Von Running Twin Marek · 04. April 2010 · 8 Kommentare · Kategorien: Technik, Trainingstagebuch

Somikon Mini-ActionCam Falcon View Freestyle mit StirnbandHeute morgen am Ostersonntag habe ich meine neue Action-Cam ausprobiert. Das Gerät hört auf den Namen Somikon Falcon View Freestyle und ist für sportive Aufnahmen gedacht. Technische Ausstattung: ein Sensor mit 1,3 Megapixel und eine Auflösung von 640×480 Bildpunkten (max. 30FPS). Der interne Speicher von 64MB kann mit einer Micro-SD-Karte von max. 4GB ergänzt werden. Das ist auch nötig. Durch das Stirnband hat man beide Hände frei und kann ungestört laufen oder sich eben andersweitig sportlich bewegen (für die Strongman-Läufer unter uns: scheint mir ideal dafür). Durch einen Knopf oben auf der Cam kann man die Aufnahme starten und wieder stoppen. Hat auch alles gut funktioniert heute morgen, nur dass ich die Cam etwas zu weit oben auf der Stirn hatte und somit fast immer nur den Himmel gefilmt habe :-) Besonders gut gefällt mir die Qualität des Mikros, man kann ohne Probleme kommentieren und muss dabei nicht einmal laut sprechen. Die Videos werden je nach Länge ziemlich groß. Ich schätze, dass man nicht mehr als 45min mit der 4GB-Karte aufnehmen kann. Aber das reicht mir völlig aus. Ich werde die Cam auf jeden Fall mit zum Tower Run am 22.5. nehmen. Evtl. noch bei einigen Läufen vorher. Erster Eindruck ist sehr positiv. Auch die neue Höhenkorrektur im Garmin Connect liefert realistische Werte:

  • Positiver Höhenunterschied: 122 m
  • Negativer Höhenunterschied: 120 m
  • Min. Höhe: 26 m
  • Max. Höhe: 109 m

Hier nun die beiden kürzeren Sequenzen von heute morgen:



Von Running Twin Marek · 03. April 2010 · 4 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Der Frühjahrshöhepunkt mit dem 30. Berliner Halbmarathon ist schon wieder Geschichte. Ich habe mir bis Mittwoch Zeit gelassen, um etwas zu regenerieren. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich schon Montag wieder laufen können :-) Schließlich wollen wir ja nicht einrosten. Und die kommenden Aufgaben warten ja schon auf uns: am 9.5. werden wir beide die 25km von Berlin wieder in Angriff nehmen (BIG 25). Auch dieser Lauf feiert dieses Jahr ein Jubiläum, es ist bereits die 30. Auflage. Diese Woche gab es einige neue Features im Garmin Connect, erstmals gibt es eine Höhenkorrektur für Geräte ohne barometrischen Höhenmesser (z.b. der 405). Gefällt mir sehr gut, auch der Export der Details in andere Umgebungen (Facebook, Twitter, WordPress) wurde vereinfacht. Hier mal der erste Versuch, mein heutiger kleiner Ausflug mit den Kids im Chariot. Das Ganze artet langsam in ein halbes Bergtraining aus, die Jungs werden ja auch nicht leichter:

Von Running Twin Marek · 23. März 2010 · 3 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

