mittagsschlaf gemacht hatten, entschieden wir uns spontan für eine Familienrunde am frühen Abend. Chariot-Anhänger vorgeholt, Marschverpflegung für die Kids eingepackt und los ging es. Durch die Altstadt ging es in Richtung Dahme. Leider endete unser zweiter gemeinsamer Lauf (letzten Freitag war die Premiere) auf der Allende-Brücke schon nach ca. 2,5km: Britta hatte Schmerzen im rechten Knöchel und wir entschieden uns, lieber nicht weiterzulaufen. Es hatte sich schon gestern angedeutet und scheint eine Reizung/??berlastung zu sein. Jetzt heißt es erstmal Ruhe und schauen, wie es die nächsten Tage geht. Wahrscheinlich war das Programm der letzten beiden Wochen doch etwas zu straff.
… heute stand wieder Tempotraining auf meinem Trainingsplan. 15min Einlaufen, 10 Intervalle a 1min und 10min Auslaufen. Vorgegebene Zeit bei den Intervallen waren 5.45, welche mir zu langsam war… ich lief knapp eine Minute drunter.
ABER viel interessanter bei diesem Training war meine heutige Musikauswahl. Ich bat Marek neulich mir gescheite Musik auf meinen Ipod zu spielen. Ein erfolgreicher Läufer sollte ja einen guten Geschmack haben :-) . Beim eigentlich ruhigen Einlaufen dann auch passende Musik: Leningrad von Billy Joel und diverse Kuschelrock-Lieder … nicht wirklich motivierend. Doch es wurde nicht besser. Bei den folgenden Intervallen begleiteten mich dann: “Looking for Freedom” ; “Ich bin der Martin, ne?” ; “??ber den Wolken” ; “Mein Stern” ; … aber der absolute Höhepunkt waren: “Lebt denn der alte Holzmichel noch” und “Schnuffel-Hase” … Ich drückte schon bald panisch auf der “weiter” Taste meines Ipods, um zu dem nächsten Lied zu gelangen. Dann … auf einmal (allerdings erst beim Auslaufen) … hyyyyyper hyyyyyyyyper… :-)
Ist das das Geheimnis der Running Twins? Schlager, Kuschelrock und Klingeltonlieder?
Man merkt es an den Abenden: es wird wieder früher dunkler und der Sommer (wenn man diesen so bezeichnen kann) geht in den Endspurt. Auch wenn es manchmal einfach zu warm zum Laufen ist, so ist es doch sehr angenehm, abends noch bei Helligkeit seine Runden drehen zu können. Die Kälte im Winter stört nicht, aber die Dunkelheit ist nicht gerade motivationsfördernd. Nun ja. Wie lief es die letzten beiden Monate? Befriedigend würde der Trainer sagen. Anfang Juni war ich etwas erkältet und lief einige Tage gar nicht. Trotzdem bin ich noch auf 98km gekommen in gut zwei Wochen. Ein Wettkampf war nicht dabei. Der Juli startete dann mit dem Firmenlauf, wo ich gut unterwegs war trotz des tropischen Wetters. Dieses Mal habe ich bewußt auf die Sommerpause verzichtet. Die letzten beiden Jahre habe ich für 4 Wochen nichts gemacht. Ob es was bringt? Keine Ahnung, wahrscheinlich nicht :-) Im Juli bin ich somit auf ca. 150km gekommen. Leider ohne richtig langen Lauf. Den muss ich jetzt vor dem “Halben” am 30.08. unbedingt noch einschieben. Sonst ergeht es mir wie letztes Jahr, als ich nach 15km fertig mit dem Lauf und der Welt war. Henrik hat seine Chance eiskalt genutzt. Und dieses Jahr?
Ich bin heut schon mit einem blöden Gefühl ins Training gestartet. Ich hatte Magenkrämpfe und dachte mir einfach, dass ich es eben etwas lockerer angehen werde… Hauptsache überhaupt ;-) … Auf meinem Trainingsplan stand heute Tempotraining… 2km Einlaufen, 6 Intervalle a 500m in 2.50-3.00 und 2km Auslaufen.
Schon beim Einlaufen der 2km merkte ich, dass das heut ne harte Nummer wird. Ich kam so gar nicht in meinen Rhythmus und wurde ziemlich frustriert. Dann die ersten Intervalle, bei denen ich ebenfalls keinen Rhythmus fand, lief ich in 2.49min… Naja… immerhin unter der Vorgabe. Eigentlich wollte ich nach dem zweiten Intervall abbrechen und nach Hause laufen, aber ich raffte mich nochmal auf und seltsamerweise lief es ab da auch besser. Die Intervalle dann immer so im Schnitt von 2.42min. Ich hechtete und keuchte an den Leuten vorbei, die gemütlich im Biergarten saßen und aßen, tranken, rauchten… Während ich mit den geschätzten 1000000000000 Fliegen vorlieb nehmen musste, die mir während des Trainings in den Mund flogen. Ekelhaft. Das Auslaufen lief dann wieder relativ entspannt.
