Irgendwie lief das alles viel zu gut. Bis jetzt konnte ich die ersten drei Wochen Marathonvorbereitung problemlos durchziehen. Ich hätte gedacht, dass mir die größeren Umfänge mehr Schwierigkeiten machen, aber dem scheint nicht so zu sein. Nächstes Etappenziel ist der letzte 10km-Test am 4.3. im Britzer Garten. Eine Strecke, die mir liegt. Einen Totalausfall gab es da bei meinen bisher 4 Teilnahmen noch nicht. Meine “schlechteste” Zeit dort war eine 41:08. Im letzten Jahr konnte ich erstmals unter den magischen 40 Minuten bleiben. Also müssen wir die zwei Wochen bis dahin mit ein wenig Training rumbekommen. Das ganz sicher mit weniger Kilometern, da die Zeitfenster ab kommende Woche wieder kleiner werden. Heute war ich auf einer meiner Lieblingsstrecken unterwegs und bin am äußersten Rand von Berlin quer durch das Schmöckwitzer Werder gelaufen. Gegen Ende mußte ich mich etwas sputen, denn die Dämmerung brach herein und ich wollte mir nicht bei einer Wurzel alle Knochen

brechen. Bestens ausgerüstet war ich mit den giftgrünen Pure Grit von Brooks. Die Teile sind ideal für den aufgeweichten Waldboden und bieten guten Halt. Auf rutschiger Straße muss man aber eher Vorsicht walten lassen. Ich hatte die Schuhe auch schon beim Silvesterlauf im Einsatz und war auch dort sehr zufrieden. Morgen also Ruhetag für mich, ich hoffe ich kann die nächsten beiden Wochen mal wieder etwas von mir hören lassen. Henrik ist mittlerweile auch wieder im Training und kann sicher ebenso über die ersten Fortschritte berichten.
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Erstellt von Running Twin Marek am 03.07.2010 in der Kategorie News |
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Dieser Tag wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Bei 37° haben wir unseren Jungs die Daumen gedrückt und mitgefiebert. Am Ende stand ein fast unglaublicher Sieg. Amazon bietet sogar “Don’t cry for me Argentina” als Gratis-Download an. Die Hitze ist einer der Gründe, warum wir momentan mit dem Laufen etwas kürzer treten. Diese Temperaturen sind einfach nix für mich. Ganz eingestellt haben wir das Training aber nicht. Ich war am Mittwoch mit den Kollegen auf eine kurze Runde, und das in der Mittagshitze. 12km mit den Five Fingers. Super war, dass mir die Waden danach kaum noch Probleme gemacht haben. Das sah nach dem Lauf am Samstag noch anders aus. Da konnte ich Sonntag kaum richtig gehen. Trotzdem habe ich mir eine fette Blase unter dem großen Zeh gelaufen. Wettkämpfe habe ich erstmal keine weiter geplant. Mir fehlt jetzt im Sommer auch einfach die Zeit zum kontinuierlichen Training. Ein wenig werde ich noch versuchen, meinen irischen Kollegen Paul bei seiner Marathonvorbereitung zu unterstützen, aber mehr ist leider nicht drin. Unser Hausbau ist mitten in der heißen Phase und bald wollen wir ja auch umziehen. Es wird heiß!
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Erstellt von Running Twin Marek am 02.06.2010 in der Kategorie News |
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Ziemlich ruhig war es die letzte Woche auf unserem Blog. Warum nur? Die letzten Wochen waren für uns sehr anstrengend und nervenaufreibend zugleich. Einiges mußte geplant und vorbereitet werden für den großen Tag am Samstag: Britta und ich haben “ja” gesagt. Diesen wunderschönen Tag müssen wir jetzt erstmal richtig verarbeiten. So richtig ins Training bin ich noch nicht wieder eingestiegen und werde es sicher auch die nächsten Wochen sehr ruhig angehen lassen. Wettkampftechnisch steht “nur” die Teamstaffel am 10.6. auf dem Plan. 5x5km, die aber keinen hohen sportlichen Wert haben, der Spaß steht dort eher im Vordergrund. So “nebenbei” gehts auch mit unserem Eigenheim weiter, auch dort gibt es viel zu organisieren. Erste Wettkämpfe peile ich dann wieder im August an, evtl. einen Halbmarathon. Hängt aber alles davon ab, ob ich halbwegs fit bleiben und meine Form zumindest ansatzweise halten kann.