KoepenickDer trainingsfreie Sonntag und das herrliche Wetter gestern waren zwei stichhaltige Argumente für einen Lauf. Am Samstag früh hatte ich mit Paul (angehender Marathoni im September) eine Runde um den Müggelsee gedreht. Da es die kürzeste aller Strecken um den See war und zudem das Tempo sehr verhalten war, machte mir dieser Ausflug wenig zu schaffen und ich beschloß, meine geplante Route etwas zu verändern. Eine Trinkflasche im Gepäck – ja das will schon was heißen bei mir! – lief ich bei Sonnenschein und gefühlten 15° los. Den letzten Lauf am Langen See hatte ich Ende Januar beim Run4Haiti, damals noch bei schneebedeckten Wegen und eisigen Temperaturen. Jetzt kam der Frühling spürbar durch – die Sonnenanbeter in den Liegestühlen oder der Opi mit dem Kofferradio auf der Bank – alle genossen sichtlich die wärmende Sonne. Ich tat es ihnen gleich, wenn auch läuferisch. Den ersten Teil wollte ich etwas langsamer, den zweiten etwas schneller gestalten. 10km passierte ich nach 49:15, 15km nach 01:14. Ganz schön flott. Langsam wurde es auch warm, trotz kurzer Tight und kurzem Shirt. In Müggelheim änderte ich dann wie geplant die Route und lief erstmals um Müggelheim herum durch den Wald in Richtung Müggelsee. Bei km19 kam ich dann wieder auf die Müggelsee-Runde vom Samstag. Die Beine wurden langsam schwerer, aber ich konnte zu meinem Erstaunen sogar noch etwas zulegen. Die Halbmarathon-Marke fiel bei 01:47, 25km bei 02:06. Am Spreetunnel konnte ich einer älteren Dame noch eine Auskunft geben, bevor es dann aber endgültig zurück ging. Die zweiten 15km lief ich in 01:15, eine gute Minute langsamer als den ersten Teil. Kilometer 31 und 32 waren dann noch Zugabe. Gestern abend war ich schon ziemlich platt, aber heute fühle ich mich sehr gut und könnte auch schon wieder laufen. Der letzte Test vor Sonntag steigt aber erst morgen. Dann aber etwas kürzer.

Von Running Twin Marek · 21. März 2010 · 8 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Mika Timing Champion ChipKommenden Sonntag ist es wieder soweit: der Frühjarsklassiker steht mit dem 30. Berliner Halbmarathon an. Die Running Twins sind natürlich gemeldet. Für mich wird es bereits der 10. “Halbe”, Henrik läuft seinen 9. Wettkampf über diese Distanz. 10 Läufe, die ganz unterschiedlich verliefen und die ich nicht mehr missen möchte. Hier eine kurze Chronik meiner bisherigen absolvierten Halbmarathon-Wettkämpfe. Mit etwas Stolz kann ich sagen: ich bin alle durchgelaufen, auch wenn es hier und wieder nicht so lief, wie man es sich vorher ausgemalt hatte:

  • 01.04.2007: 27. Berliner Halbmarathon (01:59:49). Ohne große Erfahrung über die Distanz gingen wir etwas blauäugig an den Start. Obwohl ich erst im Oktober mit dem Laufen begonnen hatte, mußte es unbedingt der Halbmarathon sein. Ein kurzer Silvesterlauf (6,3km) war bis dahin die einzige Wettkampferfahrung. Zu spät am Start eingetroffen, liefen wir von weit hinten los und ich verpulverte zuviel Energie beim Überholen der etwas langsameren Läufer. Nach 10km war ich schon platt und dazu gesellte sich das einsetzende Hungergefühl, weil ich am Morgen zuwenig gegessen hatte. Nach 16km konnte ich nur noch gehen und lief erst die letzten 500m wieder ins Ziel. Viele Anfängerfehler führten dann immerhin noch zu einer Zeit von knapp unter 2h. Mein bisher schlimmster Halbmarathon.
  • 30.06.07: 2. Airport-Run (01:43:26). Hier wollte ich die Fehler von der Premiere vermeiden und mir unbedingt selbst beweisen, dass ich es besser kann. Ich fieberte diesem Lauf entgegen und erhöhte auch mein Trainingspensum zuvor. Dieses Mal lies ich es bewußt langsam angehen und teilte mir die Kräfte besser ein. Die Strecke war super langweilig und zudem völlig ungeschützt, so dass der Wind kräftig blies. Bis km15 lief es ohne Schwierigkeiten, danach kämpfte ich mich ohne Einbruch ins Ziel. Mit der Zeit war ich danach sehr zufrieden, die Wiedergutmachung für den verpatzten ersten Lauf im April war gut gelungen.
  • 21.10.07: 1. Müggelsee-Halbmarathon (01:39:11). Zur Premiere dieses Laufes vor meiner Haustür am Müggelsee durften wir natürlich nicht fehlen. Da ich die Strecke kannte und mich mittlerweile ganz gut einschätzen konnte, hoffte ich auf einen guten Saisonabschluss. Und es lief besser als erwartet: auf der ersten Hälfte die Kräfte noch gut geschont, konnte ich dann auf dem zweiten Teil ordentlich Tempo machen. Die Zeit hatte ich gar nicht so sehr im Blick dabei, umso mehr war ich dann überrascht, dass es zu einer sub 01:40 gereicht hatte. Der erste Lauf, wo ich die gute Vorbereitung wirklich gespürt habe und auch während des Rennens ein gutes Gefühl hatte.
  • 06.04.08: 28. Berliner Halbmarathon (01:38:22). Die erste Saison, bei der wir auch am Berlin-Cup teilnahmen. 3 Wettkämpfe steckten mir schon in den Knochen, als es zum zweiten Mal in Berlin an den Start ging. Mit mehr Selbstbewußtsein lief ich diesmal etwas schneller los. Das ging einige Zeit gut, aber gegen Ende des Rennens folgte der Einbruch und ich mußte die letzten 4km hart kämpfen. Am Ende reichte es noch zu einer persönlichen Bestzeit, auch wenn an dem Tag mit einer etwas intelligenteren Rennteilung viel mehr drin gewesen wäre. Aber es hat nicht sollen sein.
  • 07.09.08 : 10. Mercedes-Benz Halbmarathon (01:39:09). Ein einziger K(r)ampf. Wir hatten im Frühjahr bereits einiges an Berlin-Cup-Läufen hinter uns und nach der Sommerpause wurde die Vorbereitung zudem noch sträflich vernachlässigt. Trotzdem gingen wir an den Start. Bei nasskaltem Wetter lief ich mal wieder zu schnell los und konnte die Geschwindigkeit nicht lange halten. Henrik hatte an dem Tag einen unbändigen Ehrgeiz und holte den zwischenzeitlich erlaufenen Vorsprung bis km16 wieder auf. Danach folgte der bisher einzige Positionskampf zwischen den Running Twins bei einem Halbmarathon: Henrik zog in Lance Armstrong-Manier vorbei und ich versuchte zu kontern. 3km vor dem Ziel war der Spuk vorbei und ich mußte Henrik völlig erschöpft ziehen lassen. Irgendwie fightete ich mich ins Ziel und war danach ziemlich kaputt. Das fehlende Training rächte sich brutal.
  • 19.10.08. 2. Müggelsee-Halbmarathon (01:43:10). Nach der guten Premiere in 2007 hoffte ich auf ein ähnliches Resultat. Und die Vorbereitung lief auch gründlicher und zielstrebiger, der letzte Wettkampf vom September war eine gute Lehre. Aber es kam anders: ich erwischte einen rabenschwarzen Tag. Schon nach 10km hatte ich Bauchschmerzen und mußte fast stehenbleiben. Davon erholte ich mich nicht mehr und bekam gegen Ende die Beine nicht mehr hoch. Einige Trabpausen später zog auch noch Henrik an mir vorbei, das war mir zu diesem Zeitpunkt schon völlig egal. Ich versuchte, nur irgendwie ins Ziel zu kommen und nicht schon vorher auszusteigen. Woran es an diesem Tag gelegen hat? So richtig konnte ich es mir nicht erklären. Genug gegessen hatte ich jedenfalls. Manche Dinge lassen sich wohl nicht 100%ig ergründen.
  • 05.04.09: 29. Berliner Halbmarathon (01:35:36). Durchaus selbstbewußt gingen wir vor einem Jahr an den Start, nun bereits zum dritten Mal. Nicht weniger als die Bestzeit vom letzten Jahr zu toppen, war meine Devise. Die 10km-Durchgangszeit war sogar noch schneller als beim verkorksten letzten Halbmarathon, das machte mir etwas Angst. Aber ich biß mich fest und auch der kurze Hänger bei km15 blieb folgenlos, so dass ich am Ende zwar ziemlich fertig, aber zufrieden ins Ziel lief und das alkoholfreie Bier mit allen Zügen genießen konnte. Diesmal war der Plan aufgegangen.
  • 30.08.09: 11. Mercedes-Benz-Halbmarathon (01:36:40). Den Fight vom letzten Jahr hatten wir beide noch gut in Erinnerung. Vielleicht nur deshalb gingen wir auf der eher öden Strecke an die Startlinie. Wir liefen noch zusammen los, dann aber merkte Henrik schnell, dass das Tempo nicht zu halten war und lies mich ziehen. Nach der Aufholjagd im letzten Jahr rechnete ich wieder mit seinem Comeback. Doch ich lief ein einsames Rennen und bermerkte nichts von den größeren Schwierigkeiten bei ihm. Und die Kondition stimmte, so dass ich relativ entspannt durchlief. Der Angriff auf die Bestzeit wäre zwar möglich gewesen, aber diesmal belies ich es lieber bei meiner zweitbesten Zeit.
  • 18.10.09: 3. Müggelsee-Halbmarathon (01:32:15). Bei Lauf Nummer 9 paßte einfach alles zusammen. Das kühle Wetter kam mir sehr entgegen und ich konnte 15km mit dem Laufzeit-Chefredakteur zusammen absolvieren. Ein für mich unglaublich konstanter Lauf mit einem hohen Spaßfaktor. Die Strecke kannte ich ja mittlerweile sehr gut und die gute Vorbereitung machte sich jetzt auch bezahlt. Damit machte ich mir eine schwierige, fast unlösbare Vorgabe für den nächsten Halbmarathon: am 28.3.2010 hier in Berlin!