Auch wenn ich unter meinen Vorgaben geblieben bin und eigentlich zufrieden sein könnte, frustriert mich der Gedanke, dass es dennoch so “langsam” ist und ich frage mich, wie man es schafft 10km in 4.30min/km zu laufen… das ist doch der Wahnsinn und ich muss noch sooo viel trainieren, um wenigstens auf 5min zu kommen. Und selbst DAS bleibt noch fraglich… seufz…
… nicht so ganz bei mir. Auf meinem Trainingsplan stand heut 6-8km bei einer Zeit von 6.20 – 6.40/km. Nachdem mein kleiner Sohn endlich schlief und ich den großen getrost dem Papa überlassen konnte, zog ich mich um und lief los. Die ersten 3 km fielen mir mal wieder am schwersten. Nach km 3 lag ich bei 6.22/km und hab mich gefreut, dass ich an unterer Grenze meiner Vorgabe liege. Mein Puls lag immer so zwischen 165 und 170. Dann lief es aber ganz gut weiter. Ich fühlte mich sehr wohl und wollte etwas an Tempo zulegen. Gedacht – getan. Km 4-7 lag ich dann bei 6.01/km und mein Puls bei 170-175 (je nachdem, ob ein Hund hinter mir her war, oder nicht ;-) ) den letzten (8en km) lag ich dann sogar unter 6min mit 5.48/km :-D .. O.k. o.k., den letzten hab ich auch etwas mehr zu kämpfen gehabt, aber ich wollte nochmal gucken, ob ich das zum Ende hinbekomme. Ich kann mit den Twins bei weitem noch nicht mitreden, aber ich bin für mich sehr zufrieden heute. Es war jetzt mein 5tes Training. Auf meinem Trainingsplan stehen für diese Woche noch 3xTempostrecke … seufz… Ich glaube fast, das Grundlagen-Ausdauer-Training gefällt mir besser …
Da unser Sohn uns auch am Wochenende um 5.30 Uhr weckt, konnte ich eine frühe Runde drehen :-)
Auf meinem Trainingsplan standen: 2km Einlaufen, Dehnen, und dann 4 Intervalle ? 1.000m und dann 2km Auslaufen.Dabei einen Puls von 180 nicht überschreiten.
Das Einlaufen lief ganz locker und es war ein schönes Gefühl bei Sonnenaufgang durch die leeren Straßen zu laufen. Die Intervalle liefen so lala… Ich hätte mir schnellere Zeiten gewünscht. Da ich den Puls von 180 nicht knacken durfte, kam ich nur auf Zeiten um 5.58min/km. Der erste und dritte Intervall fielen mir am leichtesten. Nach dem vierten Intervall bin ich zum Bäcker gegangen, um für das Frühstück Brötchen mitzubringen. Dort konnte ich einer Flasche Wasser nicht widerstehen und kippte die 0,5l herunter. Leider war das nicht so günstig für die letzten 2km. Bewaffnet mit Brötchen, Zeitung und Wasserflasche konnte ich die letzen 2km nicht mehr ganz so locker laufen.
Interessant wäre für mich, ob ich zu späterer Zeit evlt. ein bißchen leistungsfähiger gewesen wäre… Naja, gucken wir mal, was am Montag auf mich zukommt.