Nach dem schwachen Winter habe ich heute einen Lauf in Frankfurt eingeplant und durchgezogen. Frankfurt ist für mich mit vielen Erinnerungen an wunderbare Läufe verbunden, immerhin habe ich ein ganzes Jahr hier im Projekt als Businesskasper für die Bahn verbracht. Da wäre zum Beispiel der Wettkampf mit dem Tanker. Gleich am Anfang des Projekts hatte ich mich mal über die Laufgelegenheiten der Stadt ausgelassen – das sind nicht wenige. Man muss oft mal raus, um den Projektmüll zu verdrängen. So setzte ich mich heute am Nachmittag in München in den ICE und freute mich auf einen schönen Lauf zum Grundlagenausdauerpowern am Main. Hier kenne ich wirklich jedes Loch im Asphalt. Start an der A5 in Niederrad und runter zum Main. Das ganze hat soviel Spaß gemacht, dass ich etwas übermütig erst in Offenbach umdrehte und da waren schon 10,5 Km auf dem Tacho. Ich bremste mich immer wieder aus, um nicht zu sehr zu powern, die Erinnerung an den Katastrophenlauf an der Isar ist noch sehr lebendig. Aber es lief alles glatt, was jetzt nicht wörtlich zu nehmen ist. Perfekte Außentemperatur und menschenleere Strecke – passt sich scho, würde der Bayer sagen. Bei 1:55h checkte ich zum zweiten Mal im Hotel ein und genehmigte mir erstmal ein Liter Mineralwasser. Mir ist es gelungen, schön gleichmäßig zu laufen und nicht zu überdrehen. Das macht Mut für die weiteren langen Läufe zur Wiedergewinnung der Grundlagenausdauer. Für den fast traditionellen Laufjahresauftakt beim Berliner Halbmarathon habe ich vorgestern gemeldet. Höchste Zeit für die Vorbereitung. Nach dem heutigen Lauf heute bin ich etwas optimistischer. Als Bestandsaufnahme habe ich auch den Westparklauf in meiner Münchner Wahlheimat über 10 Km am 07.03.2010 eingeplant. Aufi!
Das Wetter wollte heute nicht mitspielen. Trotz warmer Temperaturen begann es am Mittag zu regnen. Das Grill-Event draußen fiel damit buchstäblich ins Wasser. Ich nutzte den Mittagsschlaf der Kids, um eine Runde zu drehen. Anfangs regnete es leicht, gegen Mitte des Laufes wurde der Regen dann stärker und am Ende regnete es in Strömen. Und es war herrlich! Warmer Sommerregen – was kann denn schon besseres passieren? Das ist echt mein Wetter. Da fühle ich mich gleich um Längen wohler als bei drückender Hitze. Einzig die vielen Radfahrer taten mir etwas leid. Die hatten den Regen wohl nicht eingeplant. Wirklich nervig waren die vielen “Herren”, die grölend und biertrinkend unterwegs waren, da war ich heute als Laufender wirklich eine Art Exot. Naja, auf der Rücktour habe ich den Weg kreuz und quer durch den Wald genommen, wo mir wirklich kein Mensch mehr begegnete.