    • 9 Läufe, bei denen es nicht immer rund lief. Aber insgesamt gesehen bin ich mit meinen Leistungen doch sehr zufrieden. Die meisten von Euch werden nun fragen: wann endlich kommt der Marathon? Eines kann ich mit Sicherheit schon sagen: dieses Jahr definitiv nicht. Das jetzige Training ist für mich nicht ausreichend, um einen Marathon vernünftig über die Bühne bringen zu können. Dazu ist der Spagat zwischen Familie, Job und Sport einfach zu groß. Und es stehen auch noch einige große Projekte dieses Jahr auf dem Plan, die meine volle Konzentration erfordern. Vielleicht 2011. Vielleicht auch später.

Von Running Twin Marek · 17. März 2010 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Trainingstagebuch

Jubiläum!Mein letzter Lauf datierte von vor genau einer Woche. Anschließend war keine Luft mehr. Ich hatte die letzten Tage auf Arbeit alle Hände voll zu tun und wir haben uns zudem ein verlängertes Wochenende in einem schönen Hotel am Brandenburger Scharmützelsee gegönnt. Ich hatte zwar Laufschuhe dabei, aber so recht kam keine Motivation auf, diese zu schnüren. So richtig paßt die spontane Superkompensation zwar nicht in meine Halbmarathon-Vorbereitung, aber so dramatisch sehe ich das nicht. Schon mein 10k-Wettkampf am 7. März hat mir gezeigt, dass ein Angriff auf die persönliche Bestzeit vom letzten Oktober unrealistisch ist. Ich werde jetzt bis Mitte kommender Woche versuchen, ordentlich Gas zu geben und einiges an Kilometern zu machen, um die nötigen Grundlagen für ein ordentliches Rennen zu schaffen. Heute habe ich versucht, etwas Abwechslung zu bekommen und bin nach langer Zeit wieder quer durch die Müggelberge gelaufen.