Ich bin noch am überlegen, mich im Oktober evlt. für 5km zum ersten Wettkampf zu melden…
…. wenn ich ihn mir auch anders gewünscht hätte… meine vorgaben lauteten 5-8km und puls zwischen 150-156 … ähm… das hat nicht ganz so toll funktionert… mein puls pendelte hartnäckig zwischen 160-163… ein bißchen seltsam kam ich mir schon vor, so langsam unterwegs zu sein… aber gut… ich hatte keine probleme durchzulaufen… wahrscheinlich war es für heute auch genau richtig, da ich schon mit bauchkrämpfen (die ich seit dem letzten training hab) ins training gestartet bin… so lief es sich ziemlich locker und ich hätte den lauf fast so richtig genießen können… wenn nicht a) ich ab km 3 ziemlich fieses seitenstechen bekommen hätte… und b) es mehrere hunde auf mich abgesehen haben… einen traf ich gleich zweimal… die freude jedoch war eher einseitig ;-)…. naja… da ich mich schon nicht auspowern durfte, hab ich wenigstens von den vorgegebenen 5-8km die längste distanz gewählt und bin 8,5km ohne probleme gelaufen… ich wäre gern noch weiter gelaufen… aber die verlangte disziplin geht dann wohl auch in die richtung “nicht zu viel wollen” … nun denn… ich freue mich auf samstag und darauf, was mich bei diesem training erwartet… alles in allem MUSS ich nämlich einfach noch viel viel viel zulegen, um mein wunschziel beim staffel-marathon zu erreichen und mich bei den twins nich zu blamieren… danke für die willkommensgrüße, ich werde ziemlich ehrgeizig an mir arbeiten.. und mit diesem langsamen start, hab ich wenigstens gute steigerungsmöglichkeiten ;-)
Auf eine lange Runde hatte ich heute keine richtige Lust. Mehr als 45min standen nicht auf dem Plan. Was also tun? Nochmal den Lauf vom Samstag bei der City-Nacht Revue passieren lassen. Mir fehlte die Tempohärte auf den zweiten 5km. Ich pendelte mich auf einen 04:30 Schnitt ein und lief ganz entspannt Richtung Müggelsee. Kurz vor der Hälfte überholten mich zwei Damen des Ordnungsamtes auf Mountain Bikes. Das nenn ich doch einen angenehmen Job! Abends ein wenig durch den Wald radeln ist sicher nicht das Schlimmste. Halbzeit. Nix wie umgedreht und zurück. Wollte ja schließlich nach Punkt 45min wieder zuhause anschlagen. Langsam wurde mir warm, aber wirklich Probleme hatte ich nicht. Am Ende bei 44:30 sogar noch schneller als auf dem Hinweg. Warum hat das letzten Samstag nicht so geklappt?
Heute hatte ich mir eine Art Generalprobe für die 10km am Samstag vorgenommen. Der Plan war, 6x1000m mit jeweils 400m Trabpause zu absolvieren. Die Temperaturen waren zum Glück halbwegs erträglich. Nach 2km Warmlaufen legte ich los mit dem ersten Intervall. So richtig in Fahrt kam ich noch nicht, die lange Brücke gings auch noch hoch und 04:08 stand auf dem Zeiteisen. Das zweite ging dann besser: 03:51 las ich ab. Nummer drei und vier lagen knapp über 4min. Schon wieder auf dem Rückweg wollte ich Nummer 5 angehen, aber es ging partout nicht. Irgendwie verkrampfte sich mein Bauch oder mein Salat vom Abendessen wollte wieder hochkommen. Keine Ahnung. Also trabte ich so gut es ging weiter. Der nächste Versuch hielt auch nur für 500m. Ich beschloß locker zurückzulaufen und alle Fünfe gerade sein zu lassen. Kurz vor dem Ziel sagte ich mir: das kann es doch noch nicht gewesen sein! Ich passierte die Einfahrt zu unserem Haus und lief schnurstracks geradeaus weiter. Auf einmal lief es wie geschmiert: die kommenden 2,5km konnte ich dann noch die fehlenden Intervalle nachholen. Und das ohne große Probleme. Was das für Samstag bedeutet? Keine Ahnung. Ich weiß, ich habe die Zeit drin, aber es muss einfach alles zusammenpassen. Verrückt mache ich mich jedenfalls nicht. Henrik will übrigens mit von der Partie sein. Die Twins treten zusammen an!
Nach dem Lauf am Donnerstagmorgen zur Arbeit war ich einfach nur platt. Die Nacht davor habe ich kaum geschlafen. Richtig Spaß hat es nicht gemacht – auch weil es trotz des frühen Morgens schon sehr warm war. Tagsüber fühlte ich mich dann, als ob ich krank werde. Zum Glück hatte ich ja Freitag frei und konnte beim Geburtstag unseres Kleinen etwas entspannen. Samstag und Sonntag habe ich dann weiter pausiert. Heute abend ging es dann in lockerem Tempo wieder auf eine kleine Runde. Tat gut. Am kommenden Samstag, den 1.8. sind wir beide für die Berliner City-Nacht gemeldet. Bei Henrik sieht es ganz düster für einen Start aus: Umzugsstreß und viel Arbeit lassen ihm keine Luft fürs Laufen. Start sehr unwahrscheinlich! Bei mir sieht es etwas besser aus. Am Mittwoch will ich nochmal ein Intervalltraining versuchen. Wenn das einigermaßen gut geht, könnte es mit einem Start klappen. Ich wollte ja eigentlich die 40min auf die 10km angreifen. Aber das wird schwer und kommt auch auf die Temperaturen an. Mein bisher bester 10km-Lauf im April war taktisch ein Disaster: nach 3km noch klar auf Kurs mit 11:20, verlor ich dann auf den restlichen 7km noch über eine Minute. Sowas darf natürlich nicht mehr passieren. Naja, Mittwoch sehen wir weiter und dann wird entschieden.