Heute war ich zum ersten Mal mit dem Forerunner 405 unterwegs. Gestern habe ich das gute Stück ausgepackt, die Software geladen -erfreulicherweise alles auch auf dem Mac unproblematisch- und den Akku aufgeladen. Es ist draußen relativ warm, so dass ich nicht zu schnell lief, die Mittagssonne wirkt wie eine Bremse. Was soll das erst im Hochsommer werden? Ich mache mir schon Sorgen, wie wir die 25 Km von Berlin am übernächsten Sonntag überstehen sollen. So schleppte ich mich eher dahin und ließ den Forerunner mal machen. Und das machte er gut. Nach Punkt 10 Km stoppte ich den iPod und genau dort stand der FR auch. Erste Aktion: den soeben absolvierten Lauf hochladen, das ist einer Minute erledigt. Das Look & Feel von Garmin Connect ist sehr gelungen. Nicht diese Flash-Grütze wie auf nikeplus.com. Kein iTunes nötig und alles schnurlos. Also das gefällt mir :-). Ich freue mich schon auf die nächsten Läufe mit dem Forerunner.
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Erstellt von Running Twin Marek am 25.01.2009 in der Kategorie Planung |
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Ich habe mir nun nochmal die möglichen Wettkämpfe für 2009 genauer angesehen. Wir haben die Qual der Wahl. Leider sind die Termine teilweise sehr eng gesteckt. Ich habe beschlossen, bei der Auswahl dieses Jahr selektiver vorzugehen und werde versuchen, das Motto “Weniger ist mehr” umzusetzen. Das bedeutet, dass ich zwar wieder am Berlin-Cup teilnehmen werde, aber mit den 8 Wertungsläufen dürfte es eng werden. Die BIG 25 am 10. Mai habe ich mir nun fest vorgenommen. Das wird ein Ziel sein, auf das ich mich kontinuierlich vorbereiten werde. Bis 31.01. läuft noch die Frühbucherfrist. Außerdem will ich endlich mal am Köpenicker Altstadtlauf teilnehmen, die letzten beiden Jahre hatte das nicht funktioniert. Wo das Ziel doch quasi vor meiner Haustür liegt. In der zweiten Jahreshälfte ist nur der Müggelsee-HM gesetzt, alles andere lasse ich mal auf mich zukommen und plane dann im Sommer Genaueres.
Unser letzter gemeinsamer Trainingslauf lag schon lange zurück. Heute haben wir uns zu einer Runde um den Müggelsee entschlossen, um etwas für unsere Grundlagenausdauer zu tun. Herausgekommen ist ein sehr entspannter und lockerer Lauf über 19km. Teilweise war es übelst glatt, aber wir sind ohne Verletzungen durchgekommen und konnten endlich mal wieder ohne Zeitdruck und Terminstress quatschen. Ein toller Anblick war der komplett zugefrorene See, auf dem sich sehr viele Menschen tummelten. Keine Ahnung, ob das Eis dafür schon dick genug ist. Das macht Laune auf mehr. Wann wird’s denn aber wieder richtig Sommer???? Herrlich!
In nicht mal zwei Wochen werden wir ja beim 3. Wettkampf in diesem Jahr über die halbe Distanz antreten. Grund genug, heute einen Test über 21,095 Km zu wagen. Dafür habe ich mir meine neue Lieblingslaufstrecke entlang des Mains Richtung Westen bis zum Industriepark Höchst ausgesucht. Der Plan -wenn man diesen so nennen konnte- war, die ersten 5 Km langsam anzugehen bei 5:00 min/km bis 5:10 min/km. Quartal 2 dann schneller im Bereich 4:50 min/km bis 5:00 min/km. Das ging ganz wunderbar, die 10 Km-Marke ließ ich nach 48:35 min hinter mir – Volltreffer, 5 Sekunden hinter Plan. Für den bösen 2. Teil der Strecke hatte ich mir vorgenommen, nicht mehr langsamer zu werden. Auch der Plan ging voll auf, nach ziemlich genau 1:42h min meldete die Stimme aus dem Off: “Herzlichen Glückwunsch – Sie haben Ihr Ziel erreicht.” Das kann Uschi ruhig lauter sagen!