Von Henrik · 16. März 2010 · 1 Kommentar · Kategorien: News, Trainingstagebuch

schneematschLangsam reicht es wirklich. Im letzten Jahr schneite es so gut wie nie und man konnte den ganzen Winter bei halbwegs erträglichen Temperaturen draußen Sport treiben und in diesem Jahr das andere Extrem. Ich kann mich nicht erinnern, soviel Schnee und Eis in den heimischen Gefilden gesehen zu haben. Und ich werde die Jahre mitzählen, in denen man Schilangläufer im Park mitten in Berlin beobachten kann. Das neue Wnterschiresort mitten in der Hauptstadt. Die Romantik der ersten Schneeläufe ist schnell verflogen und auch optisch hatte ich mich schnell sattgesehen an dem Wetterspektakel. Nun scheint es endgültig aufwärts zu gehen mit der Außentemperatur und die morgendlichen Überraschungen (Hä? 15 cm Neuschnee?) bleiben uns dann hoffentlich für 10 Monate erspart. Meinen gestrigen Lauf im Schneematsch im Westpark habe ich trotzdem halbwegs genießen können. Ein kurzer Abstecher auf die Wiesn war auch noch drin, bevor der stärkere Regen einsetzte und der Wind die Motivation beiseite fegte. Bei 30° im Sommer werden wir uns die naßkalten Tage wieder herbeisehnen. Vielleicht auch nicht.

Von Running Twin Marek · 02. März 2010 · 5 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Im Winter werden die Sieger des Sommers gemachtDiese Frage habe ich mir gestern gestellt. Nachdem ich Sonntag mit den beiden Jungs im Chariot unterwegs war (nach 3km war der linke Reifen platt und mit dem sportlichen Wert der Veranstaltung war es dann vorbei), ging es gestern abend bei schönen trockenen Bedingungen auf die Standard-Abendrunde. Und siehe da, ich hatte Spaß. Mit den trockenen Bedingungen – Eis und Schnee sind zumindest auf den Wegen komplett verschwunden, herrlich wieder festen Untergrund zu haben und nicht wie auf Eiern zu laufen – und auch mit dem Tempo – ich konnte ohne Probleme unter 5min/km laufen und hatte nach 16km noch genug Luft, um noch etwas draufzupacken. Aber lieber nicht übertreiben. Da frage ich mich, ob ich die Form bis Ende des Monats halten kann. Ich versuche es einfach mal. Sonntag steht ja der erste Wettkampf in 2010 auf dem Plan (mal abgesehen von meinem Treppenlauf Anfang Januar), diese Woche werde ich mich dann auch erstmals in diesem Jahr an ein Intervalltraining machen. Bin gespannt, was dabei rauskommt, wird sicher ein guter Indikator für Sonntag.

Von Running Twin Marek · 27. Februar 2010 · 2 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Zeit zum Feiern!Am 28.3. ist es wieder soweit: der Berliner Halbmarathon findet nun schon zum 30. Mal statt. Und die Running Twins sind wieder mit von der Partie! Die nächsten vier Wochen sind nochmal wichtig für die Vorbereitung. Der Winter war bisher sehr hartnäckig und ungemütlich, teilweise war an ein Laufen draußen kaum zu denken. Wenn sich die Bedingungen jetzt etwas bessern, wird es Zeit zum Angreifen. Wir werden beide noch einen Wettkampf über eine kürzere Distanz Anfang März machen: Henrik wird im Münchener Westpark und ich im Berliner Britzer Garten an den Start gehen. Das ist drei Wochen vorher nochmal ein guter Test für die Form. Ich bin heute wieder mit einem lockeren Lauf ins Training eingestiegen nach einer 6-tägigen Erkältungspause. Für mich wird der Halbmarathon zudem auch noch ein kleines Jubiäum werden: es wird mein 10. werden. Und dafür habe ich mir einiges vorgenommen. Wir werden sehen, was die Zeit bis dahin bringt!

Von Running Twin Marek · 18. Februar 2010 · 3 Kommentare · Kategorien: Kurioses, Trainingstagebuch

HmmmmmmmmTrotz eisiger Temperaturen wagte ich mich gestern abend noch mal raus. Im Gegensatz zu meinem letzten abendlichen Ausflug am Montag war es diesmal aber schon wieder ordentlich glatt. Ich kann es nicht verstehen, wieso vor einigen Häusern rein gar nichts gestreut wird. Aber in Berlin wird mehr Jagd auf Falschparker gemacht, anstatt sich die Kollegen vom Ordnungsamt einmal auf diese Sünder konzentrieren würden. Nun ja, zu meinem Lauf: anfangs war ich der Meinung, ein fixes Tempo an den Tag legen zu können und das ging die ersten 4km auch noch gut. Dann bemerkte ich ein leichtes Hungergefühl und dachte mir noch nichts dabei. Mit zunehmender Strecke wurde das jedoch immer stärker, ich mußte mehr und mehr Tempo rausnehmen. Der Körper ging auf Sparflamme über. Den Rückweg hatte ich dann schon größere Probleme und quälte mich mehr schlecht als recht den kürzesten Weg zurück. War ich froh, dass ich wieder zuhause war! Ich haute erstmal ordentlich rein und kam langsam wieder auf Normaltemperatur. Das Ganze erinnerte mich an unseren ersten Halbmarathon im April 2007. Dort erging es mir ähnlich. Zuwenig gegessen und irgendwann ist man einfach nur platt und der Körper streikt. Tja was lernt man daraus: ordentlich essen vor dem Lauf – auch vor kürzeren Distanzen wie gestern!

Von Running Twin Marek · 16. Februar 2010 · 5 Kommentare · Kategorien: Trainingstagebuch

Eichhoernchen…das Eichhörnchen. Gestern bin ich nach zwei laufarmen Wochen wieder ins Training eingestiegen. Die Bodenverhältnisse haben sich seit meinem letzten Lauf von unlaufbar zu mehr-schlecht-als-recht verbessert, immerhin gab es einige eisfreie Passagen, so dass ich wieder etwas Tempo aufnehmen konnte. Die wenigen Kilometer im Februar machten sich für mich kaum bemerkbar. Ich hatte Spaß und auch die Temperaturen jenseits des Gefrierpunkts waren absolut ok für meine sonst durchgefrorenen Finger. So ganz nebenbei habe ich die 4000km-Marke im Nikeplus überschritten. Bestimmt wären es schon einige mehr, aber den IPod hatte ich dieses Jahr nicht immer dabei. Nikeplus faßt mein Laufjahr 2009 wie folgt zusammen:

  • 2009 bin ich zusammen mit der Nike+ Community 134,572,233km gelaufen und habe Level Lila erreicht.
  • Die meisten meiner Läufe waren träge.
  • Meine Trainingszeit war normalerweise abends.
  • Meistens bin ich gelaufen am: Dienstag.
  • Meine Durchschnittsgeschwindigkeit: 5min 3s. Du bist schnell wie ein Löwe.
  • Insgesamt bin ich gelaufen: 1556km. Die Strecke entspricht mindestens 25 Marathons.
  • So viele Kalorien habe ich verbrannt: 88992. Genug Energie, um mit deinem iPod 20 Tage lang Party zu machen.

Der Frühjahrshöhepunkt rückt nun langsam näher – noch 6 Wochen bis zum 30. Berliner Halbmarathon. Auf das Ende des Winters zu hoffen, erweist sich dieses Jahr als hoffnungslos, also heißt es jetzt Zähne zusammenbeißen und den intensiven Teil der Vorbereitung starten!